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	<title>Wirtschaft &#8211; Pester Lloyd</title>
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	<description>Deutschsprachige Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa - seit 1854</description>
	<lastBuildDate>Wed, 21 Oct 2026 17:40:26 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Wirtschaft &#8211; Pester Lloyd</title>
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	<item>
		<title>Ex-Nationalbankchef Matolcsy festgenommen &#8211; Verdacht auf Wirtschaftskriminalität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Wirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 17:40:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[György Matolcsy]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalbank]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Orbán]]></category>
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					<description><![CDATA[Gy&#246;rgy Matolcsy wird erheblicher Verm&#246;gensschaden und Dokumentenf&#228;lschung vorgeworfen. Budapest. Der fr&#252;here Pr&#228;sident der ungarischen Nationalbank, Gy&#246;rgy Matolcsy, wurde am Mittwochmorgen von Ermittlern der Zentralen Ermittlungsstaatsanwaltschaft&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>György Matolcsy wird erheblicher Vermögensschaden und Dokumentenfälschung vorgeworfen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest.</strong> Der frühere Präsident der ungarischen Nationalbank, György Matolcsy, wurde am Mittwochmorgen von Ermittlern der Zentralen Ermittlungsstaatsanwaltschaft festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, durch wirtschaftskriminelle Handlungen erheblichen Vermögensschaden verursacht und gefälschte private Dokumente verwendet zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Festnahme erfolgte in den frühen Morgenstunden, und Matolcsy wurde zur Befragung zur Zentralen Ermittlungsstaatsanwaltschaft gebracht. Sein Anwalt, Bátki Pál, bestätigte die Vorwürfe, die im Zusammenhang mit der Verwaltung von Hunderten Milliarden Forint öffentlichen Vermögens stehen, die über Stiftungen der Nationalbank abgewickelt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Stiftungen, die unter Matolcsys Leitung gegründet wurden, sollen einen Großteil der Gelder auf undurchsichtige Weise verschwinden lassen haben. Die ungarische Staatsrechnungskammer hatte in der Vergangenheit Anzeige erstattet, was zu den aktuellen Ermittlungen führte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zur Festnahme Matolcsys fanden am Mittwoch mehrere koordinierte Durchsuchungen an verschiedenen Orten statt, die von der Nationalen Ermittlungsbehörde und der Budapester Polizeidirektion unterstützt wurden. Weitere Details zu den Ermittlungen sollen im Laufe des Tages bekannt gegeben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">György Matolcsy war von 2013 bis 2021 Präsident der ungarischen Nationalbank und gilt als enger Vertrauter von Ministerpräsident Viktor Orbán. Seine Festnahme schlägt politische Wellen, da Matolcsy eine zentrale Figur in der ungarischen Finanzpolitik war.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong>: Telex, 444, HVG<br><strong>Photo</strong>: Illustration des PL</p>



<p class="wp-block-paragraph">wirt</p>
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		<title>Ölpreise steigen auf Fünfmonatshoch &#8211; Unsicherheit im Nahen Osten treibt Märkte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Wirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 18:14:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
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					<description><![CDATA[Brent-&#214;l liegt &#252;ber 110 Dollar, Konflikte im Nahen Osten belasten die Energieversorgung. Budapest/Washington/Hormuz. Die &#214;lpreise liegen auf einem F&#252;nfmonatshoch, da die M&#228;rkte die Risiken im&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Brent-Öl liegt über 110 Dollar, Konflikte im Nahen Osten belasten die Energieversorgung.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest/Washington/Hormuz.</strong> Die Ölpreise liegen auf einem Fünfmonatshoch, da die Märkte die Risiken im Nahen Osten neu bewerten. Der Preis für Brent-Öl liegt derzeit über 110 Dollar pro Barrel. Der Krieg mit Iran und eine unsichere Energieversorgung tragen zur Unsicherheit bei und treiben die Preise weiter in die Höhe.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="181a1e" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #181a1e;" fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="469" src="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/10/grafik-1-1024x469.webp" alt="" class="wp-image-42430 not-transparent" srcset="https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/10/grafik-1-1024x469.webp 1024w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/10/grafik-1-300x137.webp 300w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/10/grafik-1-768x351.webp 768w, https://www.pesterlloyd.net/wp-content/uploads/2026/10/grafik-1.webp 1108w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Ölpreis navigiert auf Höhe des Schocks von 2022: dem Einmarsch der Russischen Armee in der Ukraine. </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Beobachter verweisen auf eine unsichere Energieversorgung in der Region, was die globalen Märkte unter Druck setzt. Diese Entwicklung hat auch Auswirkungen auf die europäischen Länder, die stark von Ölimporten abhängig sind. Die steigenden Preise werden sich auf die Inflation und die wirtschaftliche Stabilität auswirken. Der Pester Lloyd hat darüber zuvor geschrieben. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="cJ7L1DtMEt"><a href="https://www.pesterlloyd.net/die-auswirkungen-der-blockade-der-strasse-von-hormuz-auf-europas-wirtschaft-und-inflation/">Die Auswirkungen der Blockade der Straße von Hormuz auf Europas Wirtschaft und Inflation</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Die Auswirkungen der Blockade der Straße von Hormuz auf Europas Wirtschaft und Inflation“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/die-auswirkungen-der-blockade-der-strasse-von-hormuz-auf-europas-wirtschaft-und-inflation/embed/#?secret=LFdfbthXuq#?secret=cJ7L1DtMEt" data-secret="cJ7L1DtMEt" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Mittlerweile ist nicht nur mehr Hormuz ein Faktor, sondern die Straße von Al-Bab die von den yemetischen Houthis blockiert wird sowie Chinas wieder gestiegener Hunger nach Öl, nachdem China überraschend für Monate die Einkäufe eingestellt hatte, um die Ölpreise niedrig zu halten. <br>Die Politik des US-Präsidenten Donald Trumps vor den wichtigen Midterms-Wahlen in rund 2 Wochen hilft auch nur bedingt: der Dieselkauf von Russland ist ein überraschendes Maneuver das angesichts der sehr geringen Menge wohl nur populistisches Potential hat &#8211; zumal Russland selbst nicht genügend Diesel für den inländischen Verbrauch hat. Es bleibt ein Ablenkungsmaneuver, die Ukraine zu beschuldigen für den Anstieg verantwortlich zu sein: Russland ist ohnehin schrittweise aus dem globalen Ölmarkt ausgeschlossen, Dieselexporte seit Monaten eingestellt. Eine Blockade diverser Öltanker durch die US-Armee in Hormuz &#8211; also eine Gegenblockade &#8211; ist dafür viel relevanter. <br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong>: Euronews, indy.finance (Brent Chart)<br><strong>Photo</strong>: Pester Lloyd (Grafik)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ungarns Haushaltspläne und EU-Finanzierung &#8211; Wegweiser für 2027 - Wirtschaftswoche KW 42 (12.10. bis 18.10.2026) </title>
		<link>https://www.pesterlloyd.net/wirtschaftswoche-kw-42-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 07:15:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Energiepreise]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<category><![CDATA[Horizont Europa]]></category>
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		<category><![CDATA[Kármán András]]></category>
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		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswoche]]></category>
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					<description><![CDATA[Ungarn stellt Haushaltspläne für 2027 vor, während EU-Mittel freigegeben werden. Marktentwicklungen und Energiepreise bleiben entscheidend.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Die ungarische Regierung stellt Weichen für den Haushalt 2027, während EU-Mittel freigegeben werden. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Ungarns Premierminister Magyar Péter kündigte an, dass die Regierung den Haushaltsplan für 2027 noch im Oktober 2026 vorstellen wird. Dieser Plan soll unter anderem Gehaltserhöhungen für Beschäftigte im öffentlichen Sektor sowie umfangreiche Programme wie das Wekerle‑Sándor‑Wohnungsprogramm, ein landesweites Wasserhalteprogramm und ein mehrjähriges Eisenbahnentwicklungsprogramm enthalten. Eine bedeutende Maßnahme ist die Streichung eines 337 Milliarden Forint schweren Vertrags für den Bau der Südkreisbahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich hat Magyar Péter angekündigt, dass Ungarn im kommenden siebenjährigen EU-Haushalt möglicherweise zwei Milliarden Euro mehr an Unterstützung anstrebt. Der Haushaltsentwurf wird somit nicht nur die nationalen Investitionspläne, sondern auch die Verhandlungen um EU-Mittel beeinflussen. Die ungarische Regierung will im Haushaltsentwurf eine zusätzliche Finanzierung von 500 Milliarden Forint für das Gesundheitswesen vorsehen, um Rückstände im Sektor aufzuholen.</p>


<figure class="plww-chart"><div class="plww-chart-title">Wochenveränderung der Leitindizes</div><svg class="plww-svg" viewBox="0 0 640 242" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" aria-label="Wochenveränderung der Leitindizes"><title>Wochenveränderung der Leitindizes</title><text class="plww-label" x="156" y="26" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">BUX</text><path class="plww-bar plww-pos" d="M368 17 h45.3 a4 4 0 0 1 4 4 v8 a4 4 0 0 1 -4 4 h-45.3 Z" fill="#2a78d6"><title>BUX: +0,7 %</title></path><text class="plww-value" x="425.3" y="26" text-anchor="start" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">+0,7 %</text><text class="plww-label" x="156" y="56" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">WIG 20</text><path class="plww-bar plww-pos" d="M368 47 h60.8 a4 4 0 0 1 4 4 v8 a4 4 0 0 1 -4 4 h-60.8 Z" fill="#2a78d6"><title>WIG 20: +0,9 %</title></path><text class="plww-value" x="440.8" y="56" text-anchor="start" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">+0,9 %</text><text class="plww-label" x="156" y="86" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">ATX</text><path class="plww-bar plww-pos" d="M368 77 h10.8 a4 4 0 0 1 4 4 v8 a4 4 0 0 1 -4 4 h-10.8 Z" fill="#2a78d6"><title>ATX: +0,2 %</title></path><text class="plww-value" x="390.8" y="86" text-anchor="start" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">+0,2 %</text><text class="plww-label" x="156" y="116" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">DAX</text><path class="plww-bar plww-pos" d="M368 107 h146.1 a4 4 0 0 1 4 4 v8 a4 4 0 0 1 -4 4 h-146.1 Z" fill="#2a78d6"><title>DAX: +2,1 %</title></path><text class="plww-value" x="526.1" y="116" text-anchor="start" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">+2,1 %</text><text class="plww-label" x="156" y="146" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">Euro Stoxx 50</text><path class="plww-bar plww-pos" d="M368 137 h31.2 a4 4 0 0 1 4 4 v8 a4 4 0 0 1 -4 4 h-31.2 Z" fill="#2a78d6"><title>Euro Stoxx 50: +0,5 %</title></path><text class="plww-value" x="411.2" y="146" text-anchor="start" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">+0,5 %</text><text class="plww-label" x="156" y="176" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">S&amp;P 500</text><path class="plww-bar plww-neg" d="M368 167 h-133.4 a4 4 0 0 0 -4 4 v8 a4 4 0 0 0 4 4 h133.4 Z" fill="#d03b3b"><title>S&amp;P 500: −1,9 %</title></path><text class="plww-value" x="222.6" y="176" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">−1,9 %</text><text class="plww-label" x="156" y="206" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">Shanghai Composite</text><path class="plww-bar plww-neg" d="M368 197 h-176.4 a4 4 0 0 0 -4 4 v8 a4 4 0 0 0 4 4 h176.4 Z" fill="#d03b3b"><title>Shanghai Composite: −2,6 %</title></path><text class="plww-value" x="179.6" y="206" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">−2,6 %</text><line class="plww-axis" x1="368" y1="8" x2="368" y2="222" stroke="#c3c2b7" stroke-width="1"/><text class="plww-tick" x="368" y="236" text-anchor="middle" font-size="11" fill="#898781" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">0 %</text></svg><figcaption>Die Entwicklung der wichtigsten Indizes zeigt eine insgesamt positive Tendenz, mit einem Anstieg des BUX um 0,7 %. <span class="plww-chart-source">Quelle: Yahoo Finance · Stand: 18. Oktober 2026</span></figcaption><details class="plww-chart-data"><summary>Datentabelle</summary><table class="plww-data-table"><thead><tr><th scope="col">Wert</th><th scope="col">Veränderung zur Vorwoche</th></tr></thead><tbody><tr><th scope="row">BUX</th><td>+0,7 %</td></tr><tr><th scope="row">WIG 20</th><td>+0,9 %</td></tr><tr><th scope="row">ATX</th><td>+0,2 %</td></tr><tr><th scope="row">DAX</th><td>+2,1 %</td></tr><tr><th scope="row">Euro Stoxx 50</th><td>+0,5 %</td></tr><tr><th scope="row">S&amp;P 500</th><td>−1,9 %</td></tr><tr><th scope="row">Shanghai Composite</th><td>−2,6 %</td></tr></tbody></table></details></figure>



