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	<title>BKK &#8211; Pester Lloyd</title>
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	<description>Deutschsprachige Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa - seit 1854</description>
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	<title>BKK &#8211; Pester Lloyd</title>
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		<title>Budapest stellt um &#8211; Städtische Betriebe kehren zum gewohnten Arbeitsmodus zurück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 12:01:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Budapest]]></category>
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					<description><![CDATA[Budapest hebt zum 1. September seine jüngsten Energieeinschränkungen auf. Was sich bei Beleuchtung, Brunnen und im Betrieb der städtischen Unternehmen ändert.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Nach einem Sommer mit gedrosselter Beleuchtung, stillstehenden Brunnen und Sparbetrieb bei den städtischen Unternehmen kündigt die Hauptstadt zum 1. September die Rückkehr zum regulären Arbeitsmodus an. Die Bilanz zeigt, wie Budapest mit Energie- und Wassersparen umgegangen ist.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Ab dem 1. September kehren die Unternehmen der ungarischen Hauptstadt zu ihrem ursprünglichen Arbeitsmodus zurück. Oberbürgermeister Gergely Karácsony kündigte am Sonntag in einem Facebook-Beitrag an, die städtischen Firmen würden „wieder nach der gewohnten Arbeitsordnung funktionieren“, nachdem sich die Energieversorgung stabilisiert habe. Die zuvor eingeführten Beschränkungen werden aufgehoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karácsony erinnerte daran, dass Budapest während Hitze und extremer Dürre auf die außergewöhnliche Lage reagiert hatte. Die städtischen Unternehmen führten Energie- und Wassersparmaßnahmen ein, während die Stadtverwaltung darauf achtete, die öffentlichen Dienstleistungen so wenig wie möglich zu verändern.</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-regular-font-size"><blockquote><p>Budapest könne, wenn es zusammenhalte, verantwortungsvoll auf die immer extremeren Folgen des Klimawandels reagieren, sagte Oberbürgermeister Gergely Karácsony.</p></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Maßnahmen zählten die Begrenzung des Energieverbrauchs im öffentlichen Verkehr und in den stadteigenen Unternehmen, sparsamere Bewässerung zum Schutz der Bäume sowie das vorübergehende Abschalten der dekorativen Beleuchtungen, der Springbrunnen und des Wasserfalls am Gellértberg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gebremste Bahnen, gedimmte Stadt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einen wesentlichen Hebel sah die Stadt im Verkehr. Nach Angaben der Stadtkommunikationsabteilung an die Nachrichtenagentur MTI ließen der Verkehrsverbund BKK und der Betreiber BKV im August ihre Fahrzeuge weniger intensiv beschleunigen und bremsen. In der Sparphase wurden im Straßenbahnnetz mehr als 661 Megawattstunden und bei den Metrolinien mehr als 355 Megawattstunden Energie eingespart.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kamen technische Eingriffe: BKK senkte den Energieeinsatz der Rolltreppen in den Metrostationen und reduzierte den Stromverbrauch im eigenen Bürogebäude nach eigenen Angaben um rund 20 Prozent. Die Budapesti Közművek (BKM) setzte die gesamte städtische Díszvilágítás &#8211; die dekorative Illumination &#8211; aus und erzielte dadurch knapp 20 Megawattstunden Einsparung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in ihren eigenen Netzen nahm BKM Anpassungen vor. Nach Unternehmensangaben sank die Spitzenlast im Strombezug um fast 4 Megawatt, die insgesamt erzielte Einsparung überstieg 120 Megawattstunden. Dieses Volumen entspricht nach Darstellung der Stadt der halbstündigen vollen Produktion einer Maschineneinheit des Atomkraftwerks Paks. BKM installiert zudem Jahr für Jahr Photovoltaikanlagen und erwartet bis Ende