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	<title>Ákos Hadházy &#8211; Pester Lloyd</title>
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	<description>Deutschsprachige Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa - seit 1854</description>
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	<title>Ákos Hadházy &#8211; Pester Lloyd</title>
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		<title>Nach Explosivfund nahe Gaspipeline: Opposition erhebt False-Flag-Vorwürfe gegen Orbán</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 13:50:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wahl 2026]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Ákos Hadházy]]></category>
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					<description><![CDATA[Der ungarische Wahlkampf strotz von Dramaturgie und eskalativen Wendungen. Nun ein weiteres nebul&#246;ses Event dass die Regierung vollsten auszunutzen scheint &#8211; von der Opposition komt&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der ungarische Wahlkampf strotz von Dramaturgie und eskalativen Wendungen. Nun ein weiteres nebulöses Event dass die Regierung vollsten auszunutzen scheint &#8211; von der Opposition komt Häme. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest/Belgrad.</strong> Wenige Tage vor der ungarischen Parlamentswahl hat ein sicherheitspolitischer Vorfall nahe einer zentralen Energieinfrastruktur politische Spannungen ausgelöst. Nach Angaben des serbischen Präsidenten <strong>Aleksandar Vučić</strong> wurden im Norden Serbiens, unweit einer Erweiterung der TurkStream-Gaspipeline, <em>&#8222;Sprengstoffe mit verheerender Wirkung</em>&#8220; entdeckt. Die Leitung transportiert russisches Erdgas über den Balkan nach Ungarn und weiter nach Mitteleuropa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ministerpräsident <strong>Viktor Orbán</strong> bestätigte, von Vučić informiert worden zu sein, und berief umgehend den Verteidigungsrat ein. <em>&#8222;Eine Untersuchung läuft</em>&#8222;, erklärte Orbán und sprach von einem möglichen &#8222;Sabotageakt“&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Opposition spricht von Inszenierung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorfall fiel in eine Phase zunehmender politischer Polarisierung im ungarischen Wahlkampf. Oppositionsführer <strong>Péter Magyar </strong>reagierte mit scharfer Kritik und stellte die offizielle Darstellung infrage.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"> <em>&#8222;Ungarn haben allen Grund zu befürchten, dass der scheidende Ministerpräsident […] versucht, durch False-Flag-Operationen Angst zu schüren</em>&#8222;</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">erklärte er und verwies auf Hinweise, wonach ein solcher Vorfall im Vorfeld erwartet worden sei, speziell nach Warnungen eines Berichts der Washigton Post. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="igYqf09wQg"><a href="https://www.pesterlloyd.net/washington-post-berichtet-ueber-mutmasslich-geplantes-scheinattentat-auf-orban/">Washington Post berichtet über mutmaßlich geplantes Scheinattentat auf Orbán</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Washington Post berichtet über mutmaßlich geplantes Scheinattentat auf Orbán&#8220; &#8211; Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/washington-post-berichtet-ueber-mutmasslich-geplantes-scheinattentat-auf-orban/embed/#?secret=VV4o6sSKlT#?secret=igYqf09wQg" data-secret="igYqf09wQg" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">International überwiegen die Zweifel. Der Politikanalyst<strong> Mujtaba Rahman</strong> sprach von einer <em>&#8222;auffällig passenden Bedrohungslage</em>&#8222;, die geeignet sei, sicherheitspolitische Ängste zu verstärken. In Brüssel kursierten laut Einschätzungen aus diplomatischen Kreisen bereits zuvor Erwartungen, dass eine sicherheitsbezogene Eskalation als politisches Instrument im Wahlendspurt genutzt werden könnte.<br><br><em>Ungarn lässt nichts aus, wie es scheint.</em></p>


Hinweis: In diesem Beitrag ist eine Umfrage eingebunden. Bitte besuche die Website, um an dieser Beitrags-Umfrage teilzunehmen.