<h2 class="wp-block-heading">EU-Finanzierung und Rechtsstaatlichkeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Freigabe von EU-Mitteln stellt einen wichtigen Fortschritt für Ungarn dar. Laut dem irischen Staatsminister für europäische Angelegenheiten, Thomas Byrne, haben die EU-Mitgliedstaaten die „signifikanten und greifbaren Fortschritte“ Ungarns in Bezug auf die Rechtsstaatlichkeit anerkannt. Diese Fortschritte führten zur Schließung des Konditionalitätsverfahrens, wodurch 4,2 Milliarden Euro an EU-Mitteln freigegeben wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus haben der ungarische Finanzminister Kármán András und Ministerpräsident Magyar Péter bestätigt, dass die Teilnahme an EU-Programmen wie Erasmus+ und Horizont Europa künftig wieder möglich sein soll. Nach Regierungsangaben werden im Zuge der Schließung des Konditionalitätsverfahrens rund 1.500 Milliarden Forint an EU-Mitteln für Ungarn zugänglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Marktentwicklungen und Unternehmensnachrichten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklungen an den Märkten spiegeln die aktuelle wirtschaftliche Lage und die Herausforderungen in Ungarn wider. Die Aktien der OTP Bank stiegen am Montag um 3,3 Prozent auf 41.620 Forint, was zur positiven Entwicklung des BUX-Index um 0,9 Prozent beitrug. Der Umsatz der OTP-Aktien betrug 21,7 Milliarden Forint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz dazu meldete Bayer Construct für das erste Halbjahr 2026 einen Rückgang des Nettoumsatzes um 25 Prozent auf 91,8 Milliarden Forint und einen Gewinnrückgang von über 60 Prozent auf 4,4 Milliarden Forint; das Unternehmen hat zudem nach eigenen Angaben Insolvenz beantragt. Positiv hingegen ist die hohe Nachfrage nach ungarischen Staatsanleihen, die bei einer Auktion 90 Milliarden Forint an 10-jährigen Anleihen verkaufte, obwohl nur 20 Milliarden Forint angeboten wurden. Der durchschnittliche Zinssatz fiel auf 5,36 Prozent.</p>


<figure class="plww-chart"><div class="plww-chart-title">Wochengewinner und -verlierer der Budapester Börse</div><svg class="plww-svg" viewBox="0 0 640 272" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" aria-label="Wochengewinner und -verlierer der Budapester Börse"><title>Wochengewinner und -verlierer der Budapester Börse</title><text class="plww-label" x="156" y="26" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">OTP Bank</text><path class="plww-bar plww-pos" d="M368 17 h57.6 a4 4 0 0 1 4 4 v8 a4 4 0 0 1 -4 4 h-57.6 Z" fill="#2a78d6"><title>OTP Bank: +5,3 %</title></path><text class="plww-value" x="437.6" y="26" text-anchor="start" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">+5,3 %</text><text class="plww-label" x="156" y="56" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">Magyar Telekom</text><path class="plww-bar plww-pos" d="M368 47 h55.1 a4 4 0 0 1 4 4 v8 a4 4 0 0 1 -4 4 h-55.1 Z" fill="#2a78d6"><title>Magyar Telekom: +5,1 %</title></path><text class="plww-value" x="435.1" y="56" text-anchor="start" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">+5,1 %</text><text class="plww-label" x="156" y="86" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">Zwack Unicum</text><path class="plww-bar plww-pos" d="M368 77 h12.1 a4 4 0 0 1 4 4 v8 a4 4 0 0 1 -4 4 h-12.1 Z" fill="#2a78d6"><title>Zwack Unicum: +1,4 %</title></path><text class="plww-value" x="392.1" y="86" text-anchor="start" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">+1,4 %</text><text class="plww-label" x="156" y="116" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">Richter Gedeon</text><path class="plww-bar plww-pos" d="M368 107 h7.3 a4 4 0 0 1 4 4 v8 a4 4 0 0 1 -4 4 h-7.3 Z" fill="#2a78d6"><title>Richter Gedeon: +1,0 %</title></path><text class="plww-value" x="387.3" y="116" text-anchor="start" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">+1,0 %</text><text class="plww-label" x="156" y="146" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">Waberer’s</text><path class="plww-bar plww-neg" d="M368 137 h-20.6 a4 4 0 0 0 -4 4 v8 a4 4 0 0 0 4 4 h20.6 Z" fill="#d03b3b"><title>Waberer’s: −2,1 %</title></path><text class="plww-value" x="335.4" y="146" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">−2,1 %</text><text class="plww-label" x="156" y="176" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">4iG</text><path class="plww-bar plww-neg" d="M368 167 h-25.4 a4 4 0 0 0 -4 4 v8 a4 4 0 0 0 4 4 h25.4 Z" fill="#d03b3b"><title>4iG: −2,5 %</title></path><text class="plww-value" x="330.6" y="176" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">−2,5 %</text><text class="plww-label" x="156" y="206" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">Rába</text><path class="plww-bar plww-neg" d="M368 197 h-54.7 a4 4 0 0 0 -4 4 v8 a4 4 0 0 0 4 4 h54.7 Z" fill="#d03b3b"><title>Rába: −5,0 %</title></path><text class="plww-value" x="301.3" y="206" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">−5,0 %</text><text class="plww-label" x="156" y="236" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">Opus Global</text><path class="plww-bar plww-neg" d="M368 227 h-176.4 a4 4 0 0 0 -4 4 v8 a4 4 0 0 0 4 4 h176.4 Z" fill="#d03b3b"><title>Opus Global: −15,5 %</title></path><text class="plww-value" x="179.6" y="236" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">−15,5 %</text><line class="plww-axis" x1="368" y1="8" x2="368" y2="252" stroke="#c3c2b7" stroke-width="1"/><text class="plww-tick" x="368" y="266" text-anchor="middle" font-size="11" fill="#898781" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">0 %</text></svg><figcaption>Die Aktien von OTP Bank und Magyar Telekom zeigen signifikante Gewinne, während Opus Global einen starken Rückgang verzeichnet. <span class="plww-chart-source">Quelle: Yahoo Finance, Budapester Wertpapierbörse · Stand: 18. Oktober 2026</span></figcaption><details class="plww-chart-data"><summary>Datentabelle</summary><table class="plww-data-table"><thead><tr><th scope="col">Wert</th><th scope="col">Veränderung zur Vorwoche</th></tr></thead><tbody><tr><th scope="row">OTP Bank</th><td>+5,3 %</td></tr><tr><th scope="row">Magyar Telekom</th><td>+5,1 %</td></tr><tr><th scope="row">Zwack Unicum</th><td>+1,4 %</td></tr><tr><th scope="row">Richter Gedeon</th><td>+1,0 %</td></tr><tr><th scope="row">Waberer’s</th><td>−2,1 %</td></tr><tr><th scope="row">4iG</th><td>−2,5 %</td></tr><tr><th scope="row">Rába</th><td>−5,0 %</td></tr><tr><th scope="row">Opus Global</th><td>−15,5 %</td></tr></tbody></table></details></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Energiepreise und Inflation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklungen im Energiesektor haben direkte Auswirkungen auf die Inflation in Ungarn. Um den Herausforderungen durch hohe Kraftstoffpreise und sinkende Nachfrage zu begegnen, hat die ungarische Regierung eine vorübergehende Dieselsteuererleichterung für Frachtbetreiber eingeführt, die voraussichtlich etwa 6 Milliarden Forint kosten wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich wird die Mehrwertsteuer auf Holz von 27 auf 5 Prozent gesenkt. Diese Maßnahmen sind Teil der Strategie der Regierung, die Energiepreise zu stabilisieren und die Inflation zu kontrollieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Rückgang der Immobilienpreise in Ungarn um 1,4 Prozent im zweiten Quartal 2026 im Vergleich zum ersten Quartal, was den ersten Rückgang seit vier Jahren darstellt. Trotz dieses Rückgangs stiegen die Preise im Jahresvergleich weiterhin um 10,2 Prozent.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Börse und Märkte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der BUX-Index verzeichnete in der vergangenen Woche einen Anstieg um 0,7 Prozent und schloss bei 145.471 Punkten. Der positive Trend wurde unter anderem durch die starken Kursgewinne der OTP Bank unterstützt, deren Aktien um 5,3 Prozent auf 42.430 Forint stiegen. Insgesamt lagen 6 von 14 Einzelwerten im Plus, während 7 im Minus schlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktien der MOL stiegen um 0,4 Prozent auf 5.075,0 Forint, während Magyar Telekom um 5,1 Prozent auf 2.692,0 Forint zulegte. Im Gegensatz dazu erlebte Opus Global einen Rückgang um 15,5 Prozent und schloss bei 213,0 Forint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den internationalen Märkten stieg der DAX in der vergangenen Woche um 2,1 Prozent auf 25.623 Punkte. Der Brent-Ölpreis lag bei 109,9 USD/Barrel, was im Wochenvergleich einem Anstieg von 4,9 Prozent entspricht. Der Erdgaspreis TTF stieg gegenüber der Vorwoche um 7,5 Prozent und liegt nun bei 87,55 EUR/MWh. Der S&amp;P 500 hingegen fiel auf Wochensicht um 1,9 Prozent auf 7.659,4 Punkte.</p>


<div class="plww-boerse"><div class="plww-mkt-block"><h3 class="plww-mkt-head">Indizes</h3><table class="plww-mkt"><thead><tr><th scope="col">Wert</th><th scope="col" class="num">Punkte</th><th scope="col" class="num">Woche</th></tr></thead><tbody><tr><th scope="row">BUX <span class="plww-mkt-unit">Budapest</span></th><td class="num">145.471</td><td class="num up">▲ +0,7 %</td></tr><tr><th scope="row">WIG 20 <span class="plww-mkt-unit">Warschau</span></th><td class="num">4.247,2</td><td class="num up">▲ +0,9 %</td></tr><tr><th scope="row">ATX <span class="plww-mkt-unit">Wien</span></th><td class="num">6.557,3</td><td class="num up">▲ +0,2 %</td></tr><tr><th scope="row">DAX <span class="plww-mkt-unit">Frankfurt</span></th><td class="num">25.623</td><td class="num up">▲ +2,1 %</td></tr><tr><th scope="row">Euro Stoxx 50 <span class="plww-mkt-unit">Euroraum</span></th><td class="num">6.204,2</td><td class="num up">▲ +0,5 %</td></tr><tr><th scope="row">S&amp;P 500 <span class="plww-mkt-unit">New York</span></th><td class="num">7.659,4</td><td class="num down">▼ −1,9 %</td></tr><tr><th scope="row">Shanghai Composite <span class="plww-mkt-unit">Schanghai</span></th><td class="num">3.716,3</td><td class="num down">▼ −2,6 %</td></tr></tbody></table></div><div class="plww-mkt-block"><h3 class="plww-mkt-head">Budapester Wertpapierbörse</h3><table class="plww-mkt"><thead><tr><th scope="col">Wert</th><th scope="col" class="num">Kurs</th><th scope="col" class="num">Woche</th></tr></thead><tbody><tr><th scope="row">OTP Bank <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">42.430</td><td class="num up">▲ +5,3 %</td></tr><tr><th scope="row">MOL <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">5.075,0</td><td class="num up">▲ +0,4 %</td></tr><tr><th scope="row">Richter Gedeon <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">12.470</td><td class="num up">▲ +1,0 %</td></tr><tr><th scope="row">Magyar Telekom <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">2.692,0</td><td class="num up">▲ +5,1 %</td></tr><tr><th scope="row">4iG <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">1.550,0</td><td class="num down">▼ −2,5 %</td></tr><tr><th scope="row">Opus Global <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">213,0</td><td class="num down">▼ −15,5 %</td></tr><tr><th scope="row">Waberer’s <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">4.180,0</td><td class="num down">▼ −2,1 %</td></tr><tr><th scope="row">AutoWallis <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">122,0</td><td class="num down">▼ −0,4 %</td></tr><tr><th scope="row">Alteo <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">3.770,0</td><td class="num down">▼ −2,1 %</td></tr><tr><th scope="row">Masterplast <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">2.900,0</td><td class="num flat">– +0,0 %</td></tr><tr><th scope="row">ANY Biztonsági Nyomda <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">6.140,0</td><td class="num down">▼ −1,6 %</td></tr><tr><th scope="row">Zwack Unicum <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">29.300</td><td class="num up">▲ +1,4 %</td></tr><tr><th scope="row">Rába <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">3.110,0</td><td class="num down">▼ −5,0 %</td></tr><tr><th scope="row">Graphisoft Park <span class="plww-mkt-unit">EUR</span></th><td class="num">14,85</td><td class="num up">▲ +0,3 %</td></tr></tbody></table></div><div class="plww-mkt-block"><h3 class="plww-mkt-head">Rohstoffe und Energie</h3><table class="plww-mkt"><thead><tr><th scope="col">Wert</th><th scope="col" class="num">Kurs</th><th scope="col" class="num">Woche</th></tr></thead><tbody><tr><th scope="row">Brent-Öl <span class="plww-mkt-unit">USD/Barrel</span></th><td class="num">109,9</td><td class="num up">▲ +4,9 %</td></tr><tr><th scope="row">Erdgas TTF <span class="plww-mkt-unit">EUR/MWh</span></th><td class="num">87,55</td><td class="num up">▲ +7,5 %</td></tr><tr><th scope="row">Gold <span class="plww-mkt-unit">USD/Unze</span></th><td class="num">4.181,1</td><td class="num down">▼ −0,8 %</td></tr></tbody></table></div><div class="plww-mkt-block"><h3 class="plww-mkt-head">Devisen (EZB-Referenzkurse)</h3><table class="plww-mkt"><thead><tr><th scope="col">Wert</th><th scope="col" class="num">je 1 Euro</th><th scope="col" class="num">Woche</th></tr></thead><tbody><tr><th scope="row">EUR/HUF <span class="plww-mkt-unit">Forint</span></th><td class="num">363,1</td><td class="num down">▼ −0,5 %</td></tr><tr><th scope="row">EUR/PLN <span class="plww-mkt-unit">Złoty</span></th><td class="num">4,370</td><td class="num down">▼ −0,3 %</td></tr><tr><th scope="row">EUR/CZK <span class="plww-mkt-unit">Krone (CZ)</span></th><td class="num">24,323</td><td class="num down">▼ −0,2 %</td></tr><tr><th scope="row">EUR/RON <span class="plww-mkt-unit">Leu</span></th><td class="num">5,331</td><td class="num down">▼ −0,2 %</td></tr><tr><th scope="row">EUR/USD <span class="plww-mkt-unit">US-Dollar</span></th><td class="num">1,1253</td><td class="num up">▲ +0,4 %</td></tr><tr><th scope="row">EUR/CHF <span class="plww-mkt-unit">Franken</span></th><td class="num">0,9272</td><td class="num down">▼ −0,4 %</td></tr></tbody></table></div><p class="plww-mkt-foot">Schlussstände, Veränderung zur Vorwoche. Bei den Devisen bedeutet ein Plus einen festeren Euro und damit eine schwächere Landeswährung. Quellen: Yahoo Finance, EZB-Referenzkurse (frankfurter.dev). Stand: 18. Oktober 2026, 18:05 Uhr. Alle Angaben ohne Gewähr, keine Anlageberatung.</p></div>



