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	<title>Technologie &#8211; Pester Lloyd</title>
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	<description>Deutschsprachige Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa - seit 1854</description>
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		<title>Cyberangriff auf ungarische Staatskasse &#8211; Spur führt nach Russland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 06:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
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		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Nach einem Cyberangriff auf das IT-Netz der ungarischen Zahlstelle für Agrar- und Fördermittel mussten kompromitierte Server vom Netz genommen werden. Nach ersten Erkenntnissen stammt die Attacke von russischen Servern.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest.</strong> Die ungarische Staatskasse (Magyar Államkincstár) ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Betroffen ist das IT-Netz der nationalen Zahlstelle für Agrar- und ländliche Entwicklungsprogramme. Nach Angaben der Behörde wurden die kompromittierten Server unmittelbar nach ihrer Entdeckung vom Netz getrennt, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach bisherigem Stand seien keine Daten verloren gegangen, auch Kundendaten seien nicht angetastet worden. Allerdings wurden Dateien auf den Computern mehrerer Mitarbeiter verschlüsselt, was auf einen sogenannten Ransomware-Angriff hindeutet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Staatskasse deuten die bisherigen technischen Erkenntnisse darauf hin, dass der Angriff von russischen Servern ausging. Gemeinsam mit dem Nationalen Institut für Cybersicherheit wurde eine umfassende Untersuchung eingeleitet, zudem wurde die Datenschutzbehörde NAIH informiert. <em>Eine Staatliche Verwicklung Russlands kann derzeit weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. </em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Ermittlungen stehen elektronische Dienstleistungen im Bereich Landwirtschaft und ländliche Entwicklung nur eingeschränkt zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong>: MTI.hu, Magyar Államkincstár<br><strong>Photo: </strong>AI-Generierte Illustration</p>
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		<title>KI-Ambitionen: Neuer Hochleistungsserver stärkt Forschung in Ungarn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 12:41:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
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					<description><![CDATA[Budapest. Ungarn treibt seine Ambitionen, sich als regionales Zentrum f&#252;r K&#252;nstliche Intelligenz zu etablieren, weiter voran: An der E&#246;tv&#246;s-Lor&#225;nd-Universit&#228;t (ELTE) wurde nun ein neuer KI-Supercomputer&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest.</strong> Ungarn treibt seine Ambitionen, sich als regionales Zentrum für Künstliche Intelligenz zu etablieren, weiter voran: An der <em>Eötvös-Loránd-Universität</em> (ELTE) wurde nun ein neuer KI-Supercomputer offiziell in Betrieb genommen. Das Hochleistungssystem entstand in Kooperation mit dem <em>Digital Heritage National Laboratory </em>(DH-Lab) und wurde durch den Nationalen Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsfonds finanziert. Es soll Forschung im Bereich des digitalen Kulturerbes sowie ungarischer Sprachtechnologien stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Eröffnung erklärte <em>László Palkovics</em>, Regierungsbeauftragter für Künstliche Intelligenz, die Installation unterstütze die aktualisierte KI-Strategie Ungarns, die Ziele bis 2030 festlegt und die Schaffung eines &#8222;ungarischen Kulturmodells&#8220; zur Digitalisierung nationaler Archive vorsieht. Was genau damit gemeint ist, ist unklar. ELTE-Rektor <em>Lénárd Darázs</em> sprach von einem Meilenstein für die heimische KI-Entwicklung, während DH-Lab-Direktor <em>Gábor Palkó</em> das Projekt als wichtigen Schritt zur Verbindung von Künstlicher Intelligenz und Kulturerhalt bezeichnete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Server befindet sich am Savaria-Universitätszentrum der ELTE in Szombathely und verfügt über acht NVIDIA-H200-GPUs sowie Hardware im Wert von über 120 Millionen Forint. Forschende im ganzen Land können darauf remote zugreifen, um KI-Modelle zu trainieren, Systeme aufzubauen oder AI-Chatbots zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inbetriebnahme folgt auf die jüngste Aktualisierung der ungarischen KI-Strategie und die  Umsetzung des EU-KI-Gesetzes &#8211; <a href="https://www.pesterlloyd.net/ungarn-verabschiedet-erstes-ki-gesetz-rechtlicher-rahmen-fuer-kuenstliche-intelligenz-geschaffen/">unseren gestrigen Bericht dazu finden Sie hier.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen:</strong> MTI.hu, ELTE, DH-Lab<br><strong>Photo: </strong>Palkovics László, Regierungsbeauftragter für Künstliche Intelligenz, bei der Vorstellung des neuen KI-Supercomputers von ELTE und DH-Lab in Budapest am 3. November 2025. MTI/Hatházi Tamás. <br></p>
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