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BILDUNG & STUDIEREN / FORSCHUNG & WISSENSCHAFT

Kampf um die Zukunft: Proteste gegen Zerstörung der Hochschulbildung

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Die geplante Streichung von etlichen Studiengängen der Sozial- und Gesellschaftswissenschaften bringen wieder Studierende auf die Barrikaden. Die Regierung will nur noch "ökonomisch Nützliches" finanzieren, die Betroffenen fühlen sich bevormundet, sie sollen zu "nützlichen Idioten" degradiert werden. Zwei konträre Weltsichten stehen sich gegenüber.

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Jubelkommandos zum Nationalfeiertag: Schulen verweigern Orbán den Gehorsam

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10 Schüler pro Gymnasium, plus ein Lehrer, so lautete die Anforderung des amtlichen Organisationskomitees zum Nationalfeiertag am Sonntag. Sie sollten Orbán bei seinen Auftritten jugendlich-frische Kulisse sein. Doch die meisten Schulen verweigerten sich. Was in Demokratien eine normale, berechtigte Reaktion wäre, ist in Orbánistan heute schon ein kleiner Volksaufstand.

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Proletarisierung für die “Arbeitsgesellschaft”: Hälfte der Gymnasien soll geschlossen werden

Weil den "Werkbänken" im Lande die  Arbeitskräfte abhanden kommen, sollen Schüler massiv von Abitur und Studium abgehalten und "nationalwirtschaftlich nützliche" Berufe geführt werden. Dazu wird man die Zahl der Abiturienten halbieren, rund die Hälfte der Gymnasien schließen und ab September 2015 rund 500 Mittel- bzw. Oberschulen dem Wirtschaftsministerium unterstellen. Orbán verkauft das als "duale Ausbildung" nach deutschem Muster.

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Geldschöpfer auf dem zweiten Bildungsweg: Ungarns Nationalbank will "neoliberale Irrlehren" austreiben

Mit 630 Mio. EUR sollen über Stiftungen im In- und Ausland "neue Visionen" gelehrt werden, wohl vor allem das Fach "Unorthodoxe Finanzpolitik", von dem Nationalbankchef Matolcsy seit Jahren heftige Kostproben abgibt. Das Budget dafür übersteigt die staatlichen Ausgaben für die höhere Bildung um das 1,5fache, wird aber durch "Geldschöpfung" "schuldenfrei" finanziert. Manche Kommentatoren meinen, der MNB-Gouverneur habe nun vollständig den Verstand verloren, andere erkennen den Plan dahinter...

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"Die Macht der Mythen" Ungarn als Schwerpunkt einer Tagung im Burgenland

Am Wochenende erinnerte die südburgenländische Bürgerinitiative und Verein RE.F.U.G.I.U.S in Rechnitz wieder an die beim Bau des Südostwalls ermordeten ungarisch-jüdischen Zwangsarbeiter und die anderen Opfer von Nazismus und Krieg in der Region. Dabei belässt man es nicht bei einer Gedenkfeier, sondern kümmert sich im Rahmen einer jährlichen Tagung um das Heute und das Morgen...

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"Anschluss an die Welt": Ungarische Regierung pumpt Milliarden in die Hirnforschung

"Die Belastungen durch Gehirnschädigungen gehen zu Lasten der Zivilisation", denn diese Krankheiten gehen nicht nur auf Kosten der Wirtschaft und des Gesundheitswesens, sondern "der Gesellschaft im Ganzen", sagte MTA-Präsident József Pálinkás am Mittwoch bei der Unterzeichnung des Projektvertrages in Anwesenheit von Premier Orbán.

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Der Feind steht links

Holocaust-Gedenkjahr in Ungarn: Marx für Genozide im 20. Jahrhundert verantwortlich

Die Instrumentalisierung der amtlichen Holocaust-Gedenkshow wird immer offensichtlicher. Die Regierung setzt dazu fast täglich deutliche Zeichen. Mal subtil, mal plump, immer aber Richtung Farce. Während sich jüdische Verbände über die Verhöhnung von Holocaust-Opfern seitens eines Offiziellen empören, zeigt die Regierung, wo der wahre Feind steht: nämlich links.

