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	<title>Wassermangel &#8211; Pester Lloyd</title>
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	<description>Deutschsprachige Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa - seit 1854</description>
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	<title>Wassermangel &#8211; Pester Lloyd</title>
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	<item>
		<title>Panama ruft Dürrenotstand wegen El Niño aus &#8211; Schiffsverkehr betroffen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 15:56:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Panama]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Panamakanal leidet unter niedrigen Pegelst&#228;nden, was den Schiffsverkehr einschr&#228;nkt. Panama-Stadt. Panama hat am Dienstag den Notstand ausgerufen, um auf die Auswirkungen des Wetterph&#228;nomens El&#8230;]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Der Panamakanal leidet unter niedrigen Pegelständen, was den Schiffsverkehr einschränkt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Panama-Stadt.</strong> Panama hat am Dienstag den Notstand ausgerufen, um auf die Auswirkungen des Wetterphänomens El Niño vorbereitet zu sein, erklärte Innenministerin Dinoska Montalvo. Zentralamerika leidet derzeit unter extremer Trockenheit, die bereits zu Einschränkungen im Schiffsverkehr durch den Panamakanal geführt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Panamakanal, eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt, ist von den niedrigen Wasserständen besonders betroffen. Luz Graciela de Calzadilla, Direktorin des Instituts für Meteorologie und Hydrologie von Panama, verwies darauf, dass elf Wassereinzugsgebiete betroffen sind. Dazu kommen Probleme mit Wasserkraftwerken und der Trinkwasserversorgung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">El Niño, ein wiederkehrendes Klimaphänomen, führt zu veränderten Wetterbedingungen weltweit. In Panama habe es seit Mai zu einem deutlichen Rückgang der Niederschläge in weiten Teilen des Landes geführt, obwohl in der nordwestlichen Region Bocas del Toro 25 Prozent mehr Niederschläge gemessen wurden, erklärte Luz Graciela de Calzadilla. Der Höhepunkt des Phänomens wird zwischen Oktober und Dezember erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Panama haben auch Honduras und El Salvador auf die Dürre reagiert. Honduras hatte bereits vergangene Woche für 80 Prozent seines Staatsgebiets einen Dürrealarm ausgerufen. Der Notstand in El Salvador ermöglicht der Regierung, Überwachungs-, Kontroll- und Hilfsmaßnahmen für betroffene Gemeinden umzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen hat Zentralamerika als am schwersten von durch den gegenwärtigen El Niño verstärktem Hunger betroffen eingeschätzt. <em>UNO-Generalsekretär <strong>Antonio Guterres erklärte, El Niño gieße Öl ins Feuer auf einem Planeten, der schon in Flammen steht.</strong> </em>Der Weltklimarat warnt, dass durch die Klimakrise Extremwetterereignisse wie Dürre häufiger und intensiver werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong>: ORF<br><strong>Photo</strong>: Der Panamakanal &#8211; User: Stan Shebs / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)</p>
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		<title>Österreich erlebt trockenstes Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 10:01:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzewelle]]></category>
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					<description><![CDATA[Niederschlagsdefizit und hohe Temperaturen belasten das Land Wien. &#214;sterreich hat in den vergangenen zw&#246;lf Monaten die trockenste Periode seit Messbeginn im Jahr 1850 erlebt, wie&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Niederschlagsdefizit und hohe Temperaturen belasten das Land</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wien.</strong> Österreich hat in den vergangenen zwölf Monaten die trockenste Periode seit Messbeginn im Jahr 1850 erlebt, wie die GeoSphere Austria berichtet. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Die vergangenen zwölf Monate werden als die trockensten seit Messbeginn im Jahr 1850 in die Geschichte eingehen“</em> </p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">bilanzierte Klimaforscher Klaus Haslinger von der GeoSphere Austria in einer Aussendung. Nach Angaben der GeoSphere Austria fielen im Zeitraum von 23. Februar bis 9. August nur 210,9 statt der üblichen 405 Millimeter Niederschlag. Die bisherigen Tiefstwerte aus den Jahren 2003 (265,8 Millimeter) und 2015 (275 Millimeter) wurden damit deutlich unterschritten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der STANDARD berichtet, Grasflächen seien verdorrt, und Bäume muteten herbstlich an, wobei ihre orangebraunen Blätter dem Wassermangel geschuldet seien. Wie die Fachleute von GeoSphere Austria mitteilen, sind es die trockensten zwölf Monate in der 176-jährigen Messgeschichte. Nach Angaben der GeoSphere Austria hat es in der Zeit von 1. Jänner bis 12. August 2026 auf 72 Prozent der österreichischen Landesfläche mehr trockene Tage gegeben als in jedem der vergangenen 65 Jahre. GeoSphere Austria zufolge hat es an einigen Messstellen im Osten wochenlang nicht geregnet, eine rasche Entspannung ist daher nicht absehbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong>: ORF, Der Standard<br><strong>Photo</strong>: Clemens Mosch / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)</p>
