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	<title>Hitzewelle &#8211; Pester Lloyd</title>
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	<description>Deutschsprachige Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa - seit 1854</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 Sep 2026 16:18:00 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Hitzewelle &#8211; Pester Lloyd</title>
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	<item>
		<title>Dürre reduziert Weinernte in Österreich drastisch &#8211; Winzer in Sorge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 16:17:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Weinbau]]></category>
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					<description><![CDATA[Die &#246;sterreichische Weinernte f&#228;llt 2026 um 28 Prozent niedriger aus als in den Vorjahren. Wien. Die &#246;sterreichischen Winzer stehen 2026 vor einer erheblichen Herausforderung: Die&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Die österreichische Weinernte fällt 2026 um 28 Prozent niedriger aus als in den Vorjahren.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wien.</strong> Die österreichischen Winzer stehen 2026 vor einer erheblichen Herausforderung: Die diesjährige Weinernte wird voraussichtlich um 28 Prozent niedriger ausfallen als der Durchschnitt der Jahre 2021 bis 2025. Die Winzer rechnen mit einem Ertrag von 1,7 Millionen Hektoliter Wein. Grund dafür ist die anhaltende Dürre, die zu kleineren Beeren und damit zu einem geringeren Ernteertrag geführt hat. &#8222;<em>Die extreme Trockenheit hat deutliche Spuren hinterlassen&#8220;</em>, sagte Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager am Donnerstag in Wien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders betroffen sind die Weinbaugebiete in Niederösterreich und dem Burgenland, wo die Trockenheit der letzten Monate die Reben stark beansprucht hat. Die Winzer sind besorgt über die Auswirkungen auf die Qualität und Menge des produzierten Weins, was auch wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen könnte. Im Vorjahr gab es mit rund 2,6 Millionen Hektoliter fast eine Rekordernte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Vergangenheit haben Witterungsbedingungen immer wieder Einfluss auf die Weinproduktion in Österreich gehabt. Die aktuelle Dürre ist jedoch besonders schwerwiegend, da sie über einen längeren Zeitraum anhält und die Böden in vielen Weinbaugebieten stark ausgetrocknet. Wegen der Hitze begann die Weinernte dieses Jahr deutlich früher als üblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Winzer müssen sich auf veränderte klimatische Bedingungen einstellen, um zukünftige Ernteausfälle möglichst zu vermeiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong>: Der Standard<br><strong>Photo</strong>: Aciarium / Wikimedia Commons (CC BY 4.0)</p>
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		<item>
		<title>Budapest stellt um &#8211; Städtische Betriebe kehren zum gewohnten Arbeitsmodus zurück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 12:01:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Budapest]]></category>
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					<description><![CDATA[Budapest hebt zum 1. September seine jüngsten Energieeinschränkungen auf. Was sich bei Beleuchtung, Brunnen und im Betrieb der städtischen Unternehmen ändert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Nach einem Sommer mit gedrosselter Beleuchtung, stillstehenden Brunnen und Sparbetrieb bei den städtischen Unternehmen kündigt die Hauptstadt zum 1. September die Rückkehr zum regulären Arbeitsmodus an. Die Bilanz zeigt, wie Budapest mit Energie- und Wassersparen umgegangen ist.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Ab dem 1. September kehren die Unternehmen der ungarischen Hauptstadt zu ihrem ursprünglichen Arbeitsmodus zurück. Oberbürgermeister Gergely Karácsony kündigte am Sonntag in einem Facebook-Beitrag an, die städtischen Firmen würden „wieder nach der gewohnten Arbeitsordnung funktionieren“, nachdem sich die Energieversorgung stabilisiert habe. Die zuvor eingeführten Beschränkungen werden aufgehoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karácsony erinnerte daran, dass Budapest während Hitze und extremer Dürre auf die außergewöhnliche Lage reagiert hatte. Die städtischen Unternehmen führten Energie- und Wassersparmaßnahmen ein, während die Stadtverwaltung darauf achtete, die öffentlichen Dienstleistungen so wenig wie möglich zu verändern.</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-regular-font-size"><blockquote><p>Budapest könne, wenn es zusammenhalte, verantwortungsvoll auf die immer extremeren Folgen des Klimawandels reagieren, sagte Oberbürgermeister Gergely Karácsony.</p></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Maßnahmen zählten die Begrenzung des Energieverbrauchs im öffentlichen Verkehr und in den stadteigenen Unternehmen, sparsamere Bewässerung zum Schutz der Bäume sowie das vorübergehende Abschalten der dekorativen Beleuchtungen, der Springbrunnen und des Wasserfalls am Gellértberg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gebremste Bahnen, gedimmte Stadt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einen wesentlichen Hebel sah die Stadt im Verkehr. Nach Angaben der Stadtkommunikationsabteilung an die Nachrichtenagentur MTI ließen der Verkehrsverbund BKK und der Betreiber BKV im August ihre Fahrzeuge weniger intensiv beschleunigen und bremsen. In der Sparphase wurden im Straßenbahnnetz mehr als 661 Megawattstunden und bei den Metrolinien mehr als 355 Megawattstunden Energie eingespart.