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Liebe Leserinnen und Leser,
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der Juli markiert eine neue Phase des politischen Umbruchs in Ungarn. Während die neue Regierung die Korruptionsnetzwerke des Orbán-Systems offenlegt und erste prominente Ermittlungen und Festnahmen das frühere Machtzentrum erreichen, kämpft das Land gleichzeitig gegen eine historische Hitzewelle. Sinkende Flusspegel, austrocknende Seen, Ernteausfälle und die Drosselung des Kernkraftwerks Paks zeigen, wie eng Klimakrise, Infrastruktur und Energieversorgung miteinander verknüpft sind.
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Korruptionsaufarbeitung nimmt Fahrt auf
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Mit der "Operation Fegefeuer" begann die größte politische und juristische Aufarbeitung seit dem Regierungswechsel. Ermittlungen, Rücktritte und Festnahmen prägen inzwischen den politischen Alltag.
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Historische Hitzewelle verändert das Land
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Der Juli entwickelte sich zum trockensten und heißesten Sommermonat seit Beginn vieler Messreihen. Die Folgen reichen von sinkenden Flusspegeln bis hin zu massiven Eingriffen in die Energieversorgung.
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Reformen nehmen Gestalt an
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Parallel zur Krisenbewältigung treibt die Regierung den Umbau des Staates voran. Medien, Berufsbildung und Staatsunternehmen stehen ebenso auf der Reformagenda wie die Beziehungen zur Europäischen Union.
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Gesellschaft und Wirtschaft
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Neben den politischen Umbrüchen bleibt der wirtschaftliche Alltag vieler Menschen angespannt. Steigende Mieten, wachsende Ungleichheit und die Suche nach neuem Wachstum prägen die Debatte.
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Die Aufarbeitung der vergangenen 16 Jahre gewinnt an Dynamik, gleichzeitig stellt die Klimakrise den Staat vor Herausforderungen, die sich nicht mit einfachen politischen Entscheidungen oder gar im Alleingang lösen lassen.
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mit freundlichen Grüßen, Jasper Ben Reichardt Herausgeber
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