<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>EU Parlament &#8211; Pester Lloyd</title>
	<atom:link href="https://www.pesterlloyd.net/tag/eu-parlament/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.pesterlloyd.net</link>
	<description>Deutschsprachige Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa - seit 1854</description>
	<lastBuildDate>Wed, 07 Oct 2026 09:24:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.2</generator>

<image>
	<url>https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2025/04/cropped-pester-32x32.jpeg</url>
	<title>EU Parlament &#8211; Pester Lloyd</title>
	<link>https://www.pesterlloyd.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>EU plant 15-jährige Probezeit für neue Mitglieder &#8211; Lehren aus Ungarn</title>
		<link>https://www.pesterlloyd.net/eu-plant-15-jaehrige-probezeit-fuer-neue-mitglieder-lehren-aus-ungarn/</link>
					<comments>https://www.pesterlloyd.net/eu-plant-15-jaehrige-probezeit-fuer-neue-mitglieder-lehren-aus-ungarn/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 09:24:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Erweiterung]]></category>
		<category><![CDATA[EU Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Marta Kos]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Orbán]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pesterlloyd.net/?p=42012</guid>

					<description><![CDATA[Die EU will k&#252;nftige Mitgliedstaaten vor Beitritt st&#228;rker auf Demokratie testen. Br&#252;ssel. Die Europ&#228;ische Union plant eine 15-j&#228;hrige Probezeit f&#252;r neue Mitgliedstaaten, um sicherzustellen, dass&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Die EU will künftige Mitgliedstaaten vor Beitritt stärker auf Demokratie testen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Brüssel.</strong> Die Europäische Union plant eine 15-jährige Probezeit für neue Mitgliedstaaten, um sicherzustellen, dass zukünftige Mitglieder die demokratischen Werte der Union respektieren. Diese Maßnahme soll verhindern, dass sich Fälle wie der von Ungarn wiederholen, dessen Regierung unter Viktor Orbán aus Sicht der EU wiederholt im Konflikt mit grundlegenden Werten der Union stand. Ziel ist es, dass unter den künftigen Führungspersönlichkeiten der EU keine weiteren &#8217;neuen Orbáns&#8216; auftreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marta Kos, die EU-Erweiterungskommissarin, erklärte, dass die Probezeit dazu dienen soll, die EU vor Führungspersönlichkeiten zu schützen, die die demokratischen Werte missachten und die Entscheidungsfindung der Union in Geiselhaft nehmen könnten. Sie betonte die Notwendigkeit schnellerer Mechanismen als das derzeitige Artikel 7-Verfahren, das die Aussetzung der Stimmrechte eines Mitgliedstaates ermöglicht, falls dieser die Rechtsstaatlichkeit, Demokratie oder EU-Werte verletzt. &#8222;Es wird keinen weiteren Orbán Viktor geben&#8220;, sagte Kos in einem Interview.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pläne sehen vor, dass neue Mitgliedstaaten eine 15-jährige Probezeit durchlaufen, in der sie bei Verstößen gegen die grundlegenden demokratischen Werte oder die Loyalität zur EU mit dem Entzug von Stimmrechten oder EU-Mitteln rechnen müssen. Diese Pläne müssen von den bestehenden EU-Mitgliedstaaten genehmigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die geplanten Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die EU nicht erneut in eine Situation gerät, in der ein Mitgliedsstaat die Entscheidungsfindung blockieren kann, ohne die grundlegenden Werte der Union zu achten. Die EU-Kommission arbeitet an diesen Plänen, die in den kommenden Monaten weiter konkretisiert werden sollen. Die Diskussionen über die Erweiterung und die damit verbundenen Bedingungen zeigen die Herausforderungen, vor denen die EU steht, wenn sie ihre Werte und Integrität wahren will, während sie sich gleichzeitig vergrößert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong>: Telex<br><strong>Photo</strong>: EU Parlament </p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.pesterlloyd.net/eu-plant-15-jaehrige-probezeit-fuer-neue-mitglieder-lehren-aus-ungarn/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Brüssel stützt den Umbau des ungarischen Staates  trotz scharfer Kritik der europäischen Rechten</title>