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		<title>Ungarn atmet auf: Energieengpass nach Hitzewelle vorerst überstanden &#8211; doch Paks bleibt angespannt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 14:30:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Budapest]]></category>
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		<category><![CDATA[Paks]]></category>
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					<description><![CDATA[Freiwillige Sparma&#223;nahmen enden, Wasserst&#228;nde steigen leicht &#8211; Regierung k&#252;ndigt Aufarbeitung &#8222;verpasster&#8220; Investitionen an Budapest. Nach tagelangem Ausnahmezustand durch Hitze, Wassermangel und Stromknappheit gibt Premierminister P&#233;ter&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Freiwillige Sparmaßnahmen enden, Wasserstände steigen leicht &#8211; Regierung kündigt Aufarbeitung &#8222;verpasster&#8220; Investitionen an</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Nach tagelangem Ausnahmezustand durch Hitze, Wassermangel und Stromknappheit gibt Premierminister <strong>Péter Magyar</strong> Entwarnung: Ab Freitag entfallen die freiwilligen Energiesparaufrufe für Unternehmen, Kommunen und Privathaushalte, das Notfall-Homeoffice im öffentlichen Dienst endet, ausgesetzter Güterzugverkehr wird wieder aufgenommen und die Zierbeleuchtung öffentlicher Gebäude darf zurückkehren. Die dritte Hitzewarnstufe wird ab Samstag auf die zweite gesenkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grund für die Entspannung: Regen im Donaueinzugsgebiet lässt die Pegel steigen &#8211; bei Paks um 3 cm binnen 24 Stunden, insgesamt 13 cm seit Sonntag, mit weiteren 20 cm in den kommenden Tagen erwartet. Die Erleichterung dürfte allerdings nur vorübergehend sein, da für die Zeit nach Samstag kein weiterer Regen vorhergesagt ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Paks &#8211; &#8222;Verbessert, aber weiterhin schwierig&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der positiven Signale bleibt die Lage am Atomkraftwerk Paks angespannt. Von acht Turbinen läuft weiterhin nur eine, die Leistungsreduktion beträgt 1.770 MW – statt 2.000 MW werden derzeit nur 230 MW erzeugt. Die Wassertemperatur an der Kühlwasserentnahme lag am Freitag bei 28,2 Grad. Magyar kündigte an, eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe solle langfristige Lösungen erarbeiten, falls Niedrigwasser das Kraftwerk auch künftig beeinträchtigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik an jahrelanger Vorbereitungslücke</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auffällig deutlich äußerte sich Außenministerin<strong> Anita Orbán</strong>: Ungarn habe die Wetterextreme der vergangenen 16 Jahre nicht ausreichend vorbereitet, notwendige Investitionen seien verschleppt worden. Die lange gehegte Annahme, Ungarns Süßwasserreserven allein böten ausreichend Sicherheit, sei <em>&#8222;eindeutig falsch&#8220;</em> gewesen. Sie will das Thema beim nächsten C5-Treffen (Österreich, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn) auf die Agenda setzen. Auch Magyar selbst kündigte an, der Verteidigungsrat werde aufarbeiten, welche Investitionen versäumt wurden und wo die größten Schwachstellen liegen &#8211; Klimawandel sei <em><strong>&#8222;längst Realität&#8220;.</strong></em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Budapest hält an Sparmaßnahmen fest</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bürgermeister Gergely Karácsony erklärte, die Hauptstadt werde ihre Energiesparmaßnahmen &#8211; reduzierte Taktung im öffentlichen Verkehr, abgeschaltete Zierbeleuchtung, stillgelegte Brunnen &#8211; vorerst beibehalten. Die Trinkwasserversorgung sei stabil. Zudem ließ die Stadt gemeinsam mit dem Energieversorger MVM Next einen kontaminierten Donauabschnitt beim ehemaligen Óbudaer Gaswerk einzäunen und mit der Neutralisierung der austretenden Schadstoffe beginnen – rechtzeitig vor dem Sziget-Festival. Karácsony betonte, unter der Vorgängerregierung sei trotz eindeutiger Zuständigkeit &#8222;absolut nichts&#8220; zur Sanierung des Areals unternommen worden.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="lg6xdJJaAH"><a href="https://www.pesterlloyd.net/ungarn-verschaerft-wasserbeschraenkungen/">Ungarn verschärft Wasserbeschränkungen</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Ungarn verschärft Wasserbeschränkungen“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/ungarn-verschaerft-wasserbeschraenkungen/embed/#?secret=vezgaxjahh#?secret=lg6xdJJaAH" data-secret="lg6xdJJaAH" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Sziget: Kein Strom- oder Wassermangel erwartet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Festivalgründer <strong>Károly Gerendai </strong>gab für das am 11. August startende Sziget-Festival Entwarnung: Diesel-Notgeneratoren würden voraussichtlich nicht benötigt, ergänzende Sprinkleranlagen und Wassertanks seien vorsorglich installiert. Wegen der &#8222;Katastrophenstimmung&#8220; durch Hitze und Energiedebatte hätten sich die Ticketverkäufe zwar verlangsamt, ein Besucheransturm auf die maximal zulässigen 95.000 Personen pro Tag gilt angesichts der trockenen, staubigen Bedingungen ohnehin als unwahrscheinlich.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="GI1DMNdU2T"><a href="https://www.pesterlloyd.net/veranstaltung/sziget-festival-2026/">Sziget Festival 2026</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Sziget Festival 2026“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/veranstaltung/sziget-festival-2026/embed/#?secret=ZxSECKGWWJ#?secret=GI1DMNdU2T" data-secret="GI1DMNdU2T" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Die akute Krise scheint fürs Erste abgewendet, dank Regen mehr als dank struktureller Lösungen. Dass sowohl Magyar als auch die Außenministerin explizit versäumte Investitionen und mangelnde Vorbereitung ansprechen, deutet an, dass die Debatte über Ungarns Klimaresilienz &#8211; anders als frühere Sommer &#8211; nicht mit dem Ende der Hitzewelle verebben dürfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>kormany.hu, MTI, Facebook &#8211; Gergely Karácsony<br><strong>Photo: </strong>Sziget Festival 2024, Wikicommons</p>
