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	<title>László Toroczkai &#8211; Pester Lloyd</title>
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	<description>Deutschsprachige Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa - seit 1854</description>
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	<title>László Toroczkai &#8211; Pester Lloyd</title>
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	<item>
		<title>Regierung und Opposition liefern sich ersten Schlagabtausch nach Verfassungsänderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 15:01:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bence Rétvári]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch am Zweiten Tag eskaliert die Debatte &#252;ber Demokratie, Rechtsstaat und Parlamentsarbeit &#8211; Tisza-Fraktion verl&#228;sst zeitweise den Plenarsaal Budapest. Nur einen Tag nach der Verabschiedung&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Auch am Zweiten Tag eskaliert die <em>Debatte über Demokratie, Rechtsstaat und Parlamentsarbeit  &#8211; Tisza-Fraktion verlässt zeitweise den Plenarsaal</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Nur einen Tag nach der Verabschiedung der 17. Änderung des ungarischen Grundgesetzes ist der politische Konflikt zwischen Regierung und Opposition im Parlament mit unverminderter Schärfe weitergegangen. Im Mittelpunkt der außerordentlichen Sitzung stand weniger der Inhalt der Verfassungsreform als die Frage, welche Rolle eine Opposition nach dem Machtwechsel noch einnehmen kann. Ministerpräsident <strong>Péter Magyar</strong> warf <em>Fidesz</em> und <em>KDNP</em> vor, sich ihrer parlamentarischen Verantwortung zu entziehen. Die Oppositionsparteien wiederum bezeichneten die Verfassungsänderung als weiteren Schritt beim Abbau rechtsstaatlicher Garantien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Magyar fordert aktive Opposition statt Boykott</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner vor der Tagesordnung gehaltenen Rede erklärte Péter Magyar, eine Demokratie benötige sowohl eine handlungsfähige Regierung als auch eine verantwortungsbewusste Opposition. Anlass seiner Kritik war der Boykott der Abstimmung über die Verfassungsänderung durch <em>Fidesz</em> und <em>KDNP</em> am Vortag. Wer dem Parlament in einem Moment von verfassungsrechtlicher Tragweite fernbleibe, lasse letztlich jene Wähler ohne Vertretung zurück, die ihn ins Parlament entsandt hätten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Regierungschef verwies darauf, dass Opposition nicht von parlamentarischer Arbeit entbinde. Abgeordnete müssten Gesetze kontrollieren, Alternativen vorlegen und Regierungshandeln kritisch begleiten &#8211; unabhängig davon, ob sie über eine Mehrheit verfügten. Er forderte die Oppositionsfraktionen auf, künftig an Debatten und Abstimmungen teilzunehmen und politische Verantwortung zu übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Magyar kündigte zugleich an, seine Regierung werde alle Bürger gleichermaßen vertreten -unabhängig davon, ob sie <em>Tisza</em>, <em>Fidesz</em> oder andere Parteien gewählt hätten. Sozialleistungen, Gesundheitsversorgung oder staatliche Investitionen dürften nach seiner Auffassung niemals von politischer Loyalität abhängen. Die gesellschaftliche Spaltung, die er seinem Vorgänger Viktor Orbán vorwarf, müsse überwunden werden. Gleichzeitig stellte er klar, dass eine politische Versöhnung strafrechtliche Verantwortung für mögliche Gesetzesverstöße nicht ausschließe. Über diese müssten unabhängige Gerichte entscheiden. Das berichtete auch die staatliche Nachrichtenagentur <em>MTI</em>.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="VKvNm3wN3u"><a href="https://www.pesterlloyd.net/der-rueckbau-des-orban-systems-gulyas-tritt-zurueck-orban-erklaert-ungarische-demokratie-fuer-beendet/">Der Rückbau des Orbán-Systems &#8211; Gulyás tritt zurück, Orbán erklärt ungarische Demokratie für beendet</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Der Rückbau des Orbán-Systems – Gulyás tritt zurück, Orbán erklärt ungarische Demokratie für beendet“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/der-rueckbau-des-orban-systems-gulyas-tritt-zurueck-orban-erklaert-ungarische-demokratie-fuer-beendet/embed/#?secret=uZVj9DweRo#?secret=VKvNm3wN3u" data-secret="VKvNm3wN3u" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Auch am Vortag war die Debatte im Parlament alles andere als entspannt.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fidesz spricht von Angriff auf den Rechtsstaat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Opposition wies Magyars Vorwürfe geschlossen zurück. KDNP-Fraktionsvize <strong>Bence Rétvári </strong>erklärte, Fidesz und KDNP hätten die Sitzung am Vortag bewusst verlassen, weil sie die erzwungene Absetzung von Staatspräsident <strong>Tamás Sulyok</strong> als verfassungswidrig betrachteten. Die Verfassungsänderung habe einen demokratischen Trauertag markiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Ansicht Rétváris sende die nun im Grundgesetz verankerte Möglichkeit, einen Staatspräsidenten auf diese Weise abzusetzen, das Signal aus, dass künftig jeder Amtsträger entfernt werden könne, wenn er der Regierung widerspreche. Dadurch werde auch die Unabhängigkeit des künftigen Staatsoberhaupts infrage gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der scheidende Fidesz-Fraktionsvorsitzende <strong>Gergely Gulyás</strong> warf der Regierung vor, selbst rechtsstaatliche Prinzipien auszuhöhlen. Die Verfassungsänderung beschränke unter anderem die Wiederwählbarkeit zahlreicher Abgeordneter, greife in die Justiz ein und verändere das institutionelle Gleichgewicht des Staates. Er forderte die Regierung auf, sich auf die Umsetzung ihrer Wahlversprechen zu konzentrieren, statt der Opposition politische Ratschläge zu erteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Mi-Hazánk-Vorsitzender<strong> László Toroczkai </strong>kritisierte die Regierung scharf. Seiner Ansicht nach übernehme Tisza dieselben Machttechniken wie zuvor Fidesz und gehe in einzelnen Bereichen sogar noch weiter. Als Beispiel nannte er die schnelle Absetzung des Staatspräsidenten sowie die politische Kontrolle über staatliche Institutionen. Außerdem verwies er auf Medienberichte über erste Regierungsaufträge an Unternehmen mit Nähe zur Tisza-Partei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Persönliche Angriffe &#8211; Tisza verlässt Plenarsaal vorrübergehend</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im weiteren Verlauf verlagerte sich die Diskussion zunehmend auf persönliche Vorwürfe. Mehrere Abgeordnete meldeten sich wegen persönlicher Betroffenheit zu Wort und warfen der jeweils anderen Seite beleidigende Äußerungen oder unsachliches Verhalten vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Situation eskalierte, nachdem der Fidesz-Abgeordnete <strong>János Pócs</strong> erklärte, er habe während der Sitzung lediglich Kurznachrichten gelesen und nicht &#8211; wie von Magyar behauptet &#8211; Aufnahmen gemacht. Daraufhin verließ der Ministerpräsident sichtbar verärgert den Plenarsaal &#8211; kurz darauf folgte ihm nahezu die gesamte Tisza-Fraktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ihrer Rückkehr beantragte die Fraktionsführung der Regierungspartei eine Sitzungsunterbrechung sowie die Einberufung des Ältestenrates. Magyar forderte zudem strengere Geschäftsordnungsregeln und Sanktionen gegen Abgeordnete, die persönliche Erklärungen nutzten, um politische Gegner zu diffamieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht heiß her im neuem Ungarischen Parlament &#8211; Nach den tiefgreifenden institutionellen Reformen entwickelt sich nun auch die parlamentarische Kultur selbst zum zentralen Austragungsort der politischen Auseinandersetzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>MTI, 444<br><strong>Photo:</strong> MTI/Hegedüs Róbert</p>
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		<title>Ministerpräsident startet die Operation Fegefeuer &#8211; &#8218;Tisztítótűz&#8216; gegen das Orbán-System</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 13:28:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bence Rétvári]]></category>
		<category><![CDATA[Gergely Gulyás]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[László Toroczkai]]></category>
		<category><![CDATA[Mi Hazánk]]></category>
		<category><![CDATA[Péter Magyar]]></category>
		<category><![CDATA[Tamás Sulyok]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Orbán]]></category>
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					<description><![CDATA[Regierung k&#252;ndigt Verm&#246;gensr&#252;ckf&#252;hrung, Verfassungsreform und die Absetzung von Pr&#228;sident Sulyok an Budapest. Mit einer der sch&#228;rfsten parlamentarischen Reden seit dem Regierungswechsel hat Ministerpr&#228;sident P&#233;ter Magyar&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Regierung kündigt Vermögensrückführung, Verfassungsreform und die Absetzung von Präsident Sulyok an</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest.</strong> Mit einer der schärfsten parlamentarischen Reden seit dem Regierungswechsel hat Ministerpräsident <strong>Péter Magyar</strong> am Montag den Start der<em> „Operation Fegefeuer“</em> angekündigt. Im Zentrum steht ein umfassendes Programm zur Rückführung mutmaßlich veruntreuter öffentlicher Vermögenswerte, der Umbau zentraler staatlicher Institutionen sowie die geplante Absetzung von Staatspräsident <strong>Tamás Sulyok</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem ungarischen Parlament erklärte Magyar, der 22. Juni werde zu einem ebenso bedeutenden Datum wie der Wahltag vom 12. April. Ziel sei es, Ungarn von einer <em>„politischen und wirtschaftlichen Mafia“</em> zu befreien, die das Land über Jahrzehnte hinweg durchdrungen habe. Die Regierung werde diesen Prozess unabhängig vom politischen Widerstand durchführen. „Ob es jemandem gefällt oder nicht, wir werden es tun“, sagte der Regierungschef.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Behörde soll Vermögen zurückholen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kernstück des Vorhabens ist die Gründung eines Nationalen Amts für Vermögensrückführung und Vermögensschutz. Nach Angaben der Regierung erfordert die Einrichtung der Behörde Änderungen an 47 Gesetzen. Die Institution soll weitreichende Ermittlungsbefugnisse erhalten und mit führenden Polizeibeamten, Staatsanwälten, Finanzexperten, IT-Spezialisten und Wirtschaftsermittlern besetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Magyar sprach von einem über Jahrzehnte gewachsenen Netzwerk, das staatliche Strukturen <em>„schrittweise gefangen genommen“ </em>habe. Seit dem Regierungsantritt vor 40 Tagen habe die neue Regierung Einblick in Akten, Unternehmensgeflechte und Stiftungen erhalten. Dabei seien Hinweise auf einen Umfang staatlicher Vermögensverschiebungen aufgetaucht, der selbst erfahrene Korruptionsermittler überrascht habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ministerpräsident nannte eine Reihe von Projekten und Affären, die nach seiner Auffassung beispielhaft für den Umgang mit öffentlichen Geldern während der Fidesz-Ära stehen. Dazu zählen unter anderem die Bahnstrecke Budapest–Belgrad, die Jagd-Weltausstellung, verschiedene Konzessionsvergaben, öffentliche Stiftungen sowie mehrere staatlich geförderte Infrastrukturprojekte.</p>



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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ZbUsVqn0rT"><a href="https://www.pesterlloyd.net/magyars-team-prueft-orbans-verteidigungsplan-eu-kredite-unter-korruptionsvorbehalt/">Magyars Team prüft Orbáns Verteidigungsplan: EU-Kredite unter Korruptionsvorbehalt</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="“Magyars Team prüft Orbáns Verteidigungsplan: EU-Kredite unter Korruptionsvorbehalt” — Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/magyars-team-prueft-orbans-verteidigungsplan-eu-kredite-unter-korruptionsvorbehalt/embed/#?secret=BgW8pMmeA7#?secret=ZbUsVqn0rT" data-secret="ZbUsVqn0rT" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Warum die Behörde unter Polizeischutz arbeiten soll</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung rechnet nach eigenen Angaben mit massivem Widerstand gegen die geplanten Untersuchungen. Die vier Vizepräsidenten der neuen Behörde sollen deshalb unter besonderem Polizeischutz stehen. Magyar begründete dies mit Erfahrungen aus internationalen Anti-Mafia-Kampagnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn seiner Rede zog er einen direkten Vergleich mit Italien und erinnerte an die Mafia-Anschläge des Jahres 1992 auf die Ermittler <strong>Giovanni Falcone</strong> und <strong>Paolo Borsellino</strong>. Anders als Italien damals werde Ungarn jedoch nicht zulassen, dass organisierte Machtstrukturen das Land weitere Jahrzehnte prägen könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich betonte Magyar, dass die Auseinandersetzung nicht allein von Staatsanwälten, Richtern oder Ermittlern gewonnen werden könne. Die Bekämpfung von Korruption und Machtmissbrauch sei eine gesellschaftliche Aufgabe, die breite Unterstützung der Bevölkerung erfordere.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verfassungsumbau und Angriff auf das Staatsoberhaupt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Vermögensrückführungsprogramm kündigte die Regierung einen umfassenden Verfassungsprozess an. Ab September soll eine einjährige öffentliche Konsultationsphase beginnen. Am Ende soll die neue Verfassung in einem Referendum bestätigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Magyar argumentierte, weder die Übergangsverfassung nach dem Systemwechsel noch das 2011 verabschiedete Grundgesetz hätten sich jemals zu einer Verfassung entwickelt, die von der gesamten politischen Gemeinschaft getragen werde. Angestrebt werde ein Verfassungstext, der politische Lager und einzelne Regierungsperioden überdauere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits vor Abschluss dieses Prozesses plant die Regierung tiefgreifende institutionelle Änderungen. Dazu gehören eine Stärkung der richterlichen Selbstverwaltung, neue Regeln für die Führung der Justiz sowie die Wiedereinführung einer Altersgrenze von 70 Jahren für Verfassungsrichter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders weitreichend ist die angekündigte Absetzung von Staatspräsident Tamás Sulyok. Magyar erklärte im Parlament, die Regierung werde die Beendigung seiner Amtszeit verfassungsrechtlich verankern. Mit Inkrafttreten der entsprechenden Grundgesetzänderung werde das Mandat des Präsidenten enden. Bis zum Abschluss des Verfassungsprozesses, längstens jedoch für fünf Jahre, soll das Parlament ein neues Staatsoberhaupt wählen.</p>



