THEMA: WAHLEN UNGARN 2014

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(c) Pester Lloyd / 38 - 2014 NACHRICHTEN 18.09.2014

 

Für Weltmeister und Normalbürger: Ungarn investiert 100 Mio. Euro in die Budapester Bäder

Insgesamt 102,5 Mio. Euro will die Stadt Budapest - gemeinsam mit Geldern aus der zentralen Staatskasse in den kommenden Jahren in die Sanierung und den Ausbau von sieben Sport-, Freiluft- und Thermalbädern stecken. Mehr als die Hälfte der für die klamme Stadt gigantischen Summe fließt dabei allein in ein einziges Projekt, den Ausbau des Dagály Bades im XIII. Bezirk zu einem WM-fähigen Schwimm- und Wasserballstadion.

 

Vizebürgermeister Gábor Bagdy, natürlich Fidesz, rechnete vor, dass rund 80% der 54 Mio. EUR direkt aus der Staatskasse fließen, um die Anlage für die WM, die allerdings erst im Jahre 2021 stattfinden wird, bereit zu machen, nur rund 8 Mio. EUR hingegen kostet die Renovierung des bei den Budapester beliebten Frei- und Sportbades mit angeschlossenem Wellnessbereich. Die Kosten dafür übernimmt die Stadt. Ob auch EU-Mittel involviert sein werden, ließ er offen. 2015 sollen für beide Projektstufen die Arbeiten beginnen und ca. 20 Monate andauern.

Weitere 15 Milliarden Forint, also ca. 48 Mio. Euro will Oberbürgermeister Tarlós bis 2020 in sechs der größeren Strand- und Thermalbäder der Stadt investieren. Dazu werden zählen das Palatinus, Gellért, Paskal und Dagály (wird halt doppelt aufgeführt, ist ja Wahlkampf) sowie die Lidos in Pesterzsébet und Csillaghegy in Békásmegyer. Die Kosten dafür sollen nur teilweise von der Stadt, ansonsten über Kredite durch die stadteigene Bädergesellschaft gestämmt werden.

Die Ausschreibungen für beide Projektgruppen sollen in den kommenden 2-3 Wochen starten, sagt das Rathaus. Aus welchen Kreisen die Auführenden kommen werden, lässt sich anhand
einer aktuellen Meldung an drei Fingern abzählen.

red.

 

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