<h2 class="wp-block-heading">Was in der kommenden Woche ansteht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der kommenden Woche wird der ungarische Haushaltsentwurf für 2027 im Parlament vorgestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz notiert</h2>


<div class="plww-notes-wrap"><h3 class="plww-notes-region">Ungarn</h3><ul class="plww-notes"><li class="plww-note"><span class="plww-note-date">Di., 13. Okt.</span> <strong class="plww-note-headline">Fitch erwartet Rückgang des Ungarischen Defizits</strong> <span class="plww-note-body">Fitch prognostiziert, dass das allgemeine Haushaltsdefizit Ungarns im Jahr 2026 bei 7,3% des BIP liegen wird, was deutlich über dem Median von 3,1% für BBB-bewertete Länder liegt. Für 2027 wird ein Rückgang auf 5,8% des BIP erwartet, während die Staatsverschuldung bis Ende 2028 auf 78,1% des BIP steigen könnte.</span> <span class="plww-note-figures">Defizit 2026: 7,3% des BIP · Defizit 2027: 5,8% des BIP · Staatsverschuldung 2028: 78,1% des BIP</span> <span class="plww-note-source">Quelle: <a href="https://bbj.hu/economy/finance/ratings/fitch-sees-hungarys-deficit-narrowing-but-debt-burden-rising/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Budapest Business Journal</a></span></li><li class="plww-note"><span class="plww-note-date">Di., 13. Okt.</span> <strong class="plww-note-headline">VOSZ Geschäftsklimaindex sinkt im dritten Quartal</strong> <span class="plww-note-body">Der Geschäftsklimaindex des VOSZ ist im dritten Quartal um fünf Prozentpunkte auf 58% gefallen. Nur 22% der VOSZ-Mitglieder planen, neues Personal einzustellen, während etwa 26% Investitionen planen.</span> <span class="plww-note-figures">Geschäftsklimaindex 58%</span> <span class="plww-note-source">Quelle: <a href="https://bbj.hu/economy/statistics/analysis/vosz-business-confidence-index-falls-in-q3/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Budapest Business Journal</a></span></li><li class="plww-note"><span class="plww-note-date">Di., 13. Okt.</span> <strong class="plww-note-headline">Zuwachs im Bauwesen durch Rückgang im Hochbau maskiert</strong> <span class="plww-note-body">Die Bauausgaben im Bereich des Tiefbaus stiegen im Jahresvergleich um 102,4%, während der Hochbau um 9,6% zurückging. Im August fiel die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge um 55,2% im Vergleich zum Vorjahr.</span> <span class="plww-note-source">Quelle: <a href="https://bbj.hu/business/real-estate/construction/civil-engineering-surge-masks-decline-in-building-construction/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Budapest Business Journal</a></span></li></ul><h3 class="plww-notes-region">EU-Ebene</h3><ul class="plww-notes"><li class="plww-note"><span class="plww-note-date">Mo., 12. Okt.</span> <strong class="plww-note-headline">BYD plant neue Fabrik in Frankreich statt in Ungarn</strong> <span class="plww-note-body">Der chinesische Elektroautohersteller BYD erwägt den Bau einer neuen Fabrik in Frankreich, da die dortigen Energiepreise als wettbewerbsfähig gelten. Der Standort in Ungarn bleibt zwar bestehen, doch die Expansion in Frankreich könnte neue Impulse für das Unternehmen bringen. Stella Li, die stellvertretende Geschäftsführerin von BYD, äußerte sich dazu in einem Interview.</span> <span class="plww-note-source">Quelle: <a href="https://www.vg.hu/cegvilag/2026/10/byd-ujabb-europai-gyarak-letesitese-franciaorszag-kina?utm_source=hirstart&#038;utm_medium=referral&#038;utm_campaign=hiraggregator" rel="nofollow noopener" target="_blank">Világgazdaság</a></span></li><li class="plww-note"><span class="plww-note-date">Mo., 12. Okt.</span> <strong class="plww-note-headline">Spar reicht Beschwerde gegen ungarische Sondersteuer ein</strong> <span class="plww-note-body">Die Supermarktkette Spar hat eine neue Beschwerde bei der Europäischen Kommission wegen der ungarischen Lebensmittel-Einzelhandelssteuer eingereicht, die ihrer Meinung nach ausländische Unternehmen benachteiligt. Die Steuerlast für ausländische Ketten beträgt 4,5 Prozent des Jahresumsatzes, während die Belastung für inländische Unternehmen deutlich geringer ist.</span> <span class="plww-note-figures">4,5 Prozent des Jahresumsatzes</span> <span class="plww-note-source">Quelle: <a href="https://index.hu/gazdasag/2026/10/12/spar-europai-bizottsag-panasz-kiskereskedelmi-kulonado/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Index</a></span></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading">Alle Wirtschaftsartikel dieser Woche</h2>


