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	<title>Kunst &#8211; Pester Lloyd</title>
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	<description>Deutschsprachige Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa - seit 1854</description>
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	<title>Kunst &#8211; Pester Lloyd</title>
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		<title>Yayoi Kusama, Ikone der zeitgenössischen Kunst, verstorben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Kultur]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 09:29:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Yayoi Kusama]]></category>
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					<description><![CDATA[Die japanische K&#252;nstlerin starb im Alter von 97 Jahren in Tokio. Tokio. Yayoi Kusama, eine der bekanntesten und erfolgreichsten zeitgen&#246;ssischen K&#252;nstlerinnen Japans, ist im Alter&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Die japanische Künstlerin starb im Alter von 97 Jahren in Tokio.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tokio.</strong> Yayoi Kusama, eine der bekanntesten und erfolgreichsten zeitgenössischen Künstlerinnen Japans, ist im Alter von 97 Jahren verstorben. Wie das Yayoi Kusama Museum mitteilte, starb sie bereits am 14. August in einem Krankenhaus in Tokio an Multiorganversagen. Kusama, die als Avantgarde-Künstlerin und Vorläuferin der Pop-Art gilt, wurde vor allem durch ihre charakteristischen <em>Polka Dots</em> und di<em>e Infinity Mirror Rooms</em>berühmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kusama wurde 1929 in der Präfektur Nagano geboren und hatte eine schwere Kindheit. Sie litt unter ihrer herrschsüchtigen Mutter, die sie dem Vater beim Fremdgehen nachspionieren ließ, was zu ihrer Angst vor Sexualität führte. Ihre Halluzinationen, die sie seit ihrer Kindheit begleiteten, verarbeitete sie in ihrer Kunst. 1958 zog sie nach New York, wo sie Teil der Avantgarde-Szene wurde. In den 1960er Jahren wurde sie mit politisch motivierten Performances in der Zeit der sexuellen Revolution bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den 1960er Jahren machte Kusama durch politisch motivierte Happenings auf sich aufmerksam, bei denen sie Punkte auf nackte Haut malte. Ihre Installation „Narcissus Garden“ bei der Biennale in Venedig 1966, die aus 1.500 spiegelnden Kugeln bestand, erregte internationales Aufsehen. Trotz ihrer Bekanntheit kämpfte sie mit psychischen Problemen und ließ sich 1977 in eine Klinik in Tokio einweisen, wo sie die folgenden Jahrzehnte verbrachte, während sie in ihrem Atelier weiterarbeitete.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="785554" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #785554;" fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/08/image-2-1024x681.webp" alt="" class="wp-image-40495 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/08/image-2-1024x681.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/08/image-2-300x199.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/08/image-2-768x511.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/08/image-2.webp 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Von Kusama designte Verkaufsautomaten, Wikicommons</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Kusama war nicht nur in der bildenden Kunst aktiv, sondern auch in der Literatur und im Design. Ihre Werke wurden weltweit ausgestellt, unter anderem im Museum of Modern Art in New York, und erzielten bei Auktionen Millionenpreise. Ihre Arbeiten reichten von bildender Kunst über Literatur bis hin zu Film und Mode, ihre Werke wurden weltweit ausgestellt und erzielten bei Auktionen teils Millionenpreise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr großer Einfluss macht sich unter anderem an unerwarteten Ehrungen bemerkbar: die Cryptowährung <em>Polkadot</em> des Co-Founders von Ethereum sowie ihr Entwicklernetz <em>Kusama</em> sind  von ihrem Lebenswerk inspirieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Tod bedeutet einen großen Verlust für die internationale Kunstwelt, doch ihr Vermächtnis lebt weiter. Im September soll im Stedelijk Museum in Amsterdam eine große Retrospektive ihrer Werke eröffnen, die sieben Jahrzehnte ihres Schaffens umfasst. Kusamas Werke werden weiterhin in Ausstellungen und Sammlungen auf der ganzen Welt zu sehen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong>: ORF, Der Standard, DW<br><strong>Photo</strong>: George Quasha / Wikimedia Commons (CC BY 3.0)</p>
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		<title>Ungarischer Fotograf stellt in bayerischen Städten aus - László Maczky </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ildiko Kühn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 05:36:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Photographie]]></category>
