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RUMÄNIEN - BULGARIEN   Nachrichten und Hintergründe

A66 gegen Bärenland

Zerschneidet Rumänien das letzte große Waldgebiet Europas?

Wegen eines erschwindelten Gutachtens könnte womöglich eines der letzten unberührten Waldgebiete Europas nachhaltig beschädigt werden. Die Umweltbehörden in Rumänien gaben nach fünf Jahren Streit nun grünes Licht für eine Straße durch den Naturpark in den Retezat Bergen. Nicht nur die selten gewordene Landschaft ist erhaltenswert, auch die Bären brauchen den Lebensraum, sogar Wisente könnte bald wieder in die rumänischen Karpaten einziehen, die hier vor 200 Jahren ausgerottet wurden.

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Großes Strassen-Theaterfestival
in Rumänien

Vom 27. Mai bis 5. Juni findet in Rumänien, in Sibiu, dt. Hermannstadt, ung. Nagyzeben, das 18. Internationale Theaterfestival und damit das wichtigste Kulturevent der multikulturellen Stadt in Siebenbürgen statt. 90 Aufführungen, viele davon auf Plätzen und Straßen verwandeln die Stadt in eine einzige Theaterbühne, 40.000 Zuschauer werden dann täglich erwartet.

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Verantwortung als Trick

Rumänien im parlamentarischen Dauerstreit

Ein weiteres Mal konnte die rumänische Regierung unter Emil Boc nur mit einem parlamentarischen Trick ein Gesetz durch das Parlament bringen. Weil man keine Mehrheit zustande brachte, setzte die Regierung per "Übernahme der Verantwortung" ein Gesetz in Kraft, dass die Gehälter von Lehrer einfriert, obwohl es ein Gesetz gibt, das ihnen eine dicke Zulage zuspricht. Wieder bahnen sich Proteste an.

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Eurowunsch als Zwangsjacke

Bulgarien zwischen Sparzwang und Armutsbekämpfung

Bulgarien sucht sein Heil in einer rettenden Flucht nach vorn, in den Euro. Dabei hat man weder politisch noch ökonomisch etwas zu bieten und versucht es mit einem Versprechen auf die Zukunft. Doch das Volk wird bedrohlich ungeduldig. Es will Arbeit, Brot und anständige Politiker und zwar jetzt, nicht erst durch das vage Wohlstandsversprechen des Euro.

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Zerreissprobe in Bukarest I

Misstrauensanträge gegen Regierung in Rumänien

Das Kabinett Boc setzte am Dienstag das neue Arbeitsgestz "in eigener Veranwortung" in Kraft, um eine schwierige Mehrheitsfindung im Parlament zu umgehen. Das ist legal, aber ein Spiel mit dem Feuer, denn das könnte die gesamte Regierung zu Fall bringen. Genau das will die vereinte Opposition tun. - Weiterer Stellenabbau im öffentlichen Dienst.

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9. März 2011   RUMÄNIEN

Zerreißprobe in Bukarest II

Auch die Rumänienungarn setzen Regierung unter Druck

Der neugewählte Vorsitzende der Partei Demokratische Union der Ungarn in Rumänien (UDMR), Kelemen Hunor, hat von der Regierung eine zügigere Implementierung des neuen Minderheitengesetzes gefordert, sonst habe man "ein Problem". Die UDMR gehört selbst der Regierungskoalition in Bukarest an und lehnte erst kürzlich ein Angebot der vereinigten Opposition zum Sturz der Boc-Regierung ab.

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In der Talsohle

Aktuelle Daten aus der rumänischen Wirtschaft

Die Reallöhne sinken und die Preise steigen. Neben Griechenland war Rumänien 2010 das einzige Land mit sinkender Wirtschaftsleistung. Die Unzufriedenheit spiegelt sich in den Umfragen, die Opposition macht vermehrt Druck, doch es muss weiter gespart werden. Ein "Investitionsprogramm" soll das Ruder herumreißen. Ein Land in Zahlen.

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Soziale Zeitbomben

Die rumänische Regierung fleht den Aufschwung herbei

Premier Emil Boc an allen Fronten: ein Investitionsprogramm soll die Wirtschaft ankurbeln, auch der öffentliche Dienst soll wieder befriedet werden. Doch die Mehrwertsteuer bleibt hoch und die Lebensmittelpreise steigen weiter und weiter. Nicht nur eine soziale Zeitbombe tickt. Nun sorgt auch noch ein umstrittenes Arbeitsgesetz für weiteren Zündstoff.

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SofiaLeaks

Ein Hauch Tunesien: Abhör- und Korruptionsskandale in Bulgarien

Bulgarien und Rumänien geben sich dieser Tage wieder größte Mühe, dem Bild, das man im Westen von den Zuständen in diesen Ländern hat und seine Schengenunreife zu bestätigen. Es geht um etliche Korruptionsfälle bei Militär, Grenzern und Polizei, im Falle Bulgariens um allerhöchsten Amtsmissbrauch. Alles eine Kampagne der Sozialisten und der Mafia, sagt Premier Borrissow, ohne die Vorwürfe selbst entkräften zu können.