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Ein halber Nobelpreis - fürs Warten

Privilegienrittertum an der Akademie der Wissenschaften

Wenig Freunde wird sich der Anwärter der Akademie der Wissenschaften, Béla Darvas machen. Der Zoologe und Umweltbiologe schildert in drastischen Worten die Privilegienritterschaft an der altehrwürdigen Institution. Während die MTA-Mitglieder enorme Geldsummen einstreichen, darben junge Wissenschaftler an der Armutsgrenze, abgespeist mit einer vagen Aussicht auf spätere Meriten.

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Unterschreib oder geh!

Lehrer in Ungarn müssen sich Parteilinie unterwerfen

Wer die Vereinbarung, das ominöse "Karrieremodell", nicht prompt und ohne Denkpause unterschreibt, wird entweder gefeuert oder amtlich gemobbt. Doch der Vertrag enthält nicht nur Denk- und Sprechverbote sondern - entgegen den Ankündigungen - auch effektive Gehaltskürzungen. Wieder fühlt man sich in längst vergangen gehoffte Zeiten versetzt...

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Das kleine Einmaleins der Macht

Lehrer bekommen mehr Geld, - für mehr Gehorsam

Am Dienstag hat das ungarische Parlament in einer Sondersitzung die seit 2011 angekündigten Gehaltserhöhungen für Lehrer und weiteres Personal an den staatlich kontrollierten Pflichtschulen gesetzlich verankert. Zunächst erhalten Lehrer nur rund 60% der 2011 zugesagten Summe, was für die meisten eine sofortige Gehaltsanhebung von rund 34% bedeutet, aber mit einer enormen Mehrbealstung und Kadavergehorsam zurückzuzahlen ist.

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Einheizgewerkschaft

Regierung zerschlägt Lehrergewerkschaften und verstärkt Gesinnungskontrollen

Dem ungarischen Parlament liegt ein Gesetz vor, nach dem ab September alle Lehrer im Pflichtschulwesen sowie sämtliche Pädagogen in Kindergärten Mitglied einer zentralen, staatlich geführten Berufsorganisation werden müssen, die dann als einziger Ansprechpartner der Regierung für Tarifverhandlungen und andere arbeitsrechtliche Belange fungieren soll. Diese "Ungarische Lehrer Fakultät" soll die Funktion und Kompetenz der verschiedenen heute existierenden Fachgewerkschaften übernehmen und diese obsolet machen.

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Mentale Umvolkung

Die Akademie der Wissenschaften in Ungarn legt Verbotskatalog für Straßennamen vor

Die Straßenumbenennungen sind nur die kosmetische Fortsetzung eines tiefergehenden Eingriffs, eines Kulturkampfes und einer mentalen Umvolkung, die das Bewußtsein der Menschen in eine ganz bestimmte Richtung und zu einer neuen Identität drängen soll. Mit dem Vorgehen stellt sich die Regierung ein weiteres Mal auf eine propagandistische Stufe mit den Systemen, deren Erinnerung  man aus dem öffentlichen Leben verbannen will. Das Land läuft vor der eigenen Geschichte, letztlich vor sich selber weg. Es wurde bisher immer wieder eingeholt.

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Zurück auf die Straße...

Einfach angelogen: Studenten in Ungarn kündigen Verhandlungen mit Regierung auf

Da sowohl die Studienverträge als auch das Kanzlersystem nun Teil des Kerntextes der Verfassung werden sollen, hat es für die Studenten wenig Sinn, weiter mit der Regierung an runden Tischen zu plauschen. Die HÖOK kündigte, ziemlich angefressen, die Verhandlungen mit Minister Balog auf, die aktivistischen Partner von der HaHa versuchen inzwischen die Proteste wieder in Gang zu setzen. Was viele befürchtet haben, ist eingetreten: die Regierung hat die Studenten einfach betrogen. Nun geht es zurück auf die Straße...