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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="21Rq50gLrF"><a href="https://www.pesterlloyd.net/sulyok-verweigert-ruecktritt-ministerpraesident-kontert-mit-verfassungsreform-zur-amtsenthebung/">Sulyok verweigert Rücktritt: Ministerpräsident kontert mit Verfassungsreform zur Amtsenthebung</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="“Sulyok verweigert Rücktritt: Ministerpräsident kontert mit Verfassungsreform zur Amtsenthebung” — Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/sulyok-verweigert-ruecktritt-ministerpraesident-kontert-mit-verfassungsreform-zur-amtsenthebung/embed/#?secret=xT7F4bQsEx#?secret=21Rq50gLrF" data-secret="21Rq50gLrF" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung begründet den Schritt mit dem Vorwurf, Sulyok habe versucht, politische Entscheidungen der neuen Mehrheit durch Interventionen beim Verfassungsgericht zu blockieren. Magyar bezeichnete ihn als Teil des alten Machtapparats und warf ihm vor, demokratische Entscheidungen delegitimieren zu wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Amtszeitbegrenzung und politische Kampfansage</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Bestandteil des Reformpakets ist die Einführung einer Amtszeitbegrenzung für Parlamentsabgeordnete. Künftig sollen Mandate auf maximal zwölf Jahre beschränkt werden. Nach Auffassung der Regierung sei dieser Zeitraum ausreichend, um politische Programme umzusetzen und öffentliche Verantwortung wahrzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ungewöhnlich scharfer Form richtete Magyar seine Kritik gegen das frühere Fidesz-System und bezeichnete Viktor Orbán mehrfach als <em>„Mafiaboss“</em>. Zugleich warnte er vor überhöhten Erwartungen. Der Umbau des Staates werde Jahre dauern und könne nicht durch schnelle symbolische Maßnahmen erreicht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend forderte er die Opposition, insbesondere <em>Fidesz </em>und <em>Mi Hazánk</em>, auf, die Gesetzespakete zur Vermögensrückführung zu unterstützen. Wer sich den Reformen verweigere, stelle sich faktisch auf die Seite jener Netzwerke, deren Einfluss die Regierung nun brechen wolle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fidesz, KDNP und Mi Hazánk werfen der Regierung Machtmissbrauch vor</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ankündigungen lösten umgehend heftige Reaktionen der Opposition aus. Fidesz-Fraktionschef <strong>Gulyás Gergely</strong> bezeichnete die Rede Magyars als dessen <em>„schlechteste bisherige Rede“</em> und sprach von einer beleidigenden und spalterischen Wortwahl. Besonders die wiederholte Gleichsetzung von Fidesz mit mafiösen Strukturen überschreite nach seiner Auffassung die Grenzen des demokratischen Diskurses.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gulyás argumentierte, die Regierung verfüge über kein Mandat, die rund 2,5 Millionen Wähler von Fidesz zu diffamieren. Die Partei sei viermal demokratisch gewählt worden und könne nicht mit kriminellen Organisationen verglichen werden. Zugleich verteidigte er die Bilanz der Orbán-Jahre und verwies auf wirtschaftliche Erfolge der vergangenen anderthalb Jahrzehnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Scharfe Kritik übte die Opposition auch an den angekündigten institutionellen Reformen. Gulyás bezeichnete die geplante Absetzung von Staatspräsident Tamás Sulyok als demokratiepolitisch unvertretbar. Ebenso seien Eingriffe in die Führung der Justiz sowie die Entfernung von Verfassungsrichtern rechtlich fragwürdig und teilweise rückwirkender Gesetzgebung gleichzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KDNP-Fraktionschef <strong>Bence Rétvári</strong> wies die „Mafia“-Vorwürfe ebenfalls zurück. Die Regierungsparteien seien aus Patriotismus und öffentlichem Verantwortungsbewusstsein in die Politik gegangen. Magyar führe weiterhin einen Kampf gegen <strong>Viktor Orbán</strong>, anstatt sich auf die Regierungsführung zu konzentrieren, sagte Rétvári. Für die angekündigte Absetzung von Sulyok und weiterer Amtsträger habe der Ministerpräsident keine überzeugende Begründung geliefert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Mi-Hazánk-Vorsitzender <strong>László Toroczkai</strong> stellte sich gegen zentrale Teile des Pakets. Zwar unterstütze seine Partei eine umfassende Aufarbeitung möglicher Korruptionsfälle, Einschränkungen institutioneller Kontrollmechanismen lehne sie jedoch ab. Toroczkai forderte statt eines von der Regierung gesteuerten Prozesses eine verfassungsgebende Nationalversammlung und warf Magyar vor, selbst Teil des früheren Systems gewesen zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>444.hu, mti.hu<br><strong>Foto:</strong> Anna Katharina Breitling/Pester Lloyd</p>
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		<title>Die Gesichter des Parlaments &#8211; Zwei Sitzungstage der Nationalversammlung in Bildern - Ansichtssache </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Breitling]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 09:50:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Budapest]]></category>
		<category><![CDATA[Anita Orbán]]></category>
		<category><![CDATA[Ansichtssache]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. István Apáti]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gergely Gulyás]]></category>
		<category><![CDATA[Kátai-Németh Vilmos]]></category>
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		<category><![CDATA[Márton Melléthei-Barna]]></category>
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		<category><![CDATA[Péter Magyar]]></category>
		<category><![CDATA[Tisza]]></category>
		<category><![CDATA[Zoltán Tarr]]></category>
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					<description><![CDATA[Ansichtssache der neuen Nationalversammlung in Budapest. Budapest. Die Fr&#252;hjahrssitzung 2026 der Ungarischen Nationalversammlung begann am 26. Mai mit einer Rede des Ministerpr&#228;sidenten P&#233;ter Magyar vor&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Ansichtssache der neuen Nationalversammlung in Budapest.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest.</strong> Die Frühjahrssitzung 2026 der Ungarischen Nationalversammlung begann am 26. Mai mit einer Rede des Ministerpräsidenten<strong> Péter Magyar</strong> vor Eintritt in die Tagesordnung. Im Mittelpunkt des ersten Sitzungstages standen laut der Agenda auf der Parlamentsseite neben Interpellationen insbesondere ein von mehreren Abgeordneten der rechtskonservativen Partei <em>TISZA</em> eingebrachter Antrag zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses über Missstände im Vollstreckungswesen sowie die Beratung über die parlamentarische Immunität des <em>Fidesz</em>-Fraktionsvorsitzenden <strong>Máté Kocsis</strong>. Nach den Abstimmungen folgten direkte Befragungen von Regierungsmitgliedern im Plenum sowie die reguläre parlamentarische Fragestunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Sitzungstag am 27. Mai begann unter anderem mit einer Rede des Abgeordneten <strong>Dr. István Apáti</strong> von der rechtsextremen Partei <em>Mi Hazánk</em>. Zu den zentralen Tagesordnungspunkten gehörte die allgemeine Debatte über die sechzehnte Änderung des ungarischen Grundgesetzes, eingebracht von den <em>TISZA</em>-Abgeordneten <strong>Márton Melléthei-Barna</strong> und <strong>Dr. István Hantosi</strong>. Für die Annahme der Verfassungsänderung ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. Zudem wurde die Debatte über die parlamentarische Immunität von Máté Kocsis fortgesetzt, deren Grundlage ein Verfahren des Bezirksgerichts Pest-Zentrum bildet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die folgende Fotoserie begleitet die beiden Sitzungstage der Ungarischen Nationalversammlung mit visuellen Eindrücken aus dem Parlament und dokumentiert Begegnungen im Plenarsaal.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="533214" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #533214;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1699-1024x683.webp" alt="Andrea Bujdosó, Fraktionsvorsitzende der TISZA-Parlamentsfraktion, bei der Fraktions-Pressekonferenz vor der Sitzung." class="wp-image-6481 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1699-1024x683.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1699-300x200.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1699-768x512.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1699-1536x1024.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1699-2048x1365.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1699-1320x880.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Andrea Bujdosó, Fraktionsvorsitzende der TISZA-Parlamentsfraktion, bei der Fraktions-Pressekonferenz vor der Sitzung.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="4a3824" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #4a3824;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1724-1024x683.webp" alt="Zoltán Tarr, Minister für soziale Beziehungen und Kultur auf dem Weg zur Sitzung." class="wp-image-6483 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1724-1024x683.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1724-300x200.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1724-768x512.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1724-1536x1024.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1724-2048x1365.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1724-1320x880.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zoltán Tarr, Minister für soziale Beziehungen und Kultur auf dem Weg zur Sitzung.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="5c3b20" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #5c3b20;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1756-1024x683.webp" alt="Ministerpräsident Péter Magyar beginnt den ersten Sitzungstag am 26.05.2026 mit einem Redebeitrag." class="wp-image-6485 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1756-1024x683.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1756-300x200.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1756-768x512.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1756-1536x1024.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1756-2048x1365.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1756-1320x880.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ministerpräsident Péter Magyar beginnt den ersten Sitzungstag am 26.05.2026 mit einem Redebeitrag.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="513c24" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #513c24;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1783-1024x683.webp" alt="László Toroczkai, Fraktionsführer der rechtsextremen Partei Mi Hazánk bei einem Redebeitrag Nationalversammlung in Budapest." class="wp-image-6486 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1783-1024x683.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1783-300x200.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1783-768x512.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1783-1536x1024.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1783-2048x1365.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1783-1320x880.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">László Toroczkai, Fraktionsführer der rechtsextremen Partei Mi Hazánk bei einem Redebeitrag Nationalversammlung in Budapest.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="412b15" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #412b15;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1874-1024x683.webp" alt="Sitzungssaal des Parlaments mit den Ministern und Ministerinnen im inneren Kreis." class="wp-image-6487 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1874-1024x683.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1874-300x200.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1874-768x512.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1874-1536x1024.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1874-2048x1365.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1874-1320x880.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sitzungssaal des Parlaments mit den Ministern und Ministerinnen im inneren Kreis.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="462f19" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #462f19;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1899-1024x683.webp" alt="Dr. Vilmos Kátai-Németh, Minister für Soziales und Familie bei einem Redebeitrag." class="wp-image-6488 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1899-1024x683.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1899-300x200.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1899-768x512.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1899-1536x1024.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1899-2048x1365.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1899-1320x880.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Vilmos Kátai-Németh, Minister für Soziales und Familie bei einem Redebeitrag.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="342413" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #342413;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1953-1024x683.webp" alt="Dr. Csaba Zsolt Heged Gesundheitsminister (links) und Dr. György Bálint Ruff, stellvertretender Ministerpräsident, im Plenarsaal." class="wp-image-6492 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1953-1024x683.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1953-300x200.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1953-768x512.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1953-1536x1024.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1953-2048x1365.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1953-1320x880.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Csaba Zsolt Heged, Gesundheitsminister (links) und Dr. György Bálint Ruff, stellvertretender Ministerpräsident, im Plenarsaal. </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="2b1e11" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #2b1e11;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1956-1024x683.webp" alt="Ministerpräsident Péter Magyar und Dr. György Bálint Ruff, stellvertretender Ministerpräsident, beraten sich während eines Redebeitrages." class="wp-image-6493 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1956-1024x683.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1956-300x200.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1956-768x512.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1956-1536x1024.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1956-2048x1365.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1956-1320x880.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ministerpräsident Péter Magyar und Dr. György Bálint Ruff, stellvertretender Ministerpräsident, beraten sich während eines Redebeitrages.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="35220e" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #35220e;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1869-1024x683.webp" alt="Der Sitzungssaal des Parlaments über den Köpfen der Sitzungsteilnehmenden." class="wp-image-6494 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1869-1024x683.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1869-300x200.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1869-768x512.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1869-1536x1024.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1869-2048x1365.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1869-1320x880.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Sitzungssaal des Parlaments über den Köpfen der Sitzungsteilnehmenden. </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="674222" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #674222;" loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1998-683x1024.webp" alt="Am zweiten Tag der Nationalversammlung nimmt Ministerpräsident Péter Magyar während eines Redebeitrags des Fidesz Politikers Gergely Gulyás einen der Minister-Sitze vor dem Redner ein, was bei der TISZA Fraktion für Belustigung sorgt." class="wp-image-6510 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1998-683x1024.webp 683w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1998-200x300.webp 200w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1998-768x1152.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1998-1024x1536.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1998-1365x2048.webp 1365w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1998-1320x1980.webp 1320w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1998-scaled.webp 1707w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Am zweiten Tag der Nationalversammlung nimmt Ministerpräsident Péter Magyar während eines Redebeitrags des Fidesz Politikers Gergely Gulyás einen der Minister-Sitze vor dem Redner ein, was bei der TISZA Fraktion für Belustigung sorgt.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="593f2b" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #593f2b;" loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1777-683x1024.webp" alt="Von unten nach oben: Dr. Kátai-Németh Vilmos (Minister für Soziales und Familie), Tanács Zoltán (Minister für Wissenschaft und Technologie), Zoltán Tarr (Minister für soziale Beziehungen und Kultur) und Dr. Lőrincz Viktória (Ministerin für ländliche und städtische Entwicklung)." class="wp-image-6496 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1777-683x1024.webp 683w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1777-200x300.webp 200w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1777-768x1152.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1777-1024x1536.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1777-1365x2048.webp 1365w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1777-1320x1980.webp 1320w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1777-scaled.webp 1707w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Von unten nach oben: Dr. Kátai-Németh Vilmos (Minister für Soziales und Familie), Tanács Zoltán (Minister für Wissenschaft und Technologie), Zoltán Tarr (Minister für soziale Beziehungen und Kultur) und Dr. Lőrincz Viktória (Ministerin für ländliche und städtische Entwicklung).</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="57391f" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #57391f;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1991-1024x683.webp" alt="Ein Gruppenfoto der TISZA-Parlamentarier und - Parlamentarierinnen während einer Sitzungspause." class="wp-image-6513 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1991-1024x683.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1991-300x200.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1991-768x512.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1991-1536x1024.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1991-2048x1365.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1991-1320x880.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Gruppenfoto der TISZA-Parlamentarier und &#8211; Parlamentarierinnen während einer Sitzungspause. </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="58381e" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #58381e;" loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1851-683x1024.webp" alt="Premierminister Péter Magyar und Dr. Anita Orbán, Außenministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin, vor den Abgeordneten der TISZA -Fraktion während der Sitzung." class="wp-image-6519 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1851-683x1024.webp 683w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1851-200x300.webp 200w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1851-768x1152.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1851-1024x1536.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1851-1365x2048.webp 1365w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1851-1320x1980.webp 1320w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1851-scaled.webp 1707w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Premierminister Péter Magyar und Dr. Anita Orbán, Außenministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin, vor den Abgeordneten der TISZA -Fraktion während der Sitzung.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="3e2d1c" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #3e2d1c;" loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1926-1-683x1024.webp" alt="Premierminister Péter Magyar am 26.05.2026 bei der Nationalversammlung im Parlament." class="wp-image-6516 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1926-1-683x1024.webp 683w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1926-1-200x300.webp 200w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1926-1-768x1152.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1926-1-1024x1536.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1926-1-1365x2048.webp 1365w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1926-1-1320x1980.webp 1320w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/05/IMG_1926-1-scaled.webp 1707w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Premierminister Péter Magyar am 26.05.2026 bei der Nationalversammlung im Parlament.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quelle: </strong>parlament.hu<br><strong>Photos: </strong>Anna Katharina Breitling – Pester Lloyd / Bei Verwendung bitte URL sowie Autorin angeben</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Tisza-Kabinett komplettiert mit Posfai und Melléthei-Barna</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 10:13:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Magyar legt vollst&#228;ndige Ministerliste vor und setzt mit Innen- und Justizressort die letzten Schl&#252;sselpositionen seiner Regierung fest Budapest. Der designierte Ministerpr&#228;sident P&#233;ter Magyar hat die&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Magyar legt vollständige Ministerliste vor und setzt mit Innen- und Justizressort die letzten Schlüsselpositionen seiner Regierung fest</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Der designierte Ministerpräsident <strong>Péter Magyar</strong> hat die Besetzung zweier zentraler Schlüsselressorts bekanntgegeben: <strong>Gábor Posfai</strong> soll das Innenministerium übernehmen, <strong>Márton Melléthei-Barna</strong> das Justizministerium. Das Innenministerium wird neben Polizei, Katastrophenschutz und Strafvollzug auch den Sportsektor umfassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nominierung von Márton Melléthei-Barna als Justizminister sorgte umgehend für politische Kritik. <strong>László Toroczkai</strong>, Vorsitzender der Partei <em>Mi Hazánk</em>, warf Magyar offen Nepotismus vor und verwies auf familiäre Verbindungen sowie frühere berufliche Tätigkeiten des designierten Ministers für eine Kanzlei mit Bezug zu Meta.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Personalentscheidungen fallen in die Abschlussphase der Regierungsbildung. Laut staatlicher Nachrichtenagentur <em>MTI</em> ist das Kabinett mit insgesamt 16 Ministerien nun weitgehend vollständig definiert. Die konstituierende Sitzung des Parlaments ist für den 9. Mai angesetzt, an dem Magyar offiziell zum Ministerpräsidenten gewählt werden soll. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ENfdvas3c0"><a href="https://www.pesterlloyd.net/magyar-kuendigt-tarr-zoltan-und-tanacs-zoltan-als-minister-fuer-kultur-und-technologie-an/">Magyar kündigt Tarr Zoltán und Tanács Zoltán als Minister für Kultur und Technologie an</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8220;Magyar kündigt Tarr Zoltán und Tanács Zoltán als Minister für Kultur und Technologie an&#8221; &#8212; Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/magyar-kuendigt-tarr-zoltan-und-tanacs-zoltan-als-minister-fuer-kultur-und-technologie-an/embed/#?secret=Iejl74jCyL#?secret=ENfdvas3c0" data-secret="ENfdvas3c0" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Neuausrichtung von Innerem, Justiz und Sportförderung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Ernennung von Gábor Posfai verbindet Magyar einen klar definierten Umbau des Sicherheitsapparats. Polizei, Katastrophenschutz, Feuerwehr und Strafvollzug sollen künftig ohne politische Eingriffe arbeiten. <em>„Die Ära, in der politische Direktiven häufig professionelle Erwägungen überlagerten, wird enden“</em>, erklärte er. Ermittlungen sollen nicht mehr durch externe Einflussnahme gestoppt werden. <em>„Es wird keine unantastbaren Personen und keine verschwundenen Akten geben“</em>, so Magyar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fokus liegt auf institutioneller Stabilisierung. Magyar kündigte an, das Ansehen der Sicherheitskräfte gezielt wiederherzustellen. Gleichzeitig formulierte er eine klare Loyalitätslinie. <em>„Sie haben einen Eid auf Ungarn geschworen, nicht auf eine Partei“</em>, sagte er. Rechtsbindung und fachliche Standards sollen zur alleinigen Grundlage operativer Entscheidungen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Innenressort übernimmt zusätzlich die Zuständigkeit für den Sport – ein Bereich, der unter <strong>Viktor Orbán</strong> primär durch milliardenschwere Investitionen in prestigeträchtige Stadionbauten und den Profifußball geprägt war. Magyar verschiebt diese Prioritäten nun radikal: Weg von der staatlich verordneten Fixierung auf Repräsentationsprojekte, hin zu einer breiteren gesellschaftlichen Basis. Zwar bleibt der Leistungssport relevant, doch Jugendförderung, Breitensport und Angebote für Menschen mit Behinderungen rücken konsequent in den strategischen Fokus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Märton Melléthei-Barna übernimmt das Justizministerium. Innerhalb der <em>Tisza-Partei</em> gilt er als zentraler juristischer Akteur und verantwortet bislang die rechtspolitische Linie. Die künftige Regierung will die institutionellen Abläufe im Rechtsstaat konsolidieren und die Funktionsfähigkeit der Justiz wieder stärker an rechtsstaatlichen Kriterien ausrichten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Kabinett vollständig benannt und ressortübergreifend strukturiert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Ernennung von Posfai und Melléthei-Barna hat Péter Magyar die personelle Zusammensetzung seines Kabinetts abgeschlossen. Die künftige Regierung umfasst 16 Ministerien und deckt alle zentralen Politikfelder ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Kabinett gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Péter Magyar</strong> – Ministerpräsident</li>