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kamen technische Eingriffe: BKK senkte den Energieeinsatz der Rolltreppen in den Metrostationen und reduzierte den Stromverbrauch im eigenen Bürogebäude nach eigenen Angaben um rund 20 Prozent. Die Budapesti Közművek (BKM) setzte die gesamte städtische Díszvilágítás &#8211; die dekorative Illumination &#8211; aus und erzielte dadurch knapp 20 Megawattstunden Einsparung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in ihren eigenen Netzen nahm BKM Anpassungen vor. Nach Unternehmensangaben sank die Spitzenlast im Strombezug um fast 4 Megawatt, die insgesamt erzielte Einsparung überstieg 120 Megawattstunden. Dieses Volumen entspricht nach Darstellung der Stadt der halbstündigen vollen Produktion einer Maschineneinheit des Atomkraftwerks Paks. BKM installiert zudem Jahr für Jahr Photovoltaikanlagen und erwartet bis Ende des Jahres eine bebaute Leistung von rund 1 Megawatt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur aktuellen Praxis gehört auch, das städtische Netz an das nationale Stromsystem anzupassen. Nach Angaben des Rathauses führt die Stadt mit der MOHU Budapest Zrt., Betreiberin des Budapester Müllheizkraftwerks, laufend Gespräche über zeitweise verringerte Wärmeabnahmen. In kritischen Phasen des Stromsystems kann die Anlage so zusätzliche elektrische Energie in das landesweite Netz einspeisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Alltag der Budapester wird nun vor allem sichtbar, dass Brunnen und der Wasserfall am Gellértberg wieder in Betrieb gehen und die zuvor abgeschalteten dekorativen Beleuchtungen an Gebäuden und Anlagen wieder eingesetzt werden. Der öffentliche Verkehr war während der Sparphase durchgehend in Betrieb; betroffen waren vor allem Fahrweise und technische Betriebsparameter, nicht das Linienangebot.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Dg64SR7j1G"><a href="https://www.pesterlloyd.net/nach-mitternacht-rollt-die-stadt-trends-der-budapester-verkehrsbetriebe/">Nach Mitternacht rollt die Stadt &#8211; Trends der Budapester Verkehrsbetriebe</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Nach Mitternacht rollt die Stadt – Trends der Budapester Verkehrsbetriebe“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/nach-mitternacht-rollt-die-stadt-trends-der-budapester-verkehrsbetriebe/embed/#?secret=b77jpbgerk#?secret=Dg64SR7j1G" data-secret="Dg64SR7j1G" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Karácsony betonte, die jüngsten Wochen hätten gezeigt, dass Budapest gemeinsam verantwortungsvoll auf die immer extremeren Folgen des Klimawandels reagieren könne. Die nun beendeten Maßnahmen zielten darauf, Energie- und Wasserverbrauch zu senken und gleichzeitig die zentralen kommunalen Dienstleistungen aufrechtzuerhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>MTI<br><strong>Photo: </strong>Zum 1. September kehren dekorative Beleuchtung und regulärer Betrieb in Budapest weitgehend zurück – die Sparinstrumente bleiben dennoch verfügbar, Globetrotter19 / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)</p>
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		<title>Paks Atomkraftwerk wieder leistungsfähig &#8211; Entspannung in Ungarns Energieversorgung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 12:13:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Atomkraftwerk Paks stabilisiert Ungarns Energieversorgung durch gemeinschaftliches Engagement und Infrastrukturentwicklung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Wiederhochfahren des Atomkraftwerks Paks aufgrund eines gestiegenen Donauwasserstands steht im Zusammenhang mit breiten Einsparbemühungen in der Gesellschaft und dem Ausbau der Infrastruktur rund um das Kraftwerk.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Paks. </strong>Die Wiederaufnahme des Regelbetriebs im Atomkraftwerk Paks ist ein wichtiger Schritt. Am 23. August 2026 verkündete Ministerpräsident Magyar Péter, dass das Kraftwerk am Morgen bereits über 800 Megawatt Leistung erbrachte, die Leistung in Kürze 1000 Megawatt erreichen werde und voraussichtlich bis Mittwoch die volle Kapazität von 2000 Megawatt erreicht sein soll. 7 von 8 Pumpen können Kühlwasser aus der Donau entnehmen &#8211; vor weniger als einem Monat stand der Betrieb kurz vor der Komplettabschaltung, da der nötige Wasserstand nur 1-2 Zentimeter über dem Minimum gelegen ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wiederinbetriebnahme war entscheidend, um eine drohende Energiekrise abzuwenden. Notfallmaßnahmen und der Anstieg des Donaupegels ermöglichten eine frühere Wiederaufnahme der Stromproduktion.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="LXAV9deNB3"><a href="https://www.pesterlloyd.net/steine-gegen-den-stillstand-ungarn-baut-sich-am-akw-paks-die-donau-zurecht/">Steine gegen den Stillstand &#8211; Ungarn baut sich am AKW Paks die Donau zurecht</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Steine gegen den Stillstand – Ungarn baut sich am AKW Paks die Donau zurecht“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/steine-gegen-den-stillstand-ungarn-baut-sich-am-akw-paks-die-donau-zurecht/embed/#?secret=xYFZ5TYh9j#?secret=LXAV9deNB3" data-secret="LXAV9deNB3" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Einsparungen von Unternehmen und Gesellschaft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Zeit beteiligten sich viele Menschen und Unternehmen aktiv an der Bewältigung der Krise. Wirtschafts- und Energieminister Kapitány István hob hervor, dass Bürger und Unternehmen aktiv zur Energieeinsparung beitrugen. Während der ersten Hitzewelle änderten 84 Prozent der Bevölkerung ihre Verbrauchsgewohnheiten, und rund tausend Unternehmen boten freiwillig betriebliche Maßnahmen an, um weniger Energie zu verbrauchen oder nicht dann, wenn das Stromnetz sie am dringendsten benötigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die infrastrukturellen Maßnahmen rund um das