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	<title>Zeitfenster &#8211; Pester Lloyd</title>
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	<description>Deutschsprachige Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa - seit 1854</description>
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	<title>Zeitfenster &#8211; Pester Lloyd</title>
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		<title>Ungarn 1967 &#8211; Erinnerungen an ein Land zwischen Aufbruch, Kontrolle und ungebrochener Herzlichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 14:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zeitfenster]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein wiederentdeckter Reisebericht des jungen fr&#228;nkischen Journalisten Mike Wuttke zeigt das Ungarn der 1960er Jahre in einem Moment stiller &#214;ffnung &#8211; und im Schatten des&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein wiederentdeckter Reisebericht des jungen fränkischen Journalisten Mike Wuttke zeigt das Ungarn der 1960er Jahre in einem Moment stiller Öffnung &#8211; und im Schatten des Oktober 195</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Aus der Perspektive einer Jugendgruppe aus Oberfranken und Mittelfranken entsteht ein seltenes Zeitdokument: ein Blick auf ein Land, das elf Jahre nach dem niedergeschlagenen Aufstand zwischen staatlicher Kontrolle, vorsichtiger Liberalisierung und einer unverkennbaren Wärme seiner Bewohner schwankt. Der Bericht des damaligen Pfarrführers <em>Mike Wuttke,</em> den Roland Betz der Redaktion übermittelt hat, führt zurück in eine Epoche, in der der Tourismus in Ungarn gerade erwachte und doch vieles noch im Bann des Kádár-Systems stand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reisegruppe steigt an einem klaren Sommertag auf den Gellértberg. Die junge Stadtluft, der Blick auf Burgviertel, Fischerbastei, Matthiaskirche und das mächtige Parlamentsgebäude &#8211; Wuttke beschreibt Budapest als unverhofften Gegenentwurf zu den Klischees aus Operette und Puszta-Romantik. Romantik gibt es, aber sie wirkt kuratiert, dargeboten in verwahrlosten Kinos, gespielt von Tänzerinnen und Tänzern, die Volksgut im Dauereinsatz präsentieren. Dass die Sehnsucht nach Ursprünglichkeit ein touristisch gefragtes Produkt war, entging der Gruppe nicht. Doch die Aufführung berührte sie augenscheinlich &#8211; ein Moment, in dem das Offizielle, wenn auch arrangiert, menschlich durchbrach.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-dominant-color="645d57" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #645d57;" fetchpriority="high" decoding="async" width="504" height="425" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2025/11/MargaretnInsel_Kaplan_Wuttke.webp" alt="" class="wp-image-3074 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2025/11/MargaretnInsel_Kaplan_Wuttke.webp 504w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2025/11/MargaretnInsel_Kaplan_Wuttke-300x253.webp 300w" sizes="(max-width: 504px) 100vw, 504px" /><figcaption class="wp-element-caption">Margareteninsel Freibad</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausflug in die Puszta wirkt ebenfalls wie eine Annäherung an ein Land, das sich erst langsam wieder öffnete. Barackpálinka aus Kecskemét, Gruppenfotos mit Musikern in Tracht, ein Mittagessen in der Bugac Csárda &#8211; vieles bestand aus erwartbaren Motiven. Doch die Begegnungen am Wegesrand hinterließen das stärkste Echo. Ungarn, so beschreibt Wuttke es, blieb ein Land auffallender Gastfreundschaft. Viele ältere Menschen kannten Deutschland aus der Vorkriegszeit, Bamberg wurde mehrfach erwähnt, und immer wieder tauchte die Figur des Hl. Stephan auf, in ungarischer Erinnerung vertraut, in deutscher Erinnerung museal, hier aber als kulturelle Brücke genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders eindrücklich sind jene Szenen, in denen Gegenwelt und Gegenwartsrealität aufeinanderprallen. Ein junger Kaplan, der „Lebenskünstler“ genannt wird, trifft die Gruppe im Studentenheim &#8222;Hotel Akadémia&#8220;. Offiziell begleitet von einem Ibusz-Reiseleiter, inoffiziell jedoch mit dem Bedürfnis, ein anderes Ungarn zu zeigen. Hinter vorgehaltener Hand spricht er über Schweigepflichten, über die Spielräume und Grenzen unter dem kommunistischen Regime, über die allgegenwärtige Selbstzensur. Die Revolution von 1956 ist noch präsent, die Angst