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	<title>NKA &#8211; Pester Lloyd</title>
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	<description>Deutschsprachige Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa - seit 1854</description>
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	<title>NKA &#8211; Pester Lloyd</title>
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		<title>Festnahmen weiten sich im NKA-Skandal aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 21:01:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Balázs Hankó]]></category>
		<category><![CDATA[Fidesz]]></category>
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					<description><![CDATA[Ehemalige Kabinettschefin von Ex-Kulturminister Hank&#243; in Untersuchungshaft &#8211; neue Enth&#252;llungen &#252;ber milliardenschwere F&#246;rderzusagen Budapest. Der Korruptions- und F&#246;rdermittelskandal um den Nationalen Kulturfonds (NKA) hat eine&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Ehemalige Kabinettschefin von Ex-Kulturminister Hankó in Untersuchungshaft &#8211; neue Enthüllungen über milliardenschwere Förderzusagen</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Der Korruptions- und Fördermittelskandal um den Nationalen Kulturfonds (NKA) hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Die Staatsanwaltschaft ließ mit <strong>Nóra Konczos</strong>, der früheren Kabinettschefin des ehemaligen Kultur- und Innovationsministers<strong> Balázs Hankó</strong>, eine siebte Verdächtige festnehmen. Das Bezirksgericht Kecskemét ordnete am Donnerstag ihre einmonatige Untersuchungshaft an. Die Verteidigung legte gegen den Beschluss Rechtsmittel ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wird Konczos besonders schwerer Untreue mit erheblichem Vermögensschaden verdächtigt. Das Gericht begründete die Untersuchungshaft mit Fluchtgefahr sowie der Möglichkeit einer unzulässigen Einflussnahme auf das Verfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den Verdacht, dass milliardenschwere Kulturförderungen gezielt zur Unterstützung des Fidesz-Wahlkampfs eingesetzt wurden. Im Zentrum stehen Entscheidungen über mehr als 17 Milliarden Forint an Fördermitteln, die nach Auffassung der Ermittler seit Ende 2024 unter Missachtung gesetzlicher und administrativer Vorgaben vergeben worden sein sollen. Bereits Ende Juni waren sechs frühere Funktionäre des NKA und der staatlichen Förderverwaltung festgenommen worden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Durchgesickerte E-Mail belastet ehemalige Ministeriumsführung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Recherchen von <em>Telex</em> gilt Konczos als Absenderin einer internen E-Mail, die im Verlauf der Ermittlungen besondere Bedeutung erlangte. Darin leitete sie den Förderantrag des Geigers <strong>Zoltán Mága</strong> an die Leitung der Nationalen Kulturförderverwaltung (NKTK) weiter und bat im Namen des Ministers um die Bereitstellung von 500 Millionen Forint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Antrag zufolge sollte eine Konzertreihe gesellschaftliche Gruppen erreichen, die für einen Wahlerfolg der „nationalen Seite“ als strategisch wichtig bezeichnet wurden, darunter ältere Menschen, Roma-Wähler und politisch Unentschlossene. Zahlreiche bekannte Künstler, deren Namen im Antrag aufgeführt waren, erklärten später, sie hätten von ihrer angeblichen Mitwirkung erst durch Medienberichte erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeitgleich entschied das Gericht über die sechs bereits Ende Juni verhafteten Beschuldigten. Vier bleiben bis mindestens 25. Oktober in Untersuchungshaft, zwei wurden unter strafrechtliche Aufsicht gestellt und dürfen ihre Wohnorte nur mit behördlicher Genehmigung verlassen. Das teilte das Gericht in Kecskemét mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Beschuldigten gehören unter anderem der frühere stellvertretende NKA-Vorsitzende <strong>Balázs Bús</strong>, der ehemalige Fidesz-Abgeordnete Attila Ughy sowie die suspendierte Generaldirektorin der Nationalen Kulturförderverwaltung,<strong> Anikó Krucsai Herter</strong>.</p>