Atomkraftwerk Paks waren ebenfalls von Bedeutung. Ein wichtiger Aspekt war ist Bau einer sogenannten Fenékküszöbs &#8211; Sohlschwelle &#8211; in der Donau, die den Wasserstand anhebt und so die Kühlung des Kraftwerks auch bei extrem niedrigen Pegel der Donau sichern soll. Verteidigungsminister Ruszin-Szendi Romulusz berichtete, dass der Bau dieser Struktur gut voranschreitet und noch etwa 150 Meter fehlen, bis die von beiden Donauufern her entstehenden Teile der Sohlschwelle aufeinandertreffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung hält an der längst unter der Orbán-Regie in Beton gegossenen Erweiterung der Reaktorkapazitäten von Paks fest. Der Bau von Block 5 begann am 5. Februar 2026 mit dem Gießen des ersten Betons, und am 18. März 2026 starteten die Aushubarbeiten für die Baugrube von Block 6; beide neuen Blöcke sollen bis 2032 in Betrieb genommen werden.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="wNwAZlRn7E"><a href="https://www.pesterlloyd.net/serbien-spuert-auswirkungen-des-donau-niedrigwassers-wirtschaft-in-alarmbereitschaft/">Serbien spürt Auswirkungen des Donau-Niedrigwassers &#8211; Wirtschaft in Alarmbereitschaft</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Serbien spürt Auswirkungen des Donau-Niedrigwassers – Wirtschaft in Alarmbereitschaft“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/serbien-spuert-auswirkungen-des-donau-niedrigwassers-wirtschaft-in-alarmbereitschaft/embed/#?secret=m2onUhWHqt#?secret=wNwAZlRn7E" data-secret="wNwAZlRn7E" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ministerpräsident Magyar Péter betonte, dass angesichts der vom Klimawandel verursachten Krisensituation gehandelt werden müsse, um Ungarn zu retten. Er kündigte Gesetzesvorschläge zu Klima-, Wasser- und Energiewirtschaft an, in denen festgelegt werden soll, was zum Schutz Ungarns in der durch den Klimawandel verursachten Krisensituation zu tun ist. Er sagte, wenn nichts getan werde, bewege man sich in Richtung Vernichtung und man sei wahrscheinlich schon über die sprichwörtliche 24. Stunde hinaus, um das Land zu retten. Eine Drastische Rede &#8211; angesichts einer drastischen Klimakrise. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>MTI, ORF, derstandard.at<br><strong>Photo: </strong>Das Atomkraftwerk Paks spielt eine Schlüsselrolle in der Stabilisierung der ungarischen Energieversorgung, PROIAEA Imagebank / Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)</p>
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		<title>Hitzewelle fordert Tausende Todesopfer in Europa &#8211;  Rekordsommer und Klimakrise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 09:38:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Bis zu 32.000 zus&#228;tzliche Todesf&#228;lle durch die Hitzewelle &#8211; Armut gro&#223;er Faktor Br&#252;ssel. Ein neuer Bericht legt nahe, dass die j&#252;ngsten Hitzewellen in Europa zu&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bis zu 32.000 zusätzliche Todesfälle durch die Hitzewelle &#8211; Armut großer Faktor</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Brüssel.</strong> Ein neuer Bericht legt nahe, dass die jüngsten Hitzewellen in Europa zu mehr als 32.000 zusätzlichen Todesfällen zwischen Mitte Juli und Mitte August geführt haben. Diese Schätzung stammt von der Beobachtungsplattform EuroMomo, die von der EU-Gesundheitsbehörde ECDC und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt wird. Besonders betroffen sind ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen, die anfälliger für extreme Temperaturen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland allein kamen im Sommer schätzungsweise 14.000 Menschen aufgrund der Hitze ums Leben, wie das Robert-Koch-Institut bekannt gab. In einer Auswertung der Zahlen der nationalen Gesundheitsbehörden durch die Nachrichtenagentur AFP wurden in acht Ländern – Österreich, Deutschland, Belgien, England, Frankreich, die Niederlande, Portugal und Spanien – insgesamt 33.000 zusätzliche Todesfälle oder Todesfälle, die in direktem Zusammenhang mit der Hitze standen, ermittelt. Besonders viele Todesfälle gab es in der letzten Juni-Woche mit 16.000 zusätzlichen Todesfällen und in der ersten Juli-Woche mit rund 8.000 Todesfällen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hitzewellen, die in den Sommermonaten auftraten, führten zu zahlreichen Hitzeschlägen und anderen hitzebedingten Erkrankungen. In mehreren Ländern wurden Notfallpläne aktiviert, um die medizinische Versorgung sicherzustellen. Trotz dieser Maßnahmen konnten viele Todesfälle nicht verhindert werden, was die Verwundbarkeit der Bevölkerung gegenüber extremen Wetterereignissen unterstreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Experten prognostizieren, dass solche Hitzewellen in Zukunft viel häufiger und intensiver werden, wenn die globale Erwärmung nicht sofort eingedämmt wird. Die Regierungen werden aufgefordert, nicht nur kurzfristige Maßnahmen zu ergreifen, sondern auch langfristige Strategien zu entwickeln, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern. Die Schätzungen von EuroMomo sollen in den kommenden Wochen weiter verfeinert werden, was die Gesamtzahl der zusätzlichen Todesfälle noch ändern könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Europäischen Union wird die Debatte über die Anpassung an den Klimawandel und die Reduzierung von Treibhausgasemissionen intensiviert. Berücksichtigt werden bei EuroMomo nur die offiziellen Statistiken aus 23 europäischen Ländern, nicht aber ein Teil Osteuropas.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong>: ORF, Der Standard<br><strong>Photo</strong>: Pester Lloyd (Grafik)</p>
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		<title>Festnahmen nach Bränden in Griechenland &#8211; Vorsatz und Fahrlässigkeit im Fokus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 14:24:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Waldbrände]]></category>