<li><strong>Anita Orbán</strong> – Außenministerin</li>



<li><strong>András Kármán</strong> – Finanzminister</li>



<li><strong>István Kapitány</strong> – Minister für Wirtschaft und Energie</li>



<li><strong>Zsolt Hegedűs</strong> – Gesundheitsminister</li>



<li><strong>László Gajdos</strong> – Minister für das Lebensumfeld</li>



<li><strong>Romulusz Ruszin-Szendi</strong> – Verteidigungsminister</li>



<li><strong>Szabolcs Bóna</strong> – Minister für Landwirtschaft und Ernährung</li>



<li><strong>Bálint Ruff</strong> – Leiter des Ministerpräsidentenamts</li>



<li><strong>Viktória Lőrincz</strong> – Ministerin für regionale und ländliche Entwicklung</li>



<li><strong>Dávid Vitézy</strong> – Minister für Verkehr und Infrastruktur</li>



<li><strong>Vilmos Kátai-Németh</strong> – Minister für Soziales und Familie</li>



<li><strong>Judit Lannert</strong> – Ministerin für Kinder und Bildung</li>



<li><strong>Zoltán Tarr</strong> – Minister für gesellschaftliche Beziehungen und Kultur</li>



<li><strong>Zoltán Tanács</strong> – Minister für Wissenschaft und Technologie</li>



