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(c) Pester Lloyd / 19 - 2011  BUDAPEST 10.05.2011

 

Polizei-Aktion gegen falsche Behinderte in Budapest

Die Budapester Polizei hat eine Offensive gegen den Missbrauch von Behindertenparkplätzen und den Betrug mit entsprechenden Ausweisen gestartet. Allein in der ersten Woche der Aktion hat man 67 Fahrzeugführer ausgemacht, die mit abgelaufenen oder gefälschten Parkberechtigungscheinen für Menschen mit Behinderungen umgingen und sich unberechtigerweise Zugang zu den priviligierten Parkplätzen verschafft haben. In einigen Fällen wurden ihnen die Berechtigungsscheine von Angehörigen ausgehändigt, in anderen handelt es sich um plumpe Fälschungen. Gegen die Betrüger wird Strafanzeige erstattet, erklärt der Vizepolizeichef der Stadt, Valter Fülöp, für derartige Straftaten könnten bis zu drei Jahre Gefängnis verhängt werden, meint Fülöp, der darauf hinwies, dass es sich bei fast allen Frevlern und Besitzer von "Luxusautos" handelte.

Zukünftig wird der Status von Behinderten und Invaliden (mit entsprechenden Renten- und anderen Leistungsansprüchen) nicht mehr von Ärzten deklariert, sondern von einer zentralen staatlichen Kommission. Ungarn hat EU-weit die höchste Rate an Invalidenrentnern.

 

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