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Pakt mit dem “Teufel”

Fremdgesteuert? "US-Berater" sollen Studentenproteste in Ungarn unterstützen

Die Studentenproteste in Ungarn waren von US-amerikanischen "Spezialisten" gesteuert, meldet eine Regierungszeitung, die Studentenvereinigung HaHa gibt zu, sich beim zivilen Widerstand beraten lassen zu haben. "Fremdgesteuert und -finanziert" zu sein, ist in Ungarn das politische Totschlagargument schlechthin und, so noch "Juden" im Spiel sind, sehr wirksam. Die MSZP macht es der Regierung dabei besonders leicht. Doch auch die protestierenden Schüler und Studenten sahen sich regierungsseitiger Diffamierung und Manipulation ausgesetzt, wie dokumentiert ist.

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Zwischen Hörsaal, Straße
und Verhandlungstisch

Interview mit dem Vorsitzenden der Studentenvertretung HÖOK in Ungarn

Im Dezember hielten Tausende ungarische Studenten und Gymnasiasten das Land mit bewegenden Protestaktionen in Atem. Es sah so aus, als würden die jungen Leuten mit ihrem Kampf um Mitbestimmung und für die Freiheit der Bildung eine erste echte Herausforderung für die Regierung darstellen. Dann kam Weihnachten, eine lange Streichliste der Regierung, doch kaum noch Proteste. Wir wollten von Studentenführer Dávid Nagy wissen: was ist aus der Winterrosenrevolution geworden?

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THEMENSEITE: Studentenproteste in Ungarn zur Hochschulreform / Schülerproteste zur Schulreform ZUM BEITRAG

 

Akademische Streichliste

Proteste vergeblich: Regierung macht Studieren zum Privileg Wohlhabender

Die ungarische Regierung hat eine Liste mit den Studiengängen veröffentlicht, die ab dem kommenden Studienjahr nicht mehr staatlich subventioniert werden. Die Auflistung offenbart den Willen der Orbán-Regierung, der ärmeren Mehrheit der Bevölkerung den Zugang zu leitenden Funktionen in Staat und Wirtschaft dauerhaft zu verwehren.

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Zwischen Kampf und Flucht

Studenten in Ungarn ringen um ihre Zukunft - Analyse und Kommentar

Die Hochschulreform und der Umgang mit den von ihr Betroffenen, ist ein weiteres Kapitel im immer dicker werdenden Buch "Der entmündigte Bürger" (ungarische Fassung): ein vorhandener Misstand wird nicht korrigiert, sondern der betroffene Sektor durch Leistungsabbau "beseitigt" oder der ideologischen Zielstellung der Machthaber unterworfen. Die Betroffenen wollen das nicht kampflos hinnehmen, sie wollen über ihre Zukunft mitentscheiden.

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Kampf um Bildungschancen

Rektoren und Studenten kündigen Proteste gegen "Hochschulreform" in Ungarn an

Zwischen der Regierung und den Betroffenen der aktuellsten Maßnahmen der "Hochschulreform" kündigen sich schwerwiegende Auseinandersetzungen an. Ohne Rücksprache mit den Betroffenen streicht die Orbán-Regierung weitere zigtausende staatlich finanzierte Studienplätze zu Gunsten eines unsozialen Bezahl-Systems mit Bleibepflicht. Studenten kündigen Demos und ein Referendum an, auch Gewerkschaften und die Rektorenkonferenz protestieren.