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		<item>
		<title>Budapest schaltet Beleuchtungen von Wahrzeichen ab &#8211; Karácsony ordnet Energieeinsparungen während Paks-Stillstand an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 14:53:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Budapest]]></category>
		<category><![CDATA[Donau]]></category>
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					<description><![CDATA[Mehr als 300 angestrahlte Geb&#228;ude bleiben bei der Reaktorabschaltung dunkel &#8211; Oberb&#252;rgermeister ruft Bev&#246;lkerung und private Eigent&#252;mer zum Stromsparen auf. Budapest. Nach der geplanten Abschaltung&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Mehr als 300 angestrahlte Gebäude bleiben bei der Reaktorabschaltung dunkel &#8211; Oberbürgermeister ruft Bevölkerung und private Eigentümer zum Stromsparen auf.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Nach der geplanten Abschaltung eines Reaktorblocks im Kernkraftwerk Paks wegen des historisch niedrigen Donaupegels zieht nun auch Budapest Konsequenzen. Oberbürgermeister <strong>Gergely Karácsony</strong> hat die Budapester Kommunalbetriebe angewiesen, während der Stillstandsphase die dekorative Beleuchtung von mehr als 300 öffentlichen Gebäuden und Bauwerken nicht einzuschalten. Die Straßenbeleuchtung sowie andere sicherheitsrelevante Infrastrukturen bleiben davon ausdrücklich unberührt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Maßnahme soll der Stromverbrauch in den Abendstunden gesenkt werden, wenn das Netz besonders stark belastet ist. Auf Facebook erklärte Karácsony, Budapest müsse seinen Beitrag zur Energieeinsparung leisten. Die vorübergehende Abschaltung der Fassadenbeleuchtung schaffe zusätzliche Kapazitäten für lebenswichtige Bereiche. Auch Eigentümer privat beleuchteter Gebäude forderte er auf, diesem Beispiel zu folgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gespräch mit ATV präzisierte der Oberbürgermeister seine Anordnung: „Wenn Paks abgeschaltet wird, schalten wir auch die dekorative Beleuchtung ab.“ Besonders zwischen 17 und 22 Uhr sollten die Budapester ihren Stromverbrauch nach Möglichkeit reduzieren. Auf die Straßenbeleuchtung oder den öffentlichen Nahverkehr wolle die Stadt dagegen nicht verzichten, da Straßenbahnen und die Pumpensysteme der Wasserwerke auf eine stabile Stromversorgung angewiesen seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung folgt unmittelbar auf die Entwicklungen in Paks. Wie <em>Pester Lloyd</em><strong><em> </em></strong>bereits berichtete, musste das Kernkraftwerk wegen der anhaltenden Dürre und des außergewöhnlich niedrigen Wasserstands der Donau einen Reaktor planmäßig vom Netz nehmen. Die Regierung sieht die nationale Stromversorgung trotz des Ausfalls derzeit als gesichert an, hat jedoch einen operativen Krisenstab eingerichtet und ruft ebenfalls zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Energie auf.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="cNfclCcab5"><a href="https://www.pesterlloyd.net/paks-schaltet-reaktor-gaenzlich-ab-historische-donau-trockenheit-erzwingt-drastische-massnahme/">Paks schaltet Reaktor gänzlich ab &#8211; Historische Donau-Trockenheit erzwingt drastische Maßnahme</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="“Paks schaltet Reaktor gänzlich ab – Historische Donau-Trockenheit erzwingt drastische Maßnahme” — Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/paks-schaltet-reaktor-gaenzlich-ab-historische-donau-trockenheit-erzwingt-drastische-massnahme/embed/#?secret=vvYXuOUQVi#?secret=cNfclCcab5" data-secret="cNfclCcab5" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Dürre verändert die energiepolitische Debatte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Karácsony sieht in der aktuellen Lage ein Signal für eine grundlegende Neuorientierung der ungarischen Energiepolitik. Solche Situationen würden künftig häufiger auftreten, erklärte er. Die gegenwärtige Krise müsse genutzt werden, um über andere energie- und klimapolitische Strategien nachzudenken. Mit Blick auf den Ausbau der Kernenergie bemerkte er, dass selbst zusätzliche Reaktoren unter extremen Umweltbedingungen an ihre Grenzen stoßen könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Oberbürgermeister bekräftigte zugleich seine langjährige Kritik am staatlichen Feuerwerk zum Nationalfeiertag am 20. August. Aus seiner Sicht würden dabei Schadstoffe in die Luft freigesetzt, die von der Bevölkerung eingeatmet würden. Die Abschaltung der Fassadenbeleuchtung sende daher auch ein Signal für einen sparsameren und nachhaltigeren Umgang mit Energie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wasserversorgung bleibt stabil – Reformen bei Wasserpreisen gefordert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz des extrem niedrigen Donaupegels sieht Karácsony derzeit keine Gefahr für die Trinkwasserversorgung