<h2 class="wp-block-heading">Geopolitische Spannungen und Schuldzuweisungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ungarische Regierung hatte in den vergangenen Monaten on-repeat vor angeblichen Bedrohungen der Energieversorgung durch die Ukraine gewarnt. Außenminister <strong>Péter Szijjárt</strong>o, selbst im Zentrum eine EU-Rats Spionageskandal &#8211; er soll vertrauliche Informationen an <strong>Sergei Lawrow</strong> weitergereicht haben &#8211; stellte auch im aktuellen Fall einen Zusammenhang her, ohne konkrete Beweise vorzulegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ukrainische Regierung wies jede Verbindung entschieden zurück und erklärte, es handle sich &#8222;höchstwahrscheinlich um eine russische False-Flag-Operation im Rahmen der Einflussnahme auf die ungarischen Wahlen&#8220;. Etwas, vor dem zuvor gewart worden war.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="igYqf09wQg"><a href="https://www.pesterlloyd.net/washington-post-berichtet-ueber-mutmasslich-geplantes-scheinattentat-auf-orban/">Washington Post berichtet über mutmaßlich geplantes Scheinattentat auf Orbán</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Washington Post berichtet über mutmaßlich geplantes Scheinattentat auf Orbán&#8220; &#8211; Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/washington-post-berichtet-ueber-mutmasslich-geplantes-scheinattentat-auf-orban/embed/#?secret=VV4o6sSKlT#?secret=igYqf09wQg" data-secret="igYqf09wQg" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Freie Abgeordnete <strong>Ákos Hadházy</strong> bezeichnete die Entwicklungen als <em>&#8222;durchsichtig&#8220;</em>, während der Investigativjournalist <strong>Szabolcs Panyi</strong> auf frühere Hinweise aus Regierungskreisen verwies, wonach ein ähnliches Szenario im Raum gestanden habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ermittlungen zu Herkunft und Ziel der gefundenen Sprengstoffe dauern an, der Pester Lloyd erwartet sich jedoch keine Erhellung in einer künstlich verdunkelten, finsteren Nacht. Unabhängig überprüfen lässt sich davon nichts &#8211; wie alle Medien sind wir auf das Hörensagen der Politik angewiesen, mangels direkt verifizierbarer Informationsquellen.</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#3ec530e6"><strong>Bleiben Sie über Ungarn informiert</strong> &#8211; wir senden Ihnen monatlich einen kompakten Nachrichtenspiegel<em> &#8211; <strong><a href="https://www.pesterlloyd.net/newsletter/">Abonnieren sie unseren kostenlosen Newsletter</a></strong></em> <br><strong><br>Pester Lloyd ist ein unabhängiges Medium</strong>. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, hilft jeder Beitrag, freien Journalismus zu ermöglichen &#8211; <em><strong><a href="https://www.pesterlloyd.net/unterstutzen/">Unterstützen sie den Pester Lloyd</a></strong></em><br></p>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><a href="https://www.pesterlloyd.net/wahl-2026-liveticker/" data-type="post" data-id="4722"><em><strong>Hier gehts zum LIVETICKER UNGARN WAHL 2026</strong></em></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>The Guardian<br><strong>Photo: </strong>Congressional Research Service (CRS) via U.S. Dept. of State / IHS / ESRI / ENTSOG / Bulgartransgaz.</p>
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		<title>Hatvanpuszta im Wahlkampf: Hadházy mobilisiert zur Besichtigung des Orbán-Anwesens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 14:39:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wahl 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Ákos Hadházy]]></category>
		<category><![CDATA[Hatvanpuszta]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Orbán]]></category>
