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Längst volljährig
20 Jahre Deutsche Schule Budapest
Die Deutsche Schule Budapest, bestehend aus einer Grundschule und dem Thomas Mann-Gymnasium, bildet
derzeit 450 ungarische und deutsche Schüler aus, die nach deutschen Lehrplänen sowohl den Haupt- und Realschulabschluss, als auch das Abitur erwerben können. Am vergangenen
Samstag feierte die Schule den zwanzigsten Jahrestag ihrer Gründung.
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Networking per Voucher
Die österreichische Initiatve Centrope_tt will Forschung marktfähig machen
centrope_tt, ein Netzwerk zur Förderung des Technologietransfers zwischen Forschern und KMU der
Slowakei, Tschechien, Ungarn und Österreich will, unter anderem mit einem Voucher-System, Schwung in den noch eher dümpelnden Austausch zwischen Spitzenforschern und Klein-
und Mittelbetrieben der Region bringen. Die bräuchten aber eher Kapital als noch eine Datenbank.
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Klage gegen Ministerium
Eine Zivilorganisation in Ungarn verklagt das Bildungsministerium wegen der Ausgrenzung von Roma an Schulen
Die Zivilorganisation "Chance for Children" hat Klage gegen das Bildungsministerium sowie die Person
des Bildungs- und Kulturministers István Hiller wegen des Umgangs mit Roma eingereicht. Die Nichtregierungsorganisation begründet ihren Schritt damit, dass das
Ministerium es unterlassen hat, das Gesetz über die öffentliche Bildung und den Gleichbehandlungsgrundsatz bei Romakindern durchzusetzen.
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Jedermanns moralische Pflicht
Wissenschaft als Opfer und Bezwinger der Krise - Ein Credo vom Weltwissenschaftsforum in Ungarn
Vor kurzem fand das 4. Weltwissenschaftsforum in Budapest statt. Ein Treffen, das vor allem zu
einer stärkeren Vernetzung von Forschung und Industrie sorgen sollte. Genau in dieser Merkantilisierung besteht aber auch eine große Gefahr für die Unabhängigkeit der
Wissenschaft, die zwar kein Selbstzweck ist, aber auch nicht nur Mittel zum Zweck, sagt der Präsident der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, József Pálinkás und
fordert, sich auf die Ethik zu besinnen.
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Weltwissenschaftsforum eröffnet >>>
Experten am laufenden Band...
Kann man Bildung produzieren? Györ baut eine "Wissensfabrik" -
Mit Kommentar
Immerhin etwa 200 Mio. EUR werden in den nächsten Jahren in 13 ungarische Bildungs- und Forschungsstandort
e investiert, um diese "weltmarktfähig" zu machen. In Györ wurde gerade der Grundstein für eine solche praxis- bzw. unternehmensnahe Wissensfabrik, ein
Forschungs- und Ausbildungszentrum für die Motoren- und Fahrzeugindustrie an der Széchényi István Universität, gelegt. Die Gelder sind eine Kofinanzierung von EU und Staat. Audi,
das Unternehmen, das vor Ort am meisten davon profitieren dürfte, wird das freuen.
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Kluge Köpfer gegen die Krisen des Kapitalismus
George Soros gründet in Budapest ein Institut, quasi gegen sich selbst
50 Millionen US-Dollar, verteilt über zehn Jahre, spendet der aus Ungarn stammende Milliardär Georg Soros für
die Einrichtung eines "Institutes für neue Denkansätze in der Wirtschaft", kurz INET. Es wird angesiedelt bei "seiner" Central European University,
CEU, einer Kaderschmiede für die Wirtschaft. Damit stiftet Soros ein Institut, das Mittel gegen ein System finden soll, dass den Stifter selbst reich gemacht hat. In Ungarn hat man auch
noch nicht vergessen, dass einer seiner Fonds die OTP-Bank spekulativ angegriffen hat.
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Notlösung Budapest
Deutsche Medizinstudenten in Ungarn und ihr Blick auf das Gastland
Viele Deutsche und andere internationale Studenten kommen nach Budapest um Human-, Zahn- oder
Tiermedizin zu studieren. Dabei lernen sie sich untereinander kennen und knüpfen Bande mit Kommilitonen aus verschiedensten europäischen Ländern. Freundschaften mit Ungarn kommen
jedoch bei den Wenigsten zustande. So bleibt die ungarische Sprache und Kultur für die Meisten während ihres jahrelangen Studiums in Budapest auf der Strecke.
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75% ohne Fremdsprachenkenntnisse >>> Aus für zweisprachigen Unterricht? >>> Zukunftsaussichten ung. Studenten >>>
Eine Sprache auf dem Laufsteg
Ungarn sucht das schönste Wort im ganzen Land - Wir hätten da auch einen Vorschlag...
Szépségverseny (Schönheitswettbewerb) wäre ja schon so ein geeigneter Kandidat, wenn es
um das schönste und wohlklingendste ungarische Wort geht. Doch derer gibt es eben noch hunderte andere. Das Balassi Institut für Ungarische Kultur hat die Bevölkerung nun aufgerufen,
über die Webseite www.szoszavazo.hu zu ermitteln, welches "das" ungarische Lieblingswort ist.