der Hauptstadt. Langfristig könnten ähnliche Wetterlagen jedoch auch diesen Bereich beeinflussen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="gKPicXO6qC"><a href="https://www.pesterlloyd.net/donau-erreicht-historischen-tiefstand-in-budapest/">Donau erreicht historischen Tiefstand in Budapest</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="“Donau erreicht historischen Tiefstand in Budapest” — Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/donau-erreicht-historischen-tiefstand-in-budapest/embed/#?secret=wdYCFfOBjp#?secret=gKPicXO6qC" data-secret="gKPicXO6qC" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Zusammenhang sprach sich der Oberbürgermeister erneut für eine Reform der Wassergebühren aus. Nach einem Treffen mit Umweltminister László Gajdos erklärte er, die Regierung arbeite an einem neuen Wasserkonzept. Aus seiner Sicht wäre eine landesweite Regelung sinnvoll. Bereits eine moderate Anhebung der Wasserpreise – in der Größenordnung einer Flasche Mineralwasser – könne dazu beitragen, den hohen Wasserverlust im Leitungsnetz zu reduzieren und Investitionen in die Infrastruktur zu finanzieren. Zudem kritisierte er erhebliche Unterschiede beim Wasserverbrauch zwischen einzelnen Budapester Bezirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Energie- und Wasserfragen griff Karácsony auch den anhaltenden Streit über die sogenannte Solidaritätssteuer auf. Nach seiner Auffassung sei die Abgabe in ihrer gegenwärtigen Form rechtswidrig. Er verwies darauf, dass der Staat der Hauptstadt bereits 7,5 Milliarden Forint entzogen habe und weitere Belastungen im Herbst drohten. Budapest werde die beschlossene Solidaritätssteuer in diesem Jahr nach den Vorgaben des verabschiedeten Haushalts nicht entrichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>Telex, Facebook<br><strong>Photo: </strong>AI-Generiert<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Paks schaltet Reaktor gänzlich ab &#8211; Historische Donau-Trockenheit erzwingt drastische Maßnahme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 10:05:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Donau]]></category>
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					<description><![CDATA[Geplanter Sicherheitsstopp im Kernkraftwerk unterstreicht die Folgen der anhaltenden D&#252;rre &#8211; Regierung bereitet Krisenszenarien vor, sieht Stromversorgung jedoch nicht gef&#228;hrdet Budapest. Die au&#223;ergew&#246;hnliche Niedrigwasserlage der&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Geplanter Sicherheitsstopp im Kernkraftwerk unterstreicht die Folgen der anhaltenden Dürre &#8211; Regierung bereitet Krisenszenarien vor, sieht Stromversorgung jedoch nicht gefährdet</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Die außergewöhnliche Niedrigwasserlage der Donau hat in Ungarn eine neue Phase der Dürrekrise erreicht. Nachdem das Kernkraftwerk Paks seine Leistung in den vergangenen Tagen bereits schrittweise reduziert hatte, wurde am Mittwoch Block 3 kontrolliert vom Netz genommen. Grund ist der historisch niedrige Wasserstand der Donau, deren Wasser zur Kühlung der Reaktoren benötigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ministerpräsident <strong>Péter Magyar</strong> betonte, es handle sich ausdrücklich nicht um eine technische Störung, sondern um eine planmäßige Sicherheitsmaßnahme nach den vorgeschriebenen Betriebsprotokollen. Der Pegel der Donau bei Paks sei inzwischen auf minus 118 Zentimeter gefallen. Dadurch verliere das Kraftwerk rund 750 Megawatt seiner insgesamt etwa 2.000 Megawatt Leistung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits zuvor waren die Blöcke 1 und 3 mehrfach gedrosselt worden, um die Umweltauflagen für das in die Donau zurückgeleitete Kühlwasser einzuhalten. <a href="https://www.pesterlloyd.net/duerre-zwingt-atomreaktoren-in-paks-zu-weiteren-leistungskuerzungen/" data-type="link" data-id="https://www.pesterlloyd.net/duerre-zwingt-atomreaktoren-in-paks-zu-weiteren-leistungskuerzungen/">Über diese Entwicklung hatte Pester Lloyd bereits berichtet</a>. Mit der vollständigen Abschaltung eines Reaktorblocks verschärft sich die Lage nun weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Regierung arbeiten das Wirtschafts- und Energieministerium, der Netzbetreiber MAVIR, MVM und die Kraftwerksleitung in Paks fortlaufend zusammen. Wasserstand, Stromproduktion und Netzlast würden stündlich neu bewertet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Versorgung gesichert – dennoch laufen Vorbereitungen für den Ernstfall</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz des Ausfalls von Block 3 sieht die Regierung die Stromversorgung des Landes derzeit nicht gefährdet. Ministerpräsident Péter Magyar verwies darauf, dass Ungarn über Stromimportkapazitäten von 3.600 bis 3.800 Megawatt verfüge. Selbst ein vollständiger Ausfall des Kernkraftwerks Paks würde die Versorgung der Bevölkerung daher nicht unmittelbar gefährden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch bereitet sich die Regierung auf eine mögliche weitere Zuspitzung der Lage vor. Am Mittwoch nahm ein operativer Krisenstab für die Energieversorgung seine Arbeit auf. Er soll verschiedene Szenarien bewerten und unter anderem einen Rotationsplan für den Fall zusätzlicher Engpässe ausarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten Einschränkungen erforderlich werden, würden nach Regierungsangaben ausschließlich große Industrieverbraucher betroffen sein. Krankenhäuser, soziale Einrichtungen und andere kritische Infrastrukturen