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(c) Pester Lloyd / 18 - 2011 WIRTSCHAFT 02.05.2011
50% weniger Baugenehmigungen für Wohnungen in Ungarn
Der Haus- bzw. Wohnungsbau in Ungarn lässt weiter stark nach, obwohl es schon 2010
einen gigantischen Einbruch in den Markt für Wohnimmobilien gegeben hatte. Die neuesten Zahlen des Statistischen Zentralamtes in Budapest, KSH, weisen für das erste
Quartal 2011 die Bauabnahmen für gerade 3.141 Einheiten aus, fast 35% weniger als im Januar bis März des Vorjahres. Noch stärker fielen im gleichen Zeitraum die Zahlen der
Baugenehmigungen, nämlich um 51,2% auf nur noch 2.398, womit auch klar ist, dass eine Trendwende nicht einmal annähernd in Sicht ist. Die Zahl der neu fertiggestellten
Quadratmeter verringerte sich um 44,2% auf 262.000 Quadratmeter, womit sich also auch die Größe je Einheit verringert hat.
Mittlerweile fallen die Fertigstellungszahlen seit sechs Quartalen in Folge, was auch damit
zusammenhängt, dass der durch Franken-Kredite aufgeblasene Wohnimmobilienmakrt noch mit Einheiten versorgt worden war, als die Nachfrage wegen der Krise schon
zusammenbrach. Viele angefangene Projekte wurden durch die Investoren noch hektisch fertiggestellt, da eine Bauruine noch weniger zu vermarkten oder zu liquidieren ist als die
Wohnungen selbst. 2010 wurden in Ungarn 20.823 Wohneinheiten übergeben, 2008 waren es noch über 40.000.
Keine Besserung am Bau - März 2011
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