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(c) Pester Lloyd / 30 - 2013   NACHRICHTEN 22.07.2013

 

Behörden in Ungarn fragen jährlich 40.000mal Verbindungsdaten ab: bei einem einzigen Provider

 

Telenor, Nummer 2 am ungarischen Handymarkt, hat im Vorjahr 40.000 Anfragen zur Aushändigung persönlicher Daten und Verbindungsdaten von ungarischen Behörden erhalten. 70% davon kamen von der Polizei, 20% von der Staatsanwaltschaft und Gerichten, der Rest vom Finanzamt bzw. der dortigen Steuerpolizei. Allerdings wisse das Unternehmen nicht, wie viele Telefone direkt vom Nationalen Sicherheitsdienst (Inlandsgeheimdienst) angezapft wurden.

Telenor will ansonsten aber beruhigen: zwar könnten Daten zu Person, Anschrift, Verbindungsart und -länge sowie Adressat als auch Kontodaten und Zahlverhalten und Kontensaldo abgefragt werden, der Inhalt von Telefonaten, SMS oder angesurfte Internetseiten werden jedoch nicht gespeichert. Die Kosten für die 40.000 Auskünfte pro Jahr muss das Unternehmen selbst tragen, sie beliefen sich auf rund 250.000 EUR. Die Bereithaltung der Daten für 6 Monate ist den Providern in Ungarn gesetzlich vorgeschrieben.

red.

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