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(c) Pester Lloyd / 39 - 2012   NACHRICHTEN 25.09.2012

 

11.000 Zwangsversteigerungen in Ungarn binnen eines Jahres

Seit im Oktober 2011 gesetzlich festgelegten Quoten in Kraft getreten sind, wurden insgesamt fast 11.000 Eigenheime zur Zwangsversteigerung beantragt. Alleine im 3. Quartal stehen 2866 zwangsgeräumte Eigenheime zum Verkauf, wie Daten der ungarischen Finanzaufsichtsbehörde PSZAF belegen. Gegenüber dem zweiten Quartal ist die Zahl der zwangsversteigerten Hauser allerdings um 10% gesunken, während die der gepfändeten Einzelhandelsimmobilien in der gleichen Zeit um 6,2% gestiegen ist.

 

Der Rückgang der Zahl der Zwangsräumungen ist aber, so die PSZAF, keinesfalls ein Zeichen dafür, dass es den Ungarn wirtschaftlich besser geht. „Die Banken haben lediglich, statt 84% der Quote, wie im zweiten Quartal, diesmal nur 71% genutzt”, erklärte die Behörde. Die Aufhaebung des mehrfach erlängerten Zwangsversteigerungsmoratoriums  war Teil eines Deals zwischen Regierung und Banken bezüglich des Forex-Kreditablösemodeels. Rund 3000 Eigenheime werden unter bestimmten Voraussetzungen von der Regierung aufgekauft und den Ex-Besitzern für eine sozial verträgliche Miete überlassen.

Mehr zum Problem der privaten Verschuldung u.a. im FINANZMARKT

E.G.

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