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					<description><![CDATA[Hadh&#225;zy mobilisiert vor der Wahl zur Besichtigung des Symbols systemischer Korruption Hatvanpuszta. Zwei Wochen vor der Parlamentswahl organisiert der unabh&#228;ngige Abgeordnete &#193;kos Hadh&#225;zy eine politische&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Hadházy mobilisiert vor der Wahl zur Besichtigung des Symbols systemischer Korruption</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hatvanpuszta.</strong> Zwei Wochen vor der <a href="https://www.pesterlloyd.net/wahl-2026/" data-type="link" data-id="https://www.pesterlloyd.net/wahl-2026/">Parlamentswahl</a> organisiert der unabhängige Abgeordnete <strong>Ákos Hadházy</strong> eine politische Exkursion &#8211; eine<em> &#8222;letzte Reise vor den Wahlen&#8220;</em>. Ziel ist jener Ort, der wie kaum ein anderer für den Zustand des ungarischen Systems steht: <em>Hatvanpuszta</em>. Die Frage, die Hadházy stellt, ist bewusst schlicht formuliert: <em>&#8222;Luxusschloss oder landwirtschaftlicher Betrieb?&#8220; </em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Hatvanpuszta Zoo von Győző Orbán</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die für den <strong>29. März</strong> angesetzte Fahrt beginnt in <em>Zugló</em>, mit Zwischenhalt in <em>Kelenföld</em>. Teilnehmer können kostenlos per Bus anreisen oder individuell mit dem Auto folgen. Treffpunkt ist am frühen Nachmittag direkt vor dem Anwesen, das offiziell als &#8222;<em>majorság</em>&#8220; firmiert. Von dort aus führt die Route weiter zu Vater<strong> Győző Orbáns</strong> Golfclub sowie nach Felcsút &#8211; zum Stadion, zur Schmalspurbahn, zu jenen Bauwerken, die Hadházy sarkastisch als <em>&#8222;In Beton gegossene Symbole des Systems der nationalen Zusammenarbeit&#8220;</em> beschreibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inszenierung ist kalkuliert: Hadházy setzt nicht auf abstrakte Kritik, sondern auf physisches Anschauen. <em>Wer teilnimmt, soll sehen, nicht glauben. </em>Bereits in früheren Aktionen hatte er versucht, das Gelände öffentlich zugänglich zu machen &#8211; stets begleitet von Polizeipräsenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gespräch mit dem Pester Lloyd im Oktober 2025 formulierte Hadházy die zentrale These, die auch hinter dieser Aktion steht:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Korruption ist nicht nur unschön &#8211; sie tötet das Land.“ </em></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Hatvanpuszta sei kein Einzelfall, sondern ein sichtbarer Knotenpunkt eines weit verzweigten Systems.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="IjP6xXYRiI"><a href="https://www.pesterlloyd.net/interview-mit-akos-hadhazy-die-korruption-toetet-das-land/">Interview mit Ákos Hadházy: &#8222;Die Korruption tötet das Land&#8220;</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Interview mit Ákos Hadházy: &#8222;Die Korruption tötet das Land&#8220;&#8220; &#8211; Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/interview-mit-akos-hadhazy-die-korruption-toetet-das-land/embed/#?secret=XieRznT4sE#?secret=IjP6xXYRiI" data-secret="IjP6xXYRiI" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">EU-Gelder, Oligarchen und familiäre Netzwerke</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Brisanz des Ortes ergibt sich aus den Recherchen, die Hadházy und Mitarbeiter in den vergangenen Jahren vorgelegt hat. Offiziell wird das Anwesen dem Vater des Ministerpräsidenten Viktor Orbán, <strong>Győző Orbán,</strong> zugeschrieben. Die Finanzierungsstruktur wirft schwer legal zu beantwortende Fragen auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Pester-Lloyd-Interview verwies Hadházy auf auffällig hohe Gewinnmargen im Steinbruchgeschäft von Győző Orbán &#8211; deutlich über dem Branchendurchschnitt. Seine Schlussfolgerung: Ein erheblicher Teil der verwendeten Materialien sei über staatlich geförderte Projekte finanziert worden, die wiederum mit EU-Mitteln kofinanziert sind. Die Aufträge gingen häufig an regimenahe Unternehmer wie <strong>Lőrinc Mészáros</strong>, wodurch sich ein Kreislauf bilde, an dessen Ende private Vermögensbildung stehe &#8211; mit öffentlichen Geldern. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Das heißt: Der Staat bekommt EU-Mittel, die Aufträge gehen an Oligarchen &#8211; und diese kaufen wiederum bei Orbáns Vater ein&#8220;</em>, so Hadházy. Der Landsitz erscheine nicht als privat finanziertes Projekt sondern als Resultat politisch gesteuerter Umverteilung von öffentlich zu privat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neue Details &#8211; etwa der Einsatz von Maschinen aus dem Firmenimperium Mészáros oder dokumentierte Zahlungsgarantien &#8211; verstärken diesen Eindruck. Selbst ein moderater Preisnachlass beim Bau würde laut Hadházy bereits den Tatbestand erheblicher Korruption erfüllen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wahlkampf gegen Korruption</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reise nach Hatvanpuszta ist Teil eines Wahlkampfes, der unter strukturell ungleichen Bedingungen stattfindet. Hadházy selbst äußerte im Interview erhebliche Zweifel an der Fairness der bevorstehenden Abstimmung. Ein System aus staatlich dominierter Medienlandschaft und massiver Regierungspropaganda verhindere, dass breite Teile der Bevölkerung überhaupt von Fällen wie Hatvanpuszta erfahren. Das von der Regierung mit öffentlichen Mitteln betriebene Framing der Opposition als Kriegstreiber habe mit Plakatwäldern auch bei der Letzten Wahl erheblichen Einfluss gehabt. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="8MFEXQuAGD"><a href="https://www.pesterlloyd.net/media-capture-monitoring-report-2025-ungarns-weg-in-ein-systemisch-gesteuertes-mediensystem/">Media Capture Monitoring Report 2025: Ungarns Weg in ein systemisch gesteuertes Mediensystem</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Media Capture Monitoring Report 2025: Ungarns Weg in ein systemisch gesteuertes Mediensystem&#8220; &#8211; Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/media-capture-monitoring-report-2025-ungarns-weg-in-ein-systemisch-gesteuertes-mediensystem/embed/#?secret=Y0rFx23TWQ#?secret=8MFEXQuAGD" data-secret="8MFEXQuAGD" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb wohl eine Strategie der direkten Mobilisierung: die Besichtigung ist Gegenöffentlichkeit. <br><br>In einem Land, in dem laut Hadházy jährlich zig Millionen Euro in die Regierungspropaganda fließen, bleibt der unmittelbare Blick auf die Realität ein seltenes Gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen:</strong> Facebook-Post von Ákos Hadházy, Interview mit Ákos Hadházy im PL<br><strong>Photo:</strong> Envagyokabela / Eigenes Werk / CC BY-SA 4.0 / Wikimedia Commons.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Ákos Hadházy: &#8222;Die Korruption tötet das Land&#8220;</title>
		<link>https://www.pesterlloyd.net/interview-mit-akos-hadhazy-die-korruption-toetet-das-land/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jasper Reichardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Oct 2025 15:04:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Ákos Hadházy]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
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					<description><![CDATA[Szeksz&#225;rd. Ungarns bekanntester Korruptionsaufdecker &#193;kos Hadh&#225;zy spricht im Gespr&#228;ch mit dem Pester Lloyd &#252;ber den Umbau des Staates unter Viktor Orb&#225;n, die Finanzierung des Landsitzes&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Szekszárd.