sollen von möglichen Lastbegrenzungen ausdrücklich ausgenommen bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Magyar rief die Bevölkerung zugleich zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Energie auf. Die Regierung fordere die Menschen nicht auf, auf Klimaanlagen oder Strom zu verzichten, sondern den Verbrauch nach Möglichkeit zeitlich zu verlagern, um Lastspitzen im Netz zu vermeiden. Hintergrund sind zugleich Aufrufe in regierungsnahen sozialen Medien, Klimaanlagen und Gefriergeräte bewusst auf maximale Leistung zu stellen, um das Stromnetz während der Hitzewelle zusätzlich zu belasten. Magyar verurteilte entsprechende Aktionen scharf und erklärte, es sei nicht zu rechtfertigen, dem eigenen Land in einer Krisensituation bewusst Schaden zufügen zu wollen. Zugleich dankte er Beschäftigten in den Bereichen Energieversorgung, Wasserwirtschaft, Gesundheitswesen, öffentlicher Verwaltung und Katastrophenschutz für ihren Einsatz während der anhaltenden Hitzewelle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Donau entwickelt sich zum gesamteuropäischen Krisenfaktor</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ereignisse in Paks stehen im Zusammenhang mit einer außergewöhnlichen Dürre, die weite Teile Mittel- und Südosteuropas erfasst hat. Wie Pester Lloyd bereits über den historischen Rekordtiefstand der Donau in Budapest berichtete, sind inzwischen nicht mehr nur Schifffahrt und Wasserwirtschaft betroffen. Die Energieversorgung entwickelt sich zunehmend zu einem weiteren kritischen Bereich.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="igPPvfW9Rh"><a href="https://www.pesterlloyd.net/donau-erreicht-historischen-tiefstand-in-budapest/">Donau erreicht historischen Tiefstand in Budapest</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Donau erreicht historischen Tiefstand in Budapest“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/donau-erreicht-historischen-tiefstand-in-budapest/embed/#?secret=Ay3yhoL6e8#?secret=igPPvfW9Rh" data-secret="igPPvfW9Rh" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">In Budapest fiel der Wasserstand der Donau inzwischen auf historische Tiefstwerte. Auch entlang des gesamten Flussverlaufs treten die Folgen immer deutlicher zutage. Frachtschiffe können zahlreiche Abschnitte nur eingeschränkt oder gar nicht mehr befahren, Kreuzfahrtschiffe müssen ihre Anlegestellen verlegen, während in Serbien hunderte Boote auf trockengefallenen Uferbereichen festsitzen. In Bulgarien mussten Behörden 186 Passagiere eines auf einer Sandbank festgefahrenen Kreuzfahrtschiffes evakuieren. Darüber hinaus legte Rumänien aus denselben Gründen einen Reaktor des Kernkraftwerks Cernavodă still und kündigte die Abschaltung eines weiteren Blocks an. Darüber berichtete die Nachrichtenagentur Associated Press.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die außergewöhnlich niedrigen Wasserstände legen inzwischen auch sonst verborgene Bereiche des Flussbettes frei. In Budapest musste vergangene Woche die Margaretenbrücke zeitweise gesperrt werden, nachdem eine Weltkriegsbombe am freigelegten Flussgrund entdeckt worden war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Hitzewelle erhöht den Druck auf Wasser- und Energieversorgung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ab Mitternacht tritt in ganz Ungarn die Hitzewarnstufe 3 in Kraft. Nach Angaben der Regierung entsteht über Mitteleuropa eine neue Hitzeglocke, die Temperaturen von deutlich über 35 Grad bringen dürfte.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="DEckMmgw3m"><a href="https://www.pesterlloyd.net/warum-europa-austrocknet/">Warum Europa austrocknet</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Warum Europa austrocknet“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/warum-europa-austrocknet/embed/#?secret=zkzCinvLXS#?secret=DEckMmgw3m" data-secret="DEckMmgw3m" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Neben der Stromversorgung bereitet inzwischen auch die Trinkwasserversorgung Sorgen. Regionale Einsatzstäbe prüfen die Situation in besonders betroffenen Gemeinden. Wasserwerke und Streitkräfte bereiten sich darauf vor, Reservoirs aufzufüllen oder notfalls Trinkwasser mit Tankfahrzeugen bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag will der zuständige Umweltminister gemeinsam mit den zehn regionalen Wasserversorgern eine Liste besonders großer Industrieverbraucher festlegen, deren Wasserverbrauch in einer weiteren Eskalationsstufe eingeschränkt werden könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meteorologen erwarten in den kommenden Tagen weiterhin keine nennenswerten Niederschläge im Einzugsgebiet der Donau. Damit dürfte sich die außergewöhnliche Belastung für Wasserwirtschaft, Schifffahrt und Energieversorgung zunächst fortsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>Associate Press, MTI<br><strong>Photo: </strong>Blick auf das Kernkraftwerk Paks von Dunaszentbenedek aus (29. Juli 2026), MTI/Daniel Kiss<br></p>
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		<title>Dürre zwingt Atomreaktoren in Paks zu weiteren Leistungskürzungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 10:16:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Budapest]]></category>
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		<category><![CDATA[Dürre]]></category>