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Gegen Vorurteile
Über die Stiftung des Lenau-Preises und seine erste Verleihung
Der Preis, der den Namen des Dichters trägt, soll die künftigen Preisträger und alle, die anhand des Preises von dem
Dichter etwas erfahren, anregen, daran zu denken, wie eng die deutsche Sprache und die Kultur der deutschsprachigen Staaten immer schon mit der ungarischen Geschichte und Sprache verbunden war
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IMPRESSUM
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Standardmodell Sonderschule
Ausgrenzung als Bildungsstrategie: in der Slowakei sollen gesonderte Internate für Roma den Bildungsnotstand der Minderheit bekämpfen
Wenn die Slowakei ihr Projekt der gesonderten Internate für Roma in die
Tat umsetzt, "dann werden sich alle die aus dem Menschrechtsbereich über uns hermachen...", warnt Premier Robert Fico schon vorab. Doch das genauso absurde wie einleuchtende Projekt
enthält eine traurige Wahrheit, die gefährlichen Charme entwickeln wird.
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Alles Hysterie?
Zweifel unterdrückt: Ungarn setzt auf Vollimpfung gegen Schweinegrippe - 34.000 neue Fälle in einer Woche?
Seit letzter Woche gibt es im ganzen Land mehr als 200 Impfzentren, in denen sich Impfwillige zügig mit dem
Impfstoff gegen das H1N1-Virus versorgen lassen können. 1,5 Millionen sind schon versorgt, angeblich explodieren die Grippefälle geradezu. Generalstabsmäßig wird die
Massenimpfung abgespult, begleitet von reichlich Propaganda.
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Akademie der Lobbyisten
Die Ungarische Akademie der Wissenschaften in fremden Diensten
"Die Menschheit braucht Atomkraft!" und "Tierversuche dürfen nicht
eingeschränkt werden!" - Das verkündet die Akademie der Wissenschaften in offiziellen Publikationen. Die höchsten Repräsentanten der altehrwürdigen Einrichtung lassen sich für ganz
offensichtliche Lobbyistenprojekte einspannen. Das ist Amtsmissbrauch und ein in Ungarn unbeachteter Skandal. Dem Ruf der Akademie und damit der Wissenschaft insgesamt wird damit
schwer geschadet.
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Ungarn sucht das Superhirn
Begabtenförderung als erster Schritt zur Zweiklassengesellschaft? Mit Kommentar
Mit 700 Millionen Forint
(derzeit ca. 2,56 Mio EUR) unterstützt die Europäische Union ein Programm um tausende Lehrer, Kindergärtner, aber auch Eltern zu Talentsuchern zu schulen. Sie sollen frühzeitig
hochbegabte Kinder aufspüren, und in der Lage sein, sie ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten entsprechend zu fördern. Das soll auch das allgemeine Niveau der Bildung
verbessern, glaubt man. Es könnte wieder ein Holzweg sein.
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Warum die Eile?
Streit um Verlässlichkeit des neuen H1N1-Impfstoffs auch in Ungarn
In Ungarn hat man ein ähnliches Problem mit dem Impfstoff für das A/H1N1-Virus
wie in Deutschland. Führende Experten und auch Politiker halten ihn schlicht für nicht ausreichend getestet, um ihn auch an Schwangeren und Kleinkindern einzusetzen. Der Gesundheitsminister
unterdrückt die Meinung von Experten und stützt sich auf zweifelhafte Empfehlungen.
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Des Widerspenstigen Züchtung
Aus Kroatien wird von einem sensationellen Durchbruch bei der Thunfischzucht berichtet
An der kroatischen Küste will ein Team der Universität von Split gemeinsam mit
Experten der Kali Tuna Farm nun doch eine Lösung gefunden haben, einen "geschlossenen Lebenszyklus" des Blauflossenthunfischs in Gefangenschaft zu ermöglichen. Seit 2006 wachsen in
einem speziellen Käfig Fischlein heran, die erstmals, angeblich freiwillig, in diesem Sommer gelaicht haben. Man sei also auf einem guten Weg, diesen Genuss für die Menschheit zu bewahren
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Auf ein Gläschen mit Dracula?
In Pécs will man den Keller von Vlad Tepes´ Haus entdeckt haben
Archäologen der
Universität Pécs wollen mitten im Stadtzentrum der Kulturhauptstadt Pécs die Keller von Graf Vlad III., Künstlername Dracula, ausfindig gemacht haben, auch wenn noch konkrete Belege dafür
fehlen. Lokale Größen feiern das als eine Sensation, Experten sprechen eher von einem Marketinggag kurz vor Beginn der Kulturhauptstadt 2010.
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Ein bisschen weniger quälen...?
Ein Fachkongress in Budapest soll Alternativen zu Tierversuchen aufzeigen
300.000 Tiere werden in Ungarn jedes Jahr zu Versuchszwecken "verbraucht".
Europäisches Mittelfeld. Ein Fachkongress will nun Tierversuche eindämmen und "verfeinern", wo sie - aus Sicht der Industrie - nicht abzuschaffen sind. "Perfekte Modelle
statt fühlende Tiere" heißt das liebreizende Motto. Manche halten das ganze für eine Alibi-Veranstaltung, andere für einen wichtigen Fortschritt. Dabei liegt der Tierschutz in Ungarn
sowieso im Argen.
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Siedlung aus der Bronzezeit entdeckt >>> Großer Historikerkongress in Budapest >>> H1N1-Impfstoff in Produktion und Test >>> Virtuelle Akademie soll Forschern helfen >>>
Ein Neutron Hoffnung
Das europäische Milliardenprojekt ESS geht nach Lund in Schweden. Doch Ungarn will das noch nicht wahr haben.
Schweden feiert, Ungarn schmollt und gibt die Hoffnung nicht auf, Debrecen doch noch als Standort für das
Großforschungsprojekt der EU, das Neutronenforschungszentrum ESS durchzusetzen. Dabei steht Lund in Südschweden praktisch fest. Der zuständige ungarische Regierungskommissar Géza Egyed
beweist in diesem Zusammenhang stoische Realitätsverweigerung.
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