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	Kommentare zu: Ungarns Einkommensungleichheit erreicht neuen Höchststand	</title>
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	<description>Deutschsprachige Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa - seit 1854</description>
	<lastBuildDate>Thu, 16 Jul 2026 16:21:34 +0000</lastBuildDate>
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		Von: cisleithanien_melancholiker		</title>
		<link>https://www.pesterlloyd.net/ungarns-einkommensungleichheit-erreicht-neuen-hoechststand/#comment-1257</link>

		<dc:creator><![CDATA[cisleithanien_melancholiker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 16:21:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Zerstörung des altehrwürdigen Mittelstandes und der Aufstieg einer neureichen, geschmakclosen Oligarchenklasse ist die traurige Quittung für den Verlust unserer historischen, mitteleuropäischen Werte. Wahre soziale Verantwortung und gesellschaftliche Balance gab es eben nur unter einer weisen, dem Gemeinwohl verpflichteten Krone und nicht in diesem gierigen, modernen Parteienstaat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zerstörung des altehrwürdigen Mittelstandes und der Aufstieg einer neureichen, geschmakclosen Oligarchenklasse ist die traurige Quittung für den Verlust unserer historischen, mitteleuropäischen Werte. Wahre soziale Verantwortung und gesellschaftliche Balance gab es eben nur unter einer weisen, dem Gemeinwohl verpflichteten Krone und nicht in diesem gierigen, modernen Parteienstaat.</p>
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		<title>
		Von: István		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[István]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 15:48:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.pesterlloyd.net/ungarns-einkommensungleichheit-erreicht-neuen-hoechststand/#comment-1254&quot;&gt;district7coworking&lt;/a&gt;.

Die Flattax ist neben der Benachtiligung von Kindern, die bei nicht verheirateten Eltern aufwachsen, das vielleicht größte sozialpolitische Unrecht des Orbánregimes. Die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung hat nämlich bei Einführung mehr Einkommensteuer bezahlen müssen als zuvor. Wer Mindestlohn bekam kriegte von Orbán rund 28% Lohnerhöhung, damit das Minus nicht zu groß wurde, wer darüber lag durfte sehen wie er mit den höheren Steuern zurecht kam. Wer weit genug über Durchschnitt verdiente hat natürlich weniger bezahlt und die Staatskasse war jahrelang leer und musste durch Verbrauchssteuern aufgefüllt werden. Die werden natürlich wieder überproportional von den Geringverdienern gezahlt. Und wenn wir dann zu den Steuern auch noch die Sozialabgaben hinzurechnen sehen wir, dass Ungarn keine besonders günstigen Arbeitskosten hat. Auch sonst ist es mit der Unternehmerfreundlichkeit nicht weit her. Im Gegenteil, nirgendwo in Europa läuft man Gefahr aus politischen Gründen oder Habgier der NER-Elite von den Behörden drangsaliert zu werden. Mal so aus der Perspektive eines ehemaligen Niederlassungsleiters eines international tätigen Unternehmens gesprochen, das sich aus Ungarn zurückgezogen hat. Vielleicht wird es ja langsam wieder besser. Den Menschen kann man es nur wünschen. Aber ob die Ungarn einkommenstechnisch jemals wieder an Slowaken und Rumänen vorbeiziehen ist fraglich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.pesterlloyd.net/ungarns-einkommensungleichheit-erreicht-neuen-hoechststand/#comment-1254">district7coworking</a>.</p>
<p>Die Flattax ist neben der Benachtiligung von Kindern, die bei nicht verheirateten Eltern aufwachsen, das vielleicht größte sozialpolitische Unrecht des Orbánregimes. Die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung hat nämlich bei Einführung mehr Einkommensteuer bezahlen müssen als zuvor. Wer Mindestlohn bekam kriegte von Orbán rund 28% Lohnerhöhung, damit das Minus nicht zu groß wurde, wer darüber lag durfte sehen wie er mit den höheren Steuern zurecht kam. Wer weit genug über Durchschnitt verdiente hat natürlich weniger bezahlt und die Staatskasse war jahrelang leer und musste durch Verbrauchssteuern aufgefüllt werden. Die werden natürlich wieder überproportional von den Geringverdienern gezahlt. Und wenn wir dann zu den Steuern auch noch die Sozialabgaben hinzurechnen sehen wir, dass Ungarn keine besonders günstigen Arbeitskosten hat. Auch sonst ist es mit der Unternehmerfreundlichkeit nicht weit her. Im Gegenteil, nirgendwo in Europa läuft man Gefahr aus politischen Gründen oder Habgier der NER-Elite von den Behörden drangsaliert zu werden. Mal so aus der Perspektive eines ehemaligen Niederlassungsleiters eines international tätigen Unternehmens gesprochen, das sich aus Ungarn zurückgezogen hat. Vielleicht wird es ja langsam wieder besser. Den Menschen kann man es nur wünschen. Aber ob die Ungarn einkommenstechnisch jemals wieder an Slowaken und Rumänen vorbeiziehen ist fraglich.</p>
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		Von: district7coworking		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[district7coworking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 23:36:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer fleißig ist und sich im digitalen Zeitalter etwas aufbaut, sollte sein Geld auch behalten dürfen, anstatt den ineffizienten Staat durch hohe Steuern zu finanzieren. Genau wegen dieser unternehmerfreundichen Bedingungen und der niedrigen Flat tax sind doch überhaupt erst so viele internationale Talente und Gründer hier in Budapest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer fleißig ist und sich im digitalen Zeitalter etwas aufbaut, sollte sein Geld auch behalten dürfen, anstatt den ineffizienten Staat durch hohe Steuern zu finanzieren. Genau wegen dieser unternehmerfreundichen Bedingungen und der niedrigen Flat tax sind doch überhaupt erst so viele internationale Talente und Gründer hier in Budapest.</p>
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		Von: István		</title>
		<link>https://www.pesterlloyd.net/ungarns-einkommensungleichheit-erreicht-neuen-hoechststand/#comment-1253</link>

		<dc:creator><![CDATA[István]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 13:57:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Da hat Orbán doch tatsächlich etwas erreicht. Billigstlöhne für die Werkbank Europas und eine ungarische Wirtschaftselite waren ja sein erklärtes Ziel. Ich gestehe, dass ich falsch lag, Orbán hat tatsächlich ein Versprechen gehalten. Ob eine verarmte Gesellschaft und durch die maßlose Korruption zu Reichtum gekommene NER Elite ein Grund zum Feiern sind möchte man dann aber doch bezweifeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat Orbán doch tatsächlich etwas erreicht. Billigstlöhne für die Werkbank Europas und eine ungarische Wirtschaftselite waren ja sein erklärtes Ziel. Ich gestehe, dass ich falsch lag, Orbán hat tatsächlich ein Versprechen gehalten. Ob eine verarmte Gesellschaft und durch die maßlose Korruption zu Reichtum gekommene NER Elite ein Grund zum Feiern sind möchte man dann aber doch bezweifeln.</p>
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