|
Postfeudale Stippvisite
Prinz Charles und Camilla besuchen Ungarn und spulen das übliche Programm ab
Das Prinzenpaar aus Wales beglückt die Region bald mit einer seiner Rundreisen,
die es alle Jahre wieder auch in östliche Gefilde Europas führt. Details über das Besuchsprogramm beim dreitägigen Aufenthalt in Ungarn vom 17. bis 20. März wurden jetzt bekannt. Es ist der
übliche postfeudale Mischmasch aus sozio-ökologischem Sightseeing mit einem Hang zur politisch korrekten Lamoryanz, z.B. beim “Romagucken”.
ZUM BEITRAG
Energie-Monopoly
Energiekonferenz in Budapest zwischen Vernunft und Lobbyismus
Während sich die Länder Osteuropas einig sind, dass nur ein Ausbau der Vernetzung und viele verschiedene
Lieferquellen - mit Einbindung Russlands - die Energiesicherheit der Region erhöhen können, versuchen die Amerikaner ihren Einfluss zu sichern und den Europäern South Stream
auszureden. Dabei hat Nabucco bisher kaum sichere Lieferanten vorzuweisen. - Tschechien und Slowakei blockieren Erneuerbare Energien.
ZUM BEITRAG
Besucher aus Macaristan
Auf den Spuren von Bartók, Kossuth und Rákóczi in der Türkei
Seit Anfang des Monats gibt es in der Türkei ein kleines Museum, das sich dem Wirken des ungarischen
Nationalkomponisten Béla Bartók in der Türkei widmet. Auch ein Kossuth-Museum gibt es am Bosporus und die wenigsten wissen, dass der Nationalheld Ferenc II. Rákoczi im
türkischen Exil starb. Sein letztes Wohnhaus ist heute Museum und wurde gerade renoviert.
ZUM BEITRAG
"Ungarnflut" an der Hudson Bay
Ungarische Roma suchen zu Hunderten Asyl in Kanada. Das will jetzt dichtmachen.
Im Frühjahr 2008 hob Kanada die Visapflicht für Reisende aus Ungarn auf. Nun, da sich das Land “mit einer
ansteigenden Flüchtlingswelle” von Roma konfrontiert sieht, bereut man das und überlegt die Wiedereinführung von Visa, so wie man das bereits mit Tschechien
tat. Die EU protestiert zahnlos und der offizielle ungarische Kommentar ist auch nicht gerade hilfreich.
ZUM BEITRAG
Adventsgrüße der Streithähne
Ungarn will klagen, die Slowakei "mit ein bis zwei Beamten keinen Terror machen"
Ungarn und die Slowakei beschuldigen sich wieder einmal, das der Eine dem
Anderen Böses will. Beim Sprachengesetz ebenso wie im Fall der Abweisung von Präsident Sólyom auf der Grenzbrücke nach Komárno. Von der auf Ministerpäsidentenebene angekündigten
Konfliktbereinigung kann keine Rede mehr sein, die Streitereien gehen genauso fruchtlos und kindisch weiter wie sie nie aufgehört haben.
ZUM BEITRAG
Kleine Mobilmachung
Ungarn schickt mehr Truppen nach Afghanistan und erhöht den Verteidigungshaushalt
Ungarn wird seiner Rolle als treuer NATO-Partner gerecht und schickt noch 200 Soldaten mehr nach Afghanistan.
Dafür will man aus dem Kosovo am liebsten ganz raus. Das verkündete Regierungschef Bajnai während seiner USA-Reise. Das ganze Land muss schmerzhaft sparen, nur das
Verteidigungsbudget wächst mit umgerechnet 1,2 Milliarden EUR auf 1,17% des Bruttoinlandsproduktes.
ZUM BEITRAG
Schriftliche Daumenschraube
Neun Staaten, darunter Deutschland, “drohen” Ungarn mit Liebes- und Investitionsentzug
Die Budapester Botschaften der großen Investoren-Länder versandten am Donnerstag ein Schreiben, in dem, in einem für
diplomatische Vertretungen ungewohnt direkten Ton, "große Besorgnis" über "intransparentes Gebaren" in der öffentlichen Vergabepraxis Ungarns
geäußert wird. Investoren könnten auch woanders investieren, heißt es da unverholen drohend. Wem nutzt diese Warnung und was steckt dahinter?
ZUM BEITRAG
Versprechen oder Versprecher?
Ungarn unterstützt Visafreiheit für Albanien
"Die Europäische Union muss verstehen, dass in diesem Teil der Welt Nationen
nicht an den Grenzen eines Staats aufhören." Dies sagte Ungarns Präsident László Sólyom nach Gesprächen mit dem albanischen Minsiterpräsidenten Sali Barisha in der Stadt Durres. Er fügte
hinzu, dass es aber durchaus möglich ist, "das Prinzip unveränderlicher Grenzen mit der Behandlung von Nationen als Ganzem zu vereinbaren."
