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(c) Pester Lloyd / 21 - 2011
NACHRICHTEN 31.05.2011
EHEC-Entwarnung für Ungarn
Ungarische Behörden fanden bisher "keine Belege für
kontaminiertes Gemüse", nach dem auf amtliche Anweisung hin alle (nchvollziehbaren) spanischen Importprodukte auf EHEC-Erreger getestet wurden.
Der ungarische Landwirtschaftsminister Sándor Fazekas war vom europäischen Gesundheitswarnsystem RASFF alarmiert worden, man ging davon aus, dass spanische Produkte über
Deutschland den Weg nach Ungarn gefunden haben könnten. Fazekas gab dahingehend Entwarnung und sagte, dass man bis heute nicht weiß, wie die kontaminierten Gurken in
die Lieferkette gelangt sein konnten, er sei auf "das Ergebnis der Ermittlungen sehr gespannt.", meinte er am Rande eines informellen Meetings der
EU-Landwirtschaftsminister im ostungarischen Debrecen. Ungarn werde seinen Beitrag zur Lebensmittelsicherheit leisten, "ob bei Gurken, Honig oder Fleisch", der Minister
verwies auf die kürzliche Schließung einer Fleischfabrik wegen Hygienemängeln. Beim Treffen hielten die europäischen Minister ein Bio-Picknick mit Produkten aus der Region
an der Uni ab, besuchten die Puszta in der Hortobágy.
Durch von EHEC-Bakterien ausgerechnet auf spanischen Bio-Gurken ausgelöste
Erkrankungen starben in Deutschland bisher vierzehn Menschen, weit über 1.000 mussten in Krankenhäusern behandelt werden.
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