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Studienplatzabbau und Studienplatzlenkung: Regierungsbeschluss "fördert" Studenten in die Abhängigkeit >>>

 

Studenten an der Leine

Bildungsreform: Ungarn droht neues Vertragsverletzungsverfahren der EU

Diesmal geht es um die "Höhere Bildung", also Reformen rund um das Hochschulwesen und Universitäten. Trotz vorheriger Mahnungen hält die Regierung am Leinenzwang für Studenten bzw. Absolventen fest und verstößt damit gegen eine der größten europäischen Errungenschaften: die Freizügigkeit. Das lässt die EU nicht durchgehen, vieles anderes der "großen" Bildungsreform indes schon...

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“Wissenschaftlicher” Rassismus

Ungarischer Botschafter bezeichnet Roma als “Inzestgruppe”

Über 100 Universitätsangehörige der Corvinius Universität in Budapest haben dieser Tage gegen ein Lehrbuch ihres Uniprofessors und derzeitigen ungarischen Botschafters in Norwegen, Géza Jeszenszky, protestiert. Die Roma seien traditionell auf Inzest eingestellt, daher sei auch ihre Rate von geistig Behinderten höher, so die “rein fachliche” Einschätzung seiner Exzellenz. Die Aussagen sind so unwissenschaftlich wie allgemein anerkannt, daher steht das Außenministerium auch weiter: “voll hinter dem Botschafter”.

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Kaderuniversität mit Wellnessbereich

Ungarn plant eigenen Campus für künftige Staatsdiener

Während in Ungarn massiv staatlich geförderte Studienplätze abgebaut wurden, die Unis ganze Fachbereiche schließen müssen, die Hoschulautonomie abgeschafft, in die Lehrpläne hineinregiert wird und Studenten mit Knebelverträgen ans Land gebunden werden, schafft die Regierung ihren zukünftigen Staatsdienern einen großzügigen und teuren neuen Campus mit angeschlossener Wellness-Oase. Das meiste finanziert die EU.

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Vom Grundrecht zum Privileg

Bildungsreform als neuer Streitpunkt zwischen EU und Ungarn

Zu einem weiteren zukünftigen Konfliktfeld zwischen EU und Ungarn entwickelt sich mehr und mehr die vielschichtige und einschneidende Bildungs- und Hochschulreform in Ungarn. Vor allem die Knebelverträge, die Absolventen unter Androhung enormer finanzieller Belastungen an die heimatliche Scholle ketten sollen, sind nicht mit EU-Recht vereinbar. Doch Ministerin Hoffmann ist nicht die Frau für Kompromisse.

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"Ich bin und bleibe Optimist..."

Ungarn nicht fallen lassen: Im Gespräch mit Prof. Peter Stiegnitz

Mit dem Autor des gerade erschienenen Buches "Politik der Gewalt - Der neue Faschismus", sprechen wir über neue Formen einer alten Gefahr, die Situation in Ungarn, Sozialpyromanen und die Kraft und Schwäche der EU. Wir erfahren vom dreifachen Glück im Unglück eines Jungen aus Budapest, der kein Ungar sein durfte und begegnen einem Zeitzeugen, dessen Optimismus verwundert, aber Hoffnung spendet.

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IMPRESSUM

 

 

37% der Studierenden wollen Ungarn dauerhaft verlassen  >>>

VerKLIKt: Ungarische Schulbehörde häuft wieder massive Schulden an  >>>

Tausende Billigstarbeiter ersetzen Öffentlich-Bedienstete im Schulwesen >>>

Geld für Orbáns Palast: Teile der Budapester Corvinus-Uni werden verkauft >>>

 

Veranstaltungen an der Andrássy Uni:Transformationsprozesse in Osteuropa / Beziehungen EU-Russland und Ukraine-Krise / Eurovision Songcontest >>>

Studentenproteste weiten sich aus: Ultimatum an Minister  >>>

Zensuren von Zensoren: Ungarn stellt Journalismus-Studium unter Parteiaufsicht >>>

Masterplan Volksverdummung? Studie entlarvt Orbáns "Bildungsreform" als ideologisches Gaunerstück

Wie berichtet, plant die Orbán-Regierung, den Zugang zu Gymnasien zu Gunsten technischer und kaufmännischer Schulen massiv zu beschränken, einschließlich der Schließung bzw. Umwandlung von bis zu 500 Gymnasien und einschließlich der Versetzung bzw. Entlassung von Gymnasiallehrern. Eine Expertenstudie zerpflückt diesen Plan jetzt als fatal für Ungarns Zukunft.

