Belgrad. Die serbische Wirtschaft steht vor Herausforderungen, da der Frachttransport auf der Donau durch ungewöhnlich niedrige Wasserstände beeinträchtigt wird. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes sind bereits spürbar, da Lieferketten beeinträchtigt werden und voraussichtlich die Preise steigen werden. Der Rückgang des Wasserpegels hat den Frachttransport nahezu zum Erliegen gebracht und blockiert die Lieferketten, was zu höheren Preisen in der Logistik führen wird.
Die Donau ist eine der wichtigsten Wasserstraßen Europas und spielt eine entscheidende Rolle im serbischen Güterverkehr.
Der Wasserstand am Hafen von Prahovo ist zwischen dem 17. Juli und dem 18. August um 45 Zentimeter gesunken, was die Binnenschifffahrt fast verunmöglicht hat. Dragan Stevovic, Direktor für Logistik und Vertrieb der Elixir Group, erklärte, dass die Navigation auf dem unteren Donauabschnitt komplett eingestellt wurde. Dies verhindert, dass Frachtschiffe den Hafen von Prahovo erreichen und stört die gewohnten Lieferketten empfindlich.
Quellen: Balkan Insight
Photo: Trockenstress auf der Donauinsel während einer Dürreperiode, Wikicommons CCBYSA3.0
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