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(c) Pester Lloyd / 12 - 2011
NACHRICHTEN 23.03.2011
Krankengeld in Ungarn wird halbiert
Am 16. März hat die Mehrheit des ungarischen Parlaments für die Neuregelung der
Ansprüche auf den staatlichen Anteil am Krankengeld gestimmt. Der Maximalbeitrag wird damit halbiert. Das Gesetz bildet einen Teil des Széll Kálmán-Reformprogramms zur Kostenreduzierung für den öffentlichen Haushalt. Das Nationalwirtschaftsministerium
veröffentlichte am Montag Unterlagen, denen zufolge die Gesetzesänderung eine Ersparnis von 2 Milliarden Forint (ca. 7.4 Millionen Euro) allein 2011 und 5 Milliarden Forint (ca. 18.5
Millionen Euro) in den kommenden Jahren einbringen soll.
Während sich die Zahl der Tage pro Jahr, für die Ansprüche
auf Krankengeld erhoben wird, im Zeitraum 1990 bis 2009 von 100 Millionen Tage auf 33 Millionen Tage verringert habe, seien die Kosten im gleichen
Zeitraum von 24.3 Milliarden Forint (ca. 89.9 Millionen Euro) 1990 (unangepasst an Inflationsraten) auf 108 Milliarden Forint (ca. 399.8 Millionen Euro) gestiegen. 2010 habe
der Wert bei etwas unter 80 Milliarden Forint (ca. 296.1 Millionen Euro) gelegen. Der Anteil der Angestellten, die Krankengeld beantragten und erhielten, habe 1990 6%, 1995 4.5% und
2009 2.6% betragen.
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