<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Mi Hazánk &#8211; Pester Lloyd</title>
	<atom:link href="https://www.pesterlloyd.net/tag/mi-hazank/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.pesterlloyd.net</link>
	<description>Deutschsprachige Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa - seit 1854</description>
	<lastBuildDate>Tue, 14 Apr 2026 13:55:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2025/04/cropped-pester-32x32.jpeg</url>
	<title>Mi Hazánk &#8211; Pester Lloyd</title>
	<link>https://www.pesterlloyd.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Machtwechsel in Ungarn: So hat Tisza die Wahl gewonnen</title>
		<link>https://www.pesterlloyd.net/machtwechsel-in-ungarn-so-hat-tisza-die-wahl-gewonnen/</link>
					<comments>https://www.pesterlloyd.net/machtwechsel-in-ungarn-so-hat-tisza-die-wahl-gewonnen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 13:55:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wahl 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Fidesz]]></category>
		<category><![CDATA[Mi Hazánk]]></category>
		<category><![CDATA[Péter Magyar]]></category>
		<category><![CDATA[Tisza]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pesterlloyd.net/?p=5468</guid>

					<description><![CDATA[Budapest. Die von P&#233;ter Magyar gef&#252;hrte Tisza-Partei hat die Parlamentswahl vom 12. April 2026 gewonnen und damit das &#252;ber Jahre stabile Machtgef&#252;ge der Fidesz durchbrochen.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest.</strong> Die von <strong>Péter Magyar</strong> geführte <em>Tisza-Partei</em> hat die Parlamentswahl vom 12. April 2026 gewonnen und damit das über Jahre stabile Machtgefüge der Fidesz durchbrochen. Nach Auszählung aller Stimmen liegt <em>Tisza </em>bei 52,44 %, während Fidesz-KDNP auf 39,15 % kommt. In Mandaten übersetzt ergibt sich eine Verteilung von <strong>136 Sitzen</strong> für <em>Tisza</em> gegenüber<strong> 56 Sitzen</strong> für <em>Fidesz</em>, womit die Partei eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit im 199-köpfigen Parlament erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahlbeteiligung lag bei 79,55 % (5.971.425 abgegebene Stimmen von 7.506.495 Wahlberechtigten) und damit deutlich über den 67,8 % der Wahl 2022 – ein Rekordwert und Indikator für die außergewöhnliche politische Mobilisierung dieses Urnengangs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die folgende interaktive Karte bietet einen detaillierten geografischen Überblick über die Wahlergebnisse:</p>



<iframe title="Live-Ergebnisse: Kampf um die 106 Direktmandate" aria-label="Choroplethen-Karte" id="datawrapper-chart-ygD2q" src="https://datawrapper.dwcdn.net/ygD2q/7/" scrolling="no" frameborder="0" style="border: none;" width="600" height="431" data-external="1"></iframe>



<div class="wp-block-group has-white-color has-black-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-f456963dd6eaf3d636a266295879c472 is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-4fc3f8e1 wp-block-group-is-layout-flex" style="font-style:normal;font-weight:500">
<p class="wp-block-paragraph">Die gesamte Chronologie des historischen Wahltages sowie alle wichtigen Entwicklungen finden Sie in unserem ausführlichen <a href="https://www.pesterlloyd.net/wahl-2026-liveticker/" data-type="link" data-id="https://www.pesterlloyd.net/wahl-2026-liveticker/">Live-Ticker</a>. </p>
</div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Durchbruch: Von der Protestbewegung zur Massenpartei</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wahlsieg markiert den bislang konsequentesten Transformationsprozess innerhalb der ungarischen Oppositionslandschaft seit der Befreiung von sowjetischer Besatzung. Die <em>Tisza-Partei,</em> noch vor wenigen Jahren ohne strukturelle Verankerung in der Legislative, konnte sich innerhalb kurzer Zeit als dominante Kraft im Oppositionsspektrum etablieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zentral für diesen Aufstieg war die strategische Fokussierung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>urbane Wählerzentren, insbesondere Budapest</li>