ZUM BEITRAG
Benes-Dekrete untauglich für Europapolitik
Parlamentarier aus Österreich sprachen mit ihren Kollegen in Ungarn
Angeführt zweiten Nationalratspräsid enten Fritz Neugebauer, traf am Dienstag eine Abgeordnetendele
gation aus Österreich mit Kolleginnen und Kollegen des Ungarischen Parlaments in Budapest zu Arbeitsgesprächen zusammen. Dabei kam auch die heikle Frage der
Implementierung der Benes-Dekrete in den Lissabon-Vertrag zur Sprache.
ZUM BEITRAG
Der Amazonas im Herzen Europas
Das Biosphärenreservat Donau-Drau-Mur, ein echtes Gemeinschaftsprojekt
Die Premierminister von Ungarn und Kroatien unterzeichneten bei der gemeinsamen Regierungssitzung Ende
September in der kleinen Grenzstadt Barcs die Deklaration zur Schaffung eines gemeinsamen UNESCO-Biosphärenparks im Ausmaß von 630.000 Hektar. Eine einzigartige
Naturlandschaft wird so bewahrt. Der WWF Österreich feiert dies auch als Erfolg seiner Beharrlichkeit, verweist aber auf notwendige weitere Zusammenarbeit.
ZUM BEITRAG
Sprachengesetz im “Praxistest”
Slowakische Nationalisten wollen einen sturen Ungarnpolitiker dazu zwingen,
slowakisch zu schreiben. Der denkt gar nicht daran und beruft sich auf die Verfassung. Die Deutsche Botschaft in Bratislava bietet derweil eine Moderation zwischen der Slowakei und Ungarn an.
ZUM BEITRAG
Ungarn nimmt Guantánamo-Häftling auf >>>
Péterchens Mondfahrt
Die "Herbstoffensive" der ungarischen Außenpolitik
Im Herbst entwickelt sich von und nach Ungarn eine rege Reisetätigkeit. Gerade ist der Regierungschef
auf USA-Besuch, in ein paar Tagen fliegt der Präsident nach Neu Seeland. Besuch kommt u.a. aus China und Serbien. Außenminister Balázs geht in die Türkei und die Ukraine und will
am liebsten der ganzen Welt zeigen, dass Ungarn noch da ist, in der Hoffnung auf Investoren und ”Booster Projekte”. Bei der Verkündung der weiteren Aktivitäten seines Ressorts
konnte er es nicht lassen, wieder gegen die Slowakei auszuteilen.
ZUM BEITRAG
Orbán fordert Vergeltung
Ungarns Oppositionschef setzt den Krieg der Worte fort
Selbst ein EU-Verfahren gegen das umstrittene Sprachengesetz der Slowakei wäre für Viktor Orbán "kein
Ersatz" für eine "unmissverständliche und dynamische Antwort" Ungarns, "basierend auf seinen internationalen Interessen". Das sagte der wahrscheinlich künftige
Ministerpräsident des Landes und Chef des nationalkonservativen Fidesz.
ZUM BEITRAG
Verletzungsfreies Händeschütteln
Das Treffen der Visegrád Vier begann in Gdynia, Polen
Am Freitag begann das Treffen der vier Staatschefs der sogenannten Visegrád 4,
einer regionalen Kooperation von Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn. Das zweitägige Treffen in der polnischen Hafenstadt Gdynia ist überschattet von den miserablen Beziehungen der
Slowakei und Ungarn.
ZUM BEITRAG
Ungarns Präsident Sólyom in Berlin >>> Absage an Treffen mit Gasparovic >>> EU-Vermittler im Sprachenstreit >>>
Gefährliche Leidenschaften
Szekler erklären die territoriale Autonomie von Rumänien
Dass die Szekler, ein
magyarisches Volk in Rumänien, ihre kulturelle Autonomie einfordern, ist zum wiederkehrenden Ritual geworden und wäre nicht so heikel, wenn Funktionäre der Ungarnparteien in Rumänien diese
Forderung nicht auch mit jener nach territorialer Unabhängigkeit verbänden. Doch genau das taten sie am Wochenende einmal mehr, zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Der
Verdacht auf eine gezielte, auch ferngesteuerte, Provokation liegt nahe.