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					<description><![CDATA[Pyromanie und kriminelle Brandrodung spielen eine gro&#223;e Rolle in der Bek&#228;mpfung von Zunehmenden Waldbr&#228;nden Athen. In Griechenland wurden seit Jahresbeginn 308 Personen im Zusammenhang mit&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Pyromanie und kriminelle Brandrodung spielen eine große Rolle in der Bekämpfung von Zunehmenden Waldbränden</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Athen.</strong> In Griechenland wurden seit Jahresbeginn 308 Personen im Zusammenhang mit fahrlässig oder vorsätzlich verursachten Bränden festgenommen. In 272 Fällen wird ihnen Fahrlässigkeit vorgeworfen, während in 36 Fällen Vorsatz vermutet wird. Diese Festnahmen sind Teil der Bemühungen, die wiederkehrenden Feuerkatastrophen im Land einzudämmen, wie Feuerwehrsprecher Giorgos Artopoios am Freitag erklärte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Waldbrände wie in Peristeria auf Salamina führen jedes Jahr zu massiven Schäden für Natur, Tiere und Wirtschaft sowie insbesondere den Tourismus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong>: Der Standard<br><strong>Photo</strong>: Löschhelikopter &#8211; Eusebius / Wikimedia Commons (CC BY 3.0)</p>
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		<item>
		<title>Österreich erlebt trockenstes Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 10:01:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Niederschlagsdefizit und hohe Temperaturen belasten das Land Wien. &#214;sterreich hat in den vergangenen zw&#246;lf Monaten die trockenste Periode seit Messbeginn im Jahr 1850 erlebt, wie&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Niederschlagsdefizit und hohe Temperaturen belasten das Land</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wien.</strong> Österreich hat in den vergangenen zwölf Monaten die trockenste Periode seit Messbeginn im Jahr 1850 erlebt, wie die GeoSphere Austria berichtet. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Die vergangenen zwölf Monate werden als die trockensten seit Messbeginn im Jahr 1850 in die Geschichte eingehen“</em> </p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">bilanzierte Klimaforscher Klaus Haslinger von der GeoSphere Austria in einer Aussendung. Nach Angaben der GeoSphere Austria fielen im Zeitraum von 23. Februar bis 9. August nur 210,9 statt der üblichen 405 Millimeter Niederschlag. Die bisherigen Tiefstwerte aus den Jahren 2003 (265,8 Millimeter) und 2015 (275 Millimeter) wurden damit deutlich unterschritten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der STANDARD berichtet, Grasflächen seien verdorrt, und Bäume muteten herbstlich an, wobei ihre orangebraunen Blätter dem Wassermangel geschuldet seien. Wie die Fachleute von GeoSphere Austria mitteilen, sind es die trockensten zwölf Monate in der 176-jährigen Messgeschichte. Nach Angaben der GeoSphere Austria hat es in der Zeit von 1. Jänner bis 12. August 2026 auf 72 Prozent der österreichischen Landesfläche mehr trockene Tage gegeben als in jedem der vergangenen 65 Jahre. GeoSphere Austria zufolge hat es an einigen Messstellen im Osten wochenlang nicht geregnet, eine rasche Entspannung ist daher nicht absehbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong>: ORF, Der Standard<br><strong>Photo</strong>: Clemens Mosch / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)</p>
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		<title>Ungarns Sommerhitze &#8211; Maßnahmen gegen den Klimawandel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 09:27:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Budapest]]></category>
		<category><![CDATA[Budapest Pride]]></category>
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					<description><![CDATA[Budapest reagiert auf die zunehmende Hitze mit Maßnahmen wie Kühlungsinseln und erweiterter Straßenbewässerung. Bürgermeister Karácsony sieht die Hitze als neue Norm.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Hitzewellen in Ungarn nehmen zu. Budapest reagiert mit konkreten Schritten auf den Klimawandel.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Die Sommer in der ungarischen Hauptstadt werden immer heißer. Bürgermeister Gergely Karácsony hat klargestellt, dass die drückende Hitze zur neuen Realität wird. Er verwies auf wissenschaftliche Studien, die eine Zunahme von Hitzetagen und tropischen Nächten voraussagen. Diese Entwicklung fordert die Stadt heraus, entschlossene Maßnahmen zu ergreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswirkungen der steigenden Temperaturen sind bereits spürbar. In Budapest wurde ein Programm gestartet, das Kühlungsinseln und Trinkbrunnen einrichtet, um den Bewohnern Erleichterung zu verschaffen. An stark frequentierten Orten entstehen Schattenplätze und zusätzliche Trinkbrunnen. Zudem verteilt die Stadt während Hitzewellen Trinkwasser an zentralen Plätzen wie dem Deák Ferenc tér und dem Ostbahnhof.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>&#8222;Wir erleben einen der kühleren Sommer unseres verbleibenden Lebens.&#8220; – Gergely Karácsony</p></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die städtischen Reinigungsdienste haben ihre Straßenbewässerung intensiviert. Bewässerungsfahrzeuge sind im Einsatz, um die Straßen zu kühlen und die Umgebungstemperatur zu senken. Ein Sprecher der Stadtverwaltung erklärte, dass diese Maßnahmen notwendig sind, um die Lebensqualität zu erhalten und die Gesundheit der Bewohner zu schützen.</p>


Hinweis: In diesem Beitrag ist eine Umfrage eingebunden. Bitte besuche die Website, um an dieser Beitrags-Umfrage teilzunehmen.