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					<description><![CDATA[Historischer Niedrigwasserstand der Donau reduziert die Stromproduktion des Kernkraftwerks &#8211; Regierung warnt vor zus&#228;tzlicher Hitzewelle und steigender Nachfrage Budapest. Der anhaltende Wassermangel in der Donau&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Historischer Niedrigwasserstand der Donau reduziert die Stromproduktion des Kernkraftwerks – Regierung warnt vor zusätzlicher Hitzewelle und steigender Nachfrage</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest. </strong>Der anhaltende Wassermangel in der Donau zwingt das Kernkraftwerk Paks zu einer weiteren Reduzierung seiner Stromproduktion. Wie der Betreiber am Dienstagabend mitteilte, sank der Pegel der Donau bei Paks infolge der außergewöhnlich trockenen Witterung auf minus 112 Zentimeter. Als Reaktion wird seit Dienstag, 20 Uhr, die Leistung von Block 3 um weitere 237 Megawatt gedrosselt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung folgt unmittelbar auf die bereits am Vorabend angeordnete Reduzierung von Block 1 um 254 Megawatt, nachdem der Fluss am Montag mit <strong>minus 106 Zentimetern</strong> den bislang niedrigsten jemals gemessenen Wasserstand an der Messstelle Paks erreicht hatte. Nach Angaben des Kraftwerks handelt es sich um eine vorsorgliche Maßnahme, um die geltenden Umweltauflagen für das in die Donau zurückgeleitete Kühlwasser einzuhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Juni und Juli waren wegen der Kombination aus anhaltender Dürre und extremer Hitze mehrfach Leistungsanpassungen erforderlich geworden. Die Betreiber erklärten, dass Wasserführung und Wassertemperatur kontinuierlich überwacht würden und weitere Entscheidungen von der Entwicklung der Lage abhingen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Niedrigwasser entwickelt sich zu einer landesweiten Energie- und Wasserkrise</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die jüngste Drosselung fällt in eine Phase zunehmender hydrologischer Belastung in Ungarn. Erst am Dienstag erreichte die Donau in Budapest mit <strong>30 Zentimetern</strong> einen historischen Tiefstand und unterschritt damit den bisherigen Negativrekord. Über die Auswirkungen auf Schifffahrt und Wasserwirtschaft berichtete <em>Pester Lloyd</em> bereits in einem früheren Beitrag.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Gv3mNEA9jS"><a href="https://www.pesterlloyd.net/donau-erreicht-historischen-tiefstand-in-budapest/">Donau erreicht historischen Tiefstand in Budapest</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="“Donau erreicht historischen Tiefstand in Budapest” — Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/donau-erreicht-historischen-tiefstand-in-budapest/embed/#?secret=MePK8o54oA#?secret=Gv3mNEA9jS" data-secret="Gv3mNEA9jS" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Auch die Regierung verschärft ihre Reaktion auf die außergewöhnliche Trockenperiode. Umweltminister <strong>László Gajdos</strong> rief am Mittwoch einen Dürre-Notstand aus. Nach Regierungsangaben überschreiten inzwischen 66 von 84 Wasserwirtschaftsbezirken die gesetzlichen Schwellenwerte für schwere Trockenheit. Notfallmaßnahmen sollen nun in rund 74 Prozent des Landes umgesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirtschafts- und Energieminister <strong>István Kapitány</strong> erklärte, die Leistungsreduzierungen seien kein technischer Störfall, sondern Teil eines vordefinierten Sicherheitsverfahrens. Sie belegten, dass die Schutzmechanismen des Systems wie vorgesehen funktionierten und der sichere Betrieb des Kraftwerks jederzeit Vorrang habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Minister verwies zugleich auf eine bevorstehende neue Hitzewelle in Europa. Diese dürfte den Stromverbrauch weiter erhöhen, während der Wasserstand der Donau voraussichtlich weiter sinken wird. Das Ministerium stehe deshalb in ständigem Kontakt mit dem Kernkraftwerk Paks sowie den Netz- und Energieunternehmen MAVIR und MVM. Die Entwicklung werde fortlaufend bewertet, um die Versorgungssicherheit des Landes auch unter den außergewöhnlichen klimatischen Bedingungen aufrechtzuerhalten.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Lqqxqao75A"><a href="https://www.pesterlloyd.net/ungarn-ruft-hoechste-hitzewarnstufe-aus/">Ungarn ruft höchste Hitzewarnstufe aus</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="“Ungarn ruft höchste Hitzewarnstufe aus” — Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/ungarn-ruft-hoechste-hitzewarnstufe-aus/embed/#?secret=XPxP3iB27C#?secret=Lqqxqao75A" data-secret="Lqqxqao75A" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Kraftwerks bleibt das vorrangige Ziel, den sicheren Betrieb der Anlage sicherzustellen und sämtliche umweltrechtlichen Grenzwerte einzuhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>Telex, MTI, MAVIT/MVM<br><strong>Photo: </strong>Paks Nuclear Power Plant, Main entrance (Tothma/Wikimedia Commons)<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Donau erreicht historischen Tiefstand in Budapest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion international]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 13:16:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Budapest]]></category>
		<category><![CDATA[Donau]]></category>
		<category><![CDATA[Dürre]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakrise]]></category>
		<category><![CDATA[Schifffahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Wassermangel]]></category>
