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	<title>M3 &#8211; Pester Lloyd</title>
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	<description>Deutschsprachige Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa - seit 1854</description>
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	<title>M3 &#8211; Pester Lloyd</title>
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		<title>Nach Mitternacht rollt die Stadt &#8211; Trends der Budapester Verkehrsbetriebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 12:25:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Budapest]]></category>
		<category><![CDATA[BKK]]></category>
		<category><![CDATA[M3]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[Budapests Verkehrsbetrieb BKK ver&#246;ffentlicht Monat f&#252;r Monat seine Z&#228;hldaten. Die Augustausgabe zeigt eine wachsende M3, eine Ringstra&#223;enbahn am Anschlag Budapest. Unter dem Titel &#8222;BudapesTrend&#8220; erscheinen&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Budapests Verkehrsbetrieb BKK veröffentlicht Monat für Monat seine Zähldaten. Die Augustausgabe zeigt eine wachsende M3, eine Ringstraßenbahn am Anschlag </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Unter dem Titel „BudapesTrend&#8220; erscheinen monatlich Auswertungen von Fahrgastzählungen, Querschnittsmessungen und Verkehrsdaten, auf deren Grundlage Taktverdichtungen, Fahrplan- und Netzänderungen entschieden werden. Die Augustausgabe liefert einen Querschnitt durch den Budapester Sommer.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Nagykörút im Hochsommer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Linien 4 und 6 sind die meistbefahrenen Straßenbahnlinien der Stadt; auf dem Großen Ring verbinden sie die Verkehrsknoten beider Donauseiten und tragen einen erheblichen Teil des Querverkehrs. An einem Werktag im Juli 2026 maß die BKK den Querschnitt zwischen Harminckettesek tere und Corvin negyed. Das Ergebnis: In der Spitze überschritt die Viertelstundenbelastung die Marke von tausend Fahrgästen – im Hochsommer, außerhalb des Schulverkehrs.<br><br>Der nachmittägliche Spitzenzeitraum lag deutlich über den Morgenwerten. Vormittags verteilte sich die Nachfrage annähernd gleichmäßig auf beide Richtungen, mit leichtem Übergewicht Richtung Móricz Zsigmond körtér; nachmittags dominierte klar die Gegenrichtung zum Széll Kálmán tér. Und während sich der Morgenverkehr vergleichsweise gleichmäßig verteilte, war die Nachmittagsspitze von deutlichen Ausschlägen geprägt, insbesondere Richtung Buda. Das ist die klassische Signatur eines Netzes, das morgens pendlergesteuert und nachmittags freizeitgesteuert ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwölf Prozent in drei Jahren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die M3, Budapests nachfragestärkste Metrolinie, verzeichnet gegenüber 2023 einen Zuwachs von zwölf Prozent bei den Einstiegen auf der gesamten Linie. Fast alle Stationen legten zu – mit zwei Ausnahmen. Am Lehel tér ging die Zahl zurück, am Ecseri út ebenfalls, was die BKK auf die von 2024 bis 2026 laufende Umgestaltung des öffentlichen Raums zurückführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den stärksten Zuwachs verzeichnete die Station Arany János utca. Die BKK erklärt ihn mit wachsendem Touristenverkehr – eine Zahl, die sich unauffällig in die Debatte über die Belastung der Innenstadtbezirke einfügt, ohne dass sie dort bislang eine Rolle spielt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Óbuda unter Baustellenbedingungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In Óbuda nähert sich die Sanierung der Hochstraße am Flórián tér ihrem Ende. Während der Bauzeit hat die BKK die betroffenen Buslinien mehrfach beobachtet: Auf die Linien 34 und 106 entfallen zusammen im Schnitt über 18.000 Einstiege pro Tag, allein auf dem stärksten Querschnitt zwischen Szentlélek tér und Raktár utca über 10.000 Fahrgäste täglich. Die nachfragestärksten Haltestellen sind Göncz Árpád városközpont sowie die HÉV-Stationen Kaszásdűlő und Békásmegyer.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Nacht des Finales &#8211; E-Rollernutzung schlägt aus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Fußball-Weltmeisterschaft in Nord- und Mittelamerika – gespielt zwischen dem 11. Juni und dem 19. Juli 2026 – zeichnete sich in der Nutzung der Leih-E-Roller ein wiederkehrendes Muster ab: Anstieg vor Spielbeginn, Einbruch während der Spiele, sprunghafter Anstieg in der Stunde danach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am deutlichsten trat das beim Finale hervor, das um 21 Uhr begann und um 00.02 Uhr endete. Zwischen 23 Uhr und Mitternacht wurden stadtweit weniger als 500 Fahrten begonnen; in der Stunde nach Mitternacht mehr als 2.200. Über den gesamten Tag zählte die BKK mehr als 19.000 Rollerfahrten. Räumlich konzentrierte sich der Ausschlag auf die Umgebung von Bajcsy-Zsilinszky út und Szabadság tér: rund 450 Fahrten aus diesem Gebiet in einer einzigen Stunde – 1.050 Prozent mehr als in derselben Nachtstunde eine Woche später.