<li><strong>Gábor Posfai</strong> – Innenminister</li>



<li><strong>Márton Melléthei-Barna</strong> – Justizminister</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen:</strong> MTI, index.hu, Péter Magyars Facebook<br><strong>Photo: </strong>Facebook/Péter Magyar</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Reportage: Wahlplakate in Budapest &#8211; die politische Bildwelt in Orbáns Ungarn - Ansichtssache </title>
		<link>https://www.pesterlloyd.net/reportage-wahlplakate-in-budapest-die-politische-bildwelt-in-orbans-ungarn/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Breitling]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 19:19:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wahl 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Budapest]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratische Koalition]]></category>
		<category><![CDATA[Kriszta Bódis]]></category>
		<category><![CDATA[László Toroczkai]]></category>
		<category><![CDATA[Mi Hazánk]]></category>
		<category><![CDATA[Péter Magyar]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Orbán]]></category>
		<category><![CDATA[Volodymyr Zelensky]]></category>
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					<description><![CDATA[Unterwegs in Budapest. Der Wahlkampf zeichnet sich im Stadtbild durch unterschiedliche Bildsprachen und Inhalte der Plakatkampagnen zur Parlamentswahl 2026 aus. Zwischen Propaganda und n&#252;chterner Kommunikation.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Unterwegs in Budapest. Der Wahlkampf zeichnet sich im Stadtbild durch unterschiedliche Bildsprachen und Inhalte der Plakatkampagnen zur Parlamentswahl 2026 aus. Zwischen Propaganda und nüchterner Kommunikation.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Die Straßen der ungarischen Hauptstadt sind überzogen von Wahlplakaten für die anstehende Parlamentswahl am 12. April 2026. Auf der Strecke vom Flughafen bis in die Innenstadt fallen vor allem große Plakate der Regierungspartei Fidesz auf, die bekannte politische Narrative <strong>Viktor Orbáns</strong> aufgreifen. Oft starrt die Betrachtenden die Abbildung des Oppositionellen <strong>Péter Magyar</strong> der Tisza- Partei an, der seit 2010 Orbáns größte Herausforderung darstellt und in unabhängigen Umfragen zur Parlamentswahl vorausliegt. Bereits auf den ersten Blick wird durch die Fahndungsfoto ähnliche Aufmachung klar: Fidesz arbeitet mit Feindbildern.<br><br><em>Wir waren in Budapest unterwegs und haben Wahlplakate fotografiert- eine Reportage über die Inszenierungen der Parteien, die ganz unterschiedliche Strategien verdeutlichen.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="768497" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #768497;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1319-1024x683.webp" alt="Fidesz Wahlplakat zur Wahl am 12. April, das Zelensky und Magyar in dunkler Bearbeitung und feindlichem Schriftzug" class="wp-image-5079 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1319-1024x683.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1319-300x200.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1319-768x512.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1319-1536x1024.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1319-2048x1365.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1319-1320x880.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fidesz Wahlplakat zur Wahl am 12. April, das Zelensky und Magyar in dunkler Bearbeitung und feindlichem Schriftzug zeigt.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Hauswand trägt zwei Plakate der Fidesz Partei, auf denen der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky und Tisza Parteivorsitzender Péter Magyar&nbsp;mit dem Ausruf &#8222;Sie sind gefährlich!&#8220; abgebildet sind. Weiterhin der Aufruf, sie zu stoppen und Fidesz zu wählen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Optik der Portraits und die rote Warnfarbe des Slogans wirken aggressiv und adressieren zwei politische Inhalte von Orbán und der Fidesz Partei. Die offensive Botschaft fügt sich in das Orbán typische Feindbild der pro- europäischen Opposition durch die Tisza &#8211; Partei und schürt durch die Thematisierung des Ukraine Krieges sicherheitspolitische Ängste.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="767c7e" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #767c7e;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="912" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1333-1024x912.webp" alt="Wahlplakat der Fidesz Partei zur Parlamentswahl am 12. April 2026, das Zelensky, Magyar und von der Leyen als Risiko tituliert, daneben der Aufruf, Zelensky &quot;nicht lachen zu lassen&quot;" class="wp-image-5091 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1333-1024x912.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1333-300x267.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1333-768x684.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1333-1536x1368.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1333-2048x1824.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1333-1320x1176.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wahlplakat der Fidesz Partei zur Parlamentswahl am 12. April 2026, das Zelensky,  Magyar und von der Leyen als Risiko tituliert, daneben der Aufruf,  Zelensky  &#8222;nicht lachen zu lassen&#8220;</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den Fidesz- Plakaten finden sich weiterhin vor allem individuelle Feindbilder. Neben Zelensky und Magyar wird auch Ursula von der Leyen mit dem Slogan &#8222;Sie sind das Risiko&#8220; betitelt. Die konstante Wiederholung der Gesichter von Orbáns Gegnern wirkt bedrohlich. Seit der zunehmenden Bedeutung von Magyar als politischem Gegner ist die Diffamierung durch regierungsnahe Akteure Bestandteil des Narratives, Magyar sei Vertreter der Interessen Brüssels und westlichen politischen Eliten. Die Bildsprache des rechten Plakates, das Zelensky mit lachendem, hämischen Gesichtsausdruck darstellt ist eine <a href="https://www.pesterlloyd.net/fidesz-kriegs-wahlkampf-eskaliert-den-streit-mit-kyiv-auf-beiden-seiten/" data-type="link" data-id="https://www.pesterlloyd.net/fidesz-kriegs-wahlkampf-eskaliert-den-streit-mit-kyiv-auf-beiden-seiten/">bewusste Inszenierung des ukrainischen Präsidenten als Bedrohung.</a> Das Plakat ruft dazu auf, Zelensky nicht das letzte Lachen zu lassen. Beide Plakate zeigen die Wahlkampfstrategie, ein nationalistisches &#8222;Wir vs. die anderen&#8220; zu bedienen. Die Plakate zeigen deutlich:  Orbáns Wahlkampagne arbeitet mit Gesichtern, die als Gegner anzusehen sind. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="909189" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #909189;" loading="lazy" decoding="async" width="788" height="1024" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1344-788x1024.webp" alt="In Budapest reihen sich die Wahlplakate der antretenden Parteien zur Parlamentswahl am 12. April" class="wp-image-5098 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1344-788x1024.webp 788w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1344-231x300.webp 231w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1344-768x998.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1344-1182x1536.webp 1182w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1344-1576x2048.webp 1576w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1344-1320x1715.webp 1320w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1344.webp 1593w" sizes="auto, (max-width: 788px) 100vw, 788px" /><figcaption class="wp-element-caption">In Budapest reihen sich die Wahlplakate der antretenden Parteien zur Parlamentswahl am 12. April </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Dichte an Wahlplakaten in der Innenstadt ist hoch, neben den dominanten Plakaten von Fidesz wirken die Plakate anderer Parteien deutlich unauffälliger. Unter anderem die sozialdemokratische Partei Demokratikus Koalíció (DK) bildet simpel den Kandidaten Halmai Richárd ab, ebenso die rechtsextreme Partei Mi Hazánk mit der Kandidatin Dóra Dúró. Daneben zeigt sich erneut das Fidesz- Plakat mit dem schwarz &#8211; weiß Foto von Zelesnky und Magyar, das in seiner Bildsprache an ein Fahndungsfoto erinnert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="545a5b" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #545a5b;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="478" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1325-1024x478.webp" alt="Wahlplakat für die Parlamentswahl am 12. April zeigt Viktor Orbán mit Aufruf, gemeinsam gegen den Krieg zu kämpfen." class="wp-image-5105 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1325-1024x478.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1325-300x140.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1325-768x358.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1325-1536x716.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1325-2048x955.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1325-1320x616.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wahlplakat für die Parlamentswahl am 12. April zeigt Viktor Orbán mit Aufruf, gemeinsam gegen den Krieg zu kämpfen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Konterfei Viktor Orbáns, daneben steht &#8222;Lasst uns gegen den Krieg vereinigt sein&#8220;. Das Plakat inszeniert ihn einerseits als Antikriegspolitiker und spielt zugleich auf seine Behauptung gegenüber Magyar an, dieser werde Ungarn in den Ukraine Krieg hineinziehen. Orbáns Nutzung außenpolitische Unsicherheiten für seine Politik wird in diesem Motiv durch das konstruierte &#8222;Krieg vs. Frieden&#8220;- Narrativ deutlich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="56544f" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #56544f;" loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1370-683x1024.webp" alt="Wahlplakate in Budapest: oben das Wahlplakat der Satirepartei der ungarischen zweischwänzige Hundepartei, unten ein leeres Plakat mit dem Aufruf, es selbst zu beschriften" class="wp-image-5093 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1370-683x1024.webp 683w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1370-200x300.webp 200w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1370-768x1152.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1370-1024x1536.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1370-1365x2048.webp 1365w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1370-1320x1980.webp 1320w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1370-scaled.webp 1707w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wahlplakate in Budapest: oben das Wahlplakat der Satirepartei der ungarischen zweischwänzige Hundepartei, unten ein leeres Plakat mit dem Aufruf, es selbst zu beschriften </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Satirepartei <em>&#8222;Ungarische Partei des Zweischwänzigen Hundes&#8220; </em>(<strong>MKKP</strong>) bildet ihr bekanntes Logo ab, dazu &#8222;<em>Wir holen uns die nationalen Zeiten zurück&#8220;.</em> Das Plakat wirkt durch das absurde Logo und den satirischen Spruch wie ein Bruch im System der offensiven Fidesz Plakate. Die Satirepartei ist PolitPro zufolge ähnlich pro-europäisch orientiert wie die Tisza -Partei, wird jedoch deutlich progressiver verordnet. Das untere Plakat der nicht kandidierenden links-liberalen <strong>Momentum</strong> Bewegung, bereits verschieden beschrieben, ruft Passanten und Passantinnen dazu auf, es selbst zu beschriften.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="5d5950" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #5d5950;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1289-1024x683.webp" alt="Wahlplakat der rechtsextremen Partei Mi Hazánk für die Parlementswahl am 12. April 2026 zeigt Kandidaten László Toroczkai" class="wp-image-5101 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1289-1024x683.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1289-300x200.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1289-768x512.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1289-1536x1024.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1289-2048x1365.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1289-1320x880.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wahlplakat der rechtsextremen Partei  Mi Hazánk für die Parlamentswahl am 12. April 2026 zeigt Kandidaten László Toroczkai</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die rechtsextreme Partei <strong>Mi Hazánk</strong> nutzt mit der Abbildung des Parteivorsitzenden <strong>László Toroczkai</strong> und dem Slogan &#8222;<em>Genug vom Kriminellen&#8220;</em> die bekannte rechtsextreme Mobilisierung von Wählern und Wählerinnen durch migrationsbezogene Propaganda. Auch auf diesem Plakat wird mit Emotionen gearbeitet, jedoch deutlich direkter als bei Fidesz. <a href="https://www.pesterlloyd.net/wahl-2026-liveticker/" data-type="link" data-id="https://www.pesterlloyd.net/wahl-2026-liveticker/">Als Kleinpartei ist ihr Einzug in das Parlament nicht gewiss. </a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="949391" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #949391;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1354-1024x683.webp" alt="Wahlplakat der Tisza Partei zeigt Kandidaten Péter Magyar und Kriszta Bódis zur Parlamentswahl am 12. April 2026" class="wp-image-5097 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1354-1024x683.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1354-300x200.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1354-768x512.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1354-1536x1024.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1354-2048x1365.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1354-1320x880.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wahlplakat der Tisza Partei zeigt Kandidaten Péter Magyar und Kriszta Bódis zur Parlamentswahl am 12. April 2026</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahlplakate der Tisza &#8211; Partei sind, vor allem im vergleich zu denen von Fidesz, auffallen nüchtern. Ohne Wahlslogan bildet das Plakat den Parteivorsitzenden Magyar sowie Kandidatin <strong>Kriszta Bódis</strong> ab. Auch die politischen Inhalte der Tisza Kampagne, darunter die Bekämpfung der Korruption, niedriger Löhne und hohen Lebensmittelpreisen wird auf dem Plakat nicht thematisiert. Kein Slogan, keine Dramatisierung, unter dem Namen der Kandidatin nur der Ausruf<em> &#8222;Abstimmung&#8220;!</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="6e7074" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #6e7074;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="714" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1394-1024x714.webp" alt="Wahlplakat der Satirepartei &quot;Ungarische Partei des zweischwänzigen Hundes&quot; zur Parlamentswahl am 12. April zeigt das bekannte Logo und satirischen Spruch." class="wp-image-5153 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1394-1024x714.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1394-300x209.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1394-768x536.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1394-1536x1071.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1394-2048x1429.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1394-1320x921.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wahlplakat der Satirepartei &#8222;Ungarische Partei des zweischwänzigen Hundes&#8220; zur Parlamentswahl am 12. April zeigt das bekannte Logo und satirischen Spruch.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Während vor allem die Plakate der Fidesz Partei die großen Formate füllen, erscheint auch ein weiteres, simples Plakat der Satirepartei &#8222;Ungarische Partei des zweischwänzigen Hundes&#8220; . Zu sehen ist das Logo der Partei, darüber ein Ladesymbol mit dem Schriftzug &#8222;<em>Systemaktualisierung, 5%, schaltet die Menschen nicht ab&#8220;</em>. Die Verbindung zwischen den 5% und der Systemaktualisierung suggerieren eine neue Koordinierung, eine &#8222;Aktualisierung&#8220; der letzten 16 Jahre Orbán- Regierung, der Satz &#8222;schaltet die Menschen nicht ab&#8220; ist, für Satire typisch, nicht eindeutig. Einerseits kann es auf einen technischen Absturz anspielen, andererseits auf die politische Resignation der Bevölkerung. Womöglich symbolisieren die 5% auch die notwendige Hürde für den Einzug ins Parlament. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="535553" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #535553;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="562" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1452-1-1024x562.webp" alt="Wahlplakate zur Parlamentswahl zeigen Fidesz - KDNP- Fraktionskandidaten Radics Béla in der Budapester Innenstadt." class="wp-image-5156 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1452-1-1024x562.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1452-1-300x165.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1452-1-768x421.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1452-1-1536x842.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1452-1-2048x1123.webp 2048w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1452-1-1320x724.webp 1320w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wahlplakate zur Parlamentswahl  zeigen Fidesz &#8211; KDNP- Fraktionskandidaten  Radics Béla in der Budapester Innenstadt.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der Hauptverkehrsstraße Rákóczi út und den Seitenstraßen reihen sich die Wahlplakate des Fidesz- KNDP- Kandidaten <strong>Radics Béla</strong> in aufdringlicher Häufigkeit aneinander. Dazu der Wahlslogan <em>&#8222;Die sichere Antwort&#8220;</em>, welcher bereits als Videounterschrift auf Orbans Instagram Account zu lesen war.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="81817a" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #81817a;" loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1436-683x1024.webp" alt="Wahlplakat der Fidesz Partei zur Parlamentswahl, das in der Budapester Innenstadt mit einem Kommentar versehen wurde." class="wp-image-5154 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1436-683x1024.webp 683w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1436-200x300.webp 200w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1436-768x1152.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1436-1024x1536.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1436-1365x2048.webp 1365w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1436-1320x1980.webp 1320w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/IMG_1436-scaled.webp 1707w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wahlplakat der Fidesz Partei zur Parlamentswahl, das in der Budapester Innenstadt mit einem Kommentar versehen wurde.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eines der, sich durchgehend wiederholenden, Plakate der Fidesz Partei wurde durch einen Kommentar in zwei verschiedenen Schriftfarben bereichert. <em>&#8222;Hazugság!&#8220;</em> lässt sich mit &#8222;<em>Lüge!&#8220;</em> übersetzten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="88a3bf" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #88a3bf;" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/balaton_Orban-1024x768.webp" alt="" class="wp-image-5202 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/balaton_Orban-1024x768.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/balaton_Orban-300x225.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/balaton_Orban-768x576.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/balaton_Orban-1536x1152.webp 1536w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/balaton_Orban-1320x990.webp 1320w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/balaton_Orban.webp 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auch am Balaton See entkommt man der Wahlwerbung mit Kriegsangst durch die Fidesz nicht.</figcaption></figure>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><a href="https://www.pesterlloyd.net/wahl-2026-liveticker/" data-type="post" data-id="4722"><em><strong>Hier gehts zum LIVETICKER UNGARN WAHL 2026</strong></em></a></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#3ec530e6"><strong>Bleiben Sie über Ungarn informiert</strong> &#8211; wir senden Ihnen monatlich einen kompakten Nachrichtenspiegel<em> &#8211; <strong><a href="https://www.pesterlloyd.net/newsletter/">Abonnieren sie unseren kostenlosen Newsletter</a></strong></em> <br><strong><br>Pester Lloyd ist ein unabhängiges Medium</strong>. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, hilft jeder Beitrag, freien Journalismus zu ermöglichen &#8211; <em><strong><a href="https://www.pesterlloyd.net/unterstutzen/">Unterstützen sie den Pester Lloyd</a></strong></em><br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quelle:</strong> Reuters.de, Heinrich Böll Stiftung, PolitPro.eu, Instagram Account Viktor Orbáns<br><strong>Photos: </strong>Anna Katharina Breitling / Pester Lloyd<br>Lizenz: CC BY-SA 4.0, Bei Verwendung bitte als Quelle angeben:<br><strong>Anna Katharina Breitling / Pester Lloyd &#8211; <a>www.PesterLloyd.net</a></strong><br>Bei Bearbeitungen bitte zusätzlich kenntlich machen: <strong>„bearbeitet“</strong> bzw. <strong>„Zuschnitt“</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Polymarket versus Orbán &#8211; Wahlumfragen und Märkte klaffen auseinander</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 07:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wahl 2026]]></category>
		<category><![CDATA[István Kapitány]]></category>
		<category><![CDATA[János Lázár]]></category>
		<category><![CDATA[Klára Dobrev]]></category>
		<category><![CDATA[László Toroczkai]]></category>
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		<category><![CDATA[Umfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Orbán]]></category>
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					<description><![CDATA[Budapest. Zwischen regierungsnahen Umfrageinstituten und freien Wettm&#228;rkten &#246;ffnet sich in Ungarn eine statistische Schere, die politisch kaum noch zu kaschieren ist. W&#228;hrend &#252;ber MTI Meldung&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Zwischen regierungsnahen Umfrageinstituten und freien Wettmärkten öffnet sich in Ungarn eine statistische Schere, die politisch kaum noch zu kaschieren ist. Während über MTI Meldung eines verbündete US Thinktanks ein komfortables Übergewicht von Fidesz-KDNP beschwört wird, signalisieren internationale Wettmärkte das Gegenteil: <strong>Viktor Orbán</strong> ist dort Aussenseiter, <strong>Péter</strong> <strong>Magyar</strong> und seine Tisza-Partei Favoriten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgangspunkt der jüngsten Runde ist eine MTI-Aussendung, in der <em>Levente Szikra</em> vom regierungsnahen Center for Fundamental Rights unter Berufung auf das US-Institut McLaughlin and Associates erklärt, Fidesz bleibe &#8222;<em>die populärste politische Kraft</em>&#8220; Ungarns. Zweifel an der Aussagekraft regierungsnaher Umfragen werden routiniert abgewehrt, linksliberalen Instituten Manipulation unterstellt. Das Muster ist bekannt und gut dokumentiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Orbán als Aussenseiter der Wahl</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Demgegenüber stehen Plattformen wie <em>Polymarket</em> oder <em>Betfair</em>, die mit realem Kapitaleinsatz arbeiten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-dominant-color="f9f9f9" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #f9f9f9;" loading="lazy" decoding="async" width="874" height="351" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/02/grafik.webp" alt="" class="wp-image-3556 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/02/grafik.webp 874w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/02/grafik-300x120.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/02/grafik-768x308.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 874px) 100vw, 874px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auf dem blockchainbasierten Predictionmarket Polymarket führt die TISZA deutlich vor der der Fidesz.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dort liegt Tisza seit Wochen stabil vorne. </strong>Auf Polymarket wird der Wahlsieg 2026 mit rund 60 Prozent Wahrscheinlichkeit für Tisza bewertet, Fidesz kommt auf etwa 40 Prozent. Beim Markt &#8222;<strong>Next Prime Minister&#8220;</strong> führt Péter Magyar mit deutlichem Abstand vor Viktor Orbán. Das Handelsvolumen geht in die Millionen. Diese Märkte lassen sich weder durch Medienmacht noch durch politische Loyalität steuern. Wer falsch liegt, verliert Geld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die strukturelle Differenz ist zentral: Umfragen messen deklarierte Präferenzen in einem hochgradig verzerrten öffentlichen Raum, Wettmärkte bündeln Erwartungen über Machtverschiebungen, Mobilisierung, Erosion von Apparaten. Propaganda ist dort kein Vorteil, sondern ein Kostenfaktor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Systematische Verzerrung der Wahlumfragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dass diese Abweichungen kein Einzelfall sind, zeigt auch die systematische Aufarbeitung unabhängiger Erhebungen. <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Opinion_polling_for_the_2026_Hungarian_parliamentary_election" target="_blank" rel="noopener">Der Wikipedia-Überblick zu den Meinungsumfragen für die Parlamentswahl 2026</a> dokumentiert detailliert die wiederkehrende Diskrepanz zwischen regierungsnahen und unabhängigen Instituten &#8211; inklusive methodischer Auffälligkeiten und politischer Nähe. Der Befund ist eindeutig: Je näher die Institute an Fidesz stehen, desto stabiler erscheint Orbáns Macht.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="shqxiFb5tg"><a href="https://www.pesterlloyd.net/umfragen-im-schatten-der-macht-warum-regierungsnahe-institute-und-externe-erhebungen-zu-voellig-unterschiedlichen-ergebnissen-kommen/">Umfragen im Schatten der Macht &#8211; Warum Regierungsnahe Institute und externe Erhebungen zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen kommen</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Umfragen im Schatten der Macht &#8211; Warum Regierungsnahe Institute und externe Erhebungen zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen kommen&#8220; &#8211; Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/umfragen-im-schatten-der-macht-warum-regierungsnahe-institute-und-externe-erhebungen-zu-voellig-unterschiedlichen-ergebnissen-kommen/embed/#?secret=a8bnuerW79#?secret=shqxiFb5tg" data-secret="shqxiFb5tg" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.pesterlloyd.net/umfragen-im-schatten-der-macht-warum-regierungsnahe-institute-und-externe-erhebungen-zu-voellig-unterschiedlichen-ergebnissen-kommen/" data-type="post" data-id="2695">Über diesen Widerspruch hat der Pester Lloyd bereits berichtet.</a> Während die Regierung weiter Unvermeidbarkeit simuliert, preist der Markt Unsicherheit ein. Und genau diese Erwartung ist politisch gefährlich: Orbáns System lebt von der Annahme des Sieges. Kippt sie, beginnt der Loyalitätsverlust, der möglicherweise, so man Polymarkets Propehezeiungen Glauben schenken will, bereits in Gange ist.</p>