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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="gl4xfnliYs"><a href="https://www.pesterlloyd.net/ermittler-beschlagnahmen-fidesz-server-im-zuge-der-nka-ermittlungen/">Staatsanwaltschaft beschlagnahmt Fidesz-Server im Zuge der NKA-Ermittlungen</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="“Staatsanwaltschaft beschlagnahmt Fidesz-Server im Zuge der NKA-Ermittlungen” — Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/ermittler-beschlagnahmen-fidesz-server-im-zuge-der-nka-ermittlungen/embed/#?secret=8kYcXzZWPY#?secret=gl4xfnliYs" data-secret="gl4xfnliYs" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Milliardenförderungen nach der Wahlniederlage werfen zusätzliche Fragen auf</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unabhängig vom Strafverfahren rücken nun auch Förderentscheidungen der letzten Tage der früheren Fidesz-Regierung in den Fokus. Wie <em>24.hu</em> unter Berufung auf staatliche Förderdaten berichtete und <em>HVG</em> zusammenfasste, bewilligte das damalige Kulturministerium unter Hankó Balázs selbst nach der Wahlniederlage der Fidesz weitere milliardenschwere, nicht rückzahlbare Zuschüsse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den größten Empfängern gehörte das Nationale Kulturinstitut, das elf Tage nach der Wahlniederlage insgesamt 1,03 Milliarden Forint erhielt. Eigentümer der Einrichtung ist eine Stiftung unter Leitung des Fidesz-KDNP-Politikers <strong>Sándor Lezsák</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere 600 Millionen Forint gingen an die Magyar-Turán-Stiftung zur Finanzierung des Kurultaj-Festivals in Bugac. Auch der Ungarische Schriftstellerverband erhielt wenige Tage nach der Wahl 80 Millionen Forint. Bereits unmittelbar vor der Abstimmung waren unter anderem das Budapester Operettentheater, die Trianon-Museumsstiftung sowie ein Unternehmen des Komikers <strong>Olivér Nacsa</strong> mit staatlichen Mitteln bedacht worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das inzwischen von der Tisza-Regierung geführte Kulturministerium kündigte laut <em>24.hu</em> eine sofortige Überprüfung sämtlicher Förderentscheidungen, ihrer Rechtmäßigkeit sowie der Mittelverwendung an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fidesz-Fraktion weist sämtliche Vorwürfe zurück. Sie bezeichnet das Verfahren als politisch motivierten Schauprozess und fordert die Freilassung der festgenommenen ehemaligen Regierungsmitarbeiter. <strong>Viktor Orbán</strong> erklärte, die Verantwortlichen hätten lediglich jene Kulturförderungen verteilt, die zuvor vom Parlament bewilligt worden seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>Telex, 24.hu<br><strong>Photo: </strong>Wikipedia/Elekes Andor/CC BY 4.0</p>
 Zusätzlicher Absatz für Testzwecke.]]></content:encoded>
					
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		<title>Staatsanwaltschaft beschlagnahmt Fidesz-Server im Zuge der NKA-Ermittlungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 18:59:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fidesz]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[NKA]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Orbán]]></category>
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					<description><![CDATA[Fidesz spricht von politischer Verfolgung durch die Tisza-Partei, w&#228;hrend die Staatsanwaltschaft die Sicherstellung von Beweismitteln im Rahmen der Ermittlungen zu milliardenschweren Kulturf&#246;rderungen best&#228;tigt. Budapest. Die&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Fidesz spricht von politischer Verfolgung durch die Tisza-Partei, während die Staatsanwaltschaft die Sicherstellung von Beweismitteln im Rahmen der Ermittlungen zu milliardenschweren Kulturförderungen bestätigt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Die Ermittlunge um den Nationalen Kulturfonds (Nemzeti Kulturális Alap, NKA) haben die digitale Infrastruktur von Fidesz erreicht. Ermittler der Staatsanwaltschaft führten eine Beschlagnahmung im Rechenzentrum durch, das die Kommunikationssysteme und Datenbanken der Regierungspartei beherbergt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung des Fidesz-Kommunikationsdirektors <strong>Bertalan Havasi </strong>erschienen Ermittler der Staatsanwaltschaft ohne vorherige Ankündigung im Serverzentrum mit der Absicht, das gesamte Kommunikationssystem und die Datenbanken der Partei zu beschlagnahmen. Fidesz bezeichnete den Vorgang als beispiellos seit dem Ende der kommunistischen Herrschaft im Jahr 1990 und wertete ihn als politisch motivierten Versuch, die Regierungspartei zu schwächen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum gerieten die Server von Fidesz ins Visier der Staatsanwaltschaft?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während Fidesz den Einsatz als politische Vergeltungsmaßnahme darstellt, bestätigte die Staatsanwaltschaft, dass die Beschlagnahmung Teil eines laufenden Strafverfahrens im Zusammenhang mit der Affäre um den Nationalen Kulturfonds (NKA) ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Marianna Bodó, Sprecherin der Hauptstaatsanwaltschaft des Komitats Bács-Kiskun, gegenüber <em>Telex</em> bestätigte, beziehen sich die Ermittlungen auf den Verdacht der Untreue sowie weiterer mutmaßlicher Straftaten im Zusammenhang mit der Vergabe von NKA-Fördermitteln. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass Server im Rahmen der Beweissicherung beschlagnahmt wurden, kündigte jedoch an, weitere Einzelheiten zu einem späteren Zeitpunkt bekanntzugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zentrale Ermittlungsstaatsanwaltschaft stellte zudem klar, dass weder sie noch ihre regionalen Ermittlungsstaatsanwaltschaften die konkreten Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die jüngste Entwicklung stellt eine erhebliche Ausweitung der Ermittlungen dar, die bereits zur Festnahme mehrerer hochrangiger Personen geführt haben, die mit der Verwaltung des Nationalen Kulturfonds in Verbindung stehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Politischer Konflikt verschärft sich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fidesz reagierte mit dem Vorwurf, die oppositionelle Tisza-Partei versuche nun auf juristischem Weg zu erreichen, woran sie politisch gescheitert sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Die Willkürherrschaft hat heute eine neue Stufe erreicht“</em>, erklärte Havasi in der Stellungnahme der Partei. Er argumentierte, der Versuch, Fidesz durch politischen Wettbewerb auszuschalten, sei gescheitert und werde nun durch den Versuch ersetzt, die Partei „juristisch handlungsunfähig zu machen“. Fidesz betonte, weder politischem noch rechtlichem Druck nachzugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ministerpräsident <strong>Péter Magyar</strong> reagierte auf Facebook und erklärte, nach Angaben von Fidesz selbst hätten Ermittler Durchsuchungen und Beschlagnahmungen im Zusammenhang mit den Servern der Partei von<strong> Viktor Orbán</strong> durchgeführt. Er fügte hinzu, zunächst die offizielle Stellungnahme der Staatsanwaltschaft abwarten zu wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Fidesz-Abgeordnete erklärten im Parlament, sie hätten erst kurz zuvor von dem Einsatz erfahren. Der Abgeordnete <strong>Béla Radics </strong>sagte, das Vorgehen erinnere an „die dunkelsten Jahre des kommunistischen Einparteienstaates“, und warf der Tisza-Partei ebenfalls vor, Fidesz mit juristischen Mitteln einschüchtern zu wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ermittlungen gehen auf milliardenschweren Fördermittelskandal zurück</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgangspunkt der Ermittlungen sind Vorwürfe, wonach der Nationale Kulturfonds öffentliche Gelder unter Missachtung gesetzlicher Vorschriften verteilt und dabei Personen sowie Organisationen aus dem Umfeld von Fidesz überproportional begünstigt haben soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öffentliche Aufmerksamkeit erlangte die Affäre erstmals im April, nachdem der Schauspieler und Aktivist <strong>Áron Molnár </strong>behauptet hatte, Milliarden Forint seien aus einem staatlichen Fördertopf an Akteure aus dem politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Umfeld von Fidesz geflossen. Die anschließende Veröffentlichung von NKA-Förderdaten zeigte ungewöhnlich hohe Zuschüsse aus einem Sonderprogramm des Kulturfonds, darunter eine Förderung in Höhe von 500 Millionen Forint für den offiziellen Fotografen des Geigers<strong> Zoltán Mága</strong>. Recherchen von <em>Telex</em> legten zudem nahe, dass ein Teil der Förderentscheidungen den Wahlinteressen von Fidesz gedient habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die strafrechtlichen Ermittlungen verschärften sich Ende Juni, als das Bezirksgericht Kecskemét die Untersuchungshaft gegen den ehemaligen NKA-Vizepräsidenten <strong>Balázs Bús</strong>, den früheren Berater des Lechner-Wissenszentrums <strong>Attila Ughy</strong> sowie mehrere weitere Funktionäre anordnete, die an der Verwaltung des Programms beteiligt waren. Rechtsmittel gegen die Haftentscheidungen blieben erfolglos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft soll das Entscheidungsgremium des NKA seit Dezember 2024 insgesamt 1.079 Förderungen im Gesamtwert von mehr als 17 Milliarden Forint unter mutmaßlicher Missachtung gesetzlicher und verfahrensrechtlicher Vorschriften bewilligt haben. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, durch Untreue einen besonders erheblichen Vermögensschaden verursacht zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong><em>Telex, MTI</em><br><strong>Photo: </strong>Fidesz Logo</p>
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