		<link>https://www.pesterlloyd.net/bruessel-stuetzt-den-umbau-des-ungarischen-staates-trotz-scharfer-kritik-der-europaeischen-rechten/</link>
					<comments>https://www.pesterlloyd.net/bruessel-stuetzt-den-umbau-des-ungarischen-staates-trotz-scharfer-kritik-der-europaeischen-rechten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 14:57:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Balázs Orbán]]></category>
		<category><![CDATA[EU Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Fidesz]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Marine Le Pen]]></category>
		<category><![CDATA[Matteo Salvini]]></category>
		<category><![CDATA[Mattero Salvini]]></category>
		<category><![CDATA[Michael McGrath]]></category>
		<category><![CDATA[Péter Magyar]]></category>
		<category><![CDATA[Tamás Sulyok]]></category>
		<category><![CDATA[Tisza]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Orbán]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pesterlloyd.net/?p=7157</guid>

					<description><![CDATA[Die EU-Fraktion Patrioten f&#252;r Europa warnen vor angeblichem Demokratieabbau &#8211; EU-Kommission verweist unbeeindruckt auf Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbek&#228;mpfung Budapest/Br&#252;ssel. W&#228;hrend Fidesz und ihre Verb&#252;ndeten im B&#252;ndnis&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die EU-Fraktion <em>Patrioten für Europa warnen vor angeblichem Demokratieabbau</em> &#8211;<em> EU-Kommission verweist unbeeindruckt</em> <em>auf Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest/Brüssel.</strong>  Während Fidesz und ihre Verbündeten im Bündnis <em>Patrioten für Europa </em>der Regierung von Ministerpräsident <strong>Péter Magyar</strong> autoritäre Methoden vorwerfen, hält die Europäische Kommission demonstrativ an ihrer Unterstützung für den Reformkurs fest. Brüssel verweist auf laufende rechtsstaatliche Verfahren und sieht bislang keinen Anlass, politisch einzugreifen und ignoriert Zurufe der Rechtsaußen-Fraktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Debatte verschärfte sich nach mehreren Maßnahmen der neuen Regierung, die unter der Kampagne <em>Purgatorium</em> den personellen und institutionellen Einfluss der früheren Fidesz-Regierung abbauen will. Ziel sei nach Darstellung der Regierung, staatliche Institutionen von parteipolitischen Abhängigkeiten zu lösen und Korruptionsfälle der vergangenen Jahre strafrechtlich aufzuarbeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum wächst der Konflikt zwischen Budapest und der europäischen Rechten?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auslöser der jüngsten Kontroverse war eine Reihe politischer und juristischer Entwicklungen. Präsident <strong>Tamás Sulyok</strong> verlor infolge einer Verfassungsänderung sein Amt, Generalstaatsanwalt <strong>Gábor Bálint Nagy</strong> erklärte unter Hinweis auf politischen Druck seinen Rücktritt. Wenige Tage später beschlagnahmten Ermittlungsbehörden Server und Kommunikationssysteme der Fidesz-Partei im Rahmen eines Korruptionsermittlungsverfahrens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Pester Lloyd bereits berichtet hatte, steht die Durchsuchung im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Nationalen Kulturfonds (NKA). Die Staatsanwaltschaft untersucht den Verdacht, dass Fördergelder in Milliardenhöhe rechtswidrig vergeben und für parteipolitische Zwecke eingesetzt wurden. Fidesz weist sämtliche Vorwürfe zurück und bezeichnet das Verfahren als politisch motiviert.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ypEmbBBdfE"><a href="https://www.pesterlloyd.net/ermittler-beschlagnahmen-fidesz-server-im-zuge-der-nka-ermittlungen/">Staatsanwaltschaft beschlagnahmt Fidesz-Server im Zuge der NKA-Ermittlungen</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Staatsanwaltschaft beschlagnahmt Fidesz-Server im Zuge der NKA-Ermittlungen“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/ermittler-beschlagnahmen-fidesz-server-im-zuge-der-nka-ermittlungen/embed/#?secret=IqaDannatT#?secret=ypEmbBBdfE" data-secret="ypEmbBBdfE" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der frühere Ministerpräsident<strong> Viktor Orbán</strong> erklärte, in Ungarn sei inzwischen ein <em>„politisch autoritäres System“ </em>entstanden. Sein enger Vertrauter Balázs Orbán sprach gegenüber <em>Euronews</em> von einem konstruierten