<ul class="plww-weekposts"><li><span class="plww-weekpost-date">Di., 13. Okt.</span> <a href="https://www.pesterlloyd.net/ungarn-eu-konditionalitaet-ende-geldhahn-auf-erasmus/">Ungarn erhält 4,2 Milliarden Euro und vollen Zugang zu EU‑Programmen</a></li><li><span class="plww-weekpost-date">Sa., 17. Okt.</span> <a href="https://www.pesterlloyd.net/magyar-eu-gipfel-naechster-haushalt-ungarn/">Was der nächste EU-Haushalt Ungarn tatsächlich einbringt</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Wirtschaftswoche fasst die Meldungen der Woche zusammen; die verwendeten Quellen sind bei den Kurznotizen einzeln verlinkt. Kurse: Yahoo Finance, Schlussstände der abgelaufenen Handelswoche. Devisen: EZB-Referenzkurse. Alle Angaben ohne Gewähr. Dieser Text ist Wirtschaftsberichterstattung und keine Anlageberatung. Hinweise auf Fehler bitte an redaktion@pesterlloyd.net – wir korrigieren transparent.</em></p>
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		<title>Was der nächste EU-Haushalt Ungarn tatsächlich einbringt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2026 15:58:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Péter Magyar feiert Brüsseler Erfolge, doch der nächste EU-Haushalt bindet Ungarn an Defizitziele, Auflagen und Kohäsionsregeln, als die Gipfelpose erkennen lässt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Péter Magyar inszeniert in Brüssel den Durchbruch für „ungarische Interessen“, während Kommission und Parlament an einem flexibleren EU-Haushalt nach 2027 feilen. Für Budapest geht es um die Frage, ob der Staat seine Investitionen ohne Brüssel überhaupt noch stemmen kann.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Brüssel/Budapest. </strong>In seinem Videogruß aus der zehnten Stunde des EU-Gipfels wirkt <strong>Péter Magyar</strong> hörbar erschöpft, aber sichtlich zufrieden.<em> „In allen für unser Land wichtigen Fragen haben wir Erfolg gehabt, in allen wichtigen Fragen hat das ungarische Interesse gesiegt“</em>, erklärt der Regierungschef. Er spricht von Vetodrohungen, Geschrei, Allianzen, einem<em> „extrem intensiven“</em> Ringen um Migration, Energiepreise und den künftigen Kurs der Union.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter der Rhetorik steht eine prosaische Auseinandersetzung: <strong>Wie viel Geld nimmt Europa nach 2027 in die Hand und wofür? </strong>Und wie viel davon fließt in ein Land, dessen öffentliche Investitionen seit Jahren zu einem erheblichen Teil aus Brüssel bezahlt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Haushaltsdisziplin, Ukraine-Hilfen, Rechtsstaatlichkeit und Investitionshunger greifen dabei eng ineinander. Die Siegesbotschaft aus Brüssel deckt diese Verflechtung nur teilweise ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Flexibilität für Europa, Spardruck für Budapest</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ursula von der Leyen machte zum Abschluss des Gipfels klar, worum es der Kommission im nächsten mehrjährigen Finanzrahmen (MFF) geht. Der irische Verhandlungsvorschlag würde die Haushaltsflexibilität um rund die Hälfte beschneiden, kritisierte sie. Das wäre ein „Korsett“, das 99,5 Prozent des Budgets für ein Jahrzehnt festnageln würde. Für künftige Krisen – Ukraine, Energie, Migration, Handelskonflikte – bliebe dann kaum Spielraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Roberta Metsola, Präsidentin des Europaparlaments, setzte bei ihrem Auftritt vor den Staats- und Regierungschefs nach: Man könne sich in Brüssel nicht auf ehrgeizige Ziele einigen und dann die Mittel dafür zusammenstreichen. Besonders stößt dem Parlament auf, dass im irischen Raster bei Zivilschutz, Forschung (Horizont) und strategischer Infrastruktur gekürzt werden soll – also in jenen Bereichen, in denen Europa global mithalten will und von denen auch Ungarn indirekt profitiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Budapest ist diese Debatte keine Randkulisse. Jeder zusätzliche Spielraum im EU-Haushalt – ob für Ukraine-Hilfen, Verteidigung oder Wettbewerbsfonds – wird mit der Einhaltung der EU-Fiskalregeln und dem bestehenden Konditionalitätsrahmen verknüpft. Brüssel verlangt von Ungarn, sein Defizit bis 2026 auf unter drei Prozent des BIP zu drücken; das Defizitverfahren läuft. Flexibler soll vor allem der EU-Haushalt werden – die ungarische Staatskasse bleibt unter Aufsicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kohäsionsfreunde mit fester Preisliste</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Konstellation wirken die <em>„Friends of Cohesion“,</em> zu denen Ungarn gehört, wie die bodenständige Fraktion im Brüsseler Ringen. In ihrer gemeinsamen Erklärung zum neuen MFF pochen sie auf ein Budget, das neue Vorhaben finanziert und zugleich die zentralen Unionspolitiken stabil hält. Gemeint sind vor allem Kohäsionspolitik und Gemeinsame Agrarpolitik – die klassischen Transferkanäle Richtung Osten und Süden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gruppe erinnert daran, dass der jüngste Vorschlag das Gesamtvolumen nach zwei Kürzungsrunden auf 1,02 Prozent des Bruttonationaleinkommens der EU drückt. Aus ihrer Sicht verliert der Haushalt damit Schlagkraft. Gefordert wird der Schutz der nationalen „Borítékok“, der Ländertöpfe für Kohäsion und Agrar, samt Regeln, die den Mitgliedstaaten einen zügigen Zugriff sichern. Aufschlussreich ist der Blick auf die Einnahmeseite: Die Kohäsionsfreunde erklären sich bereit, über neue Eigenmittel der EU zu verhandeln, verlangen aber eine faire, nicht regressiv wirkende Lastenverteilung – und drängen auf ein Ende des Systems der Rückerstattungen, von dem vor allem wohlhabende Nettozahler profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Budapest steht damit im Mainstream der Nettoempfänger: hohe Mittel für Kohäsion und Agrar, neue Prioritäten zusätzlich statt anstelle dieser Posten, Schluss mit Rabatten für die „Sparsamen“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Brüssel den Beton bezahlt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahlen sind unnachgiebiger als jede Gipfelrede. Nach Berechnungen der Kommission wurden in der Periode 2014–2020 knapp 49,3 Prozent der öffentlichen Investitionen in Ungarn aus Kohäsionsfonds kofinanziert. In den Brüsseler Dokumenten heißt es trocken, die Strukturmittel seien „eine der wichtigsten Quellen der öffentlichen Investitionen“ im Land. Auch im laufenden Rahmen 2021–2027 liegt der Anteil nach Kommissionsanalysen wieder etwa bei der Hälfte; rechnet man die Corona-Aufbaufonds hinzu, steigt der EU-Finanzierungsanteil an staatlichen Investitionen über diesen Wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im laufenden Finanzrahmen sind nach Studien des Europäischen Parlaments rund 11,9 Milliarden Euro aus den Agrarfonds und gut 21,9 Milliarden Euro aus Kohäsions- und verwandten Fonds für Ungarn vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Péter Magyar hat in Brüssel betont, dass der aktuelle Vorschlag der Ratspräsidentschaft die ungarische Kohäsionszuweisung nicht kürze und die nationalen Beitragsverpflichtungen nicht erhöhe. Das klingt bescheiden, ist aber angesichts der starken Rolle der EU-Mittel bei den öffentlichen Investitionen eine zentrale Verteidigungslinie. Ein „Sieg für ungarische Interessen“ heißt in dieser Lesart: Es bleibt ungefähr so viel europäisches Geld im Land wie bisher – sofern Budapest die Auflagen erfüllt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ukraine, Grenzen, Bedingungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den neuen Prioritäten liegen die Frontlinien anders. Während Magyar am Gipfel von „Durchbrüchen“ in der Energiepolitik spricht und eine Neubewertung der Belastungen durch hohe Preise reklamiert, entzündet sich der eigentliche Streit an der Ukraine-Finanzierung: Wie verankert man die Unterstützung langfristig im Haushalt, ohne die Kohäsionsländer zu verprellen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorgängerregierung hatte Pakete wie die 50-Milliarden-Ukraine-Fazilität als Hebel genutzt, drängte auf Darlehen statt Zuschüssen und Ratskontrolle bei der Mittelvergabe. Die Regierung Magyar hat den Ton gewechselt: Sie verspricht Berechenbarkeit der Unterstützung für Kyiv und verzichtet demonstrativ auf Vetodrohungen. Konkrete, dokumentierte Vorschläge zum Zuschnitt eines Ukraine-Instruments nach 2027 liegen von ungarischer Seite bisher nicht vor, abgesehen von der wiederholten Klage über die Haushaltsbelastung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür setzt Budapest neue Marker. Magyar kündigte beim Gipfel an, er werde darauf hinarbeiten, EU-Mittel für den Grenzzaun und den Grenzschutz zu erhalten. Zugleich nannte er es „vollkommen inakzeptabel“, dass Ungarn täglich eine Million Euro Strafe zahlen solle, weil es die Außengrenze schütze. Er knüpft damit an die Argumentation der Kohäsionsfreunde an: Wenn Brüssel Migrationsabwehr und Ukraine-Hilfe zu europäischen Prioritäten erklärt, soll es auch zahlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfolgsmeldung mit offener Rechnung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die EU-Institutionen ist die ungarische „Normalisierung“ seit dem Regierungswechsel an Bedingungen geknüpft. Die freigegebenen Milliarden aus Kohäsions- und anderen Programmen sind an Reformmeilensteine gebunden; einige Mittel bleiben wegen offener Fragen bei Asylrecht, Kinderschutz und Hochschulen eingefroren. Parallel läuft das Defizitverfahren weiter, die EU-Fiskalregeln verlangen von Budapest einen belastbaren Konsolidierungspfad.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="7Ckm0IUJtV"><a href="https://www.pesterlloyd.net/bruessel-gibt-4-2-milliarden-euro-fuer-ungarn-frei/">Brüssel öffnet den Geldhahn für Ungarn unter Rechtsstaatsauflagen</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Brüssel öffnet den Geldhahn für Ungarn unter Rechtsstaatsauflagen“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/bruessel-gibt-4-2-milliarden-euro-fuer-ungarn-frei/embed/#?secret=3zdOyzLn7S#?secret=7Ckm0IUJtV" data-secret="7Ckm0IUJtV" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund bekommt Magyars Siegesformel vom Gipfel einen anderen Klang. Er konnte in Brüssel nationale Reizpunkte im Protokoll verankern: Ansage eines härteren Vorgehens gegen irreguläre Migration, eine erneute Prüfung der Energie-Regulierung, politische Rückendeckung für den Schutz der Kohäsions- und Agrarposten. Die eigentliche Entscheidung fällt jedoch erst, wenn aus Gipfelbeschlüssen Zahlen und aus Prinzipien Konditionalitäten werden. Dann entscheidet sich, unter welchen Bedingungen Ungarn im nächsten Finanzrahmen auf europäisches Geld zugreifen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>MTI, Europäische Kommission, Europäischer Rat / Friends of Cohesion<br><strong>Photo: </strong>Toranlage des ungarischen Außenministeriums in Budapest mit Wappen und Flaggen, Sitz eines zentralen Akteurs in den Verhandlungen über den EU-Haushalt, Globetrotter19 / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)</p>
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		<title>Ungarn erhält 4,2 Milliarden Euro und vollen Zugang zu EU‑Programmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 15:35:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EU]]></category>
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					<description><![CDATA[Die EU beendet das Konditionalitätsverfahren gegen Ungarn, gibt 4,2 Milliarden Euro frei und öffnet Erasmus+ und Horizont Europa wieder für ungarische Hochschulen.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Nach einem mehr als vier Jahre dauernden Prozess fließen 4,2 Milliarden Euro aus der Kohäsionspolitik wieder, ungarische Hochschulen kehren zu Erasmus+ und Horizont Europa zurück. Grundlage der Entscheidung sind Reformen bei Justiz, Vergaben und Korruptionsbekämpfung.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Am Dienstag setzte der EU-Rat einen Schlusspunkt unter ein Verfahren, das Ungarn seit 2022 den Zugang zu Milliarden aus der Kohäsionspolitik abgeschnitten hatte. Nach Angaben der ständigen Vertretung Ungarns bei der EU haben die Mitgliedstaaten im Konsens beschlossen, das Konditionalitätsverfahren zu beenden. Damit wird der Zugriff auf 4,2 Milliarden Euro aus drei Kohäsionsprogrammen wiederhergestellt; zugleich erhalten alle ungarischen Hochschulen erneut Zugang zu Erasmus+ und Horizont Europa, wie MTI berichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Darstellung der ungarischen Vertretung in Brüssel ist damit ein mehr als vier Jahre dauernder Prozess abgeschlossen, der auf einem Antikorruptionspaket beruht und nach ihrer Lesart die zuvor geäußerten Bedenken von Kommission und Rat ausgeräumt hat. Die EU-Kommission hatte bereits Ende September festgehalten, Ungarn habe wichtige Schritte zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit und zum Schutz der finanziellen Interessen der Union gesetzt, und daraufhin die Freigabe der 4,2 Milliarden Euro empfohlen. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte die Ratsentscheidung auf X und sprach von einem neuen Kapitel für Ungarn und Europa.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtsstaat als Haushaltsbedingung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Entscheidung des Rates gingen Eingriffe in zentrale Bereiche des ungarischen Justizsystems voraus. Die Kommission wertet vor allem die seit 2023 laufende Justizreform als Wendepunkt. Der Nationale Justizrat wurde gestärkt, erhält mehr Gewicht bei Ernennungen und Beförderungen von Richtern und beaufsichtigt das Landesjustizamt. Der Einfluss der Exekutive auf die Ernennung des Präsidenten der Kúria, des Obersten Gerichts, wurde begrenzt; die Möglichkeit, Richter ohne reguläre Richterlaufbahn an die Kúria zu berufen, eingeschränkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich wurden Rechtsmittel ausgeweitet: Entscheidungen der Staatsanwaltschaft, Verfahren nicht zu verfolgen, unterliegen verstärkter gerichtlicher Kontrolle &#8211; auch mit Blick auf Korruptionsfälle mit EU-Geldern. Bereits im Dezember 2023 hatte die Kommission diese Reformschritte als ausreichend bewertet, um die für Kohäsionsmittel relevante horizontale Grundbedingung &#8211; die Beachtung der Grundrechtecharta im Justizbereich &#8211; wieder als erfüllt anzusehen. In ihrem späteren Vorschlag zur Freigabe der 4,2 Milliarden Euro nennt sie die fortgesetzte Umsetzung der Justizreform, die gestärkte Rolle des Justizrats und die erweiterte gerichtliche Kontrolle über Nichtverfolgungsentscheidungen der Staatsanwaltschaft als zentrale Voraussetzungen dafür, dass kein anhaltendes schwerwiegendes Risiko mehr für den EU-Haushalt besteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der für Justiz und Rechtsstaatlichkeit zuständige EU-Kommissar Michael McGrath bescheinigte Ungarn am Dienstag in Luxemburg laut MTI bedeutende Fortschritte und hob die Zusammenarbeit mit der neuen Regierung hervor. Gleichzeitig stellte er klar, dass es „noch immer einiges zu tun“ gebe und dass die Kommission den Zustand der Rechtsstaatlichkeit weiter bewertet. Parallel steht der Artikel-7-Prozess gegen Ungarn formal weiter auf der Tagesordnung; über seine Fortführung entscheiden Europäisches Parlament und Rat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Arachne, Einbieterquoten und neue Kontrollinstanzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Gerichten stand das öffentliche Auftragswesen im Zentrum des Konditionalitätsverfahrens. Die EU strich Ungarn 2022 deshalb 55 Prozent der Verpflichtungen aus drei Kohäsionsprogrammen, weil der Anteil von Vergabeverfahren mit nur einem Bieter bei EU-finanzierten Projekten über dem EU-Durchschnitt lag und systemische Risiken bei Korruption und Interessenkonflikten festgestellt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ungarn verpflichtete sich daraufhin, den Anteil von Einbieter-Ausschreibungen bei EU-Projekten dauerhaft unter 15 Prozent zu drücken &#8211; gemessen nach der Methodik des EU-Binnenmarktanzeigers. Laut der Neubewertung der Kommission hat Budapest dieses Ziel in den Jahren 2022 bis 2024 erreicht und gehalten. Die Kommission bezeichnet diese dauerhaft niedrigere Quote als einen der Schlüsselfaktoren, die die Freigabe von 4,2 der ursprünglich 6,3 Milliarden eingefrorenen Kohäsionsmittel ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vergabekontrolle wurde durch die vollständige Einbindung des EU-Datenanalyse-Tools Arachne und zusätzliche nationale Risikoprüfungen verschärft. Außerdem wurden Schnittstellen zwischen dem ungarischen E-Vergabesystem und den Prüfinstanzen ausgebaut und Berichtspflichten erweitert. Eine zentrale Rolle spielt die 2022 gegründete Integritätsbehörde, deren Zugriffsrechte auf Datenbanken, Einsichts- und Empfehlungskompetenzen 2024 und 2025 per Gesetz erweitert wurden. Sie legte fristgerecht Risikoanalysen zu Vergaben und zum System der Vermögenserklärungen vor. Die Kommission bewertet das Paket aus Integritätsbehörde, erweitertem System der Vermögenserklärungen und Datenanalyse als Schutzarchitektur, die das Risiko von Betrug und Veruntreuung von EU-Geldern senkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EPPO-Beitritt als Signal an Brüssel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neuer Schritt aus Sicht der Kommission ist der von der Regierung Magyar eingeleitete Beitritt Ungarns zur Europäischen Staatsanwaltschaft EPPO. Nach Angaben der Kommission hat Budapest Ende 2025 die entsprechende Notifikation im Rahmen der verstärkten Zusammenarbeit eingereicht; die nötigen innerstaatlichen Gesetzesänderungen, etwa zur Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft und zur Kooperation mit OLAF, wurden im ersten Halbjahr 2026 beschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrem Vorschlag an den Rat führt die Kommission den EPPO-Beitritt als eine der neuen Abhilfemaßnahmen an, die in die Risikobewertung eingeflossen sind und Betrug und Korruption mit EU-Mitteln mindern sollen. Die Evaluierung der EPPO-Verordnung vom September 2026 zeigt, welches Gewicht Brüssel dieser Institution beimisst: Die Zahl der von der EPPO geführten Ermittlungen stieg EU-weit von 515 im Jahr 2021 auf 3.602 im Jahr 2025, das Volumen der sichergestellten Mittel von 147,3 Millionen auf 1,13 Milliarden Euro.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erasmus, Horizont und die Pannónia-Brücke</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Studierende und Forschende war der Konditionalitätsmechanismus vor allem an einer Stelle spürbar: beim Zugang zu europäischer Mobilität. Der Ratsbeschluss hebt die 2023 eingeführte Sperre für von öffentlichen Stiftungen getragene Hochschulen auf. Laut Übersichten von Hochschul- und Förderorganisationen waren 21 Universitäten und Fachhochschulen betroffen, darunter Corvinus, Semmelweis sowie die Universitäten in Szeged, Pécs und Debrecen. Die ungarische Regierung bezifferte die Zahl der direkt betroffenen Studierenden auf mehr als 20.000, dazu rund 2.500 Lehrende und Forschende.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Zwischenzeit versuchte Budapest, mit nationalen Programmen den Ausfall zu überbrücken. Das 2023 aufgelegte Pannónia-Stipendienprogramm sollte nach Regierungsangaben die Mobilitätschancen von Studierenden und Universitätsbeschäftigten an den Stiftungsuniversitäten sichern. Parallel richtete die Forschungsförderagentur NKFIH einen nationalen Garantie-Fonds ein, über den ungarische Partner in Horizont-Europa-Projekten finanziert wurden, solange Brüssel mit Stiftungsuniversitäten keine neuen Verträge schloss. Formal blieben alle ungarischen Einrichtungen teilnahmeberechtigt, die Budgetanteile der Stiftungsuniversitäten galten jedoch nicht als EU-Zuschuss, sondern liefen über Budapest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Ratsbeschluss entfällt diese nationale Zwischenlösung. Die Kommission kann wieder direkt Verträge mit ungarischen Hochschulen schließen, Erasmus-Semester und Forschungskooperationen werden über EU-Budgets finanziert. Wieviel Fördervolumen den 21 betroffenen Hochschulen in den vergangenen zwei Jahren entgangen ist, lässt sich aus den verfügbaren EU-Daten nicht seriös beziffern; gegenüber den 4,2 Milliarden Euro Kohäsionsmitteln fallen die Bildungs- und Forschungsprogramme fiskalisch deutlich kleiner aus, im Alltag von Hochschulen und Studierenden prägen sie jedoch die Wirkung der Entscheidung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Haushaltsspielraum mit Auflagen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt geht es bei den zuvor blockierten EU-Mitteln um ein Paket von rund 16 Milliarden Euro – Kohäsionspolitik und Aufbauinstrument zusammengerechnet –, das etwa sieben Prozent des ungarischen BIP entspricht. Die 4,2 Milliarden aus dem Konditionalitätsmechanismus sind ein Teil dieser Summe. Der IWF erwartet, dass die Auszahlung der EU-Gelder das durchschnittliche reale Wachstum mittelfristig auf rund zweieinhalb Prozent hebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig weist der Fonds darauf hin, dass Ungarn unter den derzeitigen Politikannahmen die öffentlichen Finanzen weiter konsolidieren muss und die Staatsverschuldung ohne zusätzliche Maßnahmen nicht deutlich sinken wird. Die neuen Mittel verbessern Liquidität und Investitionsprofil, sie ersetzen keine Konsolidierung. Premierminister Magyar Péter spricht im Parlament laut MTI vom Haushalt der Gerechtigkeit und der Entwicklung für 2027 und kündigt Unterstützung für Pflegekräfte, Sozial- und Bildungsberufe, kleine Unternehmen, Familien, junge Menschen und ärmere Rentner an. Er verspricht eine disziplinierte, stabile und nachhaltige Budgetpolitik und grenzt seine Planung von der Finanzpolitik der Orbán-Jahre ab.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="leamPYT4ie"><a href="https://www.pesterlloyd.net/bruessel-gibt-4-2-milliarden-euro-fuer-ungarn-frei/">Brüssel öffnet den Geldhahn für Ungarn unter Rechtsstaatsauflagen</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Brüssel öffnet den Geldhahn für Ungarn unter Rechtsstaatsauflagen“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/bruessel-gibt-4-2-milliarden-euro-fuer-ungarn-frei/embed/#?secret=frOglP19FA#?secret=leamPYT4ie" data-secret="leamPYT4ie" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Ende des Konditionalitätsverfahrens bleiben Justizreform, Vergabekontrolle, Integritätsbehörde und EPPO-Kooperation Teil eines laufenden Monitorings der EU-Institutionen. Die Entscheidung des Rates sichert Ungarn den Zugang zu einem erheblichen Teil der Kohäsionsmittel und EU-Programmen, verknüpft ihn aber weiter mit der Einhaltung der vereinbarten Regeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>MTI, EU-Kommission / EUR-Lex, IMF<br><strong>Photo: </strong>Die Flagge der Europäischen Union weht über dem ungarischen Parlament in Budapest, das von neuen EU‑Mitteln und Programmen profitiert, Vadaro / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)</p>
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		<title>Südring &#8211; Ungarn stoppt Déli Körvasút und nimmt V-Híd ins Visier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 20:17:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Vitézy Dávid]]></category>
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					<description><![CDATA[Ungarn setzt die Déli Körvasút wegen vermuteter Vergabeabsprachen aus und schließt V-Híd aus laufenden Bahnbauprojekten aus. Gleichzeitig saniert MÁV die Westachse bei Budapest. Es geht um EU-Fördergelder und alte Verflechtungen im Bahnbau.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Tisza-Regierung setzt die Déli Körvasút aus und schließt den Fidesz-nahen Bahnbauer V-Híd von laufenden Bahnprojekten aus &#8211; während MÁV zwischen Kelenföld und Budaörs Tempo macht. Es geht um Infrastruktur, EU-Gelder und alte Verflechtungen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Am Budapester Südring stehen die Bagger still, zwischen <strong>Kelenföld</strong> und <strong>Budaörs</strong> rumpeln am Wochenende die Stopfmaschinen. Die ungarische Verkehrspolitik vollzieht einen Bruch, der auf den ersten Blick technisch wirkt und in Wahrheit tief politisch ist: Hier die Suspendierung der Déli Körvasút, eines großen innerstädtischen Schienenprojekts; dort Sanierungen auf der alten Westachse nach <strong>Hegyeshalom</strong>. Dazwischen die Frage, wem die Milliardenaufträge künftig zufallen &#8211; und ob Brüssel weiterhin (oder wieder) zahlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verkehrs- und Investitionsminister <strong>Vitézy Dávid</strong> kündigte am Freitag an, die Déli Körvasút auszusetzen und den bisherigen Hauptauftragnehmer V-Híd von laufenden Bahnbauprojekten auszuschließen. Hintergrund sind nach Darstellung Vitézys der Verdacht einer rechtswidrigen Absprache beim Vergabeverfahren: Die zum Mészáros-Imperium gehörende V-Híd habe bei Ausschreibungen von Informationen profitiert, die der ebenfalls von Lőrinc Mészáros übernommenen Planungsgesellschaft Kontúr als Auftragnehmerin zur Verfügung standen. Nach seinen Angaben hatte der Kontúr-Konzern Kenntnis von Ausschreibungsunterlagen, die eigentlich dem Auftraggeber vorbehalten und nicht öffentlich waren und damit dem Bieter V-Híd einen unzulässigen Vorteil verschafften. Vitézy verwies darauf, dass der Europäische Rechnungshof diese Struktur geprüft habe und dass die Europäische Kommission daraufhin sämtliche Fördermittel für das Projekt gestrichen habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Dimension ist erheblich. </em>Vitézy bezifferte die zugesagten EU-Mittel für den Ausbau des Südrings &#8211; zusätzliche Gleise, neue Donau-Brücke, Lärmschutz &#8211; auf 210 Milliarden Forint aus dem Programm IKOP Plusz sowie 157,5 Milliarden Forint aus der Fazilität Connecting Europe. Der bauliche Fortschritt liegt laut Minister bei 42 Prozent, rund zwei weitere Jahre Bauzeit wären nötig. Ministerpräsident Péter Magyar sprach von bis zu 367 Milliarden Forint, die Ungarn wegen des Zusammenspiels von Mészáros-Firmen verlieren könnte, sollte der bisherige Kurs fortgesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die politische Antwort der ehemaligen Regierungspartei folgte umgehend. In einer Erklärung an MTI warf die Fidesz-Fraktion der neuen Regierung vor, mit der Brüsseler Bürokratie zu kooperieren, um ungarische Unternehmen aus Bau- und Verkehrswesen zu drängen und ausländischen Konzernen Platz zu machen. In dem Text unterstellt Fidesz, Péter Magyar und das Tisza-Bündnis zahlten auf diese Weise europäische Wahlkampfhilfe zurück. Die Déli Körvasút brauche man, mit oder ohne Unterstützung der EU, hält die Fraktion dagegen. Zudem wirft Fidesz Vitézy vor, er kenne die Details der damaligen Ausschreibung genau, weil er 2021 im Aufsichtsrat der die Ausschreibung verantwortenden NIF Zrt. gesessen habe, und spreche heute von Rechtsverstößen, um die Arbeiten ins Ausland zu verlagern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vitézy stellte den Schritt als Reaktion auf Brüssel dar: Die Kommission habe auf Grundlage von Feststellungen des Europäischen Rechnungshofs zur Angebotsphase sämtliche Unterstützung für die Déli Körvasút entzogen. Es geht damit zugleich um einen zentralen Knoten des transnationalen Schienennetzes &#8211; drei trans-europäische Bahnkorridore queren hier die Donau. Laut Vitézy konnte der Verdacht rechtswidriger Zusammenarbeit zwischen V-Híd und Kontúr nicht ausgeräumt werden, weshalb die Regierung den Bau aussetze und die EU-Finanzierung in der bisherige Form verloren sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel zur großen Bremse am Südring setzt die MÁV-Gruppe auf der Bestandsinfrastruktur ein Gegenbild: kleiner, schneller, sichtbar. Konzernchef Zsolt Hegyi kündigte am Wochenende per Facebook an, zwischen Budapest-Kelenföld und Budaörs auf der Hauptlinie 1 mehrere Langsamfahrstellen zu beseitigen. In zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden wird Schotter gesiebt und ausgetauscht, am Bahnübergang an der Muskétás utca in Újbuda werden Schienen und Fahrbahnplatten erneuert. Insgesamt 880 Tonnen Schotter werden bewegt, auf 600 Metern Streckenlänge soll der Oberbau wieder dem Regelsoll entsprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahlen sind klar. Statt 60 sollen auf dem sanierten Abschnitt künftig 80 Stundenkilometer erlaubt sein, andere betroffene Teilstücke sollen nach Nachregulierung wieder mit 120 gefahren werden. Die Reisezeitverkürzung auf der stark frequentierten Westachse gibt Hegyi mit ein bis zwei Minuten an, die Verlässlichkeit des Fahrplans soll steigen. Während der Arbeiten werden Bahnübergang und Fahrpläne temporär eingeschränkt, MÁV verweist auf seine Online-Kanäle und die MÁVPlusz-App.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf europäischer Ebene sind für Ungarns Schienenkorridore in der laufenden Förderperiode erhebliche Mittel vorgesehen, unter anderem über das Programm IKOP Plusz und die Fazilität Connecting Europe. Diese Gelder sind an Vorgaben zur Modernisierung von TEN-T-Strecken, Elektrifizierung, ETCS und leistungsfähigen Verkehrsknoten geknüpft. Die Déli Körvasút war als wichtiges Vorhaben mitten in Budapest programmiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ungarn steht damit vor einer Weichenstellung. Die Tisza-Regierung will den Bruch mit bisherigen Vergabestrukturen im Bahnbau sichtbar machen und zugleich das Netz mit Hilfe von EU-Mitteln modernisieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>MTI, Europäische Kommission, MÁV<br><strong>Photo: </strong>Im Bau befindliche Bogen-Eisenbahnbrücke bei Budapest-Kelenföld als Teil der Kapazitätserweiterung auf der Déli Körvasút, BluberdeBlubBlub / Wikimedia Commons (CC BY 4.0)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>US-Militär greift Tanker in Straße von Hormuz an &#8211; Spannungen steigen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 20:10:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hormuz]]></category>
		<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Straße von Hormus]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Vorfall in der Stra&#223;e von Hormus erh&#246;ht die Spannungen im Nahen Osten und heizt den &#214;lpreis weiter an Washington. Das US-Milit&#228;r hat einen Tanker&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Vorfall in der Straße von Hormus erhöht die Spannungen im Nahen Osten</em> un<em>d heizt den Ölpreis weiter an</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Washington.</strong> Das US-Militär hat einen Tanker in der strategisch wichtigen Straße von Hormus angegriffen. Der Vorfall ereignete sich am Samstag und hat die ohnehin schon angespannten Beziehungen in der Region weiter verschärft. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums handelte es sich um eine Reaktion auf provokative Manöver der iranischen Revolutionsgarden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Straße von Hormuz ist eine der bedeutendsten Wasserstraßen der Welt, durch die ein erheblicher Teil des globalen Ölhandels abgewickelt wird. Der Angriff kann somit wieder weitreichende Auswirkungen auf die internationalen Ölpreise haben. Bereits in der Vergangenheit kam es in dieser Region zu ähnlichen Zwischenfällen, die regelmäßig für politische Spannungen sorgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Iran hat den Angriff scharf verurteilt und angekündigt, die Angelegenheit vor den UN-Sicherheitsrat zu bringen. Teheran beschuldigt Washington, die Sicherheit in der Region zu destabilisieren und fordert eine internationale Untersuchung des Vorfalls.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="hzRI9Apvbl"><a href="https://www.pesterlloyd.net/die-auswirkungen-der-blockade-der-strasse-von-hormuz-auf-europas-wirtschaft-und-inflation/">Die Auswirkungen der Blockade der Straße von Hormuz auf Europas Wirtschaft und Inflation</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Die Auswirkungen der Blockade der Straße von Hormuz auf Europas Wirtschaft und Inflation“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/die-auswirkungen-der-blockade-der-strasse-von-hormuz-auf-europas-wirtschaft-und-inflation/embed/#?secret=VlzGqWqG9W#?secret=hzRI9Apvbl" data-secret="hzRI9Apvbl" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Straße von Hormuz gilt als geopolitischer Brennpunkt, da sie die einzige Seeverbindung zwischen den Ölfeldern im Persischen Golf und den offenen Ozeanen darstellt. Die jüngsten Entwicklungen könnten die internationalen Bemühungen um eine Deeskalation im Nahen Osten erheblich erschweren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Analysten warnen, dass eine weitere Eskalation der Spannungen in der Region zu einem militärischen Konflikt führen könnte, der nicht nur den Nahen Osten, sondern auch die globale Wirtschaft massiv beeinträchtigen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong>: Agenturen, <a href="https://indy.finance" target="_blank" rel="noopener">indy.finance</a><br><strong>Photo</strong>: Pester Lloyd (Grafik)</p>
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		<item>
		<title>Haushaltsdefizit sinkt &#8211; Reformen und Inflation im Fokus - Wirtschaftswoche KW 41 </title>
		<link>https://www.pesterlloyd.net/wirtschaftswoche-kw-41-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Wirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 20:02:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Energiepreise]]></category>
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					<description><![CDATA[Haushaltsdefizit sinkt, Reformbedarf wächst. Inflation und Preisdruck belasten die ungarische Wirtschaft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Die ungarische Regierung hat Fortschritte beim Haushaltsdefizit erzielt, während gleichzeitig Warnungen vor steigenden Preisen und notwendige Reformen laut werden.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Die ungarische Regierung hat im September 2026 das zentrale Haushaltsdefizit um 210 Milliarden Forint im Vergleich zum Vorjahr gesenkt. In den letzten vier Monaten wurde das Haushaltsgleichgewicht um insgesamt 1200 Milliarden Forint verbessert, was durch das Stoppen unnötiger Ausgaben erreicht wurde. Diese Fortschritte stehen jedoch im Kontrast zu den jüngsten Warnungen des Költségvetési Tanács, der die Wachstumsprognose für das ungarische Bruttoinlandsprodukt (BIP) von ursprünglich 4,1 Prozent auf 2,0 Prozent gesenkt hat. Die Anpassung ist auf externe wirtschaftliche und geopolitische Spannungen sowie steigende Energiepreise zurückzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem kündigte Premierminister Péter Magyar die Einführung einer Vermögenssteuer ab dem 1. Januar 2027 an. Diese soll 1% für Vermögen über 1 Milliarde Forint und 1,5% für Vermögen über 100 Milliarden Forint betragen, mit dem Ziel, 800 Milliarden Forint an Steuereinnahmen zu generieren. Der Internationale Währungsfonds (IMF) hat in einem Bericht nach Gesprächen in Budapest auf die Notwendigkeit umfassender Haushalts- und Strukturreformen hingewiesen und empfiehlt, das Haushaltsdefizit bis 2029 auf 3% des BIP zu senken; das Defizit für 2026 wird dabei auf 7-7,5% des BIP geschätzt.</p>