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mikromobilität, in Budapest politisch eher als Ordnungsproblem denn als Verkehrsmittel verhandelt, erweist sich damit als das, was sie in vielen Städten ist: ein Nachtverkehrsmittel für Distanzen, die der Fahrplan nicht abdeckt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">310.000 am Hungaroring</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt der Große Preis von Ungarn, vom 24. bis 26. Juli. Mit rund 310.000 Zuschauern vor Ort verzeichnete das Rennwochenende einen Besucherrekord – und entsprechend messbare Zusatzbelastungen auf der Einfallstrecke der M3 zwischen Stadtgrenze und Kacsóh Pongrác út, jeweils vor und nach den Trainings, dem Qualifying und dem Rennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen:</strong> BKK, BudapesTrend 2026/8 <a href="https://bkk.hu/rolunk/forgalmi-adatok-diagramok/budapestrend/" target="_blank" rel="noopener">https://bkk.hu/rolunk/forgalmi-adatok-diagramok/budapestrend/</a><br><strong>Photo:</strong> BKK </p>
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		<title>Busunglück auf der M3 &#8211; Ermittlungen und Rückkehr nach Polen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 14:50:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Busunfall]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlungen]]></category>
		<category><![CDATA[M3]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein schwerer Busunfall auf der M3-Autobahn fordert zwölf Menschenleben. Die Ermittlungen laufen, während verletzte Pilger nach Polen zurückkehren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Nach dem tragischen Busunfall auf der M3 laufen die Ermittlungen gegen den Fahrer, während die ersten verletzten Pilger nach Polen zurückkehren und weitere noch in ungarischen Kliniken behandelt werden.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mezőkeresztes. </strong>Das Gericht hat den Busfahrer in Untersuchungshaft genommen. Diese Entscheidung wurde mit der Schwere der potenziellen Strafe und der Fluchtgefahr des ausländischen Staatsbürgers begründet. Zudem könnte er Zeugen beeinflussen. Der Busfahrer und sein Verteidiger haben Berufung eingelegt, die Anordnung ist daher noch nicht rechtskräftig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die juristischen Verfahren ihren Lauf nehmen, verstärken die ungarischen Behörden die Sicherheitsmaßnahmen auf der M3. Dazu zählen intensivere Geschwindigkeitskontrollen und Kampagnen, die Fahrer für Risiken wie Müdigkeit sensibilisieren sollen. Auch werden die Instandhaltungsarbeiten an der Infrastruktur intensiviert, um künftige Unfälle zu verhindern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rückkehr der Verletzten nach Polen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten Verletzten des Unfalls sind bereits auf dem Weg zurück nach Polen. Ein von der Warschauer Regierung initiierter Sonderflug brachte 21 Verletzte nach Rzeszów, wie Teresa Kubas-Hul, Leiterin der Karpaten-Woiwodschaft, mitteilte. Von den Rückkehrern werden fünf weiterhin in polnischen Krankenhäusern behandelt, sie gelten nicht als lebensgefährlich verletzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die noch in Ungarn verbliebenen Verletzten wird die Heimkehr organisiert, sobald ihr Gesundheitszustand es zulässt. Die polnischen Behörden kooperieren eng mit den ungarischen Krankenhäusern, um den Transport der Patienten zu gewährleisten. Insgesamt 18 Verletzte befinden sich noch in ungarischen Kliniken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Politische Reaktionen und Hilfsmaßnahmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der tragische Unfall hat auch politische Reaktionen hervorgerufen. Ungarns Premierminister Péter Magyar und Polens Präsident Karol Nawrocki sprachen den Familien der Opfer ihr Beileid aus. Beide Länder arbeiten eng zusammen, um die Situation zu bewältigen und den betroffenen Familien zu helfen.</p>



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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="x8QRggXlVb"><a href="https://www.pesterlloyd.net/tragischer-busunfall-in-ungarn-zwoelf-tote-und-zahlreiche-verletzte/">Tragischer Busunfall in Ungarn &#8211; Zwölf Tote und zahlreiche Verletzte</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Tragischer Busunfall in Ungarn – Zwölf Tote und zahlreiche Verletzte“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/tragischer-busunfall-in-ungarn-zwoelf-tote-und-zahlreiche-verletzte/embed/#?secret=d6UZzBBn5g#?secret=x8QRggXlVb" data-secret="x8QRggXlVb" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Unfall auf der M3 hat deutlich gemacht, wie wichtig Sicherheitsmaßnahmen im Verkehr sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>MTI<br><strong>Photo: </strong><em>Memorial for Victims of Traffic crashes in Hungary, Budapest</em> &#8211; VinceB, CC BY-SA 3.0, Wikicommons</p>
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