Hinweis: In diesem Beitrag ist eine Umfrage eingebunden. Bitte besuche die Website, um an dieser Beitrags-Umfrage teilzunehmen.



<p class="wp-block-paragraph">Eine Umfrage unter unseren LeserInnen zeigt ein angespanntes Klima vor der Wahl, aber auch Optimismus. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-dominant-color="f6f7f6" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #f6f7f6;" loading="lazy" decoding="async" width="762" height="752" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/02/grafik-2.webp" alt="" class="wp-image-3560 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/02/grafik-2.webp 762w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/02/grafik-2-300x296.webp 300w" sizes="auto, (max-width: 762px) 100vw, 762px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der freie Markt auf Polymarket misst Magyar derzeit 56% Wahrscheinlichkeit zu, der nächste Premierminister zu werden.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>László Toroczkai </em>und <em>István Kapitány </em>werden wie <em>Klára Dobrev</em> und<em> János Lázá</em>r nur Prozentbruchteile der Chance auf den nächsten Ministerpräsidenten zugestanden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Botschaft der Märkte ist nüchtern: <strong><em>Eine weitere Amtszeit Orbáns gilt nicht mehr als wahrscheinlich. </em></strong>Daran ändern auch wohlwollende Umfragen und propagandistische Dauerbeschallung nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen:</strong> MTI.hu, Index.hu, Polymarket, Betfair, Wikipedia<br><strong>Photos:</strong> Polymarket Screenshot<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Lázárs rassistische Entgleisung eröffnet Debatte um eine mögliche Allianz der Fidesz mit Mi Hazánk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 16:42:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wahl 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Fidesz]]></category>
		<category><![CDATA[László Toroczkai]]></category>
		<category><![CDATA[Lázár János]]></category>
		<category><![CDATA[Mi Hazánk]]></category>
		<category><![CDATA[Péter Magyar]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Orbán]]></category>
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					<description><![CDATA[Budapest. Eine rassistische Entgleisung des Bau- und Verkehrsministers L&#225;z&#225;r J&#225;nos hat eine politische Debatte ausgel&#246;st, die weit &#252;ber die konkrete Aussage hinausweist. Ausl&#246;ser war ein&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest.</strong> Eine rassistische Entgleisung des Bau- und Verkehrsministers<em> Lázár János</em> hat eine politische Debatte ausgelöst, die weit über die konkrete Aussage hinausweist. Auslöser war ein Satz auf einem öffentlichen Forum, in dem Lázár erklärte, mangels Migranten müssten nun &#8222;die Zigeuner&#8220; die Toiletten in Zügen reinigen, weil sich &#8222;die Ungarn&#8220; für diese Arbeit nicht meldeten. Die Wortwahl wie auch die implizite Zuschreibung sorgten für Empörung. <em>Magyar Péter</em>, Vorsitzender der Tisza Párt, sieht darin keinen Ausrutscher, sondern ein politisches Signal.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Kein Versprecher, sondern Kalkül&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Magyar reagierte auf die Äußerung mit scharfen Worten und erklärte, Lázár habe &#8222;jede Grenze überschritten&#8220; und müsse aus dem öffentlichen Leben verschwinden. In einem <a href="https://www.facebook.com/share/p/1GDi4Hv5Ci/" data-type="link" data-id="https://www.facebook.com/share/p/1GDi4Hv5Ci/" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Posting</a> ging er jedoch weiter: Die herabwürdigende Bemerkung sei Teil einer bewussten Annäherung an die rechtsextreme Partei Mi Hazánk Mozgalom. Aus mehreren Richtungen sei zu hören, dass Lázár als möglicher gemeinsamer Ministerpräsidentenkandidat einer künftigen Fidesz-Mi Hazánk-Koalition gehandelt werde. Die Demütigung von Minderheiten passe in dieses Bild, so Magyar, der daran erinnerte, dass Lázár zuvor bereits die ungarischen Minderheiten in der Slowakei, Arme und Frauen verbal attackiert habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tisza-Vorsitzende verwies zudem auf frühere Überschneidungen zwischen Fidesz und Mi Hazánk. Vertreter der von <em>László Toroczkai</em> geführten Partei erhielten wiederholt Sendezeit in regierungsnahen Medien, was aus Magyars Sicht auf eine strategische Öffnung hindeutet. In diesem Szenario, so seine Spekulation, könnte Viktor Orbán im Falle einer Wahlniederlage in das Amt des Staatspräsidenten wechseln, während Lázár die Regierung führt. Über ähnliche Gedankenspiele hatte bereits im Dezember das Wirtschaftsmagazin Bloomberg berichtet, Orbán selbst wies dies damals zurück. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="mAcjCJBqHc"><a href="https://www.pesterlloyd.net/praesident-orban-wie-fidesz-ein-praesidialsystem-als-rettungsanker-vorbereitet/">Präsident Orbán? Wie Fidesz ein Präsidialsystem als Rettungsanker vorbereitet</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Präsident Orbán? Wie Fidesz ein Präsidialsystem als Rettungsanker vorbereitet&#8220; &#8211; Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/praesident-orban-wie-fidesz-ein-praesidialsystem-als-rettungsanker-vorbereitet/embed/#?secret=QC1LXUCpd2#?secret=mAcjCJBqHc" data-secret="mAcjCJBqHc" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Toroczkai weist Koalitionsgerüchte zurück</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Toroczkai reagierte umgehend auf Magyars Vorstoß und dementierte auf X jede Koalitionsabsicht mit dem Fidesz. Seine Partei werde eigenständig bleiben, erklärte er, und werde sowohl vom Regierungslager als auch von der Tisza Párt umworben, weil beide um die Stimmen eines wachsenden radikal-nationalen Elektorats fürchteten. Lázár versuche mit „markigen Sprüchen“ nationalradikal zu wirken, während Orbán sich gleichzeitig an die AfD annähere, den aus Toroczkai Sicht erfolgreichsten internationalen Partner der Mi Hazánk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Darstellung des Parteichefs gehe diese Nervosität auf die Erwartung eines Dreiparteienparlaments nach den kommenden Wahlen zurück. Zugleich beklagte Toroczkai, seine Partei werde von mächtigen Medienstrukturen marginalisiert. In den regierungsnahen Sendern komme er nicht vor, zugleich werde er auch auf globalen Plattformen wie Facebook eingeschränkt, wo ihm nicht einmal eine eigene Seite gestattet sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>HVG.hu<br><strong>Photo: </strong>Wikicommons, Elekes Andor, CC-BY-SA 4.0</p>
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		<title>Drei Monate nach Muslim- und Homo-Bann: Regierung klagt gegen Bürgermeister</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2017 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[László Toroczkai]]></category>
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					<description><![CDATA[(c) Pester Lloyd / 07 &#8211; 2017 NACHRICHTEN&#38; 13.02.2017 nbsp; 18.02.2017 Vor fast drei Monaten hat der neonazistische Jobbik-B&#252;rgermeister der s&#252;dungarischen Gemeinde &#193;sotthalom, L&#225;szl&#243; Toroczkai,&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">(c) Pester Lloyd / 07 &#8211; 2017  <strong>NACHRICHTEN&amp;</strong> 13.02.2017</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>nbsp;  18.02.2017</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor fast drei Monaten hat der neonazistische Jobbik-Bürgermeister der südungarischen Gemeinde Ásotthalom, László Toroczkai,  <a href="https://www.pesterlloyd.net/machtanmassung-ungarischer-buergermeister-verfuegt-verbot-von-islam-und-homosexualitaet/">rechtswidrig in seiner Kommune</a>  die Ausübung des Islam sowie Homosexualtiät verboten. Ein Viertel Jahr später wird nun auch die Staatsmacht aktiv, um diese Amts- und Machtanmaßung zu beenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Regierungsbüro des Komitats Csongrád kündigte in dieser Woche an, Ungarns obersten Gerichtshof, die Kurie, anzurufen, um das Dekret des Bürgermeisters für ungültig erklären zu lassen. Die Verfügungen &#8222;für ein gemeinschaftliches Zusammenleben&#8220;, verbieten u.a. den Bau oder die Eröffnung vom Moscheen, Minaretten, den Muezzin-Ruf, die Verschleierung in jedweder Form sowie &#8222;jede Art von Propaganda für alles, was nicht die Ehe zwischen Mann und Frau darstellt&#8220;. Das Regierungsbüro fand nun, nach drei Monaten, &#8222;einen Bruch mehrerer Gesetze&#8220; vor, u.a. solcher der Versammlungs- und Religionsfreiheit sowie der Antidiskriminierung. Der Bürgermeister habe seine &#8222;Befugnisse überschritten&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung von Rechtsexperten, hätte die Zentralregierung schneller und effektiver tätig werden können. Ein Regionalgericht könnte die Rechtswirksamkeit des Bürgermeister-Dekrets anhand des kommunalen Verwaltungsgesetztes per einstweiliger Verfügung für nichtig erklären. Ein Zuwiderhandeln des Bürgermeisters hätte dann den Einsatz der Polizei zur Folge, eine Amtsenthebung durch die Komitatsversammlung hätte folgen können.</p>
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		<title>Machtanmaßung: Ungarischer Bürgermeister verfügt Verbot von Islam und Homosexualität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Archiv]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2016 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[László Toroczkai]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Orbán]]></category>
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					<description><![CDATA[(c) Pester Lloyd / 48 &#8211; 2016 NACHRICHTEN 28.11.2016 Der 2013 auch mit der Unterst&#252;tzung der linken Opposition als B&#252;rgermeister der 6.000 Einwohner-Gemeinde &#193;sotthalmon, Komitat&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">(c) Pester Lloyd / 48 &#8211; 2016  <strong>NACHRICHTEN</strong> 28.11.2016</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 2013 auch mit der Unterstützung der linken Opposition als Bürgermeister der 6.000 Einwohner-Gemeinde Ásotthalmon, Komitat Csongrád, gewählte Neonazi László Toroczkai, Mitgründer und &#8222;Ehrenpräsdident&#8220; der revanchistisch-faschistischen Jugendgruppe &#8222;64 Burgkomitate&#8220;, enger Vertrauter des zu 12 Jahren Haft verurteilten rechtsextremen Terroristen Budaházy und Dratzieher der Brandstiftung an der TV-Zentrale 2006, sorgt wieder einmal für Aufsehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Per &#8222;bürgermeisterlichem Dekret&#8220; und illustriert durch entsprechende Straßenschilder (siehe Abbildung) verfügte er ein Verbot der öffentlichen Ausübung des moslemischen Glaubens in den Grenzen der Ortschaft, ebenso den Bau von Moscheen und den Muezzin-Ruf. Gleichzeitig damit wird das Tragen von Verschleierung aller Art verboten und &#8211; in einem Atemzug ein Verbot von Homosexualität, genauer: &#8222;jedwedes Verhalten, das nicht konform ist mit dem Konzept heterosexueller Beziehungen auf der Basis der Familie.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ásotthalmon liegt direkt an der Grenze zu Serbien, Toroczkai organisierte hier bereits vor einem Jahr &#8222;Bürger-Patrouillen&#8220;, die &#8211; teilweise mit Einsatz körperlicher Gewalt und Kampfhunden &#8211; Jagd auf Flüchtlinge machten, um diese den Behörden zu übergeben. Er begleitet diese Aktionen mit martialischen Videos, in denen er zum Widerstand gegen die &#8222;Invasion von Barbaren&#8220; aufruft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seinen jüngsten, übrigens auch in Ungarn rechtswidrigen, Alleingang erklärte er <a href="https://www.facebook.com/laszlo.toroczkai/" target="_blank" rel="noopener nofollow"> auf seiner Facebook-Seite </a> damit, dass er nicht &#8222;warten wird, bis Brüssel irgendwelche Maßnahmen ergreift&#8220; oder gar &#8222;die Massenansiedlung von Einwanderern anordnet&#8220;. In seinem Ort, aus dem ungarische Roma entweder flohen oder in Kommunalen Aufsichtsprogrammen erniedrigt werden, werde man &#8222;unsere Gesellschaft und Traditionen verteidigen&#8220;. Alle anderen Gemeinden Ungarns bräuchten nur seinem Beispiel folgen, dann wäre die Schlacht schon gewonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinsichtlich des Verbot von Homosexualität bezieht sich der Bürgermeister,  <a href="https://www.pesterlloyd.net/erneut-neonazi-zum-buergermeister-in-ungarn-gewaehlt-mit-linker-unterstuetzung/">der 2013 bei einer Nachwahl den Fidesz-Kandidaten</a>  mit Hilfe der Linken von Gyurcsánys DK im Ort ausstechen konnte, auf die ungarische Verfassung, denn dort &#8222;sei die Familie als Gemeinschaft von Mann, Frau und Kindern beschrieben&#8220; und keinerlei &#8222;abweichende Modelle&#8220;, noch deren &#8222;Ausübung oder Darstellung in der Öffentlichkeit&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist kein Einzefall, dass örtliche Bürgermeister (es gibt rund ein Dutzend Jobbik-Ortschefs in Ungarn, weitere “Unabhängige”, die dem rechtsradikalen Spektrum zugeneigt sind sowie auch Fidesz-Funktionäre, die sich von Ersteren kaum unterscheiden) exekutive und judikative Kompetenzüberschreitungen vornehmen, fast immer ungeahndet. Besonders die Roma-Minderheit steht im Fokus teils rassistischer, häufig rechtswidriger Drangsalierungen. Höhepunkt der Machtergreifung und Aufgabe der Polizeigewalt waren die Ereignisse in Gyöngyöspata 2011 über die Sie  <a href="https://www.pesterlloyd.net/ungarischer-neonazifuehrer-von-gyoengyoespata-tot-aufgefunden/">hier eine Zusammenfassung mit zahlreichen Links</a>  lesen können.</p>
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		<dc:creator><![CDATA[Archiv]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2014 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Ferenc Gyurcsány]]></category>
		<category><![CDATA[Gergely Karácsony]]></category>
		<category><![CDATA[János Áder]]></category>
		<category><![CDATA[Kossuth Rádió]]></category>
		<category><![CDATA[Lajos Kósa]]></category>
		<category><![CDATA[László Botka]]></category>
		<category><![CDATA[László Toroczkai]]></category>
		<category><![CDATA[Péter Jakab]]></category>
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					<description><![CDATA[(c) Pester Lloyd / 41 &#8211; 2014 POLITIK 06.10.2014 var idcomments_acct = &#8218;a5e0727d5e82e03562767d93ae9f0bf5&#8216;; var idcomments_post_id; var idcomments_post_url; Kommunalwahlen in Ungarn, 12. Oktober 2014: + +&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">(c) Pester Lloyd / 41 &#8211; 2014  <strong>POLITIK</strong> 06.10.2014</p>