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					<description><![CDATA[Negativer Rekordpegel versch&#228;rft Ungarns Wasserkrise &#8211; Schifffahrt eingeschr&#228;nkt, neue Hitzewelle steht bevor Budapest. Die Donau ist in Budapest auf den niedrigsten jemals gemessenen Wasserstand gefallen.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Negativer Rekordpegel verschärft Ungarns Wasserkrise – Schifffahrt eingeschränkt, neue Hitzewelle steht bevor</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest.</strong> Die Donau ist in Budapest auf den niedrigsten jemals gemessenen Wasserstand gefallen. Am Dienstagmorgen registrierte der Pegel an der Hauptstadt nur noch 30 Zentimeter und unterschritt damit den bisherigen Negativrekord von 33 Zentimetern, der am 25. Oktober 2018 gemessen worden war. Nach Angaben der ungarischen Wasserbehörden und Berichten von <em>Telex</em> dürfte sich die Lage in den kommenden Tagen weiter verschärfen, da über den Einzugsgebieten der Donau keine nennenswerten Niederschläge erwartet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der historische Tiefstand markiert einen weiteren Höhepunkt einer außergewöhnlich trockenen Phase, die inzwischen weite Teile Ungarns erfasst hat. Bereits Mitte Juli hatte sich der Pegel bis auf wenige Zentimeter dem bisherigen Rekord angenähert, bevor er kurzfristig leicht anstieg und anschließend erneut kontinuierlich fiel.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="2G4pzP7Y9c"><a href="https://www.pesterlloyd.net/ungarn-ruft-hoechste-hitzewarnstufe-aus/">Ungarn ruft höchste Hitzewarnstufe aus</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Ungarn ruft höchste Hitzewarnstufe aus“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/ungarn-ruft-hoechste-hitzewarnstufe-aus/embed/#?secret=6CLOkJcaUA#?secret=2G4pzP7Y9c" data-secret="2G4pzP7Y9c" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Folgen hat der Rekordpegel für Wirtschaft und Infrastruktur?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die niedrige Wasserführung beeinträchtigt inzwischen zentrale Verkehrs- und Wirtschaftsbereiche. Auf mehreren Donauabschnitten können weder Frachtschiffe noch Passagierschiffe ihre Routen uneingeschränkt fortsetzen. Auch im Budapester Stadtgebiet gelten bereits Einschränkungen für die Schifffahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur die Donau befindet sich in einer kritischen Situation. Bereits am 18. Juli wurde bei Baja ein neuer Negativrekord registriert. Gleichzeitig nähert sich auch die Theiß historischen Tiefständen, während in mehreren ungarischen Mittelgebirgen kleinere Bäche vollständig austrocknen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Behörden herrscht inzwischen auf 89 Prozent der Landesfläche mindestens mittlere oder schwere Dürre. Die Wetterprognosen lassen kurzfristig keine Entspannung erwarten. Eine anhaltende Hitzewelle wird in den kommenden Tagen weite Teile Mitteleuropas erfassen, wobei für Ungarn besonders hohe Temperaturen prognostiziert werden. Bereits während der vorherigen Hitzewelle war es regional zu Problemen bei der Trinkwasserversorgung gekommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von der Donau bis zum Velence-See – eine landesweite Wasserkrise</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rekord an der Donau bestätigt eine Entwicklung, über die Pester Lloyd bereits in den vergangenen Tagen ausführlich berichtet hat. Erst kürzlich erreichte der Wasserstand des <strong>Velence-Sees (Velencei-tó)</strong> den niedrigsten Stand seit Beginn der modernen Messungen. Große Uferbereiche sind trockengefallen, der Schiffsverkehr wurde eingestellt und zahlreiche Tourismusbetriebe stehen wirtschaftlich unter Druck.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="XItLFim7AF"><a href="https://www.pesterlloyd.net/velence-see-trocknet-aus-klimakrise-legt-ungarns-wasserpolitik-blank/">Velence-See trocknet aus – Klimakrise legt Ungarns Wasserpolitik blank</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Velence-See trocknet aus – Klimakrise legt Ungarns Wasserpolitik blank“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/velence-see-trocknet-aus-klimakrise-legt-ungarns-wasserpolitik-blank/embed/#?secret=wvKHFDASll#?secret=XItLFim7AF" data-secret="XItLFim7AF" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die nun erreichten Rekordwerte an Ungarns größtem Fluss verdeutlichen, dass es sich nicht mehr um einzelne lokale Extremereignisse handelt. Seen, Flüsse und kleinere Gewässer reagieren gleichzeitig auf dieselben klimatischen Belastungen und langjährige Defizite im Wassermanagement. Während der Velence-See als besonders sichtbares Symbol der Krise gilt, zeigt der Zustand der Donau, dass inzwischen auch zentrale europäische Wasserstraßen betroffen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pester Lloyd hat diese Zusammenhänge bereits im Hintergrundbeitrag <a href="https://www.pesterlloyd.net/warum-europa-austrocknet/" data-type="link" data-id="https://www.pesterlloyd.net/warum-europa-austrocknet/"><em>Warum Europa austrocknet – Dürre und permanente Klimakrise</em> </a>analysiert. Darin wird erläutert, wie steigende Temperaturen, veränderte Niederschlagsmuster, zunehmende Verdunstung und historische Eingriffe in natürliche Wassersysteme gemeinsam dazu führen, dass Wasser immer seltener dort verfügbar ist, wo Landwirtschaft, Ökosysteme, Energieversorgung und Schifffahrt darauf angewiesen sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Wetterdienste ist in den kommenden Tagen über den Donaueinzugsgebieten kein signifikanter Niederschlag zu erwarten, sodass kurzfristig nicht mit einem Anstieg des Wasserstands gerechnet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>Telex, Pester Lloyd<br><strong>Photo: </strong>Donau fließt, im Hintergrund das Parlament von Budapest (Mahart Cruises)<br></p>