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					<description><![CDATA[Architektur in den Bildern M&#252;nchen/Passau. Die Kunstausstellung FINEformART 13 fand in Mitte April in M&#252;nchen, in der Orangerie im Englischen Garten statt. Die internationale K&#252;nstlergruppe&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">                                                                                      <em>Architektur in den Bildern</em>   </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>München/Passau. </strong>Die Kunstausstellung <em>FINEformART 13</em> fand in Mitte April in München, in der <em>Orangerie</em> im Englischen Garten statt. Die internationale Künstlergruppe kann auf eine 17-jährige Vergangenheit zurückblicken. Fünf Künstler zeigten eine Auswahl von ihren Arbeiten, unter ihnen auch der – in Deutschland geborene &#8211; ungarische Fotograf <strong>László Maczky</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Architekturstudium absolvierte er in der bayerischen Hauptstadt und seit fast 50 Jahren neben seinem Beruf ist Maczky als freischaffender Fotograf tätig. Er arbeitete als Architekt, das Fotografieren erlernte er als Autodidakt mithilfe von Fachliteratur. Das Ergebnis ist durch Leidenschaft geprägter individueller Stil. Architektur zur Fotografie passen für ihn perfekt zusammen. Der Architekt war und ist immer in seinen Bildern präsent. Der grafische Aspekt bedeutet für ihn viel, auf seinen Schwarz-Weiß-Bildern aus den früheren Schaffungsperioden erscheint es noch markanter.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Themenvielfalt mit Minimalismus</em> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Themen sind facettenreich: Städte- und Landschaftsbilder, Architektur- und Industriefotos ergänzt mit Pflanzen- und Bücherbildern um nur einige zu nennen.  Unter den verschiedenen Erscheinungsformen der Fotografien findet man Schwarz-Weiß-Bilder, Farbfotos, Hochformate. Die minimalistisch komponierten Bilder mit Parallelen, klaren Linien, Kurven beschränken sich auf das Wesentliche. Man merkt, dass der Architekt in den Kompositionen steckt. Nach genauerem Betrachten fällt ein gemeinsames Merkmal auf: Fast alle sind menschenleer. Der Grund ist für Maczky ganz trivial: So sind seine Bilder zeitlos und wirken klassisch ohne Trends. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Portraits sind jedoch lebendig. Seine Bilder und Fotoserien plant er im Voraus, und komponiert manchmal jahrelang. Es bedeutet aber nicht, dass die Spontaneität bei ihm keine Rolle spielen kann. Macky‘s aktuelles Thema: Pflanzenbilder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gestaltungsformen, Kombinationen und das Besondere sucht er noch.              </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="a6a39f" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #a6a39f;" decoding="async" width="1024" height="577" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/1000153134-1024x577.webp" alt="" class="wp-image-5957 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/1000153134-1024x577.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/1000153134-300x169.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/1000153134-768x432.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/1000153134-1536x865.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/1000153134-2048x1153.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/1000153134-1320x743.webp 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Teil der Ausstellung der Künstlergruppe FINEformART 13 in München, in der Orangerie im Englischen Garten. Foto: Ildiko Kühn</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Anerkennung durch Ausstellungen</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine, während der Jahrzehnte erhaltenen Auszeichnungen sowie Ausstellung- und Messeteilnahmen sprechen für sich: <em>ART MUC</em> Kunstmesse in München ist eine davon. Die renommierte Schau bietet perfekte Plattform für internationale Vertreter in allen Sparten der zeitgenössischen bildenden Kunst. Maczky‘s Bilder waren nicht nur in München, sondern auch in Budapest, Brüssel, New York (Ungarisches Kulturinstitut) und auch in mehreren Orten um den Balaton – wo er auch seinen Wohnsitz hat – präsentiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Nächste Station: Passau</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Ausstellung ist immer vor einer Ausstellung. So ist es auch für László Maczky. Kaum werden die glänzenden Bilder von den Wänden in der Orangerie in München abgehängt, beginnen die Vorbereitungen für die nächste Veranstaltung in Passau. Besonderheit der Ortswahl ist die seit 2000 gepflegte Städtepartnerschaft zwischen Passau und Veszprém. Die, mit dem Balaton benachbarte ungarische Stadt war im Jahr 2023 Kulturhauptstadt Europas, zusammen mit der griechischen Stadt Elefsina sowie mit der westrumänischen Stadt Temesvár (zu Deutsch: Temeswar). Mit dem Titel „<em>Hommage Veszprém – Balaton</em>“ werden Fotografien von Maczky und Bilder von seiner Frau Gisela Prokop-Maczky Malerin, präsentiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eröffnung: Samstag, den 2. Mai 2026 um 16:00 Uhr. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung wird bis 24. Mai im <em>Kulturmodell</em> (Bräugasse 9. in der Altstadt von Passau) zu sehen sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Photos: </strong>Titelbild László Maczky: Toscana &#8211; Fotoserie, Aufnahme: Ildiko Kühn. </p>
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