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(c) Pester Lloyd / 12 - 2011 WIRTSCHAFT
22.03.2011
Keine Besserung am Bau in Ungarn
Der erste Monat des Jahres 2011 hat Ungarns
gebeuteltem Bauwesen keine Trendwende beschert, den Daten des Statistischen Zentralamt KSH zufolge betrug lediglich der Rückgang des Leistungsvolumens
im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat 0.1%. Das stellt eine kleine Verbesserung gegenüber dem Rückgang von 4.3% im Dezember 2010 gegenüber dem
Dezember 2009 dar. Als Gründe für die Fortsetzung des seit Jahren anhaltenden Abwärtstrends der Nachfrage erachtet das KSH die Verknappung von Krediten, das Sinken der
Privathaushaltseinkommen und die Kürzungen öffentlicher Ausgaben. Sowohl der private Wohnungsmarkt als auch die öffentlichen Aufträge befinden sich auf einem Tiefststand.
Auch für dieses Jahr wird lediglich Stagnation auf niedrigem Niveau erwartet, Anzeichen des Wachstums glaubt man nicht zu erkennen.
Der Umfang neuer Aufträge lag in diesem Januar 46.6% niedriger als im Vergleichsmonat, der scho nicht
berauschend war. Dies stellt den größten Jahr-zu-Jahr-Rückgang seit März 2007 dar. Darin gingen Aufträge für Gebäude um 9.3% zurück, im Bereich des Kommunalbaus um 70%. Der
letztere Wert ist allerdings primär auf die vor einem Jahr erteilten Großaufträge für Straßen- und Autobahnbau zurückzuführen, die jene Statistik um Einmaleffekte aufblähte.
Zu weiteren Dezember-Daten der ungarischen Wirtschaft
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