<li>die expandierende Mittelschicht im suburbanen Gürtel</li>



<li>Wählersegmente mit hoher EU- und Governance-Sensibilität</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">In diesen Milieus erreichte<em>Tisza</em> in mehreren Wahlkreisen Zustimmungswerte von über 55–60 %, was einen Schwall von Direktmandaten ermöglichte. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geografie des Ergebnisses: Hauptstadt und Agglomeration als Schlüssel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahl offenbart eine klare territoriale Struktur. Während Tisza die Hauptstadt vollständig dominierte &#8211; mit 16 von 16 Direktmandaten in Budapest &#8211; gelang der Partei auch im Komitat <em>Pest</em> ein entscheidender Durchbruch. In den 14 Wahlkreisen rund um die Hauptstadt konnte Tisza die Mehrheit gewinnen, insbesondere in den wachstumsstarken Agglomerationsräumen wie <em>Érd</em>, <em>Budaörs</em> und <em>Szentendre</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Landesweit lag <em>Tisza</em> in 92 der 106 Wahlkreise vorne, während <em>Fidesz </em>in 13 Wahlkreisen und <em>Mi Hazánk</em> in einem Wahlkreis (Veszprém 02) Mehrheiten erzielen konnten -ein deutlicher Indikator für die Breite des politischen Umschwungs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die klassischen <em>Fides</em>z-Hochburgen im ländlichen Raum blieben zwar in Teilen stabil, konnten jedoch die Verluste in den bevölkerungsdynamischen Regionen nicht kompensieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Rolle der Wahlkreisarchitektur &#8211; Gerrymandering der Fidesz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wahl fand erstmals unter den Bedingungen der Reform durch das Gesetz LXXIX von 2024 statt. Die Reduktion der Budapester Wahlkreise sowie die Erweiterung im Komitat Pest hatten im Vorfeld erhebliche politische Kontroversen ausgelöst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Sicht der Regierung handelte es sich um eine notwendige Anpassung an demografische Realitäten. Die Opposition hingegen sprach von gezielter Wahlkreisgestaltung zur Abschwächung urbaner Stimmen (= sogenanntes Gerrymandering). Das Wahlergebnis legt nahe, dass diese Maßnahmen die strukturelle Verschiebung nicht aufhalten konnten. Tisza konnte auch in neu zugeschnittenen Wahlkreisen Mehrheiten erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kandidaten, Kampagne, Führung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Personalisierung des Wahlkampfs spielte eine zentrale Rolle. <em>Péter Magyar</em> positionierte sich nicht nur als Oppositionsführer, sondern als direkte wählbare Alternative zum bestehenden politischen System.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel setzte die Partei auf Kandidatenprofile, die wirtschaftliche Kompetenz und institutionelle Erfahrung signalisieren In mehreren Schlüsselwahlkreisen traten Führungspersönlichkeiten aus der Privatwirtschaft an, insbesondere in den suburbanen Regionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die kommende Regierungsbildung und institutionelle Dynamik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Wahlsieg stellt sich unmittelbar die Frage nach der Regierungsbildung. Tisza hat mit <strong>136 Mandaten</strong> nicht nur eine absolute Mehrheit, sondern auch die für Verfassungsänderungen notwendige Zweidrittelmehrheit erreicht und ist somit nicht auf Koalitionspartner angewiesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bisherige Dominanz von Fidesz in zentralen Machtstrukturen trifft nun auf eine neue politische Führung mit weitreichenden Handlungsspielräumen. Magyar hat bereits mehrere Funktionsträger dazu aufgeforder selbständig zurückzutreten oder andernfalls sofort zwangsmäßig ersetzt zu werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben <em>Tisza</em> und <em>Fidesz</em> konnte lediglich die rechtsradikale Partei <em>Mi Hazán</em>k mit insgesamt 6 Mandaten die Fünf-Prozent-Hürde überwinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Markt- und Investorenperspektive: Stabilität mit Neuausrichtung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für internationale Investoren verschiebt sich der Fokus von politischer Kontinuität hin zu institutioneller Anpassungsfähigkeit. Mittelfristig richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Beziehungen zur Europäischen Union sowie mögliche Änderungen in der Wirtschafts- und Förderpolitik &#8211; die unter Orbán enorm einem ausgewählten Kreis von Parteifreunden zu Gute kam. Budapest und die angrenzenden Agglomerationsräume dürften hierbei eine zentrale Rolle als wirtschaftliche und politische Schaltzentren einnehmen. Mit Magyars Ankündigung zentrale Rechtsstaatliche Mechanismen direkt zu reparieren, hat die EU auch signalisiert eingefrorene Förderungen in der Höhe von bis zu 20 Milliarden, schnell freigeben zu wollen. <br><br><em>Die Wirtschaftliche Perspektive Ungarns hat sich dadurch schlagartig verbessert:</em> die Wettbewerbsbedingungen sollten sich in einer weniger Korrupten Umgebung massiv verbessern und die ausständigen EU-Förderungen können ein starken Wachstumseffekt zur Folge haben. <br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen:</strong> valasztas.hu, statista.de<br><strong>Photo:</strong> Péter Magyar / Facebook</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.pesterlloyd.net/machtwechsel-in-ungarn-so-hat-tisza-die-wahl-gewonnen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Republikon-Institut: Tisza-Partei baut Vorsprung vor Fidesz im Wahl-Endspurt aus</title>
		<link>https://www.pesterlloyd.net/republikon-institut-tisza-partei-baut-vorsprung-vor-fidesz-im-wahl-endspurt-aus/</link>
					<comments>https://www.pesterlloyd.net/republikon-institut-tisza-partei-baut-vorsprung-vor-fidesz-im-wahl-endspurt-aus/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 19:48:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wahl 2026]]></category>
		<category><![CDATA[DK]]></category>
		<category><![CDATA[Fidesz]]></category>
		<category><![CDATA[Mi Hazánk]]></category>
		<category><![CDATA[MKKP]]></category>
		<category><![CDATA[Tisza]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pesterlloyd.net/?p=5034</guid>