ZUM BEITRAG
Bajnai und Fico wollen sich bald treffen >>> Regierungssitzung Rumänien - Ungarn >>>
Bajnai beschwert sich bei EU-Parlament >>>
Molotow-Cocktails auf Botschaft der Slowakei in Ungarn >>>
Die Arglosen im Ausland
Ungarn hat Ärger mit dem Finanzamt von New York und dem eigenen Steuerberater
Das Außenministerium,
dass sich sonst bei Interna gern in diplomatisch-verschwore ner Zurückhaltung übt, fühlte sich jetzt sogar genötigt, ein offizielles Statement zu veröffentlichen. Der Grund ist eine
riesiger Berg von Steuerschulden, die man in zwanzig Jahren gegenüber der Stadt New York und den dortigen Steuerbehörden angehäuft hat. Nun verklagen sogar die eigenen
Steuerberater Ungarn auf 44 Mio USD.
ZUM BEITRAG
Doppelte Staatsbürgerschaft für Auslandsungarn wird geprüft >>>
Ungarn vs. Slowakei kommt vor die UNO >>>
Gegen Recht und Verstand
Ungarn ruft Slowakei zur Revision des Sprachengesetzes auf
Weder die
Wirtschaftskrise, noch die soziale Not vieler Menschen konnte bisher den tiefen Graben zwischen rechtem und linkem Lager überwinden, doch beim Thema
"Ungarntum" finden sich sogar die sonst erbarmunglsosen Streithähne zusammen. Ein Ende Juli novelliertes Sprachengesetz in der Slowakei, dass vor allem die ethnischen Ungarn
benachteiligen soll, bildete den Anlass für seltene Einigkeit.
ZUM BEITRAG
Hinter den Siebenbürgen
Rumänien und Ungarn auf vorsichtigem Versöhnungskurs
Am Dienstag unterzeichneten Vertreter beider Länder ein Protokoll über die Belange ihrer jeweiligen ethnischen
Minderheiten beim Nachbarn. Dabei ging es in erster Linie um die Beilegung eines Streits um die "massenhafte Entlassung von Beamten der ungarischen
Minderheit" und ihre Ersetzung durch rumänische Rumänen bei etlichen Lokalbehörden in Siebenbürgen.
ZUM BEITRAG
Auf zum nächsten Level
Ungarn meint, für die EU-Ratspräsidentschaft 2011 schon gerüstet zu sein
Ungarn behauptet hartnäckig, für die EU-Ratspräsidentschaft im 1. Halbjahr 2011 gerüstet zu sein. Jedenfalls
bezeichnet der derzeitige Außenminister Péter Balázs sein Land als "vorbereitet". Klar ist indes, dass Balázs dann längst nicht mehr Außenminister sein wird, die
MSZP nicht mehr die Regierung stellt.
ZUM BEITRAG
UNGARN UND SEINE NACHBARN
Jobbik fordert Revision von Trianon >>> Serbiens EU-Beitritt in Ungarns Interesse >>> Auslandsungarn gegen Botschaftsschließung >>> Ungarns Premier Bajnai besucht Israel >>>
SLOWAKEI - UNGARN
Einstein muss Slowakisch lernen
Ungarn und Slowakei streiten mal wieder, diesmal um ein "Sprachengesetz"
Die Ruhe zwischen
den Streithähnen Slowakei und Ungarn hat nur kurz gehalten und war trügersich. Eine völlig unnötige Novellierung des Sprachengesetzes in der Slowakei löst
ebenso unnötige Reaktionen in und bei Ungarn aus und stellt sogar einen Staatsbesuch in Frage, der eigentlich einen Neubeginn der Beziehungen markieren sollte. Es ist wie immer: die
Ungarn sehen sie Interessen ihrer Minderheit in der Slowakei gefährdet, die Slowaken ihre Souveränität angegriffen.
ZUM BEITRAG
SLOWAKEI - UNGARN
Hungaro-Fundis und Euro-Realos
Die Ungarn in der Slowakei spalten sich in zwei Lager
Die dauerhafte Spaltung der Vertretung der Ungarn in der Slowakei wird Realität. Das
Motto: ich kenne keine Parteien, ich kenne nur Ungarn, nach welchem Pál Csáky argumentiert und handelt, scheint in der europäischen Realität ausgedient zu haben. In Zukunft wird es einen
Fundi- und einen Realo-Flügel geben. Letzterer will Brücken bauen, - und heißt auch so...
ZUM BEITRAG
SLOWAKEI - UNGARN
Billige Ablenkungsmanöver
Schlagabtausch zwischen Ungarn und der Slowakei geht in die nächste Runde
Eine außerordentliche
Parlamentssitzung in Bratislava soll die "herausfordenden" Bemerkungen von Orbán und Co. aufarbeiten und verurteilen. Die slowaksiche Regierung solle sich lieber um den Haushalt
kümmern, schimpfen die Vertreter der ethnischen Ungarn zurück. Der Berufsnationalist Ján Slota meldete sich auf seine berüchtigte Weise zu Wort, aber auch die Argumente der
Slowakenungarn werden immer absurder.