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<p class="wp-block-paragraph">var idcomments_acct = &#8218;a5e0727d5e82e03562767d93ae9f0bf5&#8216;; var idcomments_post_id; var idcomments_post_url;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommunalwahlen in Ungarn, 12. Oktober 2014: + + + Pester Lloyd &#8211; Newsticker &amp; Blog + + +</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachrichten zum Wahlkampf und zum Wahltag, Trends, Ergebnisse, O-Töne und viel Kurioses aus Ungarn. Eine Reihe Vor- und Hintergrundberichte zu den Kommunalwahlen finden Sie am  Ende  dieses Beitrages. Mehr zum ungarischen Superwahljahr auf der  THEMENSEITE.  Einen Live-Stream zu den Sendern des öffentlich-rechten Fernsehens finden Sie  hier  .</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 13. Oktober 09:30 Uhr: DIE ERGEBNISSE in WORT, ZAHL, BILD &amp; GRAFIK  &gt;&gt;&gt;&gt;&gt; </p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 21:52 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zwischenfazit:</strong> Die Kommunalwahlen in Ungarn sind ohne große Überraschungen über die Bühne gegangen. <strong>Fidesz</strong> behält seine <strong>Übermacht in den Provinzen</strong>, auch als umkämpft angesehene Städte gingen an die Orbán-Partei. Mehrere Gemeinden sowie bis zu <strong>sechs Klein- und eine Mittelstadt</strong> gingen an <strong>Jobbik</strong>-Neonazis, die sich als zweite politische Kraft in Ungarn etablieren konnten. Szeged bleibt als einzige Großstadt in <strong>MSZP</strong>-Hand und rund ein Viertel der <strong>Budapester Bezirke</strong> geht an Kandidaten der Linken, die bei mehr Einigkeit weitaus mehr hätten erreichen können. Der <strong>Fidesz-OB in Budapest </strong>bleibt auch deshalb auf seinem Sessel, der Gesetzgeber sicherte ihm auch die Mehrheit in der Stadtversammlung. <strong>Bokros</strong>` Performance von rund 1/3 der Stimmen ist achtbar, eine klare Strategie der Mitte-Links-Truppe hätte in der Hauptstadt einen Machtwechsel herbeiführen können. Bemerkenswert ist, dass <strong>DK und E-PM</strong> die MSZP hier überflügeln. Die Distanzierung der <strong>Grünen</strong> (LMP) hat ihnen nichts gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 21:40 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aus der Provinz:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Devecser</strong> (bekannt durch die Giftschlammkatastrophe), 4.500 Einwohner, geht an Jobbik&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In<strong> Szigetvár</strong> (10.000 E) im äußersten Südwesten, wo sich Fidesz- und KDNP-Kandidaten &#8211; sonst engste Waffenbrüder &#8211; über Kreuz kamen, besteht eine Chance für den Linkskandidaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In <strong>Siófok</strong> am Balaton (24.000 E.) übernimmt offenbar ein “unabhängiger” Ex-Polizeikommandant mit 2/3-Mehrheit das Amt von einem seit 20 Jahren im Amt befindlichen Fidesz-Mann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im 3.000 Einwohner-Nest <strong>Balatonakarattya</strong> übernimmt die Gattin von Nationalbankchef “Matman” Matolcsy das Ruder. Mangels Gegenwehr durch andere Kandidaten. Der Ex-Wirtschaftsminister hatte den Ort durch eine Gebietsreform erst von einem anderen abgetrennt, um ihn seiner Frau zu schenken&#8230; Die ganze romantische Story hier: (<a href="https://www.pesterlloyd.net/familiaere-wertschoepfung-nationalbankchef-matolcsy-schenkt-seiner-frau-eine-stadt/">Familiäre Wertschöpfung: Nationalbankchef Matolcsy &#8222;schenkt&#8220; seiner Frau eine Stadt</a>) </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorbehaltlich der nicht ausgezählten Stimmen&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 21:33 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fidesz-Kandidat in<strong> Szombathely</strong> führt nach 72% ausgezählter Stimmen mit 400 Stimmen bzw. 2% vor Linkskandidaten&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest:</strong> Nach 68% ausgezählter Stimmen schrumpft der Vorsprung von Fidesz-Tarlós erstmals auf knapp unter 50% (es gibt keine Stichwahl!) Bokros legt auf 35% zu. Es wird sich für die Linke dennoch nicht mehr ausgehen. Grüne und Liberale kommen zusammen auf 7%, Jobbik auf 7,7%.</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 21:20 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es zeichnet sich ab, dass &#8211; neben <strong>Békésccsaba</strong> (64.000 Einwohner) und bisher 10 kleineren Gemeinden, auch die Städte <strong>Ózd </strong>(35.000 Einwohner) bei Miskolcund<strong> Tapolca</strong> (16.000 Einwohner, nördlich des Balaton)und<strong> Törökszentmiklós</strong> (bei Szolnok, ca. 21.000 E.) an Jobbik-Kandidaten fallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 20:45 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Oberbürgermeisterwahl Budapest</strong>, nach knapp 33% ausgezählter Stimmen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">1. Tarlós István (FIDESZ-KDNP) &#8211; 50,02 Prozent (90.041 Stimmen) 2. Dr. Bokros Lajos András (MOMA) &#8211; 34,43 százalék (61.977 szavazat) 3. Dr. Staudt Gábor (JOBBIK) &#8211; 8,19 százalék (14.743 szavazat) 4. Csárdi Antal (LMP) &#8211; 5,34 százalék (9.608 szavazat) 5. Dr. Bodnár Zoltán György (MLP) &#8211; 2,03 százalék (3.647 szavazat)</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 20:33 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommando zurück in <strong>Szombathely</strong>. Mit fortschreitender Auszählung drehte Fidesz das Ergebnis zu seinen Gunsten, zuletzt: 44,1:42,4 (20.41 Uhr) gegen den Kandidaten der vereinigten Linken&#8230; Das Rennen bleibt also offen&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso ist der <strong>9. Bezirk von Budapest </strong>“too close to call”, Fidesz und E-PM liefern sich hier ein Rennen hinter der Kommastelle&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bokros (Linksbündnis) verbesserte sich in<strong> Budapest</strong> von zunächst 28 auf jetzt um 33%, doch Tarlós bleibt bei ca. 52% wohl uneinholbar, Jobbik-Kandidat “nur” 8,5%.</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 20:13 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorläufige Mandatsverteilung in der <strong>Budapester Stadtversammlung </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">(Setzt sich insgesamt zusammen aus: 1 OB, 23 Bezirksbürgermeistern, 9 Abgeordnete von Kompensationlisten)</p>



<p class="wp-block-paragraph">FIDESZ-KDNP 18 DK 3 MSZP 3 JOBBIK 2 EGYÜTT-PM 2 LMP 1 MSZP-DK-EGYÜTT-PM 1 CIVIL SZERVEZETEK 1</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen: Fidesz 18 &#8211; Linke 9 &#8211; Grüne 1 &#8211; Nazis 1 &#8211; Bürgerliste 1</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 20:05 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <strong>Békéscsaba</strong> geht eine 64.000 Einwohnerstadt an Péter Szarvas, den von der neonazistischen Jobbik unterstützten “unabhängigen” Kandidaten. Er schlägt den Fidesz-Kandidaten um 6 Punkte mit 41% der Stimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In <strong>Szeged </strong>gewinnt Amtsinhaber Botka von der MSZP.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle anderen namhaften <strong>Groß- und Mittelstädte</strong> gehen an Fidesz, recht deutlich auch <strong>Miskolc</strong>, wo man einen Dreikampf erwartet hatte. 22. Auch <strong>Esztergom </strong>geht mit 47:44 an die Fidesz-Kandidatin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 20:05 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergebnis für <strong>Budapest &#8211; Oberbürgermeister</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tarlós István FIDESZ-KDNP 53.63 % </strong>Bokros Lajos András MOMA 28.7 % Staudt GáborJOBBIK 11.03 % Csárdi Antal LMP 4.64 % Bodnár Zoltán György MLP 48 2.01 %</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bezirksbürgermeister: </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bezirke:<strong> 1-8 10-12 16-18 und 21 u. 22. </strong>an Fidesz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den <strong>9.</strong> Bezirk holt sich Ferenc Gegesy, Kandidat der linksliberalen E-PM mit 44,2% gegen 42,9% des Fidesz-Kandidaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>13.</strong> Bezirk bleibt in Händen der MSZP, ebenso der <strong>19.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der <strong>14.</strong> Bezirk geht an E-PM, Gergely Karácsony.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>15.</strong> Bezirk geht an die DK (Gyurcsány-Partei)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bezirk<strong> 20 </strong>geht an Linkskandidaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>23.</strong> Bezirk geht mit etwas über 30% an den Kandidaten einer Bürgerliste, Ferenc Geiger, Fidesz hier abgeschlagen mit 22% auf dem dritten Rang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">_________________________</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Zahlen zur Sitzverteilung in den Komitatsversammlungen (Stand 19:40 Uhr)</p>