</strong> Ungarns bekanntester Korruptionsaufdecker <em>Ákos Hadházy</em> spricht im Gespräch mit dem Pester Lloyd über den Umbau des Staates unter Viktor Orbán, die Finanzierung des Landsitzes in Hatvanpuszta, verdeckte Auslandstransaktionen und seine Erwartungen an die Wahlen 2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als unabhängiger Abgeordneter und langjähriger Aufdecker von Fällen systemischer Korruption hat sich Ákos Hadházy einen Ruf weit über Ungarn hinaus gemacht. Im Interview spricht er über seine Recherchen, die Rolle der EU, den Zustand der Demokratie und warum es 2026 keine freien Wahlen geben wird. Das Gespräch führte Jasper Reichardt am 17. Oktober.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="nHmKTGRklK"><a href="https://www.pesterlloyd.net/kopf-des-tages-akos-hadhazy/">Kopf des Tages: Ákos Hadházy</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Kopf des Tages: Ákos Hadházy&#8220; &#8212; Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/kopf-des-tages-akos-hadhazy/embed/#?secret=d71GA9zuiE#?secret=nHmKTGRklK" data-secret="nHmKTGRklK" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Herr Hadházy, Sie haben sich intensiv mit den Eigentumsverhältnissen rund um Viktor Orbáns Anwesen in Hatvanpuszta beschäftigt. Was gibt es Neues über den berühmt-berüchtigten &#8222;Zoo&#8220; zu berichten?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe kürzlich Fotos erhalten, die eine neue Tierart auf dem Gelände zeigen: einen Elch. Dafür ist eine besondere Genehmigung notwendig &#8211; und die liegt, anders als für Zebras oder Antilopen, nicht vor. Doch viel wichtiger ist die Finanzierung von Hatvanpuszta. Offiziell stammt das Geld vom Vater Viktor Orbáns. Dieser besitzt zwar einen Steinbruch, doch laut öffentlichen Daten erwirtschaftet sein Betrieb Gewinnmargen von 30 bis 40 Prozent &#8211; üblicherweise liegt dieser Wert in der Branche bei maximal 10 bis 15 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die entscheidende Frage ist: Wie kommt es zu dieser Rendite? Hat er eine geheime Technologie die ihn viel rentabler wirtschaften lässt? Verkauft er zu überhöhten Preisen? Hat er Zugang zu staatlich bevorzugten Projekten? Unsere Recherchen zeigen: Sehr viele dieser Steine werden für große Bauprojekte verwendet, die mit EU-Geldern kofinanziert sind. Das heißt: Der Staat bekommt EU-Mittel, die Aufträge gehen an Oligarchen &#8211; meistens Lőrinc Mészáros &#8211; und dieser kauft die Steine wiederum vom Vater Orbáns. So fließt europäisches Steuergeld indirekt in den Familiensitz des Ministerpräsidenten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt: Neue Fotos belegen, dass Baugeräte mit dem Namen Mészáros&#8216; Firmen auf dem Gelände verwendet wurden. Es gibt sogar ein Dokument, laut dem Mészáros eine Zahlungsgarantie für den Fall gegeben hat, dass Orbáns Vater nicht zahlen kann. Sollte das Anwesen auch nur zehn Prozent unter Marktpreis errichtet worden sein, wäre es ein großer Fall von Korruption.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading"><em><strong>Korruption überall, strukturell.</strong></em></h2>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sie waren früher selbst Fidesz-Mitglied. Was war der Wendepunkt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war früher in der Fidesz-Fraktion, ja. Der letzte Tropfen war der Tabakskandal: In meiner kleinen Stadt wurde alles zu überhöhten Preisen von Freunden des Bürgermeisters gekauft. Später habe ich gesehen, dass dies ein landesweites Muster ist. Kleine Geschäfte wurden verdrängt, Konzessionen gingen an regimenahe Kreise. Es erinnerte mich stark an den Kommunismus und an den Raubzug gegen meine Großeltern: Auch dort wurde das Vermögen und die Ländereien von normalen Menschen an Regimegünstlinge verteilt. Nach meinem Austritt begann ich, systematisch zu den EU-Subventionen zu recherchieren. Das Ergebnis: <em><strong>Korruption überall, strukturell.</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gibt es neue Erkenntnisse zur &#8222;Villa Orbán&#8220; im norditalienischen Varese?