ZUM BEITRAG
Fidesz trägt Wahlkampf in Slowakei >>>
RUMÄNIEN - UNGARN
Präsident Sólyom empfing demonstrativ Auslandsungarn - Tökes: Rumänien und
Slowakei - "Feinde Europas" >>>
Aufruhr im Szeklerland
Fidesz: "Ethnische Säuberungen" in Rumänien
Seit Tagen herrscht Empörung und großer Alarm bei den Rumänienungarn, vor allem in Siebenbürgen. Ihre
Vertreter in lokalen und regionalen Behörden werden reihenweise gegen "Mehrheitsrumänen" ausgetauscht. Heute schwappte die Sache endgültig ins Mutterland als Zsolt Németh vom Fidesz
überkochte. Der Chef des Auswärtigen Parlamentsausschusses schoss eine Salve Richtung Rumänien ab, die es in sich hatte.
ZUM BEITRAG
SLOWAKEI - UNGARN
Neues Kapitel im alten Buch
Ungarn und die Slowakei versuchen wieder eine Annäherung
"Die Slowakei und Ungarn sind zu einer guten Kooperation verdammt", äußerte,
etwas pathetisch, der slowakische Präsident Ivan Gasparovic während des Antrittsbesuches des neuen ungarischen Außenministers Péter Balázs am Donnerstag in Bratislava. Premier Fico
kommt noch vor dem Sommer nach Budapest.
ZUM BEITRAG
RUMÄNIEN - UNGARN
Der unerwünschte Staatspräsident
Ungarn hat mal wieder Zoff mit einem Nachbarn
Was unlängst László Sólyom widerfuhr, ist - für Europa - ziemlich beispiellos: Dass nämlich ein Staatsoberhaupt
zunächst als unerwünschter Besucher definiert und, als er doch kommt, an der Grenze brüskiert wird. Das ungarische Staatsoberhaupt hatte einmal mehr den durchaus fragwürdigen Plan,
den Nationalfeiertag des 15. März ausgerechnet unter Minderheitenungarn in einem der Nachbarländer zu feiern...
ZUM BEITRAG
UKRAINE - UNGARN
Präsident der Ukraine in Ungarn
Energiesicherheit und Minderheitenfragen sind erwartungsgemäß die - aus ungarischer
Sicht - wichtigsten Fragen, die der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko und sein Amtskollege László Solyom besprochen haben. Der Präsident der Ukraine weilte Dienstag
und Mittwoch zu einem zweitägigen offiziellen Besuch in Ungarns Hauptstadt.
ZUM BEITRAG
NACHBARN
Höflichkeiten im Regen
Antrittsbesuch von Bundeskanzler Faymann in Budapest
„Die guten Beziehungen zwischen Ungarn und Österreich hätten sicherlich besseres Wetter verdient gehabt.“,
meinte zumindest der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann zum strammen Regenwetter bei seinem Antrittsbesuch in Budapest vergangene Woche...
ZUM BEITRAG
NACHBARN
Friedenszeichen
Außenminister der Slowakei und Ungarns konferierten in Budapest
Der neue slowakische Außenminister Miroslav Lajcák weilte vergangene Woche zu Gesprächen in Budapest. Es
war nach Prag erst der zweite Auslandsbesuch des frisch gebackenen Ministers. Zwar war der Ton der Verhandlungen mit Amtskollegin Kinga Göncz freundlich, dennoch konnten die
bekannten Streitpunkte nicht ausgeräumt werden.
ZUM BEITRAG
NACHBARN
Freundschaft ohne Folgen
Der österreichische Außenminister Spindelegger auf Antrittsbesuch in Budapest - Keine Hilfe bei Streit um Heiligenkreuz
Der neue Europa- und Außenminister Österreichs, Michael Spindelegger, stattete am Donnerstag seinen ersten
bilateralen Besuch (schon eine Art Tradition) in Budapest ab. Man will die Partnerschaft der Donauländer beleben, bei heiklen Themen wie Heiligenkreuz hält sich Wien aber lieber heraus.
ZUM BEITRAG
NACHBARN
Immer Ärger mit den Nachbarn
Konfrontationen mit der Slowakei und ein „Nein“ aus Rumänien
Vergangene Woche kam es in Fragen der Minderheitenpolitik einmal mehr zu einem Eklat der Streithähne Slowakei
und Ungarn. Wegen Formalien und interner Intrigen platze eine Versöhnungssitzung von Parlamentariern. Aus Rumänien kam eine deutliche Stellungnahme des Staatspräsidenten. Eine Autonomie für
die Rumänienungarn, so wie Budapest sie wünsche, wird es nie geben...
ZUM BEITRAG
|