<p class="wp-block-paragraph">BARANYA FIDESZ-KDNP 14 JOBBIK 3 MSZP 2 BÁCS–KISKUN FIDESZ-KDNP 8 JOBBIK 7 MSZP 6 DK 3 BÉKÉS FIDESZ-KDNP 11 JOBBIK 5 MSZP 2 BORSOD–ABAÚJ–ZEMPLÉN FIDESZ-KDNP 17 MSZP 7 JOBBIK 5 CSONGRÁD FIDESZ-KDNP 12 MSZP 6 JOBBIK 2 FEJÉR FIDESZ-KDNP 7 JOBBIK 6 FETE 5 DK 1 MSZP 1 GYŐR–MOSON–SOPRON FIDESZ-KDNP 17 JOBBIK 3 MSZP 1 HAJDÚ–BIHAR FIDESZ-KDNP 20 JOBBIK 4 HEVES FIDESZ-KDNP 6 JOBBIK 6 MSZP 2 DK 1 KOMÁROM–ESZTERGOM FIDESZ-KDNP 11 JOBBIK 2 MSZP 2 NÓGRÁD FIDESZ-KDNP 9 JOBBIK 3 MSZP 2 DK 1 SOMOGYFIDESZ-KDNP 8 JOBBIK 3 MSZP 2 SOMOGYÉRT 2 DK 1 TOLNA FIDESZ-KDNP 11 MSZP 4 VAS FIDESZ-KDNP 11 MSZP 2 JOBBIK 1 PVME 1 VESZPRÉM FIDESZ-KDNP 13 JOBBIK 2 MSZP 2 ZALA FIDESZ-KDNP 13 JOBBIK 2</p>



<p class="wp-block-paragraph">_________________________</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 19:36 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auszählungen laufen&#8230; + + + 12. Oktober 19:00 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wahlschluss.</strong> Laut Wahlkommission sollte die “Mehrheit der Ergebnisse bis 23 Uhr im System” aufscheinen, vor allem viele kleine Wahlkreise bzw. Gemeinden (insgesamt 10381 + über 3000 Nationalitätenwahlen) dürften jedoch sehr bald ein Ergebnis haben. Ein vorläufiges amtliches Endergebnis wird jedoch nicht vor Mitternacht erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 18:18 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klar ist schon, dass in acht Gemeinden heute kein Wahlsieger ermittelt werden kann, da dort keine Kandidaten antraten. Es wird Nachwahlen geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 18:06 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wahlbeteiligung 17.30 Uhr: </strong> 39,82% (-1,8 zu 2010)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischenfazit der Nationalen Wahlkommission: keine größeren Zwischenfälle&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wahllokale schließen um 19 Uhr, Ergebnisse dann fortlaufend bei uns.</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 16:10 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bis 15 Uhr</strong> hatten nicht einmal 1/3, sondern lediglich <strong>30,11% der Wahlberechtigten</strong> ihre Stimmen abgegeben. Am höchsten war die Wahlbeteiligung im Nordwesten, dem Komitat Borsod–Abaúj–Zemplén mit über 35%, am niedrigsten im Süden Bács-Kiskun sowie im Nordwesten in Györ-Moson-Sopron mit je ca. 27,3%. In umkämpften Städten wie Miskolc sowie im von der MSZP regierten Szeged oder in knappen Bezirken sind die Wahlbeteiligungen höher als in ausgemachten Fidesz-Hochburgen, wie z.B. Debrecen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Indes mehren sich die <strong>Meldungen mit den üblichen Verstößen</strong>, u.a. unerlaubten Transporten von Wahlberechtigten durch Parteiaktivisten (es gibt auch erlaubte Transporte), ein Fidesz-Platzhirsch in der Provinz hat den Wählern eigenhändig die Autos betankt usw.</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 12:20 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Dutzend strömen über die amtliche Nachrichtenagentur MTI die “Politiker an Urne”-Fotos herein. Hier eine kleine Auswahl:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte-Links-Kandidat für das Amt des Budapester Bürgermeisters, Lajos Bokros</p>



<p class="wp-block-paragraph">László Botka, MSZP, Bürgermeister von Szeged mit Familie. Vermutlich bleibt sie die einzige ung. Großstadt in “nichtrechter” Hand&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Premier Orbán und Gattin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Péter Jakab, Jobbik-Kandidat für Miskolc, aber längst nicht der einzige Rassist auf dem Wahlzettel&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stimmabgabe in einem Obdachlosenheim in Budapest. _________________________</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 11:45 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berichte über<strong> “außergewöhnliche Vorkommnisse”</strong> werden von Wahlkommissionen und Polizei untersucht. So beschwert sich die linke Opposition, dass “Fidesz-Aktivisten systematisch” und unrechtmäßig Wahlplakate des E-PM-Kandidaten Péter Juhász für den V. Bezirk (Amtsinhaber: Fidesz-Fraktionschef Rogán) entfernt hätten. In ein Wahllokal in Györ-Moson-Sopron soll eingebrochen worden sein, Unstimmigkeiten über die Echtheit von Meldezetteln in Nordwestungarn etc&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">_________________________</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 11:45 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis <strong>11 Uhr</strong> gaben laut Wahlkommission <strong>16,5%</strong> der wahlberechtigten Bevölkerung ihre Stimmen in 10.351 Wahllokalen ab, minimal mehr als 2010 (16,3), aber ca. 2 Prozentpunkte weniger als 2006 (18,53).</p>