<p class="wp-block-paragraph">Die gesundheitlichen Folgen der Hitze sind gravierend. Die Regierung investiert in die Modernisierung der Klimaanlagen in Krankenhäusern, um die Belastung des Gesundheitssystems zu mindern. Auch die Förderung erneuerbarer Energien im Fernwärmesystem gehört zur langfristigen Strategie, um die Stadt widerstandsfähiger gegen klimatische Veränderungen zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Problem ist die ungleiche Hitzeverteilung innerhalb der Stadt. Während die Budai-Berge vergleichsweise kühl bleiben, leidet die pester Seite unter der stärkeren Hitze. Die Innenstadt ist der heißeste Punkt. Karácsony betonte, dass alle verfügbaren EU-Mittel für grüne Flächen, Wasserressourcen und nachhaltige Energie genutzt wurden. Unter der Orbán-Regierung seien diese Mittel jedoch begrenzt gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bürger von Budapest zeigen ebenfalls Engagement. Trotz der extremen Hitze nahmen Zehntausende an der Budapest Pride Parade teil, unterstützt durch Wasserflaschen und Trinkbrunnen entlang der Route. Solche Initiativen verdeutlichen, dass die Zivilgesellschaft bereit ist, ihren Beitrag zur Anpassung an die neuen klimatischen Bedingungen zu leisten.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="yPV5TD0n0r"><a href="https://www.pesterlloyd.net/rekordhitze-ueber-budapest-karacsony-wirbt-fuer-das-kraftwerk-auf-dem-dach/">Rekordhitze über Budapest &#8211; Karácsony wirbt für das Kraftwerk auf dem Dach</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Rekordhitze über Budapest – Karácsony wirbt für das Kraftwerk auf dem Dach“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/rekordhitze-ueber-budapest-karacsony-wirbt-fuer-das-kraftwerk-auf-dem-dach/embed/#?secret=1qKytbW0eV#?secret=yPV5TD0n0r" data-secret="yPV5TD0n0r" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Dies ist jedoch nur ein Teil eines größeren Plans. Ungarn strebt Klimaneutralität bis 2050 an und plant, den Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch bis 2030 auf 30 Prozent zu erhöhen. Diese nationalen Strategien sind entscheidend, um die Folgen des Klimawandels zu bewältigen und die Auswirkungen von Hitzewellen zu mildern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>MTI, themayor.eu<br><strong>Photo: </strong>Budapests Maßnahmen gegen die Hitze: Kühlungsinseln und Trinkbrunnen im Stadtbild, Professor Ed Hawkins / Wikimedia Commons (CC BY 4.0)</p>
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		<title>Sziget, Tag drei &#8211; Florence, Staub und ein Ermittlungsverfahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 13:53:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Budapest]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
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		<category><![CDATA[Károly Gerendai]]></category>
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		<category><![CDATA[Zsolt Hegedűs]]></category>
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					<description><![CDATA[Der st&#228;rkste Programmtag des Festivals f&#228;llt auf einen Donnerstag, an dem die Hitze kurz Pause macht &#8211; w&#228;hrend die Polizei die Rosszull&#233;t-Serie vom 8. August&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Der stärkste Programmtag des Festivals fällt auf einen Donnerstag, an dem die Hitze kurz Pause macht &#8211; während die Polizei die Rosszullét-Serie vom 8. August untersucht</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest.</strong> Auf der Óbudai-sziget läuft an diesem Donnerstag der Tag, den viele als den dichtesten des 32. Sziget gehandelt haben: <strong>Florence + The Machine</strong> und <strong>Lewis Capaldi</strong> auf der Hauptbühne, dazu <strong>Loyle Carner</strong>, <strong>Parcels</strong>, <strong>Dom Dolla</strong> und, im neuen Delta District, <strong>Richie Hawtin</strong>. Es ist der dritte der fünf Hauptfestivaltage; das Programm endet am Samstag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über der Insel liegt zum ersten Mal seit Wochen ein erträglicher Tag. Rund 30 bis 32 Grad, nordöstlicher Wind, keine Hitzewarnung in Kraft – nach einem Juli und einem Monatsanfang, in denen Ungarn zwischen Hitzealarm, Wasserrestriktionen und Stromsparappellen pendelte. Die Pause ist befristet: Zum Wochenende kehrt die Kanikula zurück, für Sonntag werden bis zu 37 Grad erwartet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was heute läuft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den großen Namen ist der Donnerstag auch der Tag der kleinen Bühnen. Auf der <strong>Light Stage</strong>, wo Bands spielen, die zu Hause bekannt sind und international noch vor dem Durchbruch stehen, tritt das ungarische Duo <strong>Stone Sober</strong> auf – Csenge Kubik am Schlagzeug, György Urbán an der Gitarre, beide singend, beide an der elektrischen Orgel. Die Gitarre-Schlagzeug-Besetzung ist in Ungarn praktisch ein Solitär; das Vorbild ist hörbar bei den White Stripes zu suchen, das Ergebnis aber eher psychedelischer Garagenrock in der Nachbarschaft von Tame Impala. Das jüngste Album <em>Unreason Season</em> wurde in einer mongolischen