<figure class="plww-chart"><div class="plww-chart-title">Woche der Leitindizes: BUX im Aufwind</div><svg class="plww-svg" viewBox="0 0 640 242" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" aria-label="Woche der Leitindizes: BUX im Aufwind"><title>Woche der Leitindizes: BUX im Aufwind</title><text class="plww-label" x="156" y="26" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">BUX</text><path class="plww-bar plww-pos" d="M368 17 h176.4 a4 4 0 0 1 4 4 v8 a4 4 0 0 1 -4 4 h-176.4 Z" fill="#2a78d6"><title>BUX: +3,3 %</title></path><text class="plww-value" x="556.4" y="26" text-anchor="start" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">+3,3 %</text><text class="plww-label" x="156" y="56" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">WIG 20</text><path class="plww-bar plww-pos" d="M368 47 h71.3 a4 4 0 0 1 4 4 v8 a4 4 0 0 1 -4 4 h-71.3 Z" fill="#2a78d6"><title>WIG 20: +1,4 %</title></path><text class="plww-value" x="451.3" y="56" text-anchor="start" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">+1,4 %</text><text class="plww-label" x="156" y="86" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">ATX</text><path class="plww-bar plww-neg" d="M368 77 h-139 a4 4 0 0 0 -4 4 v8 a4 4 0 0 0 4 4 h139 Z" fill="#d03b3b"><title>ATX: −2,6 %</title></path><text class="plww-value" x="217" y="86" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">−2,6 %</text><text class="plww-label" x="156" y="116" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">DAX</text><path class="plww-bar plww-neg" d="M368 107 h-27.3 a4 4 0 0 0 -4 4 v8 a4 4 0 0 0 4 4 h27.3 Z" fill="#d03b3b"><title>DAX: −0,6 %</title></path><text class="plww-value" x="328.7" y="116" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">−0,6 %</text><text class="plww-label" x="156" y="146" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">Euro Stoxx 50</text><path class="plww-bar plww-neg" d="M368 137 h-53.2 a4 4 0 0 0 -4 4 v8 a4 4 0 0 0 4 4 h53.2 Z" fill="#d03b3b"><title>Euro Stoxx 50: −1,0 %</title></path><text class="plww-value" x="302.8" y="146" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">−1,0 %</text><text class="plww-label" x="156" y="176" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">S&amp;P 500</text><path class="plww-bar plww-pos" d="M368 167 h59.2 a4 4 0 0 1 4 4 v8 a4 4 0 0 1 -4 4 h-59.2 Z" fill="#2a78d6"><title>S&amp;P 500: +1,2 %</title></path><text class="plww-value" x="439.2" y="176" text-anchor="start" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">+1,2 %</text><text class="plww-label" x="156" y="206" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="13" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">Shanghai Composite</text><path class="plww-bar plww-neg" d="M368 197 h-36.7 a4 4 0 0 0 -4 4 v8 a4 4 0 0 0 4 4 h36.7 Z" fill="#d03b3b"><title>Shanghai Composite: −0,7 %</title></path><text class="plww-value" x="319.3" y="206" text-anchor="end" dominant-baseline="middle" font-size="12.5" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">−0,7 %</text><line class="plww-axis" x1="368" y1="8" x2="368" y2="222" stroke="#c3c2b7" stroke-width="1"/><text class="plww-tick" x="368" y="236" text-anchor="middle" font-size="11" fill="#898781" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">0 %</text></svg><figcaption>Der BUX-Index verzeichnete einen Anstieg von 3,3 % in dieser Woche, während andere Indizes schwächelten. <span class="plww-chart-source">Quelle: Yahoo Finance · Stand: 11. Oktober 2026</span></figcaption><details class="plww-chart-data"><summary>Datentabelle</summary><table class="plww-data-table"><thead><tr><th scope="col">Wert</th><th scope="col">Veränderung zur Vorwoche</th></tr></thead><tbody><tr><th scope="row">BUX</th><td>+3,3 %</td></tr><tr><th scope="row">WIG 20</th><td>+1,4 %</td></tr><tr><th scope="row">ATX</th><td>−2,6 %</td></tr><tr><th scope="row">DAX</th><td>−0,6 %</td></tr><tr><th scope="row">Euro Stoxx 50</th><td>−1,0 %</td></tr><tr><th scope="row">S&amp;P 500</th><td>+1,2 %</td></tr><tr><th scope="row">Shanghai Composite</th><td>−0,7 %</td></tr></tbody></table></details></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Inflation und Preisdruck im Einzelhandel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inflation bleibt ein zentrales Thema in Ungarn, während steigende Energiepreise und andere Faktoren den Einzelhandel belasten. Tarjányi Péter warnte vor den Auswirkungen der steigenden Kraftstoffpreise, die über einfache Marktsteigerungen hinausgehen und bei anhaltendem Trend die Einzelhandelspreise in Ungarn beeinflussen könnten. Der Preis für Brent-Öl ist von 67 Dollar pro Barrel auf etwa 101 Dollar gestiegen, was sich direkt auf die Lebenshaltungskosten auswirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verbraucherpreise in Ungarn stiegen im September 2026 im Jahresvergleich um 1,6%. Während die Preise für Konservenfleisch um 26,7% und Butter um 15,6% fielen, stiegen die Kosten für Dienstleistungen um 4,9%. Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass der Preisdruck im Einzelhandel trotz rückläufiger Preise bei einzelnen Lebensmittelgruppen bestehen bleibt. Eine Umfrage zeigt zudem, dass 86% der Ungarn befürchten, dass die staatliche Rente nicht ausreicht, um die Lebenshaltungskosten im Alter zu decken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Forint stabilisiert sich leicht, aber Herausforderungen bleiben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Forint hat sich in der vergangenen Woche leicht erholt, notierte am Montag bei 327,3 Forint je Dollar und 367,7 Forint je Euro. Diese Stabilisierung erfolgt jedoch vor dem Hintergrund sinkender internationaler Reserven, die im September 2026 um 270 Millionen Euro auf 62,1 Milliarden Euro fielen. Der Rückgang betraf Bargeld und Einlagen sowie den Wert von monetärem Gold, der um 478 Millionen Euro sank.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ungarische Nationalbank (MNB) hat beschlossen, den Leitzins bei 5,5% zu belassen, um die Inflation nachhaltig zu steuern. Diese Entscheidung wurde durch geopolitische Spannungen und eine unsichere globale Wirtschaftslage beeinflusst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EU-Verfahren und geopolitische Spannungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Kommission hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn eingeleitet, da die steuerliche Begünstigung ungarischer Staatsanleihen im Vergleich zu ausländischen Anleihen als diskriminierend angesehen wird. Ungarn hat nun zwei Monate Zeit, um auf die Vorwürfe zu reagieren, andernfalls könnten rechtliche Schritte folgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ungarische Finanzministerium hat auf das Verfahren reagiert und erklärt, dass alle möglichen Lösungen geprüft werden. Die Steuerfreiheit der ungarischen Anleihen wird als ein wichtiger Anreiz für Investoren angesehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energiepreise und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ungarische Wirtschaft sieht sich steigenden Energiepreisen gegenüber, die insbesondere den Transportsektor belasten. In diesem Kontext haben Ungarn und Kroatien ein gemeinsames Erdgasforschungs- und Produktionsprojekt gestartet, das Zaláta-Dravica. Diese Initiative könnte zur Diversifizierung der Energiequellen beitragen und die Abhängigkeit von externen Energiepreisen verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Transportsektor zu entlasten, hat die ungarische Regierung die Energiesteuer für Diesel bis zum 31. Dezember um 25 Forint pro Liter gesenkt. Diese Maßnahme wird voraussichtlich 6,3 Milliarden Forint kosten und ist eine direkte Antwort auf die hohen Energiepreise und die Forderungen der Transportverbände.</p>