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Die Orbánjugend triumphiert: Warum  Marx aus der Wirtschaftsuni Budapest verbannt wurde

Geschichte “bewältigen”, in dem man ihre Spuren tilgt und eigene Duftmarken setzt. Autokraten machen das so. Dabei bewegen die Orbán-Regierung die gleichen Motive, Marx abzubauen, wie sie die Stalinisten hatten, als sie ihn aufbauten. Es ist eine Message an das Volk: es möge alle Hoffnung fahren lassen, sein Schicksal jemals selbst zu bestimmen...

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"Patriotische Bildung für den starken Staat": Orbán weihte Kaderuni ein

Mit martialisch bis operettigem Aufwand und unter Anwesenheit von Premier Orbán wurde am Montag in Budapest das neue Hauptgebäude der "Nationalen Universtität des Öffentlichen Dienstes" eingeweiht. Dabei handelt es sich um die 1836 vom Architekten Mihály Pollack errichtete, frühere Militärakademie "Ludovika", die für offiziell rund 15 Mio. EUR renoviert und umgebaut wurde.

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Tag der offenen Tür
an der Andrássy Uni Budapest

Infos - Stipendienberatung - offene Lehrveranstaltungen - Probe- Aufnahmeprüfungen - Berufsberatung - Gedankenaustausch mit Studierenden und vieles mehr am 9. April an der AUB... 

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KLIK ins Chaos...

Zentrale Schulbehörde wird zum teuren Disaster

Wenn schon regierungseigene Quellen von "Missmanagement" sprechen, muss wirklich Feuer unterm Dach sein. Im Bericht eines ministeriellen Auditors über die Schulbehörde KLIK ist von strukturellem Versagen, einem zu erwartenden Defizit von bis zu 50 Mrd. Forint (über 160 Mio. EUR) die Rede. Die Opposition tobt, doch Konsequenzen drohen keine. Denn die Chaos-Schulverwaltung erfüllt trotzdem ihren Zweck und der liegt nicht in der Bildung...

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Lehrbuch für Grundschulen nennt Homosexualität eine Todsünde >>>
 

Auf den rechten Weg...

Opposition warnt vor rechtsradikaler "Gehirnwäsche" im "Ethik"-Unterricht

Die Mitte-Links-Partei "Gemeinsam 2014 / Dialog für Ungarn" verlangt die Rücknahme des für den Ethikunterricht der fünften Klassen vorgesehenen Lehrbuches. "Einige Passagen darin sind schlicht unzulässig", stellt der Bildungssprecher der Partei fest und müssten als Versuch des "rechten Autors" gesehen werden, den Kindern eine "Gehirnwäsche" zu verpassen. Dieser Autor ist kein Unbekannter...

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Hilfssheriff auf dem Schulhof

Pensionierte Polizisten sollen an Schulen für Ordnung sorgen

Das neue Schuljahr bringt den ungarischen Schülern nicht nur einen "geschärften" nationalen Rahmenlehrplan, sowie Lehrer, die unter der Fuchtel eines an sozialistische Zeiten erinnernden "Karrieremodells" stehen , sondern auch über hundert "Schulsheriffs", die für "Recht und Ordnung" an den Schulen sorgen sollen. Die haben zwar weder eine pädagogische Ausbildung, noch sonst eine passende Qualifikation, dafür aber den Segen der Regierung...