ebenso. Gebäude mit Einschusslöchern bleiben Mahnmale neben neuen Selbstbedienungsläden und Baustellen. Die Gruppe erlebt ein Land, das nicht vom Kommunismus geprägt ist, wie Wuttke formuliert, aber von ihm gezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Kleinstszenen verdichten sich diese Spannungen: Die ältere Dame in der Straßenbahn, die überrascht ist, als ihr ein Sitzplatz angeboten wird, spricht leise über Glauben, Jugend und politische Nachteile. Andere Gespräche drehen sich um Beatmusik, Mode, Schule. Die Jugend wirkt unbeschwerter, weltzugewandter, westlicher als das offizielle Ungarn. Eine russische Urlauberin am Balaton beklagt, wie kurz die Begegnung ausfällt. Ein Fußballspiel unter Freunden endet mit einem &#8222;berühmten&#8220; 3:2, Revanche für Bern 1954 &#8211; eine kleine ironische Geste inmitten großer politischer Spannungen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-dominant-color="84736a" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #84736a;" decoding="async" width="595" height="487" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2025/11/MusikGruppe-Ungarn.webp" alt="" class="wp-image-3075 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2025/11/MusikGruppe-Ungarn.webp 595w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2025/11/MusikGruppe-Ungarn-300x246.webp 300w" sizes="(max-width: 595px) 100vw, 595px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eine ungarische Musikgruppe, aufgenommen von Mike Wuttke</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Figur des ungarischen Kaplans zieht sich durch den Bericht wie ein Leitfaden. Er verkörpert eine Generation, die zwischen Loyalität und persönlicher Wahrheit oszilliert, zwischen Anpassung und dem Bedürfnis, hinter verschlossenen Türen frei sprechen zu können. Es sind diese Schattenräume, die Wuttkes Erzählung historisch wertvoll machen. Ein Land im &#8222;Gulaschkommunismus&#8220;, das modernisieren will, das Investitionen anzieht, das sich aber zugleich auf ein stilles Einvernehmen stützt: schweigen, durchhalten, hoffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswert ist die Offenheit, für die sich die Menschen Zeit nehmen. <em>&#8222;Bitte grüßt Deutschland und kommt wieder&#8220;</em>, heißt es mehrfach. Der Wunsch nach Austausch erscheint als stiller Widerstand gegen staatliche Enge, als Bedürfnis nach Normalität. Dass die Gruppe mit Perlonstrümpfen oder Kugelschreibern tauscht, erinnert an die materiellen Asymmetrien jener Jahre und zugleich an die naive Pragmatik jugendlicher Begegnungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wuttkes Bericht ist kein touristischer Text, sondern ein kulturhistorisches Dokument. Er vermittelt Eindrücke aus einer Übergangsphase, in der sich die Wunden von 1956 noch nicht geschlossen hatten und dennoch ein unübersehbarer Wille zur Westorientierung sichtbar wurde. Dass Roland Betz diesen Fund heute erneut zugänglich macht, ist mehr als eine nostalgische Geste. In Zeiten, in denen die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Ungarn schwieriger denn je sind, lohnt sich ein Blick auf jene Begegnungen, in denen Menschen jenseits der staatlichen Selbstinszenierung kommunizieren wollten &#8211; neugierig, freundlich, manchmal verwundet, immer menschlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den ganzen Bericht gibt es in der letzten Ausgabe des Zeitfensters:</p>



<div class="wp-block-file"><a id="wp-block-file--media-f864c3d6-0baa-4bb2-a919-0bb40bad7345" href="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2025/11/Zeitungsbeilage-zu-DAS-ZEITFENSTER-Menschliche-Begegnungen-in-Ungarn-2.pdf">Zeitungsbeilage zu DAS ZEITFENSTER-Menschliche Begegnungen in Ungarn-2</a><a href="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2025/11/Zeitungsbeilage-zu-DAS-ZEITFENSTER-Menschliche-Begegnungen-in-Ungarn-2.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-f864c3d6-0baa-4bb2-a919-0bb40bad7345">Herunterladen</a></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen:</strong> Bericht von Mike Wuttke, übermittelt von Roland Betz<br><strong>Photo:</strong> Im Nepstadion Budapest, links im Bild: Mike Wuttke</p>
