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	<title>China &#8211; Pester Lloyd</title>
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	<description>Deutschsprachige Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa - seit 1854</description>
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		<title>Batterien und Dank für Frieden &#8211; Szijjárto empfängt Aussenminister und lobt China</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 21:05:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Péter Szijjártó]]></category>
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					<description><![CDATA[Szijj&#225;rt&#243; lobt Chinas Rolle im Ukraine-Krieg und vertieft die Industriepartnerschaft. Der Zeitpunkt ist angesichts seiner Verwicklungen in den Batterieskandal von G&#246;d schlecht gew&#228;hlt. Budapest/Beijing. Au&#223;enminister&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Szijjártó lobt Chinas Rolle im Ukraine-Krieg und vertieft die Industriepartnerschaft. Der Zeitpunkt ist angesichts seiner Verwicklungen in den Batterieskandal von Göd schlecht gewählt. </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest/Beijing. </strong>Außenminister <strong>Szijjártó Péter</strong> empfing am Mittwoch den chinesischen Chefdiplomaten <strong>Wang Yi</strong> in Budapest. Ungarn profitiere <em>&#8222;in hohem Maße&#8220; </em>von der Kooperation mit China, erklärte er. Peking spiele eine <em>&#8222;außerordentlich wichtige Rolle&#8220;</em> in der neuen Weltordnung und man sei dankbar für Chinas &#8222;Friedensbemühungen&#8220; im Ukraine-Krieg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chinas Friedensbemühungen freuen Szijjárto</h2>



<p class="wp-block-paragraph">China tritt international als Vermittler auf, hat aber keine nennenswerte Distanz zu Moskau.  Analysen verweisen seit Jahren auf umfangreiche Lieferungen sogenannter Dual-Use-Güter nach Russland &#8211; Technologien, die zivil nutzbar sind, aber militärische Kapazität haben können, etwa im Drohnen- und Elektronikbereich. Was Der Aussenminister mit Friedensbemühungen meint, wurde nicht weiter ausgeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ökonomisch ist die Linie klarer: China war 2025 erneut größter Investor in Ungarn. Mit Konzernen wie <em>CATL</em> und <em>BYD</em> wird das Land zu einem zentralen Standort der europäischen Batterieproduktion. Die modernisierte Bahnstrecke Budapest-Belgrad, Teil eines von China unterstützten Logistikkorridors Richtung EU, geht in Betrieb. Die Zahl der Direktflüge zwischen Budapest und chinesischen Metropolen steigt deutlich. Ungarn wird Drehscheibe – industriell und infrastrukturell.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="iMR4rRSuvr"><a href="https://www.pesterlloyd.net/samsung-und-szijjarto-telex-recherchen-belasten-aussenminister-schwer/">Samsung und Szijjártó: Telex Recherchen belasten Außenminister schwer</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Samsung und Szijjártó: Telex Recherchen belasten Außenminister schwer&#8220; &#8211; Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/samsung-und-szijjarto-telex-recherchen-belasten-aussenminister-schwer/embed/#?secret=w758LhVsj7#?secret=iMR4rRSuvr" data-secret="iMR4rRSuvr" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Zeitpunkt der demonstrativen Nähe fällt in eine innenpolitisch sensible Phase.<a href="https://www.pesterlloyd.net/samsung-und-szijjarto-telex-recherchen-belasten-aussenminister-schwer/" data-type="post" data-id="3687"> Parallel sorgt das Samsung-Werk in Göd für massive Kontroversen</a>. Dort steht der Vorwurf im Raum, dass Umwelt- und Arbeitsschutzvorgaben systematisch überschritten wurden &#8211; und politische Stellen dennoch nicht einschritten &#8211; wohl aufgrund einer direkten Intervention des Aussenministers. Szijjártó weist alle Anschuldigungen zurück. <a href="https://www.pesterlloyd.net/batterie-blaupause-mit-propagandafaktor/" data-type="post" data-id="1058">Unübersehbar bleibt jedoch, dass die Batterieindustrie zum strategischen Kernprojekt der Regierung erklärt wurde.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was hat China davon? Zugang zum EU-Binnenmarkt über einen kooperativen Mitgliedstaat. Politischen Einfluss innerhalb der Union. Produktionskapazitäten für Elektromobilität in unmittelbarer Nähe zu deutschen und mitteleuropäischen Abnehmern. Und nicht zuletzt: einen Partner, der in Brüssel regelmäßig eine eigenständige Linie vertritt &#8211; sei es bei Sanktionen, bei Ukraine-Fragen oder bei industriepolitischen Regulierungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geopolitisch entsteht so ein asymmetrisches Arrangement.</strong> Ungarn erhält Kapital, Technologie und schnelle Investitionsentscheidungen. China gewinnt einen verlässlichen Brückenkopf in der EU. Zwischen Brüssel, Washington und Peking positioniert sich Budapest bewusst als eigenständiger Akteur &#8211; mit dem Risiko in der EU noch den letzten Rückhalt zu verlieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen:</strong> MTI.hu<br><strong>Photo:</strong> Chinas Aussenminister Wang Yi  mit Ungarns Aussenminister Peter Szijjárto in Budapest. MTI/Noémi Bruzák</p>
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