Jurte bei Szentes aufgenommen und folgt der Idee von Vivaldis <em>Vier Jahreszeiten</em> – die Frühlingsstücke entstanden im Januar. Für die zweite Sziget-Teilnahme spricht auch die Tournee: 23 Stationen, acht Länder, ab September Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Italien, Kroatien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abseits der Bühnen ziehen zwei Dinge verlässlich Publikum: die aufblasbare Lichtskulptur <strong>MYRIAD</strong> von Architects of Air, 900 Quadratmeter Tunnel und Kuppeln, in denen nicht Projektionen, sondern gefiltertes Tageslicht die Farbe machen – und die <strong>Liberty Love Rave</strong> im Le Grand Theatre, eine Neuzirkus-Produktion mit rund dreißig Tänzern, die nur an diesen fünf Abenden um 23 Uhr gespielt wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ermittlungen nach dem 8. August</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der ernste Teil dieses Festivaljahrgangs hat vor dem offiziellen Auftakt begonnen. Bei der Party des Radiomoderators <strong>Balázs Sebestyén</strong> – Bühnenname DJ Oti – am 8. August auf der Hajógyári-sziget, zu der nach Veranstalterangaben rund 65.000 Menschen kamen, berichteten anschließend mehrere Besucherinnen und Besucher in sozialen Netzwerken von plötzlichen Bewusstseinsstörungen. Eine Betroffene gibt an, ihr sei etwas in den Hals injiziert worden; ein Bruder schilderte den Zusammenbruch seiner Schwester und schrieb, im Detox-Bereich vor Ort hätten mindestens 18 junge Leute mit ähnlichen Beschwerden gewartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Budapester Polizeidirektion BRFK leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Drogenbesitzes ein &#8211; nicht gegen den Veranstalter oder den Künstler, sondern zur Klärung des Sachverhalts. Nach Angaben der Behörde vom Donnerstag wurden bislang Zeugen vernommen, zuletzt am 12. August, Proben genommen und Kameraaufnahmen beschlagnahmt, die derzeit ausgewertet werden. Ein gerichtsmedizinischer Toxikologe wurde bestellt. Bestätigt ist damit bisher nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstalter erklärten, von den über 60.000 Gästen hätten weniger als hundert medizinische Hilfe gebraucht, davon rund zwanzig wegen Alkohols; Drogenfälle seien nicht registriert worden. Der Rettungsdienst OMSZ wiederum musste sich mit dem Vorwurf befassen, Sanitäter hätten Betroffene herablassend behandelt – man nehme solche Rückmeldungen ernst und prüfe sie. Sebestyén selbst nannte die Berichte traurig, mahnte zur Vorsicht mit offenen Gläsern und fügte hinzu, es kursierten auch Behauptungen von zweifelhaftem Wahrheitsgehalt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das laufende Festival ist die medizinische Struktur nach Angaben des OMSZ ausgebaut: eine vollständig eingerichtete Ambulanz mit internistischem und chirurgischem Behandlungsraum, Schockraum, Detox- und Beobachtungszimmern, zu Spitzenzeiten knapp fünfzig Fachkräfte und mehrere Rettungseinheiten gleichzeitig, dazu eine 24 Stunden geöffnete Apotheke. Koordiniert wird über ein Operatives Leitungszentrum, in dem Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Polizei, Meteorologischer Dienst und die Sicherheitsfirma zusammensitzen. Gesundheitsminister <strong>Zsolt Hegedűs</strong> besuchte die Insel am Wochenanfang und bescheinigte der Versorgung gute Organisation. Die Lärmmessungen blieben nach Angaben der Behörden deutlich unter den Grenzwerten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Rest des Tages</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jenseits der Insel bleibt der 13. August ein Tag der Dürre. Zwischen Paks und Dunaszentbenedek begann der Bau einer Sohlschwelle in der Donau, die erste von zwei Bärkas wurde vertäut, rund hundert Soldaten arbeiten rund um die Uhr; das Kernkraftwerk läuft mit zwei von acht Turbinen. In Rumänien ging am selben Morgen mit Block 2 von Cernavodă der letzte Reaktor des Landes vom Netz. Und die Prognosen für die kommenden vier bis fünf Tage deuten bereits wieder auf sinkende Pegel &#8211; die vollständige Abschaltung von Paks ist damit nicht vom Tisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ökonomisch steht auch das Festival unter Druck. Károly Gerendai, seit dem Beinahe-Aus im vergangenen Herbst wieder an der Spitze, rechnet für 2026 mit einem Minus von rund 1,5 Milliarden Forint &#8211; nach 2,8 Milliarden Verlust im Vorjahr. Die<strong> „Insel der Freiheit&#8220;</strong> ist zurück, wirtschaftlich gerettet ist sie nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag folgen <strong>Bring Me The Horizon</strong>, <strong>Skepta</strong> und <strong>Peggy Gou</strong>, am Samstag schließt das Sziget.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen:</strong> MTI.hu, Index.hu, 444.hu, hvg.hu, police.hu, szigetfestival.com <br><strong>Photo:</strong> Illustration, PL</p>
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		<title>Steine gegen den Stillstand &#8211; Ungarn baut sich am AKW Paks die Donau zurecht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 10:25:51 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Donau]]></category>
		<category><![CDATA[Dürre]]></category>