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		<title>Ein digitales Fenster ins analoge Leben &#8211; Roland Betz und seine Onlinezeitung &#8222;Das Zeitfenster&#8220; am Balaton</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Kultur]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Sep 2025 15:20:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zeitfenster]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Das Zeitfenster betreibt Roland Betz eine pers&#246;nliche, nicht-kommerzielle Publikation f&#252;r deutschsprachige Ruhest&#228;ndler in Ungarn &#8211; eine kleine Zeitung voller Alltagsgeschichten, Gedanken und dem Leben&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><br>Mit <em>Das Zeitfenster</em> betreibt Roland Betz eine persönliche, nicht-kommerzielle Publikation für deutschsprachige Ruheständler in Ungarn &#8211; eine kleine Zeitung voller Alltagsgeschichten, Gedanken und dem Leben am Balaton.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cserszegtomaj.</strong> Wer in Ungarn lebt und sich als deutschsprachiger Auswanderer oder Ruheständler ein wenig nach Heimatgefühl, kulturellen Impulsen und verbindenden Gedanken sehnt, stößt vielleicht auf <em>Das Zeitfenster</em>. Die in PDF-Form publizierte Onlinezeitung von Roland Betz, verteilt über WhatsApp und Telegram, erscheint in unregelmäßigen, aber kurzen Abständen und versammelt Texte, Bilder und Anregungen &#8211; nicht mit dem Anspruch auf journalistische Objektivität, sondern als Ausdruck eines persönlichen Interesses am Leben, wie es eben ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herausgeber Roland Betz ist kein Unbekannter: ein vielseitiger Lebensweg zwischen erfolgreichem Unternehmertum, Coaching, Philosophie und Gartenarbeit liegt hinter ihm. Heute lebt er mit seiner Frau in einem Haus mit Blick auf den Plattensee &#8211; und schreibt, was ihn und seine Umgebung beschäftigt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein Projekt ohne Marktanspruch, aber mit Sinn</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Zeitfenster</em> ist kein journalistisches Produkt im klassischen Sinne, keine Plattform, kein Blog. Es ist vielmehr ein persönlich geführtes Liebhaberprojekt, das sich selbst in seiner Einfachheit genügt. Die Inhalte reichen von kleinen Alltagsbeobachtungen und Reiseberichten über Kulinarisches, Zitate und Naturfotografie bis hin zu gelegentlichen Kommentaren zu gesellschaftlichen Entwicklungen &#8211; meist aus der Perspektive des Erlebens, nicht der Bewertung oder Analyse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was auffällt: Die Zeitung verzichtet vollständig auf Werbung. Es gibt keine Monetarisierung, keine Blattlinie außer der, das Leben im Ruhestand mit anderen zu teilen. Und vielleicht ist gerade das ihre Stärke.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Leserkreis mit lokalem Fokus</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Etwa 200 Leserinnen und Leser gehören zur festen „Abonnentenschaft“, vorwiegend aus der deutschsprachigen Community rund um den Plattensee. Viele sind Rentnerinnen und Rentner, Auswanderer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Die WhatsApp-Gruppe, über die neue Ausgaben geteilt werden, ist eine Art informeller Stammtisch im digitalen Raum. Einige Leser wohnen in der direkten Nachbarschaft, andere folgen aus der Ferne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betz beschreibt die Motivation zur Herausgabe seiner Zeitung nüchtern: <em>„Ich will niemanden bekehren oder belehren &#8211; nur ein kleines Stück Leben teilen. Wenn jemand daraus etwas mitnehmen kann, umso besser.“</em> Genau darin liegt der stille Charme des Projekts.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Von der Werkzeugmacherlehre zur Glücksphilosophie</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Roland Betz wurde in einem fränkischen Dorf geboren, machte eine Ausbildung zum Werkzeugmacher, später eine Karriere als Vertriebsingenieur und Unternehmer. Er gründete mehrere Firmen, war Fachautor, Coach, Redner und entwickelte Konzepte zur Persönlichkeitsentwicklung und Lebensqualität. Über Jahrzehnte sammelte er Erfahrungen in Wirtschaft und Weiterbildung &#8211; bis er sich entschied, den unternehmerischen Pfad hinter sich zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seiner Frau, mit der er seit 1971 verheiratet ist, lebt Betz heute zurückgezogen am Rande von <em>Cserszegtomaj</em>, in einem Haus mit großem Garten, Sauna und Blick auf den Plattensee. Bevor das Ehepaar Betz sich am Balaton niedergelassen hat, verbrachten sie 18 glückliche Jahre in Italien am Gardasee. Am Balaton, dort wo viele nur Urlaub machen, hat sich das Ehepaar seit einigen Jahren ein neues Leben aufgebaut &#8211; mit Freunden und viel Zeit.