des Jahres eine bebaute Leistung von rund 1 Megawatt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur aktuellen Praxis gehört auch, das städtische Netz an das nationale Stromsystem anzupassen. Nach Angaben des Rathauses führt die Stadt mit der MOHU Budapest Zrt., Betreiberin des Budapester Müllheizkraftwerks, laufend Gespräche über zeitweise verringerte Wärmeabnahmen. In kritischen Phasen des Stromsystems kann die Anlage so zusätzliche elektrische Energie in das landesweite Netz einspeisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Alltag der Budapester wird nun vor allem sichtbar, dass Brunnen und der Wasserfall am Gellértberg wieder in Betrieb gehen und die zuvor abgeschalteten dekorativen Beleuchtungen an Gebäuden und Anlagen wieder eingesetzt werden. Der öffentliche Verkehr war während der Sparphase durchgehend in Betrieb; betroffen waren vor allem Fahrweise und technische Betriebsparameter, nicht das Linienangebot.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Dg64SR7j1G"><a href="https://www.pesterlloyd.net/nach-mitternacht-rollt-die-stadt-trends-der-budapester-verkehrsbetriebe/">Nach Mitternacht rollt die Stadt &#8211; Trends der Budapester Verkehrsbetriebe</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Nach Mitternacht rollt die Stadt – Trends der Budapester Verkehrsbetriebe“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/nach-mitternacht-rollt-die-stadt-trends-der-budapester-verkehrsbetriebe/embed/#?secret=b77jpbgerk#?secret=Dg64SR7j1G" data-secret="Dg64SR7j1G" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Karácsony betonte, die jüngsten Wochen hätten gezeigt, dass Budapest gemeinsam verantwortungsvoll auf die immer extremeren Folgen des Klimawandels reagieren könne. Die nun beendeten Maßnahmen zielten darauf, Energie- und Wasserverbrauch zu senken und gleichzeitig die zentralen kommunalen Dienstleistungen aufrechtzuerhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>MTI<br><strong>Photo: </strong>Zum 1. September kehren dekorative Beleuchtung und regulärer Betrieb in Budapest weitgehend zurück – die Sparinstrumente bleiben dennoch verfügbar, Globetrotter19 / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)</p>
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		<title>Nach Mitternacht rollt die Stadt &#8211; Trends der Budapester Verkehrsbetriebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 12:25:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Budapest]]></category>
		<category><![CDATA[BKK]]></category>
		<category><![CDATA[M3]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[Budapests Verkehrsbetrieb BKK ver&#246;ffentlicht Monat f&#252;r Monat seine Z&#228;hldaten. Die Augustausgabe zeigt eine wachsende M3, eine Ringstra&#223;enbahn am Anschlag Budapest. Unter dem Titel &#8222;BudapesTrend&#8220; erscheinen&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Budapests Verkehrsbetrieb BKK veröffentlicht Monat für Monat seine Zähldaten. Die Augustausgabe zeigt eine wachsende M3, eine Ringstraßenbahn am Anschlag </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Unter dem Titel „BudapesTrend&#8220; erscheinen monatlich Auswertungen von Fahrgastzählungen, Querschnittsmessungen und Verkehrsdaten, auf deren Grundlage Taktverdichtungen, Fahrplan- und Netzänderungen entschieden werden. Die Augustausgabe liefert einen Querschnitt durch den Budapester Sommer.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Nagykörút im Hochsommer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Linien 4 und 6 sind die meistbefahrenen Straßenbahnlinien der Stadt; auf dem Großen Ring verbinden sie die Verkehrsknoten beider Donauseiten und tragen einen erheblichen Teil des Querverkehrs. An einem Werktag im Juli 2026 maß die BKK den Querschnitt zwischen Harminckettesek tere und Corvin negyed. Das Ergebnis: In der Spitze überschritt die Viertelstundenbelastung die Marke von tausend Fahrgästen – im Hochsommer, außerhalb des Schulverkehrs.