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					<description><![CDATA[W&#228;hrend Rum&#228;nien sein einziges Kernkraftwerk vollst&#228;ndig vom Netz nimmt, entging Paks demselben Schicksal um einen einzigen Zentimeter. Nun rollen B&#228;rkas und Schotter in den Fluss.&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Während Rumänien sein einziges Kernkraftwerk vollständig vom Netz nimmt, entging Paks demselben Schicksal um einen einzigen Zentimeter. Nun rollen Bärkas und Schotter in den Fluss.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest/Paks. </strong>An der Donau zwischen dem Kernkraftwerk Paks und Dunaszentbenedek wird seit Donnerstag gebaut, was in Ungarn bislang niemand für nötig hielt: eine Sohlschwelle, ein quer im Flussbett liegender Steinwall, der das Wasser vor den Kühlwasserpumpen des Kraftwerks aufstaut. Ministerpräsident Péter Magyar meldete am Donnerstagmorgen einen „zügigen&#8220; Fortschritt: Die erste der beiden 80-Meter-Bärkas, die notfalls versenkt werden sollen, werde gerade vertäut, die zweite sei per Schlepper aus Mohács unterwegs. Rund 100 Soldaten aus Budapest und Szentes bereiten den Bau vor, gearbeitet wird per Notverordnung rund um die Uhr, mit Beleuchtung und Absperrungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was gebaut wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vorgesehen sind zunächst 35.000, später insgesamt rund 145.000 Kubikmeter Gestein. Die Bärkas sind die schnelle Zwischenlösung: Sie lenken Wasser gezielt in den Kühlwasserkanal und sollen den Pegel kurzfristig um bis zu 20 Zentimeter heben. Die Sohlschwelle wirkt im Hauptstrom und könnte – je nach Wasserführung – bis zu einem Meter bringen. Kostenpunkt laut Regierung: sechs Milliarden Forint. Dem stehen geschätzte 50 Milliarden Forint gegenüber, die ein Monat Produktionsausfall den Staatshaushalt kostet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn Paks steht faktisch still. Von acht Turbinen laufen zwei, die Auslastung liegt bei rund 25 Prozent der normalen 2.000 Megawatt – knapp die Hälfte der ungarischen Stromerzeugung. Das Problem ist nicht der Fluss allein, sondern die Bauweise: Die Ansaugstutzen der Kondensator-Kühlwasserpumpen liegen schlicht nicht tief genug.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Zentimeter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie knapp es war, lässt sich datieren. In der Nacht zum 4. August fiel die Donau bei Paks auf minus 140 Zentimeter, den tiefsten je gemessenen Wert. Gegen halb zwei Uhr früh, so Magyar, fehlten „wenige Millimeter&#8220; bis zur vollständigen Abschaltung des Kraftwerks – zum ersten Mal in 44 Jahren Betriebsgeschichte. Dann stoppte der Rückgang, der Pegel stieg um anderthalb Zentimeter, die letzte 240-Megawatt-Turbine lief weiter. Ein Zentimeter trennte Ungarn von einem Szenario, das sein Nachbar nun durchspielt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Cernavodă als Vorschau</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Rumänien begann am Donnerstag die kontrollierte Abschaltung von Block 2 in Cernavodă. Block 1 ist seit dem 28. Juli vom Netz; damit steht die Anlage mit ihren 1.400 Megawatt erstmals seit 2003 komplett still. Cernavodă liefert rund ein Fünftel des rumänischen Stroms. Bukarest hat für August den Energienotstand ausgerufen, ein Braunkohleblock wurde hochgefahren, Abschaltpläne für Industriekunden liegen bereit. Zuvor hatte Rumänien mit Sprengungen im Flussbett, Baggerungen und versenkten Steinbärkas versucht, das Wasser zum Kraftwerk zu lenken &#8211; erfolglos.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Notlösung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fachlich ist die Sohlschwelle unstrittiger, als das Tempo vermuten lässt: Vergleichbare Bauwerke existieren im Szigetköz bei Dunakiliti. Reaktorexperte Attila Aszódi hält die Konstruktion sogar für eine dauerhafte Lösung. Andere Stimmen warnen, es handle sich um Feuerwehrarbeit ohne wasserwirtschaftliches Gesamtkonzept. Umweltschützer kritisieren, dass eine ökologische Wirkungsprüfung fehlt und nachgereicht werden müsse; Bedenken für die Schifffahrt relativieren sich derzeit dadurch, dass die Donau auf weiten ungarischen Strecken ohnehin nicht befahrbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Magyar nutzte die Ankündigung auch innenpolitisch. Die 125-jährige Messreihe am Pegel Paks zeige einen seit Jahren sinkenden Sommerwasserstand, beschleunigt seit 2010; das Flussbett hat sich in fünfzig Jahren um ein bis anderthalb Meter eingetieft. Beim Regierungsantritt im April habe kein brauchbares Notfallszenario vorgelegen, weder ein Pumpwerksausbau noch ein alternatives Kühlsystem sei je gebaut worden. Warnungen der Wasserwirtschaftler seien jahrelang „unter den Teppich gekehrt&#8220; worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>MTI.hu, Romania Insider<br><strong>Photo: </strong>Blick auf die ausgetrocknete Donau und das AWK Paks, MTI.hu</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Ungarn im Hitzestress &#8211; Feuer, Flusspegel und ein Rüffel für die Ermittler - Tagesüberblick </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 16:50:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Donau]]></category>