					<description><![CDATA[Eine aktuelle Erhebung des Republikon-Instituts zeigt eine stabile F&#252;hrung der Tisza-Partei sowie Anzeichen f&#252;r eine ungew&#246;hnlich hohe Wahlbeteiligung. Budapest. Im Endspurt vor der Parlamentswahl am&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Eine aktuelle Erhebung des Republikon-Instituts zeigt eine stabile Führung der Tisza-Partei sowie Anzeichen für eine ungewöhnlich hohe Wahlbeteiligung.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest.</strong> Im Endspurt vor der Parlamentswahl am 12. April liegt die Partei <strong>Tisza</strong> laut einer aktuellen Umfrage des <em>Republikon-Instituts</em> vor <strong>Fidesz-KDNP</strong>. In der Gesamtbevölkerung erreicht <em>Tisza</em> 37 Prozent, während <em>Fidesz</em> auf 31 Prozent kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den bereits entschlossenen Wählern sowie den tendenziellen Parteiwählern vergrößert sich der Abstand auf neun Prozentpunkte: Hier liegt Tisza bei 49 Prozent, Fidesz bei 40 Prozent. Die Daten deuten darauf hin, dass beide Lager ihre Anhängerschaft weitgehend mobilisieren konnten, das Wählerpotenzial von Tisza jedoch strukturell größer ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei-Parteien-Parlament am wahrscheinlichsten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Tisza und Fidesz hätte auch die rechtsgerichtete Partei <strong>Mi Hazánk</strong> Chancen auf den Einzug ins Parlament. Sie liegt bei fünf Prozent unter den Parteiwählern und überschreitet damit knapp die parlamentarische Schwelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere politische Kräfte bleiben in der Umfrage deutlich zurück. Die Satirepartei <em><strong>MKKP</strong></em> erreicht vier Prozent unter entschlossenen Wählern und verfehlt damit knapp den Einzug ins Parlament. Die <em><strong>Demokratische Koalition</strong> </em>(DK) liegt bei zwei Prozent und spielt damit in der Umfrage keine Rolle im Wettbewerb um Mandate.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Anteil der Unentschlossenen bleibt mit 23 Prozent hoch</strong>, was auf ein weiterhin offenes Mobilisierungspotenzial hindeutet. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="e6dfdb" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #e6dfdb;" fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="625" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/republikan-ins-poll-1024x625.webp" alt="Republikon Institute" class="wp-image-5041 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/republikan-ins-poll-1024x625.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/republikan-ins-poll-300x183.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/republikan-ins-poll-768x469.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/04/republikan-ins-poll.webp 1237w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Republikon Institute</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wahlbeteiligung auf Rekordniveau erwartet</h2>