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider nicht. Die Transaktion verlief über ein Finanzvehikel, das mit einer Orbán-nahen Bank verknüpft ist. In Ungarn werden riesige Vermögen in Private-Equity-Fonds versteckt. Diese Strukturen sind fast undurchsichtig. Hatvanpuszta ist nur die Spitze des Eisbergs. Auch in Rumänien, Serbien oder Frankreich vermuten wir solche Anlagen, aber vieles liegt noch im Dunkeln.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="sRLbzRH7zv"><a href="https://www.pesterlloyd.net/akos-hadhazy-outed-orbans-luxusvilla-das-geheimnis-von-hatvanpuszta/">Ákos Hadházy outed Orbans Luxusvilla: Das Geheimnis von Hatvanpuszta</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Ákos Hadházy outed Orbans Luxusvilla: Das Geheimnis von Hatvanpuszta&#8220; &#8212; Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/akos-hadhazy-outed-orbans-luxusvilla-das-geheimnis-von-hatvanpuszta/embed/#?secret=Trg4vqHeSd#?secret=sRLbzRH7zv" data-secret="sRLbzRH7zv" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Orbán hat Sie jüngst als &#8222;armseligen Halbnarren&#8220; bezeichnet. Was entgegnen Sie ihm?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde ihn unverstehbar. Früher war er klug, rational, sogar freiheitlich. Doch seit dem Treffen mit Putin 2009 in Sankt Petersburg hat sich etwas verändert. Ich denke, er ist entweder gekauft worden oder wird erpresst. Wahrscheinlich beides.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie funktioniert Ihre Aufdeckungsarbeit konkret?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich arbeite mit einem kleinen Team, auch mit Juristen. Wir nutzen viele öffentliche Datenbanken. Informationen bekomme ich täglich von Menschen aus dem ganzen Land. Die Korruption ist so verbreitet, dass man sie nicht wirklich suchen muss. Ich arbeite auch mit Organisationen wie <em>Transparency International</em> zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sind Sie Bedrohungen ausgesetzt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Physische Angriffe gab es nicht. Die Polizei ist teils aggressiv aufgetreten, aber die größere Gefahr sind Drohungen von Einzelpersonen. Ich nehme das nicht so ernst, aber ich weiß nie, wie konkret das ist. Ich habe keine Angst, aber wachsam muss man sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gibt es aktuelle Fälle, die Sie derzeit untersuchen?</strong> <strong>Auf ihrer Webseite <a href="https://korrupcioinfo.hu/" target="_blank" rel="noopener">https://korrupcioinfo.hu/</a> gibt es einiges zu lesen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele. Was groß und was klein ist, ist schwer zu sagen: Mal geht es um 100.000 Euro, mal um Millionen. OLAF (Anmerkung: EU-Antikorruptionsbehörde) hat viele meiner Hinweise übernommen. Doch die ungarische Staatsanwaltschaft sabotiert: Entweder sie ermittelt nicht oder zieht Verfahren über Jahre in die Länge, bis alles versandet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum bleibt Fidesz trotz dieser Enthüllungen so stark?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil es keine Demokratie ist. Wir leben in einem hybriden Regime. Zwei Säulen tragen die Macht: die Staatsanwaltschaft und die Propagandamaschine. Letztere ist wohl die stärkere. Ein großer Teil der Bevölkerung erfährt nie von Hatvanpuszta oder anderen Skandalen. Die wenigen freien Medien erreichen die Massen nicht. Und wenn doch, dann werden die Informationen sofort durch die Propaganda relativiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wird es 2026 eine gemeinsame Oppositionsliste geben?