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Ich habe viel erlebt. Jetzt will ich schreiben, beobachten, weitergeben“</p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-dominant-color="5e6146" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #5e6146;" decoding="async" width="977" height="648" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2025/09/image.webp" alt="" class="wp-image-1901 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2025/09/image.webp 977w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2025/09/image-300x199.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2025/09/image-768x509.webp 768w" sizes="(max-width: 977px) 100vw, 977px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bevor die Betz&#8216; an den Balaton gezogen sind verbrachen sie eine lange und glückliche Zeit am Gardasee in Italien. Photo: Roland Betz</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein anderes Zeitverständnis</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ton von <em>Das Zeitfenster</em> ist ruhig, oft poetisch, manchmal nachdenklich, gelegentlich auch pointiert. Zwischen Berichten über Ausstellungen, literarischen Miniaturen und persönlichen Erfahrungen findet man immer wieder das Bemühen um Verlangsamung. Nicht im Sinne von Rückzug, sondern als bewusste Lebensform.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betz bringt damit Gedanken zu Papier, die viele Leser in ähnlicher Lebensphase bewegen: Wie gestalten wir die Zeit nach der Erwerbsarbeit? Was zählt wirklich? Was macht das Leben lebenswert, jenseits von ökonomischer Effizienz und politischen Debatten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass er dabei nicht belehren will, merkt man jedem Absatz an. Vieles liest sich wie eine Einladung &#8211; zum Innehalten, Nachdenken, Entdecken.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>PDF statt Plattform – bewusst <em>analog</em></strong> </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung, auf eine Website zu verzichten, ist kein Zufall, sondern auch Ausdruck des Konzepts. <em>Das Zeitfenster</em> wird als gestaltetes PDF verschickt, nicht als Blogbeitrag oder Newsletter. Es hat damit einen Anfang und ein Ende, ist abgeschlossen, lesbar wie eine gedruckte Beilage. Die Form selbst erinnert an ein früheres Leseverständnis: konzentriert, blätterbar, überschaubar.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Ich möchte nicht, dass meine Texte zwischen Pushnachrichten und Werbeanzeigen untergehen“, sagt Betz.</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein Projekt mit Herz  und ohne Eile</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Betz publiziert dann, wenn er etwas zu sagen hat. Mal erscheint <em>Das Zeitfenster</em> zwei Mal im Monat, mal vergehen mehrere Wochen. Die Freiheit, keinen Redaktionsschluss zu haben, gehört zum Konzept. Und dennoch: Es ist kein Tagebuch. Es ist eine Sammlung von Texten, die eine Zielgruppe ernst nimmt, die in vielen Medien marginalisiert wird &#8211; ältere Menschen mit Bildungsinteresse, aber ohne  einende mediale Lautstärke. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer <em>Das Zeitfenster</em> kennenlernen möchte, kann dies ganz unkompliziert tun:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>WhatsApp-Gruppe</strong>: <a href="https://chat.whatsapp.com/D3hxdqck1U7LcjzPv3E8HS" target="_blank" rel="noopener">https://chat.whatsapp.com/D3hxdqck1U7LcjzPv3E8HS</a></li>



<li><strong>Telegram-Kanal</strong>: <a href="https://t.me/+miVP8urZYSY0YzQ6">https://t.me/+miVP8urZYSY0YzQ6</a></li>



<li><strong>E-Mail</strong>: <a href="mailto:mail@rolandbetz.de">mail@rolandbetz.de</a></li>



<li><strong>Telefon/WhatsApp</strong>: +49 151 53932851</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ohne Pathos</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was Roland Betz mit <em>Das Zeitfenster</em> geschaffen hat, ist kein publizistisches Großprojekt – es ist ein Beitrag zur Verbindung, zur Teilhabe, zur Orientierung im Alltag. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Und wer mitliest, merkt schnell: Hier schreibt jemand nicht für eine Zielgruppe, sondern für Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das genügt.</p>
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