<p class="wp-block-paragraph"> 78 Prozent der Befragten gaben an, sicher an der Wahl teilnehmen zu wollen &#8211; ein Anstieg um neun Prozentpunkte im Vergleich zum Februar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn solche Selbstauskünfte erfahrungsgemäß über der tatsächlichen Beteiligung liegen, deutet der Trend auf eine außergewöhnlich hohe Wahlbeteiligung hin, die einen neuen Höchststand bedeuten könnte. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Republikon-Institut</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Republikon-Institut ist ein in Budapest ansässiger politischer Think Tank und Forschungsanbieter, der regelmäßig Meinungsumfragen sowie Analysen zu politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Ungarn veröffentlicht. Die vorliegende Erhebung basiert auf einer telefonischen Befragung von 1.000 Personen zwischen dem 23. und 26. März 2026 und ist nach soziodemografischen Kriterien repräsentativ. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei ±3,5 Prozentpunkten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das vollständige Umfragedokument des Republikon-Instituts finden Sie hier als <a href="https://en.republikon.hu/media/174907/march_partypreference.pdf" data-type="link" data-id="https://en.republikon.hu/media/174907/march_partypreference.pdf" target="_blank" rel="noopener">PDF-Download</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Pester Lloyd Umfrage &#8211; offen bis zum Wahltag</h3>


Hinweis: In diesem Beitrag ist eine Umfrage eingebunden. Bitte besuche die Website, um an dieser Beitrags-Umfrage teilzunehmen.



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#3ec530e6"><strong>Bleiben Sie über Ungarn informiert</strong> &#8211; wir senden Ihnen monatlich einen kompakten Nachrichtenspiegel<em> &#8211; <strong><a href="https://www.pesterlloyd.net/newsletter/">Abonnieren sie unseren kostenlosen Newsletter</a></strong></em> <br><strong><br>Pester Lloyd ist ein unabhängiges Medium</strong>. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, hilft jeder Beitrag, freien Journalismus zu ermöglichen &#8211; <em><strong><a href="https://www.pesterlloyd.net/unterstutzen/">Unterstützen sie den Pester Lloyd</a></strong></em><br></p>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><a href="https://www.pesterlloyd.net/wahl-2026-liveticker/" data-type="post" data-id="4722"><em><strong>Hier gehts zum LIVETICKER UNGARN WAHL 2026</strong></em></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen:</strong> Republikon Institute<br><strong>Photo:</strong> Republikon Institute Logo</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.pesterlloyd.net/republikon-institut-tisza-partei-baut-vorsprung-vor-fidesz-im-wahl-endspurt-aus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lázárs rassistische Entgleisung eröffnet Debatte um eine mögliche Allianz der Fidesz mit Mi Hazánk</title>
		<link>https://www.pesterlloyd.net/lazars-rassistische-entgleisung-eroeffnet-debatte-um-eine-moegliche-allianz-der-fidesz-mit-mi-hazank/</link>
					<comments>https://www.pesterlloyd.net/lazars-rassistische-entgleisung-eroeffnet-debatte-um-eine-moegliche-allianz-der-fidesz-mit-mi-hazank/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 16:42:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wahl 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Fidesz]]></category>
		<category><![CDATA[Mi Hazánk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pesterlloyd.net/?p=3467</guid>