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich werde wahrscheinlich als unabhängiger Kandidat antreten. Doch selbst wenn sich die Opposition einigt: Faire Wahlen wird es nicht geben. Der Staat gibt jährlich rund 150 Milliarden Forint &#8211; etwa 400 Millionen Euro &#8211; für Regierungspropaganda aus. Die öffentlich-rechtlichen Medien sind vollkommen gleichgeschaltet. Zwischen 2018 und 2022 bekam kein Oppositionspolitiker nennenswerten Sendeplatz im Staatsfernsehr: Nur einmal fünf Minuten für den Ministerpräsidentschaftskandidaten und einmal zehn Minuten für Budapests Bürgermeister Karacsony. Dazu kommen Umfragen, die vor 2022 ein Kopf-an-Kopf-Rennen suggerierten &#8211; und dann kam der Krieg. Orbán stellte sich als Friedenshüter dar, die Opposition wurde zur Kriegspartei umgedeutet bzw umgelogen. Das wirkte. Es ist in Zentraleuropa kaum vorstellbar, aber bei soviel Propaganda auf den Straßen und im Internet funktioniert so etwas. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Befürchten Sie Manipulation oder Gewalt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja. Wir wissen aus Serbien, Belarus, Georgien oder der Türkei, wie solche Regime funktionieren. Sie geben die Macht nicht freiwillig ab. Wenn sie unter Druck geraten, kommt es oft zu Gewalt. In Diktaturen geht sie direkt vom Staat aus. In hybriden Regimen sind es die Anhänger, die auf die Straße gehen. Das kann auch in Ungarn passieren. Fidesz wird in jedem Fall behaupten, gewonnen zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche Botschaft haben Sie für die Menschen in Ungarn?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Korruption ist nicht nur unschön &#8211; sie tötet das Land. Man kann sie nicht einfach tolerieren. Viele sagen: &#8222;Alle sind korrupt.&#8220; Vielleicht. Aber nicht in diesem Ausmaß. <em>Es gibt kein Limit. Sie hören erst auf, wenn wir sie stoppen.</em><br><br>Photo: Fejér Bálint, Wikimedia Commons</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Ákos Hadházy outed Orbans Luxusvilla: Das Geheimnis von Hatvanpuszta</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2025 14:12:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ákos Hadházy]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hatvanpuszta.</strong> Eine humorvolle Formulierung wie „Puszta-Versailles“ reicht nicht. Diese Bilder -aufgenommen von Ákos Hadházy und ihn begleitende FotografInnen &#8211; zeigen ein makellos gestaltetes Gelände mit weitläufigen Alleen, Springbrunnen, Palmengarten, Schwimmbecken, privaten Tiergehegen &#8211; und all das angeblich auf einem „Landgut“. Die Wirkung: eine Art barockes Gesamtkunstwerk, eingebettet in die ungarische Puszta, aber architektonisch und landschaftlich eher königlich denn bäuerlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Historie und Skandal</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Historische Wurzeln</strong><br>Hatvanpuszta begann im 19. Jahrhundert als Modellhof unter Erzherzog Joseph und diente lange der Schafzucht, nach dem Krieg unter verstaatlichter Nutzung. 2011 kaufte Győző Orbán das Anwesen zurück, und tätigte später umfangreiche Bauarbeiten ab circa 2018.</li>



<li><strong>Architektonischer Umbau</strong><br>Laut Wikipedia entstanden ein 2000 m² großer Hauptbau, unterirdische Garagen mit 1200 m², ein Atrium mit Bibliothek im reformierten Stil, Kapelle, Gewächshäuser &#8211; all das für Schätzungen zufolge 3-4 Mrd. Forint. Neue Flächen kamen 2023 hinzu: 25 Hektar für 68 Mio.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Enthüllungen und öffentliche Reaktionen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Foto- und Drohnenaufnahmen</strong><br>MP Ákos Hadházy postete gestern heimlich aufgenommenes Videomaterial, das Schwimmbäder, Palmengarten und unterirdische Gänge zeigt &#8211; ArbeiterInnen durften auf dem Gelände keine Smartphones mitbringen. Eine Drohnenaufnahme bestätigt: Eindeutig ein Wohnhaus.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Abgeordneter filmt Orbáns Luxusanwesen in Ungarn | krone.tv NEWS" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/BRv6QOgxjd0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<ul class="wp-block-list">