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Halber Zwang? Staatssekretär will Bleibezwang für Studenten "halbieren >>>

"Erfolg" der Hochschulreform: 50.000 weniger Studenten binnen 2 Jahren  >>>

Menschenkette gegen Kündigung von politisch unliebsamen Professoren in Ungarn  >>>

Gesinnungsschnüffelei: Studenten denunzieren Studenten, Listen an Polizei gelangt  >>>

"Gespräche endgültig gescheitert": Lehrerstreik soll ab 15. März starten  >>>

Einschüchterungsversuche gegen Studentenbewegung: 300 besetzten am Montagabend Freiheits-Brücke  
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Horthy, die Juden, der Minister und sein Onkel

Eine Geschichtsstunde mit dem Nationalwirtschaftsminister

Diesmal ist es keine zweifelhafte ökonomische Weisheit oder eine Frage aus dem weiten Feld der magyarischen Abstammungslehre, die für Aufsehen rund um Nationalwirtschaftsminister György Matolcsy sorgt, sondern eine Äußerung aus dem Bereich der Geschichte, konkret geht es um die Frage der Mitverantwortung am Holocaust. Eine der führenden Historiker des Landes bezichtigte den Minister der "Geschichtsfälschung", was der entrüstet zurückweist. Kein Wunder, seine Haltung ist längst Staatsdoktrin.

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"Aktion Klebelsberg"
oder die Schule des Lebens

Staatskontrolle über Schulen in Ungarn: großes Chaos, kleiner Widerstand

Mit der kurzfristig erfolgten Verstaatlichung von zunächst 1.300 Schulen aus Kommunalträgerschaft per 1. Januar fühlen sich Schüler, Lehrer, Eltern und Kommunen von der Regierung überrumpelt. Die ist mit ihrer selbst erweiterten Macht selbst überfordert und richtet an den Schulen blankes Chaos an: hinsichtlich Weisungs- und Arbeitsrecht, Unterrichtsgestaltung und Zuständigkeiten. Dass so nebenbei die Zukunft der jungen Leute gefährdet wird, macht den Betroffenen Angst und zaghaft wächst Widerstand...

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Hoffmanns Erzählungen

Politshow Bildungsmesse: Konfrontationen zwischen Politik und Studierenden

Am Montag unterschrieb die Studentenvertretung HÖOK eine Teilvereinbarung mit dem Minister für “Humanressourcen”. Außerhalb des Verhandlungstisches wächst jedoch die Unruhe der Studenten, die Angst, dass alles nur ein Scheinfrieden und ein Bluff sein könnte, die HÖOK sich womöglich einwickeln lässt. Bei der Bildungsmesse "EDUCATIO" stießen beide Seiten, ja Welten, aufeinander: hier die Arroganz der Macht, dort die nackte Zukunftsangst. Wir waren mittendrin...

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Stöbern und Staunen

Das Archiv des Pester Lloyd: eine europäische Ideenwerkstatt

Mit rund 100 Texten aus alten Pester Lloyd - Ausgaben seit 1854 starten wir wieder unser Archiv. Angesichts des Riesenberges an Material ist es wirklich ein bescheidener Start, doch will dies neben dem aufwendigen Tagesgeschäft auch bewältigt sein. Ein Anfang ist gemacht, wir werden fortlaufend weitere Texte einstellen, auch Fotos, Illustrationen und andere Dokumente, die Einblick geben in die bewegte und bewegende Geschichte dieser Zeitung wie der Zeiten...

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Winterrosenrevolution

Hartnäckige Proteste der Studenten in Ungarn - erstmals Verhaftungen

Am Mittwoch kam es zu einer erneuten Großdemonstration von Schülern und Studenten in Budapest, zu spontanen Umzügen udn Brückenbesetzungen. Der zynische Umgang der Regierenden mit den Belangen der Bürger insgesamt, bringt die junge Menschen immer mehr in Rage. Es geht nicht mehr nur um die Hochschulpolitik. Erstmals gab es auch Verhaftungen.