<figure class="plww-chart"><div class="plww-chart-title">Erdgaspreise steigen deutlich</div><svg class="plww-svg" viewBox="0 0 640 250" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" aria-label="Erdgaspreise steigen deutlich"><title>Erdgaspreise steigen deutlich</title><line class="plww-grid" x1="52" y1="220" x2="536" y2="220" stroke="#e1e0d9" stroke-width="1"/><text class="plww-tick" x="44" y="224" text-anchor="end" font-size="11" fill="#898781" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">65,00</text><line class="plww-grid" x1="52" y1="168.5" x2="536" y2="168.5" stroke="#e1e0d9" stroke-width="1"/><text class="plww-tick" x="44" y="172.5" text-anchor="end" font-size="11" fill="#898781" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">70,00</text><line class="plww-grid" x1="52" y1="117" x2="536" y2="117" stroke="#e1e0d9" stroke-width="1"/><text class="plww-tick" x="44" y="121" text-anchor="end" font-size="11" fill="#898781" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">75,00</text><line class="plww-grid" x1="52" y1="65.5" x2="536" y2="65.5" stroke="#e1e0d9" stroke-width="1"/><text class="plww-tick" x="44" y="69.5" text-anchor="end" font-size="11" fill="#898781" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">80,00</text><line class="plww-grid" x1="52" y1="14" x2="536" y2="14" stroke="#e1e0d9" stroke-width="1"/><text class="plww-tick" x="44" y="18" text-anchor="end" font-size="11" fill="#898781" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">85,00</text><text class="plww-tick" x="52" y="240" text-anchor="start" font-size="11" fill="#898781" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">11. Sep.</text><text class="plww-tick" x="294" y="240" text-anchor="middle" font-size="11" fill="#898781" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">25. Sep.</text><text class="plww-tick" x="536" y="240" text-anchor="end" font-size="11" fill="#898781" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">9. Okt.</text><path class="plww-area plww-area-1" d="M52 70.4L103.9 39.1L121.1 64.9L138.4 85.8L155.7 103.1L173 70.5L224.9 135L242.1 134.1L259.4 147.8L276.7 115.9L294 147.2L345.9 133.1L363.1 170.5L380.4 144.2L397.7 127.9L415 119.5L466.9 132.3L484.1 109.9L501.4 85.3L518.7 77.4L536 50.7L536 220L52 220Z" fill="#2a78d6" fill-opacity="0.10"/><path class="plww-line plww-line-1" d="M52 70.4L103.9 39.1L121.1 64.9L138.4 85.8L155.7 103.1L173 70.5L224.9 135L242.1 134.1L259.4 147.8L276.7 115.9L294 147.2L345.9 133.1L363.1 170.5L380.4 144.2L397.7 127.9L415 119.5L466.9 132.3L484.1 109.9L501.4 85.3L518.7 77.4L536 50.7" fill="none" stroke="#2a78d6" stroke-width="2" stroke-linejoin="round" stroke-linecap="round"><title>Erdgas TTF (EUR/MWh)</title></path><circle class="plww-dot plww-dot-1" cx="536" cy="50.7" r="4.5" fill="#2a78d6" stroke="#fcfcfb" stroke-width="2"/><text class="plww-value" x="547" y="47.7" font-size="12" font-weight="600" fill="#0b0b0b" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif" style="font-variant-numeric:tabular-nums">81,43</text><text class="plww-endlabel" x="547" y="62.7" font-size="11" fill="#52514e" font-family="system-ui, -apple-system, &quot;Segoe UI&quot;, sans-serif">Erdgas TTF (EUR/MWh)</text><line class="plww-axis" x1="52" y1="220" x2="536" y2="220" stroke="#c3c2b7" stroke-width="1"/></svg><figcaption>Die Erdgaspreise stiegen in dieser Woche um 8,9 %, was die Energieversorgung in Ungarn beeinflussen könnte. <span class="plww-chart-source">Quelle: Yahoo Finance · Stand: 11. Oktober 2026</span></figcaption><details class="plww-chart-data"><summary>Datentabelle</summary><table class="plww-data-table"><thead><tr><th scope="col">Datum</th><th scope="col">Erdgas TTF (EUR/MWh)</th></tr></thead><tbody><tr><th scope="row">11.9.2026</th><td>79,52</td></tr><tr><th scope="row">16.9.2026</th><td>78,03</td></tr><tr><th scope="row">21.9.2026</th><td>73,25</td></tr><tr><th scope="row">24.9.2026</th><td>75,11</td></tr><tr><th scope="row">29.9.2026</th><td>69,81</td></tr><tr><th scope="row">2.10.2026</th><td>74,76</td></tr><tr><th scope="row">7.10.2026</th><td>78,08</td></tr><tr><th scope="row">9.10.2026</th><td>81,43</td></tr></tbody></table></details></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Börse und Märkte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der BUX-Index konnte in der vergangenen Woche um 3,3 % zulegen und schloss bei 141.671 Punkten. Dies steht im Gegensatz zu den Entwicklungen an anderen europäischen Börsen, wo der ATX um 2,6 % fiel und bei 6.543,5 Punkten schloss. Der WIG 20 verzeichnete einen Anstieg um 1,4 % auf 4.185,5 Punkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den Einzelwerten der Budapester Börse verzeichneten 12 von 14 Werten einen Kursanstieg. Besonders hervorzuheben ist MOL, dessen Kurs um 4,2 % auf 5.055,0 Forint stieg. Rába konnte um 5,0 % zulegen und schloss bei 3.275,0 Forint. Auch Masterplast zeigte sich stark und stieg um 2,5 % auf 2.900,0 Forint. Bei OTP Bank gab es einen marginalen Anstieg von 0,1 % auf 40.300 Forint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rohstoffsektor stieg der Preis für Erdgas TTF um 8,9 % auf 81,43 EUR/MWh, während der Brent-Ölpreis um 2,4 % auf 104,7 USD pro Barrel anstieg. Die Bewegungen im Devisenmarkt zeigen, dass der Forint gegenüber dem Euro um 1,1 % fester wurde und bei 365,1 Forint notierte.</p>