<li><strong>JournalistInnen und internationale Medien</strong><br>Französische TV-Teams begleiteten Hadházy &#8211; das Anwesen sei rund 15 Mio. Euro wert. Telex schätzt die Gartenanlage auf über 500 Mio. Forint (~1,26 Mio. €) und die jährlichen Erhaltungskosten auf 25–50 Mio. Polnische Medien sprachen von bis zu 30 Mio. € und sogar <em><strong>Zebras</strong></em> auf dem Gelände &#8211; eine Chuzpe angesichts der Lebensrealität der meisten Ungarn.</li>



<li></li>



<li><strong>Politische Symbolik und Kritik</strong><br>Die Opposition wertet das Orbán-Versailles als Sinnbild für Vetternwirtschaft, Anhäufung von Macht und Vermögenskonsolidierung unter Orbáns Einflusszirkeln &#8211; insbesondere durch die Quasi-Vermischung von Staatsgeldern, privaten Unternehmen und familiären Interessen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Oppositionsführer Péter Magyar reagierte auf das Interview von Győző Orbán (Viktors Vater) im regierungsnahen <em>Bors</em> mit scharfer Ironie: Ausgerechnet ein „Kontrollhaus, Wachposten und Maschinenhalle sowie Abwasseranlagen“ solle das Anwesen sein &#8211; samt Bibliothek für Familienarchive und Swimmingpool für die Urenkel. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="500" data-dnt="true"><p lang="en" dir="ltr">Viktor Orbán’s father gave an interview to Bors, the flagship tabloid of Rogán’s propaganda machine.<br>From this essential interview, we learnt that what we see at Hatvanpuszta is actually a gatehouse, guard post, transformer station, sewage treatment plant, solar panel field,… <a href="https://t.co/iilHogrBlb">pic.twitter.com/iilHogrBlb</a></p>&mdash; Magyar Péter (Ne féljetek) (@magyarpeterMP) <a href="https://twitter.com/magyarpeterMP/status/1960013719154336178?ref_src=twsrc%5Etfw" target="_blank" rel="noopener">August 25, 2025</a></blockquote><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Offizielle Stellungnahmen &#8211; und ihr Widerspruch</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Viktor Orbán betont, das Anwesen sei Eigentum seines Vaters, ein landwirtschaftliches Projekt &#8211; und (gute) Kinder mischten sich nicht ein.</li>



<li>Győző Orbán beschreibt das Gelände als Wiedererweckung eines historischen Musterguts. </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Hatvanpuszta liegt nahe Felcsút &#8211; Viktor Orbáns Heimatort. Dort wurden in den letzten Jahren Fußballstadion, künstlicher See, Luxushäuser (auch für Mészáros, Tiborcz) mit EU-Geldern erbaut. Der Anwesenkomplex wird so zum Zentrum eines regionalen Machtgefüges &#8211; vom Staat gefördert, für Privatvermögen instrumentalisiert. Wie selbstverständlich mit EU-Geldern, die ganz anderen Dingen zugute kommen sollten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fürstliches Gebaren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Sakralbau der Macht, errichtet mit Mitteln, die der öffentlichen Kontrolle entzogen sind. Luxus, Geheimhaltung und schiere Größe bilden die Zutaten dieses politischen Mythos. Das könnn nicht folgenlos bleiben: Nach der nächsten politischen Wende kündigt die Opposition eine lückenlose Vermögensprüfung an &#8211; „Ziegelstein für Ziegelstein“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hatvanpuszta steht exemplarisch für schamlose Freunderlwirtschaft in Ungarn.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Referenzen:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hatvanpuszta" data-type="link" data-id="https://en.wikipedia.org/wiki/Hatvanpuszta" target="_blank" rel="noopener">Wikipedia</a></li>



<li><a href="https://www.lemonde.fr/en/m-le-mag/article/2024/11/01/in-felcsut-hungary-the-castle-life-of-viktor-orban-s-relatives_6731197_117.html?utm_source=chatgpt.com" data-type="link" data-id="https://www.lemonde.fr/en/m-le-mag/article/2024/11/01/in-felcsut-hungary-the-castle-life-of-viktor-orban-s-relatives_6731197_117.html?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Lemonde.fr</a></li>
</ul>
</li>
</ul>
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