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	<title>Arktis &#8211; Pester Lloyd</title>
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	<description>Deutschsprachige Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa - seit 1854</description>
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		<title>Südkorea testet Arktis-Route für Europa-Handel &#8211; Erste Fahrt gestartet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 12:01:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine eisfreie Nordostpassage wahr Jahrhundertelang eine Theorie der Seefahrt &#8211; aufgrund des Klimawandels wurde sie bereits in den letzten Jahren von China getestet &#8211; nun&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Eine eisfreie Nordostpassage wahr Jahrhundertelang eine Theorie der Seefahrt &#8211; aufgrund des Klimawandels wurde sie bereits in den letzten Jahren von China getestet &#8211; nun wird sie auch von Südkoreanischen Frachtern befahren</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Seoul.</strong> Südkorea hat erstmals ein Containerschiff auf die Reise nach Europa geschickt, um die Nordostpassage als neue Handelsroute durch die Arktis zu testen. Das Schiff „PanStar Acro“ legte am Samstagabend in Busan ab, wie das Ministerium für Ozeane und Fischerei mitteilte. Ziel der Fahrt ist es, die wirtschaftliche Machbarkeit dieser kürzeren Route zu prüfen, die eine Alternative zu den traditionellen Handelswegen über den Indischen Ozean und den Sueskanal darstellen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Testlauf der „PanStar Acro“ soll insgesamt 45 Tage dauern, einschließlich der Rückkehr nach Busan, und umfasst Stopps in den europäischen Häfen Felixstowe in Großbritannien, Rotterdam in den Niederlanden und Danzig in Polen. Die Passage durch die Arktis soll dabei jeweils rund acht Tage dauern. Mit der Testfahrt will Südkoreas Regierung Daten zu Fahrtdauer, Treibstoffverbrauch und Betriebskosten sammeln, um die kommerzielle Nutzung der Nordostpassage zu evaluieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Südkorea plant, Busan zu einem internationalen Logistikzentrum auszubauen, falls sich die Route als wirtschaftlich tragfähig erweist. Die weltweite Suche nach alternativen Handelswegen hat sich seit Beginn des Krieges und den erheblichen Einschränkungen der Schifffahrt durch die Straße von Hormus nochmals beschleunigt. Die Nordostpassage könnte die Transportzeit deutlich verkürzen, da sie den langen Umweg über den Indischen Ozean und den Sueskanal umgeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher treiben bereits Russland und China die kommerzielle Nutzung der Arktis-Route voran. Peking veröffentlichte bereits 2018 Pläne für einen besseren Zugang zur Region, in diesem Zusammenhang war von einer „polaren Seidenstraße“ die Rede, und am 15. August startete das von der chinesischen Reederei Sea Legend betriebene Containerschiff „Dubai Tower“ im chinesischen Ningbo zu einer Fahrt nach Europa über die Arktis. Russland nutzt die Route unter anderem für den Schiffstransport von Flüssiggas (LNG) für Kunden in Asien vom Hafen Sabetta auf der sibirischen Jamal-Halbinsel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erschließung dieser Route ist jedoch nicht unumstritten, da Umweltschützer vor den Folgen des kommerziellen Schiffsverkehrs in der Arktis warnen, insbesondere vor der Störung der empfindlichen Ökosysteme. Der arktische Seeweg zwischen Europa und Asien ist deutlich kürzer, aber einen großen Teil des Jahres durch Eis versperrt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong>: ORF, Der Standard, DW<br><strong>Photo</strong>: Gunnar.Kaestle / Wikimedia Commons</p>
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