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(c) Pester Lloyd / 21 - 2011  NACHRICHTEN 23.05.2011

 

Polit-Chaos in Esztergom geht weiter

Das Chaos in der Stadtverwaltung von Esztergom geht in die nächste Runde. Am Donnerstag verweigerte die unabhängige Bürgermeisterin der Stadt, Éva Tétényi, die Teilnahme an der Stadtversammlung, weil sie die Blockade und das "gegen die Verfassung verstoßende Gebahren der Fidesz-Fraktion" nicht länger dulden will. Sie komme sich nicht vor wie in einer europäischen Stadt, sonder wie in Absurdistan. Vor Journalisten und über einhundert Unterstützern rief sie zum zivilen Ungehorsam gegen die demokratiefeindlichen Machenschaften der Mehrheitsfraktion auf und fordert Neuwahlen. Sie wäre jederzeit zum Rücktritt bereit, wenn es auch die Fidesz-Abgeordneten sind.

Auch in Esztergom hat zwar die nationalkonservative Partei Fidesz die Mehrheit im Stadtparlament, doch die Bürgermeisterin ist eine unabhängige Kandidatin, die aufgrund einer parteiübergreifenden Initiative aus Protest gegen den Vorgänger, den Fidesz-Politiker Tamás Meggyes, ins Amt kam. Dieser hatte die Stadt regelrecht heruntergewirtschaftet, endlos Schulden gemacht, städtische Einrichtungen für neue Kredite verpfändet, kaum Rechnungen bezahlt, am Ende gingen in Esztergom sogar die Lichter aus, wegen unbezahlter Stromrechnungen. Nach seiner Abwahl weigerte er sich, das Amt zu übergeben und die Büros zu räumen, machte keine ordentliche Übergabe, Dokumente verschwanden, die Verwendung von Geldern sind bis heute zum Teil unklar, angeblich sollen sogar private Prozesskosten für ihn sowie den führenden Hassprediger des Landes und Orbán-Freund Zsolt Bayer aus der Stadtkasse bezahlt worden sein.

Demokratie im Dunkeln - Nov. 2010
Warum in Esztergom die Lichter ausgegangen sind
http://www.pesterlloyd.net/2010_47/47esztergom/47esztergom.html
 

 

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