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Etappensieg

Gerichtsurteil gegen schulische Segregation von Roma in Ungarn

Ein Gericht im nordungarischen Eger hat am Donnerstag ein Urteil gefällt, mit dem die Existenz von Ausgrenzung, Diskriminierung und amtlichem Rassismus in Ungarn belegt wird. Das ist ein Teilerfolg, allerdings ist die Segregation ein flächendeckendes Phänomen , ein reglrechter Systemfehler und nicht nur ein Einzelphänomen in einem von Neofaschisten regierten Ort.

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Regierung will Deutsch als erste Fremdsprache vor Englisch - Akademiepäsident: kein Mensch versteht Deutsch >>>
 

Multikulturalität in Grenzräumen

Internationale Konferenz zu jüdischem Leben im ungarisch-österreichischen Grenzraum an der Andrássy Uni

Die Fakultät für Mitteleuropäische Studien der Andrássy Universität Budapest (AUB) hielt, mit internationalen Partnern zwischen dem 29. und 31. Oktober 2012 an der AUB eine zweisprachige Tagung mit dem Titel „Jüdisches Leben im ungarisch -österreichischen Grenzraum des 19. und 20. Jahrhunderts/Jewish Life in the 19th and 20th Century Austrian-Hungarian Border Region“ ab.

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Höherer Unfug

Orbáns Bildungsreform in Ungarn zwischen Kaderschmieden und “Kulturrevolution”

Jeder solle seine Ausbildung selbst bezahlen, der Staat werde dafür Kredite bereitstellen, so erläuterte Premier Orbán jetzt erneut ein Grundprinzip seiner Bildungsreformen für den Hochschulbereich und nennt die Gegner seines ständestaatlichen Systemumbaus schlicht  "Konterrevolutionäre". Von der Jugend fordert er, "ihrem Land zu dienen". Kritiker werfen dem Regierungschef jedoch Verantwortungslosigkeit gegenüber dieser Jugend und der gesamten Zukunft des Landes vor.

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Schicksalhafte Verknüpfung

„Der Islam in Kultur und Politik Mitteleuropas“ - Konferenz an der Andrássy Uni Budapest

Anlässlich der Verankerung des Islams in der österreichischen Verfassung im Jahre 1912 („Islamgesetz“) veranstalteten das Österreichische Kulturforum Budapest und die Fakultät für Mitteleuropäische Studien an der Andrássy Universität Budapest eine internationale Konferenz, die verschiedenen Aspekten der Wechselbeziehungen zwischen der islamischen Welt und Mitteleuropa nachging.

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Occupy-Premiere

Für Freiheit der Bildung: Studenten in Budapest besetzen Universität

"Soll ich gehen oder bleiben?" - "Es ist meine Zukunft!" - "Die Uni gehört uns!" - "Wir sind die verschwendete Jugend..." Solche und ähnliche Aufschriften trugen die Transparente von Demonstranten, die sich am Mittwoch bei Protestaktionen in Budapest versammelten. Ein Ultimatum soll die Regierung zum Einlenken bewegen, die stellt sich auf stur.

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UNIVERSITÄTEN / HOCHSCHULEN

Ein Sonderling in der ungarischen Bildungslandschaft
Deutschsprachige Andrássy Universität Budapest
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Die Langzeitstudentin
Die Central European University in Budapest (CEU)
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Wer sich’s leisten kann
Ohne Numerus clausus an die Semmelweiss Universität Budapest
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SCHULEN

Kulturell und zwischenmenschlich
Deutsche Schule „Thomas Mann“ Budapest
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Fit für Europa
Österreichisch-Ungarische Europaschule Budapest
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KINDERGÄRTEN

Fit für die Schule
Der Deutsche Kindergarten Budapest
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„Multi-Kulti“ ist Programm
Superkids-Kindergarten
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Spielerische Zweisprachigkeit
Österreichisch-Ungarischer Kindergarten
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