					<description><![CDATA[Budapest. Eine rassistische Entgleisung des Bau- und Verkehrsministers L&#225;z&#225;r J&#225;nos hat eine politische Debatte ausgel&#246;st, die weit &#252;ber die konkrete Aussage hinausweist. Ausl&#246;ser war ein&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest.</strong> Eine rassistische Entgleisung des Bau- und Verkehrsministers<em> Lázár János</em> hat eine politische Debatte ausgelöst, die weit über die konkrete Aussage hinausweist. Auslöser war ein Satz auf einem öffentlichen Forum, in dem Lázár erklärte, mangels Migranten müssten nun &#8222;die Zigeuner&#8220; die Toiletten in Zügen reinigen, weil sich &#8222;die Ungarn&#8220; für diese Arbeit nicht meldeten. Die Wortwahl wie auch die implizite Zuschreibung sorgten für Empörung. <em>Magyar Péter</em>, Vorsitzender der Tisza Párt, sieht darin keinen Ausrutscher, sondern ein politisches Signal.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Kein Versprecher, sondern Kalkül&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Magyar reagierte auf die Äußerung mit scharfen Worten und erklärte, Lázár habe &#8222;jede Grenze überschritten&#8220; und müsse aus dem öffentlichen Leben verschwinden. In einem <a href="https://www.facebook.com/share/p/1GDi4Hv5Ci/" data-type="link" data-id="https://www.facebook.com/share/p/1GDi4Hv5Ci/" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Posting</a> ging er jedoch weiter: Die herabwürdigende Bemerkung sei Teil einer bewussten Annäherung an die rechtsextreme Partei Mi Hazánk Mozgalom. Aus mehreren Richtungen sei zu hören, dass Lázár als möglicher gemeinsamer Ministerpräsidentenkandidat einer künftigen Fidesz-Mi Hazánk-Koalition gehandelt werde. Die Demütigung von Minderheiten passe in dieses Bild, so Magyar, der daran erinnerte, dass Lázár zuvor bereits die ungarischen Minderheiten in der Slowakei, Arme und Frauen verbal attackiert habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tisza-Vorsitzende verwies zudem auf frühere Überschneidungen zwischen Fidesz und Mi Hazánk. Vertreter der von <em>László Toroczkai</em> geführten Partei erhielten wiederholt Sendezeit in regierungsnahen Medien, was aus Magyars Sicht auf eine strategische Öffnung hindeutet. In diesem Szenario, so seine Spekulation, könnte Viktor Orbán im Falle einer Wahlniederlage in das Amt des Staatspräsidenten wechseln, während Lázár die Regierung führt. Über ähnliche Gedankenspiele hatte bereits im Dezember das Wirtschaftsmagazin Bloomberg berichtet, Orbán selbst wies dies damals zurück. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="mAcjCJBqHc"><a href="https://www.pesterlloyd.net/praesident-orban-wie-fidesz-ein-praesidialsystem-als-rettungsanker-vorbereitet/">Präsident Orbán? Wie Fidesz ein Präsidialsystem als Rettungsanker vorbereitet</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Präsident Orbán? Wie Fidesz ein Präsidialsystem als Rettungsanker vorbereitet&#8220; &#8211; Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/praesident-orban-wie-fidesz-ein-praesidialsystem-als-rettungsanker-vorbereitet/embed/#?secret=QC1LXUCpd2#?secret=mAcjCJBqHc" data-secret="mAcjCJBqHc" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Toroczkai weist Koalitionsgerüchte zurück</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Toroczkai reagierte umgehend auf Magyars Vorstoß und dementierte auf X jede Koalitionsabsicht mit dem Fidesz. Seine Partei werde eigenständig bleiben, erklärte er, und werde sowohl vom Regierungslager als auch von der Tisza Párt umworben, weil beide um die Stimmen eines wachsenden radikal-nationalen Elektorats fürchteten. Lázár versuche mit „markigen Sprüchen“ nationalradikal zu wirken, während Orbán sich gleichzeitig an die AfD annähere, den aus Toroczkai Sicht erfolgreichsten internationalen Partner der Mi Hazánk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Darstellung des Parteichefs gehe diese Nervosität auf die Erwartung eines Dreiparteienparlaments nach den kommenden Wahlen zurück. Zugleich beklagte Toroczkai, seine Partei werde von mächtigen Medienstrukturen marginalisiert. In den regierungsnahen Sendern komme er nicht vor, zugleich werde er auch auf globalen Plattformen wie Facebook eingeschränkt, wo ihm nicht einmal eine eigene Seite gestattet sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>HVG.hu<br><strong>Photo: </strong>Wikicommons, Elekes Andor, CC-BY-SA 4.0</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.pesterlloyd.net/lazars-rassistische-entgleisung-eroeffnet-debatte-um-eine-moegliche-allianz-der-fidesz-mit-mi-hazank/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