<div class="plww-boerse"><div class="plww-mkt-block"><h3 class="plww-mkt-head">Indizes</h3><table class="plww-mkt"><thead><tr><th scope="col">Wert</th><th scope="col" class="num">Punkte</th><th scope="col" class="num">Woche</th></tr></thead><tbody><tr><th scope="row">BUX <span class="plww-mkt-unit">Budapest</span></th><td class="num">141.671</td><td class="num up">▲ +3,3 %</td></tr><tr><th scope="row">WIG 20 <span class="plww-mkt-unit">Warschau</span></th><td class="num">4.185,5</td><td class="num up">▲ +1,4 %</td></tr><tr><th scope="row">ATX <span class="plww-mkt-unit">Wien</span></th><td class="num">6.543,5</td><td class="num down">▼ −2,6 %</td></tr><tr><th scope="row">DAX <span class="plww-mkt-unit">Frankfurt</span></th><td class="num">25.087</td><td class="num down">▼ −0,6 %</td></tr><tr><th scope="row">Euro Stoxx 50 <span class="plww-mkt-unit">Euroraum</span></th><td class="num">6.173,4</td><td class="num down">▼ −1,0 %</td></tr><tr><th scope="row">S&amp;P 500 <span class="plww-mkt-unit">New York</span></th><td class="num">7.811,5</td><td class="num up">▲ +1,2 %</td></tr><tr><th scope="row">Shanghai Composite <span class="plww-mkt-unit">Schanghai</span></th><td class="num">3.813,8</td><td class="num down">▼ −0,7 %</td></tr></tbody></table></div><div class="plww-mkt-block"><h3 class="plww-mkt-head">Budapester Wertpapierbörse</h3><table class="plww-mkt"><thead><tr><th scope="col">Wert</th><th scope="col" class="num">Kurs</th><th scope="col" class="num">Woche</th></tr></thead><tbody><tr><th scope="row">OTP Bank <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">40.300</td><td class="num up">▲ +0,1 %</td></tr><tr><th scope="row">MOL <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">5.055,0</td><td class="num up">▲ +4,2 %</td></tr><tr><th scope="row">Richter Gedeon <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">12.350</td><td class="num up">▲ +1,0 %</td></tr><tr><th scope="row">Magyar Telekom <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">2.562,0</td><td class="num up">▲ +1,7 %</td></tr><tr><th scope="row">4iG <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">1.590,0</td><td class="num up">▲ +0,6 %</td></tr><tr><th scope="row">Opus Global <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">252,0</td><td class="num up">▲ +0,6 %</td></tr><tr><th scope="row">Waberer’s <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">4.270,0</td><td class="num down">▼ −0,7 %</td></tr><tr><th scope="row">AutoWallis <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">122,5</td><td class="num up">▲ +2,1 %</td></tr><tr><th scope="row">Alteo <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">3.850,0</td><td class="num down">▼ −1,5 %</td></tr><tr><th scope="row">Masterplast <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">2.900,0</td><td class="num up">▲ +2,5 %</td></tr><tr><th scope="row">ANY Biztonsági Nyomda <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">6.240,0</td><td class="num up">▲ +1,3 %</td></tr><tr><th scope="row">Zwack Unicum <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">28.900</td><td class="num up">▲ +0,7 %</td></tr><tr><th scope="row">Rába <span class="plww-mkt-unit">HUF</span></th><td class="num">3.275,0</td><td class="num up">▲ +5,0 %</td></tr><tr><th scope="row">Graphisoft Park <span class="plww-mkt-unit">EUR</span></th><td class="num">14,80</td><td class="num up">▲ +2,1 %</td></tr></tbody></table></div><div class="plww-mkt-block"><h3 class="plww-mkt-head">Rohstoffe und Energie</h3><table class="plww-mkt"><thead><tr><th scope="col">Wert</th><th scope="col" class="num">Kurs</th><th scope="col" class="num">Woche</th></tr></thead><tbody><tr><th scope="row">Brent-Öl <span class="plww-mkt-unit">USD/Barrel</span></th><td class="num">104,7</td><td class="num up">▲ +2,4 %</td></tr><tr><th scope="row">Erdgas TTF <span class="plww-mkt-unit">EUR/MWh</span></th><td class="num">81,43</td><td class="num up">▲ +8,9 %</td></tr><tr><th scope="row">Gold <span class="plww-mkt-unit">USD/Unze</span></th><td class="num">4.216,3</td><td class="num up">▲ +1,3 %</td></tr></tbody></table></div><div class="plww-mkt-block"><h3 class="plww-mkt-head">Devisen (EZB-Referenzkurse)</h3><table class="plww-mkt"><thead><tr><th scope="col">Wert</th><th scope="col" class="num">je 1 Euro</th><th scope="col" class="num">Woche</th></tr></thead><tbody><tr><th scope="row">EUR/HUF <span class="plww-mkt-unit">Forint</span></th><td class="num">365,1</td><td class="num down">▼ −1,1 %</td></tr><tr><th scope="row">EUR/PLN <span class="plww-mkt-unit">Złoty</span></th><td class="num">4,384</td><td class="num up">▲ +0,1 %</td></tr><tr><th scope="row">EUR/CZK <span class="plww-mkt-unit">Krone (CZ)</span></th><td class="num">24,369</td><td class="num down">▼ −0,4 %</td></tr><tr><th scope="row">EUR/RON <span class="plww-mkt-unit">Leu</span></th><td class="num">5,341</td><td class="num down">▼ −0,2 %</td></tr><tr><th scope="row">EUR/USD <span class="plww-mkt-unit">US-Dollar</span></th><td class="num">1,1206</td><td class="num down">▼ −0,2 %</td></tr><tr><th scope="row">EUR/CHF <span class="plww-mkt-unit">Franken</span></th><td class="num">0,9313</td><td class="num up">▲ +0,4 %</td></tr></tbody></table></div><p class="plww-mkt-foot">Schlussstände, Veränderung zur Vorwoche. Bei den Devisen bedeutet ein Plus einen festeren Euro und damit eine schwächere Landeswährung. Quellen: Yahoo Finance, EZB-Referenzkurse (frankfurter.dev). Stand: 11. Oktober 2026, 18:00 Uhr. Alle Angaben ohne Gewähr, keine Anlageberatung.</p></div>



<h2 class="wp-block-heading">Was in der kommenden Woche ansteht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der kommenden Woche wird die ungarische Regierung voraussichtlich weitere Details zur geplanten Vermögenssteuer und zur Haushaltsplanung für 2027 bekannt geben. Zudem stehen wichtige Gespräche mit der EU über die steuerliche Behandlung von Staatsanleihen an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz notiert</h2>


<div class="plww-notes-wrap"><h3 class="plww-notes-region">Ungarn</h3><ul class="plww-notes"><li class="plww-note"><span class="plww-note-date">Mo., 5. Okt.</span> <strong class="plww-note-headline">K&amp;H Bank und Mastercard verlängern Partnerschaft bis 2030</strong> <span class="plww-note-body">K&amp;H Bank und Mastercard haben ihre strategische Partnerschaft bis 2030 verlängert, um Innovationen im Bereich digitaler Zahlungen und Sicherheitslösungen voranzutreiben. Die Partnerschaft umfasst auch die Entwicklung von KI-gestützten Zahlungslösungen.</span> <span class="plww-note-figures">1,1 Mio. Kunden · 750.000 aktive Mobile-Banking-Nutzer</span> <span class="plww-note-source">Quelle: <a href="https://bbj.hu/economy/finance/banking/kh-bank-and-mastercard-extend-strategic-partnership-through-2030/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Budapest Business Journal</a></span></li><li class="plww-note"><span class="plww-note-date">Mo., 5. Okt.</span> <strong class="plww-note-headline">Kapitalzuflüsse in ungarische Investmentfonds sinken im August</strong> <span class="plww-note-body">Im August verzeichneten ungarische Investmentfonds Kapitalzuflüsse von 138 Milliarden Forint. Der Nettowert der Fonds betrug zum Ende des Monats 28,757 Billionen Forint, was einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt.</span> <span class="plww-note-figures">Kapitalzuflüsse 138 Mrd. Forint · Nettowert 28,757 Bio. Forint</span> <span class="plww-note-source">Quelle: <a href="https://bbj.hu/economy/statistics/analysis/hungarian-investment-fund-inflows-fall-to-huf-138-bln-in-august/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Budapest Business Journal</a></span></li><li class="plww-note"><span class="plww-note-date">Mo., 5. Okt.</span> <strong class="plww-note-headline">Regierung diskutiert mögliche Beendigung des Zinsstopps</strong> <span class="plww-note-body">Die ungarische Regierung führt Gespräche mit der Ungarischen Bankenvereinigung über die mögliche Beendigung des Zinsstopps, der seit Januar 2022 in Kraft ist. Etwa 200.000 Kunden könnten von einer Änderung betroffen sein.</span> <span class="plww-note-figures">200.000 betroffene Kunden</span> <span class="plww-note-source">Quelle: <a href="https://index.hu/gazdasag/2026/10/05/kamatstop-kivezetese-magyar-bankszovetseg-penzugyminiszterium/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Index</a></span></li><li class="plww-note"><span class="plww-note-date">Mo., 5. Okt.</span> <strong class="plww-note-headline">Wichtige industrielle Produktionsdaten werden erwartet</strong> <span class="plww-note-body">In dieser Woche werden wichtige makroökonomische Daten zur industriellen Produktion in Ungarn veröffentlicht, die einen Einblick in die aktuelle wirtschaftliche Lage geben sollen. Die Zahlen werden am Dienstag vom Zentralen Statistischen Amt veröffentlicht.</span> <span class="plww-note-source">Quelle: <a href="https://www.vg.hu/vilaggazdasag-magyar-gazdasag/2026/10/ipar-termeles-varakozasok-2026-augusztus-teljes-ev?utm_source=hirstart&#038;utm_medium=referral&#038;utm_campaign=hiraggregator" rel="nofollow noopener" target="_blank">Világgazdaság</a></span></li><li class="plww-note"><span class="plww-note-date">Di., 6. Okt.</span> <strong class="plww-note-headline">Ungarn plant Aufnahme neuer Auslandskredite</strong> <span class="plww-note-body">Die ungarische Regierung könnte in Erwägung ziehen, einen neuen Kredit im Ausland aufzunehmen, da die EU-Mittel nicht schnell genug bereitgestellt werden. Dies könnte auch eine Reform des Rentensystems und eine Anhebung des Rentenalters zur Folge haben. Geplant ist ein Nettokredit von 8717 Mrd. Forint für 2026.</span> <span class="plww-note-figures">Nettokredit 8717 Mrd. Forint</span> <span class="plww-note-source">Quelle: <a href="https://www.vg.hu/vilaggazdasag-magyar-gazdasag/2026/10/imf-hitelfelvetel-tisza-kormany-erdobenye-kihelyezett?utm_source=hirstart&#038;utm_medium=referral&#038;utm_campaign=hiraggregator" rel="nofollow noopener" target="_blank">Világgazdaság</a></span></li><li class="plww-note"><span class="plww-note-date">Di., 6. Okt.</span> <strong class="plww-note-headline">Ungarn und Kroatien starten neues Erdgasprojekt</strong> <span class="plww-note-body">Ungarn und Kroatien haben ein gemeinsames Erdgasforschungs- und Produktionsprojekt, das Zaláta-Dravica, ins Leben gerufen. Dies wurde während eines Treffens zwischen dem ungarischen Wirtschafts- und Energieminister Kapitány István und der kroatischen Ministerin Orbán Anita bekannt gegeben.</span> <span class="plww-note-source">Quelle: <a href="https://www.vg.hu/vilaggazdasag-magyar-gazdasag/2026/10/kapitany-istvan-orban-anita-horvat-foldgaz-mol-janaf?utm_source=hirstart&#038;utm_medium=referral&#038;utm_campaign=hiraggregator" rel="nofollow noopener" target="_blank">Világgazdaság</a></span></li><li class="plww-note"><span class="plww-note-date">Di., 6. Okt.</span> <strong class="plww-note-headline">Ungarn führt im CEE-Markt für Elektrofahrzeuge</strong> <span class="plww-note-body">In Ungarn machen Elektroautos nun 10 Prozent der Neuzulassungen aus, was das Land zur führenden Nation in der Visegrád-Gruppe macht. Insgesamt sind bis zum zweiten Quartal über 145.000 alternative Kraftfahrzeuge im Land registriert.</span> <span class="plww-note-figures">Elektroautos 10 Prozent der Neuzulassungen · Alternative Kraftfahrzeuge über 145.000</span> <span class="plww-note-source">Quelle: <a href="https://bbj.hu/business/industry/automotive/hungarian-ev-market-continues-to-grow-leading-cee/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Budapest Business Journal</a></span></li><li class="plww-note"><span class="plww-note-date">Di., 6. Okt.</span> <strong class="plww-note-headline">Kleinunternehmerpauschale (Kleinunternehmerpauschale (kata) (ungarisch kata)) wird ab 2027 wieder ausgeweitet</strong> <span class="plww-note-body">Der ungarische Ministerpräsident Magyar Péter kündigte an, dass die Kleinunternehmerpauschale (Kleinunternehmerpauschale (kata) (ungarisch kata)) ab 2027 wieder für eine breitere Gruppe von Unternehmern zugänglich sein wird, einschließlich Teilzeitunternehmer und Rentner. Die monatliche Steuer für Hauptunternehmer wird auf 100.000 Forint erhöht, die jährliche Einnahmegrenze auf 22 Mio. Forint.</span> <span class="plww-note-figures">KATA monatliche Steuer 100.000 Forint · Jährliche Einnahmegrenze 22 Mio. Forint</span> <span class="plww-note-source">Quelle: <a href="https://telex.hu/gazdasag/2026/10/06/kata-adozas-valtozas-ekho-kiknek-hogyan-magyar-peter-bejelentes-reszletek" rel="nofollow noopener" target="_blank">Telex</a></span></li><li class="plww-note"><span class="plww-note-date">Fr., 9. Okt.</span> <strong class="plww-note-headline">VOSZ warnt vor Risiken des neuen Kleinunternehmerpauschale (Kleinunternehmerpauschale (kata) (ungarisch KATA))-Systems für Unternehmen</strong> <span class="plww-note-body">Die Vállalkozók és Munkáltatók Országos Szövetsége (VOSZ) unterstützt die Reform des kleinen Steuerpflichtigen-Gesetzes (Kleinunternehmerpauschale (Kleinunternehmerpauschale (kata) (ungarisch KATA))), fordert jedoch Änderungen, da einige Bestimmungen die unternehmerische Tätigkeit unnötig einschränken könnten. Besonders die 50-Prozent-Regel, die die Kleinunternehmerpauschale (kata)-Berechtigung bei einer hohen Abhängigkeit von einem Auftraggeber einschränkt, könnte viele Unternehmen in Schwierigkeiten bringen. Die Kleinunternehmerpauschale (kata)-Höhe beträgt 100.000 Forint für Hauptunternehmer und 50.000 Forint für Nebenunternehmer.</span> <span class="plww-note-figures">100.000 Forint · 50.000 Forint</span> <span class="plww-note-source">Quelle: <a href="https://www.vg.hu/vilaggazdasag-magyar-gazdasag/2026/10/vallalkozas-vosz-kata-szabalyozas-vallakozo?utm_source=hirstart&#038;utm_medium=referral&#038;utm_campaign=hiraggregator" rel="nofollow noopener" target="_blank">Világgazdaság</a></span></li><li class="plww-note"><span class="plww-note-date">Sa., 10. Okt.</span> <strong class="plww-note-headline">EY empfiehlt frühzeitige Vorbereitung auf ungarische Vermögensteuer</strong> <span class="plww-note-body">Die Beratungsfirma EY rät dazu, sich frühzeitig auf die geplante Vermögensteuer in Ungarn vorzubereiten, die ab dem 15. Dezember 2026 in Kraft treten könnte. Die Steuer würde für Nettowohlstand über 1 Milliarde Forint gelten, wobei der Steuersatz für Vermögen zwischen 1 und 100 Milliarden Forint 1% und darüber 1,5% betragen würde.</span> <span class="plww-note-figures">Vermögensteuer ab 1 Mrd. Forint · Steuersatz 1% bis 100 Mrd. Forint · Steuersatz 1,5% über 100 Mrd. Forint</span> <span class="plww-note-source">Quelle: <a href="https://bbj.hu/economy/statistics/analysis/ey-urges-early-preparation-for-hungarys-proposed-wealth-tax/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Budapest Business Journal</a></span></li><li class="plww-note"><span class="plww-note-date">Sa., 10. Okt.</span> <strong class="plww-note-headline">Varga Mihály äußert sich zur Euroeinführung</strong> <span class="plww-note-body">Varga Mihály, der ungarische Finanzminister, betonte, dass die Einführung des Euro für Ungarn vorteilhaft sein könnte, jedoch eine angemessene wirtschaftliche Vorbereitung wichtiger sei als der Zeitpunkt des Beitritts. Er warnte, dass die Einführung des Euro auch Risiken mit sich bringe, wie den Verlust der eigenen Geldpolitik.</span> <span class="plww-note-source">Quelle: <a href="https://index.hu/gazdasag/2026/10/10/varga-mihaly-mnb-magyar-nemzeti-bank-euro-bevezetes-gazdasag-feltetelek/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Index</a></span></li></ul></div>