Strafverfahren, das lediglich dazu diene, Druck auf die Opposition auszuüben. Es sei beispiellos, dass Ermittler Zugriff auf die gesamte digitale Infrastruktur einer politischen Partei verlangten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ministerpräsident <strong>Péter Magyar </strong>widerspricht dieser Darstellung. Die Regierung nehme keinen Einfluss auf staatsanwaltschaftliche Entscheidungen, erklärte er. Die Ermittlungen würden unabhängig geführt. Auch die Staatsanwaltschaft betonte, die Sicherstellung der Server erfolge ausschließlich im Rahmen eines Strafverfahrens wegen mutmaßlichen Betrugs und weiterer Delikte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Politikwissenschaftler <strong>Dániel Hegedűs</strong> vom Institut für Europäische Politik in Berlin sieht die Entwicklung vor allem im Kontext der Wahlversprechen der Tisza-Partei. Ein zentrales Versprechen Magyars sei gewesen, Korruptionsdelikte aus der Zeit der Fidesz-Regierung konsequent strafrechtlich verfolgen zu lassen. <em>Weitere Verfahren gegen frühere Funktionsträger seien deshalb zu erwarten.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum reagiert Brüssel deutlich zurückhaltender als Orbáns Verbündete?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 50 Europaabgeordnete aus der Fraktion <em>Patrioten für Europa</em> forderten die Europäische Kommission vor zwei Wochen auf, den Zustand der Demokratie in Ungarn unverzüglich zu untersuchen. In ihrem Schreiben kritisieren sie insbesondere die Verfassungsänderung, welche Altersgrenzen für Verfassungsrichter sowie Amtszeitbegrenzungen für Abgeordnete und Ministerpräsidenten einführt. Die Kommission hat auf den Brief bislang nicht offiziell geantwortet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützung erhält Orbán von internationalen Verbündeten. Italiens Vizepremier <strong>Matteo Salvini</strong> erklärte, Demokratie verliere ihre Legitimität, wenn sie gegen die Opposition eingesetzt werde. Auch die französische Oppositionspolitikerin <strong>Marine Le Pen</strong> wirft der Regierung Magyar vor, demokratische Grundsätze zu verletzen und dabei von Brüssel geschützt zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Kommission verfolgt dagegen einen deutlich anderen Kurs. Sie verweist auf das laufende Ermittlungsverfahren und vermeidet eine politische Bewertung einzelner Strafmaßnahmen. Gleichzeitig bewertet sie die bisherigen Rechtsstaats- und Transparenzreformen der Regierung positiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegenzug für zugesagte Anti-Korruptionsmaßnahmen und Reformen bei Transparenz und Justiz hat <a href="https://www.pesterlloyd.net/ungarn-erhaelt-zugang-zu-164-milliarden-euro-aus-eu-fonds/" data-type="link" data-id="https://www.pesterlloyd.net/ungarn-erhaelt-zugang-zu-164-milliarden-euro-aus-eu-fonds/">Brüssel die Freigabe von 16,4 Milliarden Euro</a> aus zuvor eingefrorenen EU-Wiederaufbaumitteln vereinbart.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EU-Justizkommissar <strong>Michael McGrath </strong>sprach bei der Vorstellung des aktuellen Rechtsstaatlichkeitsberichts von „sehr positiven Entwicklungen“ in Ungarn. Zur Abberufung von Präsident Sulyok wollte er sich nicht äußern und verwies auf die noch ausstehende Bewertung der Venedig-Kommission des Europarats. Bereits im Juni hatte McGrath jedoch gegenüber <em>Euronews</em> erklärt, personelle Veränderungen nach einem grundlegenden politischen Machtwechsel seien grundsätzlich normal, solange rechtsstaatliche Verfahren eingehalten und individuelle Rechte gewahrt würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <strong>Hegedűs</strong> hält den Austausch politisch ernannter Spitzenbeamter während einer Phase der „Redemokratisierung“ grundsätzlich für nachvollziehbar. Kritisch bewertet er allerdings die geplante Begrenzung parlamentarischer Amtszeiten auf zwölf Jahre. Diese könne nach seiner Einschätzung das passive Wahlrecht und damit ein grundlegendes demokratisches Recht einschränken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>Euronews, Pester Lloyd<br><strong>Photo: </strong>Hungary, European Commission. europa.eu</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.pesterlloyd.net/bruessel-stuetzt-den-umbau-des-ungarischen-staates-trotz-scharfer-kritik-der-europaeischen-rechten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