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		<title>Ungarn ruft höchste Hitzewarnstufe aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 13:13:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Dürre]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzewelle]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakrise]]></category>
		<category><![CDATA[Wassermangel]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab Donnerstag gilt landesweit Alarmstufe Rot. Beh&#246;rden warnen vor erheblichen Gesundheitsrisiken, steigender Waldbrandgefahr und appellieren an die Bev&#246;lkerung, besonders auf &#228;ltere Menschen zu achten. Update:&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Ab Donnerstag gilt landesweit Alarmstufe Rot. Behörden warnen vor erheblichen Gesundheitsrisiken, steigender Waldbrandgefahr und appellieren an die Bevölkerung, besonders auf ältere Menschen zu achten.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Update: Hitzewelle spitzt sich am Wochenende auf bis zu 40 Grad zu</em></strong><br>Die aktuelle Hitzewelle in Ungarn erreicht am kommenden Wochenende ihren vorläufigen Höhepunkt. Nach den neuesten Prognosen des nationalen Wetterdienstes HungaroMet steigen die Höchsttemperaturen in den nachmittagsstunden auf 34 bis 40 Grad Celsius.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in den Nachtstunden ist kaum Abkühlung in Sicht: Bei weitgehend klarem Himmel sinken die Tiefstwerte in vielen Regionen – insbesondere in städtischen Ballungsräumen – nicht unter 23 bis 24 Grad. Vereinzelte Wärmegewitter sind am Samstag- und Sonntagnachmittag allenfalls an den nördlichen und nordwestlichen Grenzabschnitten nicht ganz ausgeschlossen, während im übrigen Land anhaltend trockenes und extrem heißes Wetter dominiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Budapest.</strong> Wegen einer neuen Hitzewelle hat <em>Ungarns Nationale Zentrum für öffentliche Gesundheit und Pharmazie (NNGYK)</em> gemeinsam mit der Landesdirektion für Katastrophenschutz für das gesamte Staatsgebiet die dritte und höchste Hitzewarnstufe ausgerufen. Die Warnung gilt von Donnerstag, 30. Juli, 0:00 Uhr, bis Dienstag, 4. August, 24:00 Uhr.</p>



<a class="weatherwidget-io" href="https://forecast7.com/de/47d5019d04/budapest/" data-label_1="BUDAPEST" data-label_2="Wetter" data-theme="original" target="_blank" rel="noopener">BUDAPEST Wetter</a>
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!function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0];if(!d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src='https://weatherwidget.io/js/widget.min.js';fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document,'script','weatherwidget-io-js');
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<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Bis zu 42 Grad und Tiefstwert 29 Grad – gefährliche Temperaturen in Budapest</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der Behörden stellt die anhaltende Hitze insbesondere für ältere Menschen, chronisch Kranke, Kleinkinder, Schwangere sowie Personen, die im Freien arbeiten, ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Neben Dehydrierung und Kreislaufproblemen könne es in schweren Fällen zu lebensbedrohlichen Hitzeschlägen kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besondere Aufmerksamkeit widmet die Mitteilung alleinlebenden Senioren. Nach Angaben des Katastrophenschutzes werden die Feuerwehren in diesem Jahr durchschnittlich 25-mal täglich zu älteren Menschen gerufen, die über mehrere Tage kein Lebenszeichen gegeben haben. Angehörige und Nachbarn werden ausdrücklich aufgefordert, regelmäßig nach gefährdeten Personen zu sehen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-pester-lloyd wp-block-embed-pester-lloyd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="4kCJskmHUy"><a href="https://www.pesterlloyd.net/warum-europa-austrocknet/">Warum Europa austrocknet</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Warum Europa austrocknet“ – Pester Lloyd" src="https://www.pesterlloyd.net/warum-europa-austrocknet/embed/#?secret=asEDQQXZuQ#?secret=4kCJskmHUy" data-secret="4kCJskmHUy" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Wir haben die großen Probleme Europas mit der voranschreitenden Klimakrise in einem ausführlichen und wissenschaftlich untermauerten Artikel behandelt. </em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Waldbrandgefahr bleibt hoch. Nach Behördenangaben rücken die Feuerwehren derzeit zu nahezu 100 Vegetationsbränden pro Tag aus. Betroffen sind Wälder, Felder und Grasflächen, teilweise mit einer Ausdehnung von mehreren Dutzend Hektar. Während der Hitzewarnung wird dringend auf offenes Feuer im Freien verzichtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Behörden empfehlen, ausreichend Wasser zu trinken, körperliche Anstrengungen während der heißesten Tagesstunden zu vermeiden und Kinder oder Haustiere niemals in abgestellten Fahrzeugen zurückzulassen. Zudem steht landesweit ein Netz klimatisierter öffentlicher Räume als Zufluchtsort zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen: </strong>Nemzeti Népegészségügyi és Gyógyszerészeti Központ (NNGYK) / Katasztrófavédelmi Főigazgatóság- Gesundheitsministerium per Mail<br><strong>Photo:</strong> Trockenstress während einer Dürre in Österreich, Donauinsel 2022, Wikicommons CCBYSA 3.0</p>
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