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		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
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		<category><![CDATA[Péter Magyar]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Regierung l&#228;sst eine Sohlschwelle in die Donau bauen, um Paks am Netz zu halten &#8211; in vier Komitaten brennen Wiesen und W&#228;lder, und die&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Regierung lässt eine Sohlschwelle in die Donau bauen, um Paks am Netz zu halten – in vier Komitaten brennen Wiesen und Wälder, und die Generalstaatsanwaltschaft nennt die Beschlagnahme der Fidesz-Server unzulässiges Datentrawling</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Die Dürre bestimmt an diesem Mittwoch die ungarische Tagesordnung &#8211; und zwar nicht als Wetterthema, sondern als Frage der Stromversorgung, der Zivilverteidigung und des Haushalts. Während der Katastrophenschutz in vier Komitaten Brände bekämpft und ein Militärhubschrauber über Veszprém kreist, tagt das Kabinett im Kernkraftwerk Paks, weil der Donaupegel die Kühlung des Meilers gefährdet. Politisch überlagert wird der Tag von einer Mitteilung der Generalstaatsanwaltschaft, die den eigenen Ermittlern im Verfahren um den Nationalen Kulturfonds Grenzen setzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sohlschwelle für Paks</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Kabinettssitzung im Kraftwerk kündigte Ministerpräsident Péter Magyar den sofortigen Bau einer Sohlschwelle in der Donau an, zwischen Paks und Dunaszentbenedek, Baubeginn Donnerstag. Sie soll den Pegel an der Kühlwasserentnahme binnen Wochen über minus 90 Zentimeter halten und ihn um bis zu einen Meter anheben können. Bis dahin helfen zwei 80-Meter-Schubkähne, die bei Bedarf versenkt werden und 20 Zentimeter bringen. Ohne Eingriff könnte der Pegel in einer Woche unter minus 140 Zentimeter fallen – dann stünde die Abschaltung zur Debatte, die den Haushalt mindestens 50 Milliarden Forint kosten würde gegenüber sechs Milliarden für die Schwelle. Regen ist nicht in Sicht, das Problem kann Monate dauern. Den Vorgängerregierungen wirft Magyar vor, Warnungen ignoriert zu haben. Der Vorwurf sitzt – nur ist die Zusicherung, die Konstruktion bleibe bei Hochwasser folgenlos, eine Behauptung, die eine Prüfung verdient, keine Videobotschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Brände in vier Komitaten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am schwersten trifft es Veszprém: Zwischen Öskü und Hajmáskér brannten 15 Hektar, zwei Nebengebäude wurden zerstört, ein Militärhubschrauber aus Szolnok unterstützt 45 Feuerwehrleute. Gegenüber, zwischen Sóly und Öskü, brennt Kiefernunterholz. Die Hauptstraße 8 ist gesperrt, der Bahnverkehr Székesfehérvár–Veszprém eingestellt, Ersatzbusse fahren mit bis zu anderthalb Stunden Verzögerung, auch Stromleitungen sind beschädigt. Bei Várpalota brannten Grasland und Presshäuser, eine Person wurde von einem Balkon gerettet. Dazu 25 Hektar Akazienbusch in Alsóvadász, brennende Bahnschwellen bei Hidasnémeti, drei Hektar bei Érd, ein Hektar in Tiszavasvári. Für Donnerstag meldet der Wetterdienst weiter Sonne, keinen Regen, böigen Wind und 27 bis 32 Grad – keine Entlastung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Fishing expedition&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Generalstaatsanwaltschaft hat die Fidesz-Beschwerden gegen die Durchsuchungen im Verfahren um den Nationalen Kulturfonds zurückgewiesen, denen gegen die Beschlagnahmen aber stattgegeben. Es geht um rund 17 Milliarden Forint (46,6 Mio. Euro) fehlgeleiteter Mittel; am 21. Juli durchsuchten Ermittler das Rechenzentrum mit den Parteiservern. Die Mitnahme eines ganzen Datensystems sei anlassloses Datentrawling und nach ungarischem wie EU-Recht unzulässig, heißt es nun – ohne Verbindung zwischen Serverbetreiber und Tat unverhältnismäßig, dazu seien Daten Unbeteiligter erfasst worden. Bács-Kiskun muss die Maßnahme rechtskonform wiederholen. Kommunikationsdirektor Bertalan Havasi sprach von „gewaltsamem Machtmissbrauch&#8220; und forderte die Server zurück. Bemerkenswert ist weniger die Empörung als die Herkunft des Rüffels: Nicht die Opposition, sondern die eigene Behördenhierarchie hat die Ermittler zurückgepfiffen. Für eine Regierung mit rechtsstaatlichem Anspruch ein zweischneidiges Ergebnis – der Mechanismus hat funktioniert, aber er musste funktionieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rüstung: Wien gibt grünes Licht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde hat den Erwerb von 49 Prozent an der 4iG SDT EGY durch die tschechische CSG Defence freigegeben, ebenso 49 Prozent an Hirtenberger Defence Systems. CSG hält damit indirekt 36,75 Prozent am Fahrzeugbauer Rába. Das Bundeskartellamt hatte zuvor zugestimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen:</strong> MTI.hu, HungaroMet, Katastrophenschutz (OKF)<br><strong>Photo:</strong> Heinz Bunse, Wikicommons CCBYSA2.0</p>
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