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(c) Pester Lloyd / 05 - 2012      WIRTSCHAFT 01.02.2012

 

Rückzieher: OB sieht Pläne für Straßenmaut in Budapest nicht umsetzbar

Der Budapester Bürgermeister István Tarlós machte bezüglich der am Montag bekannt gewordenen Pläne, eine allgemeine Straßenmaut in Budapest einzuführen, um die Finanzlöcher der BKV zu stopfen, einen Rückzieher. Er sehe derzeit nicht, dass er dafür die Genehmigung der Regierung bekommen könnte und ziehe seine Vorschläge daher zurück. Offenbar will die ungarische Regierung nicht auf in eigene Pläne für eine allgemeine Straßennutzungsgebühr vorgreifen lassen.

 

Eine allgemeine Auto-Maut, um die noch bestehende Finanzierungslücke der BKV von 21 Millionen Forint zu schließen, ist nur eine von zwölf Maßnahmen, die die Stadt Budapest nach Angaben Tarlós der Regierung zur Finanzierung der BKV vorgelegt hat, wenn auch die extremste, die laut Tarlós das größte Risiko birgt. Das Internetportal Index.hu hatte am Montag noch von acht Vorschlägen berichtet. Die Chancen, dass der derzeit der Regierung vorliegende Antrag der Stadt Budapest für eine allgemeine  Maut, die jeden Budapester Autobesitzer dazu verpflichten würde, 10.000 Forint im Monat zu zahlen, genehmigt wird, sind derzeit wohl auch als sehr gering einzuschätzen. Antal Rogán von der regierenden Fidesz-Partei und Bürgermeister des 5. Bezirks, teilte mit, dass die Einführung einer City-Maut für ihn eine weit vernünftigere Lösung wäre. Auch das Budapester Transport Zentrum gab an, dass es die Einführung einer allgemeinen Maut nicht als angemessenes Werkzeug für die Rettung der BKV erachte.

 

 

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