<p class="wp-block-paragraph">_________________________</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 10:45 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wahlkampfabschluss: Alles ist gesagt, aber zur Sicherheit wird es nochmal wiederholt </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Premier Orbán </strong>hat am Samstag noch an mehreren Orten versucht, seine Anhängerschaft für die heutige Kommunalwahl zu motivieren, dabei standen die Phrasen von &#8222;nationaler Einheit&#8220; usw. im Vordergrund, die nur durch Fidesz erreicht werden könne. Er besuchte u.a. <strong>das umkämpfte Miskolc</strong> (dort auf dem Foto vor einer gen Osten weisenden Stabskarte), in dem ein 3-Köpfe-Rennen um den rassistischsten Bürgermeister der Stadt entbrannt ist sowie in <strong>Esztergom</strong>, wo die Leistung seiner Parteigenossen schon  <a href="https://www.pesterlloyd.net/polizei-statt-demokratie-in-esztergom-waechst-die-wut/">öfter die Lichter ausgehen ließ</a>  . Auch <strong>Salgótarján </strong>im Nordosten stand auf dem Programm, hier ist Jobbik der stärkste Konkurrent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>linke Opposition</strong> bezichtigte die Regierungspartei nochmals, einen &#8222;pompösen und verlogenen Wahlkampf&#8220; gemacht zu haben und sich dabei überwiegend <strong>öffentlicher Mittel</strong> bedient zu haben. Der <strong>Mitte-Links-Kandidat für Budapest, Lajos Bokros</strong>, rief zum Schluss nochmals die Wähler dazu auf, durch eine entsprechende Wahl den Grundstein für die Wiederherstellung von Rechtsstaat und Demokratie in Ungarn zu legen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>neonazistische Jobbik</strong> spekuliert auf Miskolc, rund drei Dutzend Bürgermeistersessel und Platz 2 in der politischen Rangfolge. Auf jeden Fall werde man nach den Wahlen, wieder &#8222;eindringlicher auf die Probleme&#8220; hinweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">_________________________</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 10:45 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehrere tragische Ereignisse überschatteten das Wahlwochenende:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein &#8222;unabhängiger&#8220;, 58jähriger Bürgermeisterkandidat von <strong>Egyházasgerge</strong> (730 Einwohner, Nordungarn) wurde am Freitag von seinem elf Jahre jüngeren Bruder aus noch unbekannten Gründen erstochen. Die Ermittlungen laufen, der mutmaßliche Täter ist in Haft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Oppositionskandidat der Mitte-Links-Partei E2014-PM für Orbáns Heimatort <strong>Felcsút / Alcsútdoboz</strong> (1.700 Einwohner), <strong>András Váradi,</strong> wurde beim Plakatekleben Samstagnacht am Ortsrand von einem Fahrzeug mit österreichischem Kennzeichen und einem 84jährigen österreichisch-ungarischen Doppelstaatsbürger erfasst und tödlich verletzt. Váradi war ein landesweit bekannter Aktivist der Bürgerproteste gegen die  <a href="https://www.pesterlloyd.net/kurzmeldungen-aus-ungarn-kw-5-2014/#m-1405airportfelcsut">größenwahnsinnigen Projekte</a>  von Premier Orbán in dessen Heimatort Felcsút. Auch gegen die Fidesz-Landverteilung an Funktionäre und Günstlinge mobilisierte der &#8222;Schäfer von Alcsútdoboz&#8220;. Klar, dass diese Konstellationen sofort diverse Spekulationen in den Medien aufbrachten, zumal Váradi Herausforderer von Fidesz-Amtsinhaber Meszárós, Freund des Premiers und einschlägiger Landlord war. <em>Off topic, aber: Apropos Fahrer mit österreichischem Kennzeichen: Ein kürzlich wegen der Tötung eines Polizisten, &#8211; bei einer Verkehrskontrolle 2012 mit seinem Geländewagen &#8222;Humvee&#8220; -, erstinstanzlich <strong>zu 15 Jahre Haft verurteilter 37jähriger Österreicher</strong> wurde in seiner Gefängniszelle in Szeged tot aufgefunden. Mitgefangene berichten, ihm wäre plötzlich schlecht geworden, kurz darauf verstarb er. Selbstmord gilt als unwahrscheinlich, über gesundheitliche Probleme des Gefangenen war öffentlich nichts bekannt, eine Obduktion soll nun Gewissheit verschaffen. Auch hier gehen in den entspr. Foren bereits die Wogen hoch, es wird von einem Racheakt der Kollegen des Opfers gesprochen, da man fürchtete, die zweite Instanz könnte das Strafmaß wegen der nicht so klaren Beweislage (es geht um von der Polizeikontrolle eingesetztes Reizgas und eine Affekthandlung vs. Vorsatz und niedriges Motiv) empfindlich senken und der Täter bald nach Österreich üebrstellt und dort auf freien Fuß gelangen könnte.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">_________________________</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 12. Oktober 10:45 Uhr:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ex-Premier attackiert</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ex-Premier Ferenc Gyurcsány, DK, wurde beim Wahlkampf im Budapester Stadtteil Csepel von einem Mann attackiert und bespuckt, umstehende verhinderten eine gröbere Auseinandersetzung. Gyurcsány ist ohne professionelle Bodyguards unterwegs. Anhänger der DK bezichtigen die Fidesz, durch ihre aufheizende Propaganda eine Lynch-Atmosphäre zu schaffen. So hatte Parlamentspräsident Kövér bei einer Wahlkamfpveranstaltung jüngt gesagt, dass &#8211; gemäß den Auswirkungen ihrer Politik auf die ungarische Gesellschaft &#8211; Rákosi (stalinistischer Machthaber, Massenmörder) gegen Gyurcsány im Grunde ein braver Junge gewesen sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 10. Oktober: <strong>Europa oder Diktatur: Wahlkampfabschluss der Mitte-Links-Allianz:</strong> &#8222;Europa muss der Maßstab für Ungarn sein, nicht die von Orbán errichtete Diktatur.&#8220; &#8211; &#8222;Ohne eine freiheitliche Demokratie wird das Land in eine Autokratie rutschen.&#8220; Lajos Bokros, gemeinsamer Kandidat der desaströs desorganisierten Mitte-Links-Opposition (MSZP, DK, E-PM, MoMa) für die Bürgermeisterwahl in Budapest, fand noch einmal harsche Worte, für das, was seiner Meinung nach am Sonntag auf dem Spiel steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor nur einigen Hundert Anhängern und in Anwesenheit des ehemaligen Langzeitbürgermeisters Gábor Demszky von der aufgelösten SZDSZ (Liberale) rief er am Donnerstagabend die Budapester auf, dem Land ein Zeichen zu geben, den politischen Diskurs und die Kultur nicht weiter abgleiten zu lassen. Demszky sieht Bokros schon als Herausforderer Orbáns für die Wahlen 2018.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Ex-Premier Gyurcsány sowie der von ihm gestürzte Kandidat Falus turnten etwas holpernd auf der Bühne herum, die Regierungspresse arbeitete sich aber vor allem an der Anweisenheit des portugiesischen EU-Abgeordneten Rui Tavares ab, der mit seinem nach ihm benannten Bericht über den Zustand von Rechtsstaat und Demokratie in Ungarn (  <a href="https://www.pesterlloyd.net/eu-parlament-legte-bericht-ueber-lage-der-grundrechte-in-ungarn-vor/">nach wie vor eine Leseempfehlung!</a>  ) im Vorjahr für Schlagzeilen sorgte. Nach Lesart der Regierung ist er ein linksextremer Staatsfeind und Verleumder, dass sich &#8222;Bokros neben Tavares&#8220; stellt, so die Schlagzeile der Magyar Nemzet, spricht für sich. Auch Bokros findet das, allerdings pro Hungária&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 10. Oktober: <strong>Orbáns Wahlkampfansprache im Rundfunk:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"> <strong>Nichts Genaues weiß nur ich&#8230;: Orbán droht wieder mit einer &#8222;neuen Epoche&#8220;</strong> &#8222;Ab Montag haben wir eine neue Lage. Dann wird es für dreieinhalb Jahre keine Wahlen geben.&#8220; Das verprach, bzw. drohte Orbán seinen Landsleuten im Staatsfunk, bei seiner als &#8222;Freitagsgebet&#8220; verspotteten Plauderstunde &#8222;180 Minuten&#8220; auf Kossuth Rádió an. Konkretes gab er dem Wahlvolk zwei Tage vor den Kommunalwahlen natürlich wieder nicht mit. Aber es geht um viel Geld und viel Macht &#8211; bzw. zu viel Macht, aber zu wenig Geld&#8230;  <a href="https://www.pesterlloyd.net/nichts-genaues-weiss-nur-ich-orban-droht-ungarn-wieder-eine-neue-epoche-an/">ZUM BEITRAG</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 9. Oktober: <strong>Paten unter sich </strong>&#8211; Zwar hat das wenig mit der Kommunalwahl zu tun (obwohl: irgendwie schon), aber die Fotos von Orbáns Stippvisite bei “Il Cavaliere” in Mailand wollten wir Ihnen nicht vorenthalten. Das Treffen fand statt am Rande des EU-Energiegipfels, bei dem Orbán seiner Freundin Merkel erklärte, sie solle doch bitte seine Wirtschaftspolitik des großen Erfolges wegen (“Die Zahlen sprechen für sich!”) europaweit etablieren. Er habe in Mailand “eine Lektion zur Errichtung einer arbeitsbasierten Gesellschaft” erteilt, jubilierte die Regierungspresse. Die Fotos mit Berlusconi, sichtlich gezeichnet von seiner gerichtlich auferlegten Sozialarbeit, legte der ungarische Premier stolz unter “Forza Ungheria!” auf <a href="https://www.facebook.com/orbanviktor?v=photos" target="_blank" rel="noopener nofollow"> seiner Facebook-Seite </a> ab. Dort findet man auch noch so manch anderen Einblick in Viktors Welt&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den Einsendern der besten Bildunterschriften verlosen wir ein kostenloses PL-Abo&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 9. Oktober &#8211; <strong>Orbán, Wohltäter der ungarischen Roma: </strong>Premier Orbán nannte bei einem Wahlkampfauftritt vor der fidesztreuen, sog. Landesselbstverwaltung der Roma (Lungo Drom) die Kommunalen Beschäftigungsprogramme einen &#8222;Segen für die Roma&#8220; und die &#8222;größte Errungenschaft&#8220; der letzten vier Jahre. Dabei wiederholte er seine auch schon vor internationalem Publikum, aufgestellte &#8222;unorthodoxe&#8220; und dem &#8222;liberalen Mainstream nicht passende&#8220; Idee, die &#8222;Roma als Ressource zu entdecken&#8220; und sie &#8211; europaweit &#8211; &#8222;die Arbeiten verrichten zu lassen, die heute von Immigranten gemacht werden&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diese Weise könne man die Einwanderung, die &#8222;gefährlich ist und nur Probleme macht&#8220;, am besten &#8222;ganz stoppen&#8220;. Orbán sowie sein Sozialminister Balog erklärten auch mehrfach, dass &#8222;eine Nation, die nicht in der Lage ist, sich biologisch zu reproduzieren, ihr Existenzrecht verliert.&#8220; Entgegen der gängigen Praxis und den Erfahrungen der letzten Jahre, behauptete Orbán weiter, dass die Kommunalbeschäftigung eine Ausbildung und Chance beinhalte, die die Menschen fit für den ersten Arbeitsmarkt mache. Mehr zur Wirklichkeit der Közmunka  <a href="https://www.pesterlloyd.net/kommunalen-billigarbeitern-in-ungarn-wird-ein-viertel-vom-lohn-gestrichen/">in diesem Beitrag</a>  . Mehr zur Forderung des Einwanderungsstopps und Roma für die Drecksarbeit,  <a href="https://www.pesterlloyd.net/premier-von-ungarn-will-einwanderung-in-eu-ganz-stoppen-roma-sollen-drecksarbeit-machen/">hier.</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Minister Balog und Premier Orbán auf der “Neuen Romapolitik”-Gönnerveranstaltung, rechts hinten, Fidesz-Roma-Boss Flórián Farkas. Fotos: MTI, MEH. + + +</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 9. Oktober &#8211; <strong>Mehrere tausend Neuwähler in einer 40-Betten-Pension:</strong> Während man sich unmittelbar vor der nationalen Wahl am 6. April über massenhafte Zuzüge in umkämpfte Budapester Bezirke wunderte, kam heute der Fall einer 40-Betten-Pension in Budapests 23. Bezirk, Soroksár, in die Schlagzeilen. Dort sind vor einem halben Jahr mehrere tausend Menschen wohnhaft gemeldet worden, die meisten davon rumänische Staatsbürger bzw. Doppelstaatsbürger sowie einige Slowaken. Mit einem ungarischen Hauptwohnsitz ergibt sich das aktive Wahlrecht bei Kommunalwahlen, auch mit nichtungarischem EU-Pass. Als Erklärungsversuch dient die Anmeldung über eine Montagefirma, die es verabsäumt habe, die Gemeldeten nach Beendigung ihrer Tätigkeiten wieder abzumelden. Geschah die Anmeldung nicht dort lebender Personen vorsätzlich, liegt der Tatbestand der Fälschung öffentlicher Dokumente vor, eine entsprechende Ermittlung soll jetzt eingeleitet werden. Die linke Opposition hegt indes den Verdacht einer geplanten Wahlmanipulation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 9. Oktober &#8211; <strong>Nazi-Bürgermeister prügelte sich in Spielhalle:</strong> Wie erst heute bekannt wurde, war der Bürgermeister der Gemeinde Ásotthalom, unweit von Szeged, László Toroczkai, Ende September in eine nächtliche Schlägerei in einem Spielcafé in Szeged verwickelt, die ihm derart schwere Verletzungen einbrachte, dass er von der Rettung abgeholt und mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden musste. Toroczkai, übrigens der einzig aussichtsreiche Kandidat für die Wahlen am Sonntag in seinem Ort, ist Mitgründer der neonazistischen und revanchistischen &#8222;Bewegung der 64 Burgkomitate&#8220; und eine feste Größe in der ungarischen Neonazi-Szene der sog. &#8222;Betyáren&#8220;, die als martialische Garden bevorzugt Roma verängstigen und bedrohen. Am Sturm und der Brandstiftung auf die damalige Fernsehzentrale 2006 war er maßgeblich beteiligt. + + +</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + 9. Oktober &#8211; <strong>Bürgermeister von Debrecen hat Budapester Luxuswohnung nicht deklariert:</strong> Der Fidesz-Vizeparteichef und Bürgermeister der zweitgrößten ungarischen Stadt Debrecen, Lajos Kósa, reihte sich dieser Tage in die Liga der Fidesz-Politiker mit zweifelhaften Vermögensdeklarationen ein. Er soll, gemeinsam mit seiner Frau, die rein zufällig eine Reihe von sehr profitablen PR- und Veranstaltungsfirmen in der Stadt betreibt, eine 155-Quadratmeter-Wohnung in Budapests III. Bezirk im Wert von mindestens 350.000 Euro nicht angegeben haben, wohl auch, weil der Erwerb kaum mit den offiziellen Einkommen der Beiden in Einklang zu bringen ist. Auch  <a href="https://www.pesterlloyd.net/kurzmeldungen-aus-ungarn-kw-38-2014/#m-1439reaktionobama">Außenminister Szijjártó</a>  , Vizepremier Semjén, Fidesz-Fraktionschef Rogán und eine Reihe niederer Chargen haben unerklärte Divergenzen zwischen ihrem Eigentum und den verbindlichen Deklarationen, weigern sich aber, diese aufzukären. Die Opposition fordert aussichtslos entsprechende Ermittlungen, der Beschuldigte Kósa spricht von einer durchsichtigen Lüge und einer uralten Geschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wen würden Sie wählen? Machen Sie den Test bei <a href="http://www.vokskabin.hu" target="_blank" rel="noopener nofollow"> www.vokskabin.hu </a> (auch auf Deutsch)</p>



<p class="wp-block-paragraph">__________________________ </a>__________________________________________</p>



<p class="wp-block-paragraph">+ + + VORBERICHTE zu den Kommunalwahlen in Ungarn + + +</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letzte Umfragen vor den Kommunalwahlen: Fidesz-Dominanz, Neonazis zweite Kraft, Dreikampf um Miskolc, linkes Szeged und eine geteilte Hauptstadt</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Die Spannung vor den Kommunalwahlen in Ungarn am Sonntag ist Enden wollend. Laut den aktuellsten Umfragen von Nezöpont, Tárki und Ipsos wird sich an der landesweiten Fidesz-Dominanz nichts ändern. Nur ein paar Städte und Budapester Bezirke sind umkämpft. &#8211; Testen Sie hier, welcher Partei Sie am nächsten kommen!  ZUM BEITRAG </p>



<p class="wp-block-paragraph">Keine &#8222;Bad News&#8220; vor den Wahlen: Regierung hält Armutsbericht zurück</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Das Statistische Zentralamt, KSH, hält den jährlichen Armutsbericht mit einer sehr dünnen Begründung zurück. Der Report über die &#8222;Armutsentwicklung und sozialen Ausschluss&#8220; erscheint normalerweise bis Ende September, das Amt hat seine Herausgabe jetzt aus &#8222;Gründen der Personaleffizienz und zur Kostenersparnis&#8220; auf November verlegt. Zahlen gibt es trotzdem.  ZUM BEITRAG </p>



<p class="wp-block-paragraph">Falus zieht sich zurück: Linke wechselt Spitzenkandidaten 2 Wochen vor Budapest-Wahl aus &#8211; UPDATE</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Falus, der parteilose gemeinsame Kandidat der linken Opposition für die Bürgermeisterwahl in Budapest macht zwangsweise Platz für den in Umfragen besser platzierten Lajos Bokros, Chef der Kleinstpartei Bewegung für ein Modernes Ungarn (MoMa). Die ungarische Linke bleibt sich treu: zumindest im Grad ihrer Stümperei. Die extreme Rechte hat dafür einen sehr klaren Plan.  ZUM BEITRAG </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stunde der Superlativisten:</strong> &#8222;Größtes Irgendwas aller Zeiten&#8220; &#8211; Orbán im Versprechensrausch vor Kommunalwahlen  &gt;&gt;&gt; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ATV-Resterampe: TV-Debatte</strong> zur Budapest-Wahl ohne Amtsinhaber  &gt;&gt;&gt; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Trotz Fidesz-Ausschluss:</strong> Prügel-Balogh stellt sich zur chancenreichen Wiederwahl  &gt;&gt;&gt; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Oranger Teppich mit braunen und roten Flicken: Trends und Stimmungen vor den Kommunalwahlen am 12. Oktober</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Laut Umfragen ändert sich an den Fidesz-dominierten Zuständen nichts, nur in einigen Gemeinden und kleineren Städten könnte es Überraschungen geben, &#8211; eher böse. Spannend wird der Kampf um die Hauptstadt, auch in Miskolc wird es knapp. Zur Sicherheit warnen Fidesz-Politiker landauf und -ab vor der &#8222;falschen Wahl&#8220;, strukturell hat man ohnen dafür gesorgt, dass die Macht in den “richtigen” Händen bleibt.  ZUM BEITRAG </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kampf um Budapest: Kann die Hauptstadt die Wende für Ungarn bringen? UPDATES</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Die Linksparteien MSZP, DK, E2014, haben sich auf den parteilosen Mediziner Ferenc Falus als Kandidaten für den Posten des Budapester Oberbürgermeisters geeinigt. Die Kommunalwahlen finden am 12. Oktober statt und die Regierungspartei tut alles dafür, auch das ihnen suspekte Budapest irgendwie zu halten. Doch in der Hauptstadt könnte die demokratische Opposition ein gefährliches Zeichen setzen. Orbáns Furor wütet bereits.  ZUM BEITRAG </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommunalwahlen am 12. Oktober: Verfassungsgericht hat keine Einwände gegen politische Entmündigung der Budapester</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Staatspräsident János Áder hat die anstehenden Kommunalwahlen auf den 12. Oktober 2014 bestimmt. Die Entscheidung folgt auf ein Urteil des Verfassungsgerichtes, wonach die kurzfristig veränderte Gesetzgebung hinsichtlich der Zusammenstetzung und des Wahlmodus` für das Budapester Stadtparlament in den wesentlichen Punkten verfassungskonform sei.  ZUM BEITRAG </p>



<p class="wp-block-paragraph">Forcierter Identitätsverlust: Sind die &#8222;Nationalitätenwahlen&#8220; in Ungarn demokratisch?</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Bei den vergangenen Wahlen gab es erstmals die Möglichkeit, seine Stimme für die &#8222;Minderheitenliste&#8220; seiner Wahl abzugeben, &#8211; zum Preis der Aufgabe des Wahlrechts für eine allgemeine Parteienliste. Auch bei den Kommunalwahlen im Oktober ist diese Option gegeben. Der Autor dieses Gastbeitrages, Jenő Kaltenbach, gewährt Einblick in die &#8222;demokratische&#8220; Praxis dieser &#8222;Minderheitenwahl&#8220;, am Beispiel der Ungarndeutschen, denen er selbst entstammt.  ZUM BEITRAG </p>
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