<br><br>Der nachmittägliche Spitzenzeitraum lag deutlich über den Morgenwerten. Vormittags verteilte sich die Nachfrage annähernd gleichmäßig auf beide Richtungen, mit leichtem Übergewicht Richtung Móricz Zsigmond körtér; nachmittags dominierte klar die Gegenrichtung zum Széll Kálmán tér. Und während sich der Morgenverkehr vergleichsweise gleichmäßig verteilte, war die Nachmittagsspitze von deutlichen Ausschlägen geprägt, insbesondere Richtung Buda. Das ist die klassische Signatur eines Netzes, das morgens pendlergesteuert und nachmittags freizeitgesteuert ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwölf Prozent in drei Jahren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die M3, Budapests nachfragestärkste Metrolinie, verzeichnet gegenüber 2023 einen Zuwachs von zwölf Prozent bei den Einstiegen auf der gesamten Linie. Fast alle Stationen legten zu – mit zwei Ausnahmen. Am Lehel tér ging die Zahl zurück, am Ecseri út ebenfalls, was die BKK auf die von 2024 bis 2026 laufende Umgestaltung des öffentlichen Raums zurückführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den stärksten Zuwachs verzeichnete die Station Arany János utca. Die BKK erklärt ihn mit wachsendem Touristenverkehr – eine Zahl, die sich unauffällig in die Debatte über die Belastung der Innenstadtbezirke einfügt, ohne dass sie dort bislang eine Rolle spielt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Óbuda unter Baustellenbedingungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In Óbuda nähert sich die Sanierung der Hochstraße am Flórián tér ihrem Ende. Während der Bauzeit hat die BKK die betroffenen Buslinien mehrfach beobachtet: Auf die Linien 34 und 106 entfallen zusammen im Schnitt über 18.000 Einstiege pro Tag, allein auf dem stärksten Querschnitt zwischen Szentlélek tér und Raktár utca über 10.000 Fahrgäste täglich. Die nachfragestärksten Haltestellen sind Göncz Árpád városközpont sowie die HÉV-Stationen Kaszásdűlő und Békásmegyer.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Nacht des Finales &#8211; E-Rollernutzung schlägt aus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Fußball-Weltmeisterschaft in Nord- und Mittelamerika – gespielt zwischen dem 11. Juni und dem 19. Juli 2026 – zeichnete sich in der Nutzung der Leih-E-Roller ein wiederkehrendes Muster ab: Anstieg vor Spielbeginn, Einbruch während der Spiele, sprunghafter Anstieg in der Stunde danach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am deutlichsten trat das beim Finale hervor, das um 21 Uhr begann und um 00.02 Uhr endete. Zwischen 23 Uhr und Mitternacht wurden stadtweit weniger als 500 Fahrten begonnen; in der Stunde nach Mitternacht mehr als 2.200. Über den gesamten Tag zählte die BKK mehr als 19.000 Rollerfahrten. Räumlich konzentrierte sich der Ausschlag auf die Umgebung von Bajcsy-Zsilinszky út und Szabadság tér: rund 450 Fahrten aus diesem Gebiet in einer einzigen Stunde – 1.050 Prozent mehr als in derselben Nachtstunde eine Woche später.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mikromobilität, in Budapest politisch eher als Ordnungsproblem denn als Verkehrsmittel verhandelt, erweist sich damit als das, was sie in vielen Städten ist: ein Nachtverkehrsmittel für Distanzen, die der Fahrplan nicht abdeckt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">310.000 am Hungaroring</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt der Große Preis von Ungarn, vom 24. bis 26. Juli. Mit rund 310.000 Zuschauern vor Ort verzeichnete das Rennwochenende einen Besucherrekord – und entsprechend messbare Zusatzbelastungen auf der Einfallstrecke der M3 zwischen Stadtgrenze und Kacsóh Pongrác út, jeweils vor und nach den Trainings, dem Qualifying und dem Rennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen:</strong> BKK, BudapesTrend 2026/8 <a href="https://bkk.hu/rolunk/forgalmi-adatok-diagramok/budapestrend/" target="_blank" rel="noopener">https://bkk.hu/rolunk/forgalmi-adatok-diagramok/budapestrend/</a><br><strong>Photo:</strong> BKK </p>
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