<h2 class="wp-block-heading">Alle Wirtschaftsartikel dieser Woche</h2>


<ul class="plww-weekposts"><li><span class="plww-weekpost-date">Mi., 7. Okt.</span> <a href="https://www.pesterlloyd.net/ungarische-immobilienpreise-stagnieren-rueckgang-in-budapest/">Ungarische Immobilienpreise stagnieren – Rückgang in Budapest</a></li><li><span class="plww-weekpost-date">Fr., 9. Okt.</span> <a href="https://www.pesterlloyd.net/tschechien-waechst-oesterreich-rostet/">Tschechien wächst, Österreich rostet</a></li><li><span class="plww-weekpost-date">Fr., 9. Okt.</span> <a href="https://www.pesterlloyd.net/eu-china-hybriddeal-ungarn-autoindustrie/">Automobil-Hybriddeal mit China – EU macht Ungarn zum Produktionsstandort</a></li><li><span class="plww-weekpost-date">Sa., 10. Okt.</span> <a href="https://www.pesterlloyd.net/eu-budgetkuerzungen-irischer-vorschlag-sorgt-fuer-spannungen/">EU-Budgetkürzungen – Irischer Vorschlag sorgt für Spannungen</a></li><li><span class="plww-weekpost-date">Sa., 10. Okt.</span> <a href="https://www.pesterlloyd.net/zelenskyj-kritisiert-us-diesel-deal-mit-russland-geschenk-an-putin/">Zelenskyj kritisiert US-Diesel-Deal mit Russland – „Geschenk an Putin“</a></li><li><span class="plww-weekpost-date">So., 11. Okt.</span> <a href="https://www.pesterlloyd.net/us-militaer-greift-tanker-in-strasse-von-hormuz-an-spannungen-steigen/">US-Militär greift Tanker in Straße von Hormuz an – Spannungen steigen</a></li><li><span class="plww-weekpost-date">So., 11. Okt.</span> <a href="https://www.pesterlloyd.net/ungarn-deli-korvasut-vhid-mav-bahnbau-umbau/">Südring – Ungarn stoppt Déli Körvasút und nimmt V-Híd ins Visier</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Wirtschaftswoche fasst die Meldungen der Woche zusammen; die verwendeten Quellen sind bei den Kurznotizen einzeln verlinkt. Kurse: Yahoo Finance, Schlussstände der abgelaufenen Handelswoche. Devisen: EZB-Referenzkurse. Alle Angaben ohne Gewähr. Dieser Text ist Wirtschaftsberichterstattung und keine Anlageberatung. Hinweise auf Fehler bitte an redaktion@pesterlloyd.net – wir korrigieren transparent.</em></p>
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		<title>Zelenskyj kritisiert US-Diesel-Deal mit Russland &#8211; „Geschenk an Putin“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 14:55:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die geplante Diesel-Lieferung aus Russland st&#246;&#223;t in der Ukraine auf scharfe Kritik. Kyiv. Der ukrainische Pr&#228;sident Volodymyr Zelenskyj hat die Ank&#252;ndigung von US-Pr&#228;sident Donald Trump,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p class="wp-block-paragraph"><em>Die geplante Diesel-Lieferung aus Russland stößt in der Ukraine auf scharfe Kritik.</em></p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kyiv.</strong> Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyj hat die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, große Mengen Diesel aus Russland zu importieren, scharf kritisiert. Selenskyj bezeichnete die geplante Lieferung als &#8222;Geschenk&#8220; an den russischen Präsidenten Wladimir Putin und warnte, dass dies Investitionen in den Krieg gleichkomme. In sozialen Netzwerken äußerte er, dass Moskau mit weiterem &#8222;Terror und Gemeinheiten&#8220; danken werde. Die Vereinbarung sei &#8222;nicht fair und nicht ehrlich&#8220;, sagte er zudem dem US-Nachrichtenportal Axios.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Trump hatte mitgeteilt, er habe mit dem russischen Präsidenten vereinbart, dass „umgehend“ mehr als 300.000 Tonnen Diesel für die USA und den Weltmarkt zur Verfügung gestellt würden. Im Laufe des Novembers solle laut Trump eine weitere halbe Million Tonnen Diesel freigegeben werden sowie eine Million Tonnen „sofort danach“. Trump kündigte an, die Sanktionen gegen bestimmte russische Diesel-Lieferungen vorübergehend aufzuheben, um die hohen Dieselpreise in den USA zu dämpfen. Laut der US-Energiebehörde EIA entspricht eine Menge von 300.000 Tonnen rechnerisch dem US-Verbrauch für gut 14 Stunden. Experten bezweifeln jedoch, dass die Lieferung einen signifikanten Einfluss auf die Preise haben wird.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung der USA belastet die diplomatischen Beziehungen zwischen Kyiv und Washington. Trumps Ankündigung steht im Widerspruch zu einem kürzlich unterzeichneten Gesetz, das Sanktionen gegen Käufer russischer Energie vorsieht. Auch die Demokraten im US-Kongress äußerten Kritik an diesem Kurswechsel.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Die Diesel-Lieferung aus Russland erfolgt inmitten eines angespannten geopolitischen Klimas, das durch den anhaltenden Krieg gegen den Iran und ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien verschärft wird. Diese Entwicklungen haben die globalen Energiemärkte destabilisiert. Der Dieselmarkt ist besonders fragil, da nach Branchenschätzungen derzeit rund ein Viertel der für den täglichen Verbrauch nötigen Produktion fehlt &#8211; vor allem, weil aus großen Raffinerien im Nahen Osten wegen des Konflikts rund um die Teilsperrung der Straße von Hormuz weniger Ware kommt und der russische Raffinerie-Sektor infolge ukrainischer Angriffe nur eingeschränkt arbeitet.</p>
</p>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="TjRyTjk6YD"><p><a href="https://www.pesterlloyd.net/die-auswirkungen-der-blockade-der-strasse-von-hormuz-auf-europas-wirtschaft-und-inflation/">Die Auswirkungen der Blockade der Straße von Hormuz auf Europas Wirtschaft und Inflation</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Die Auswirkungen der Blockade der Straße von Hormuz auf Europas Wirtschaft und Inflation“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/die-auswirkungen-der-blockade-der-strasse-von-hormuz-auf-europas-wirtschaft-und-inflation/embed/#?secret=THxsVk4CFZ#?secret=TjRyTjk6YD" data-secret="TjRyTjk6YD" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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</p>
<p class="wp-block-paragraph">Die Situation wird voraussichtlich auch bei kommenden internationalen Treffen diskutiert werden, da die Auswirkungen auf die Ukraine und die globale Energiesicherheit erheblich sein könnten. Trumps Schritt steht im Zusammenhang mit dem Bemühen, die hohen Treibstoffpreise vor den Zwischenwahlen zu dämpfen. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Wie genau Russland, das derzeit selber Diesel importiert, die Exporte überhaupt bewerkstelligen will &#8211; angesichts eklatantem Mangel im Inland &#8211; ist ohnehin nicht klar. Kritiker vermuten ein populistisches Geschenk an Trump vor den Midterms. Die Kolportierte Menge ist zu Gering um irgendwelche ernsthaften Auswirkungen auf den Rekordpreis in den USA zu haben. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong>: ORF, Der Standard, Politico, <a href="https://indy.finance" target="_blank" rel="noopener">Indy.Finance</a><br /><strong>Photo</strong>: Pester Lloyd (Grafik)</p></p>
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		<title>EU-Budgetkürzungen &#8211; Irischer Vorschlag sorgt für Spannungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Wirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 14:52:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
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					<description><![CDATA[Der irische Vorschlag sieht eine K&#252;rzung des EU-Budgets um 159 Milliarden Euro vor. Br&#252;ssel. Die irische Pr&#228;sidentschaft des EU-Rats hat einen neuen Vorschlag f&#252;r den&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Der irische Vorschlag sieht eine Kürzung des EU-Budgets um 159 Milliarden Euro vor.</em></p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Brüssel.</strong> Die irische Präsidentschaft des EU-Rats hat einen neuen Vorschlag für den nächsten siebenjährigen EU-Haushalt vorgelegt. Der Haushalt hat damit gegenüber dem ursprünglichen Vorschlag der Europäischen Kommission bereits eine Kürzung um 159 Milliarden Euro erfahren, was rund acht Prozent des Gesamtbudgets für den Zeitraum von 2028 bis 2034 entspricht. Der Vorschlag zielt darauf ab, die Forderungen einer von Deutschland geführten Gruppe von Ländern zu erfüllen, die auf drastische Einsparungen drängen.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der irische Vorschlag, bekannt als &#8218;<strong>negobox</strong>&#8218;, sieht Kürzungen von 122 Milliarden Euro im Vergleich zur vorherigen Verhandlungsgrundlage der zyprischen Ratspräsidentschaft vor. Die bevorstehenden Diskussionen unter den 27 EU-Staats- und Regierungschefs versprechen angesichts der gespaltenen Meinungen innerhalb der EU eine angespannte Atmosphäre. Unter anderem sollen die Entwicklungshilfe um 38 Milliarden Euro und die Wettbewerbsfähigkeitsbudgets um 75 Milliarden Euro gekürzt werden.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">In einer Konzession an die sog. &#8218;<em>Freunde der Kohäsion&#8216;</em>, eine Gruppe südlicher und östlicher EU-Staaten, hat Irland beschlossen, Subventionen für Landwirte und regionale Auszahlungen, die politisch sensibel sind und die Hälfte des Gesamtbudgets ausmachen, von Kürzungen auszunehmen. Stattdessen wurden die Einsparungen hauptsächlich bei der Auslandshilfe, der Wettbewerbsfähigkeit und den Verwaltungskosten vorgenommen. Ein Notfallfonds, bekannt als <em>&#8218;EU Facility cushion&#8216;</em>, wurde ebenfalls gestrichen.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Verhandlungen über das EU-Budget sind entscheidend für die Finanzierung von Projekten in Bereichen wie Infrastruktur, Forschung und Entwicklung sowie Klimaschutz, die für die Mitgliedsstaaten von großer Bedeutung sind. Die EU-Botschafter werden am Sonntag auf den Vorschlag reagieren, bevor die Staats- und Regierungschefs am Donnerstag darüber diskutieren. Ziel ist es, bis Ende des Jahres eine Einigung zu erzielen, bevor Wahlen in Frankreich, Polen und Italien die Verhandlungen stören könnten.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die irische Präsidentschaft hat keine wesentlichen Änderungen an einem Paket von fünf neuen EU-weiten Steuern vorgenommen, das von der Kommission vorgeschlagen wurde, um insgesamt 66 Milliarden Euro für das Budget zu generieren. Dies enttäuschte Länder wie Frankreich, das auf die Aufnahme von Abgaben auf digitale Giganten, Online-Glücksspiel und Kryptowährungsunternehmen gedrängt hatte. Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, beabsichtigt, während des Treffens der Staats- und Regierungschefs ein akzeptables Steuerpaket zu fixieren.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong>: Politico<br /><strong>Photo</strong>: Pester Lloyd (Grafik)</p></p>
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