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Schmutziges Spiel

Der Schengenbeitritt von Rumänien und Bulgarien als exemplarisches Machtspiel in der EU

Zwar kommen ermunternde Worte von der EU, dennoch wurde der anvisierte Termin Ende März längst aufgegeben, auch wenn man das offiziell noch nicht zugeben mochte. Ungarn trommelt vehement für einen Schengenbeitritt Rumäniens und Bulgariens, auch im eigenen Interesse. Frankreich torpediert den Beitritt aus niederen Motiven. Deutschland genießt und schweigt.

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Kulturkampf
um Terra Madre

Probleme der Kleinbauern in Bulgarien und Rumänien

"Bio" und "Slow Food" kann man in Ländern wie Rumänien und Bulgarien sozusagen noch originär vorfinden. Noch. Kleinbauern und internationale Unterstützer trafen sich in Sofia, zur Messe "Terra Madre Balkans", um über die Spannungsfelder zwischen naturnahem, minimalinvasivem Wirtschaften, Erfüllung von EU-Auflagen, Förderungen und Existenzsicherung zu sprechen.

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Vom Tennislehrer zum Autohändler

Das Tiriac-Imperium aus Rumänien will den Dacia in Westeuropa verkaufen

Während er sich seit Anfang der 90er Jahre vor allem mit der Vermittlung von Geschäften ausländischer Konzerne nach Rumänien beschäftigte, dreht er die Strategie nun um und versucht sich daran, den Exportschlager seines Landes Nr. 1, nein, nicht Dracula, sonder Dacia in den Westen zu bringen.

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Die Ersatzbank

Die EU vergibt ab Juni Mikrokredite an „Nichtkreditwürdige“

45.000 Kleinkredite sollen den Unternehmergeist von 25.000 Arbeits- bzw. Beschäftigungslosen sowie Kleinstunternehmen fördern, sagt der ungarische EU-Kommissar Andor. Das Modell dazu kommt aus den Entwicklungsländern und ist für jene gedacht, die von den Banken zurückgewiesen wurden. Die verdienen aber sogar an Kunden, die sie gar nicht wollten.

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Geländegängige Streusandbüchse

Dacia greift mit seinem Low-Cost-Geländewagen Duster an

Der französisch-rumänische Autobauer Dacia (Teil der Renault-Gruppe) hat beim Autosalon in Genf seinen Billig-Geländewagen Duster vorgestellt. Der Einstiegspreis für das Modell in Rumänien soll bei nur rund 10.500 EUR liegen, Dacia, so der Marketingsprech, wollte all jenen einen Geländewagen (SUV) ermöglichen, die sich normalerweise einen solchen nie leisten könnten.

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Energie-Monopoly

Energiekonferenz in Budapest zwischen Vernunft und Lobbyismus

Während sich die Länder Osteuropas einig sind, dass nur ein Ausbau der Vernetzung und viele verschiedene Lieferquellen - mit Einbindung Russlands - die Energiesicherheit der Region erhöhen können, versuchen die Amerikaner ihren Einfluss zu sichern und den Europäern South Stream auszureden. Dabei hat Nabucco bisher kaum sichere Lieferanten vorzuweisen. - Tschechien und Slowakei blockieren Erneuerbare Energien.

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IMPRESSUM

 

Attacken auf Ataka

Bulgarien: Sturm im Parlament nach Sturm auf eine Moschee

Als Reaktion auf den Angriff von Anhängern der Partei Ataka auf eine Moschee in Sofia, zeigten sich Parteien verschiedener Ausrichtungen geschlossen entsetzt, manche fordern ein Verbot. Abgeordnete von Ataka treten aus der Partei aus. Das Regieren für Premier Borisov wird nun jedenfalls schwerer, verließ er sich doch bisher auf die Extremisten.

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Bulgarische Nationalisten greifen Moschee an >>>

Sensibles Siebenbürgen

Ruhe vor neuen Stürmen
zwischen Ungarn und Rumänien

Der rumänische Außenminister besuchte am Freitag Budapest. Offiziell wurde die exzellente Entwicklung der Beziehungen betont, im Hintergrund jedoch hat Premier Orbán einen regelrechten Machtkampf um die Vorherrschaft und Leitkultur bei den Rumänienungarn losgetreten, der noch für jede Menge Ärger sorgen und die Nachbarn früher oder später zu einer Reaktion herausfordern wird. Europäische Realitäten interessieren Orbán nicht.

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Wochenende der Proteste

Viele Demonstrationen in Bulgarien

Die oppositionellen Sozialisten versuchen auf der Welle der Unzufriedenheit der Bürger zu surfen und trommeln für einen Regierungswechsel. Straßenblokaden gegen überhöhte Treibsttoffpreise, Bauern kämpfen für höhere Entschädigungen bei Notschlachtungen und freien Zugang zu den Märkten, Demo gegen Internierung von Flüchtlingen.

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Gratwanderung in Siebenbürgen

Kulturminister wird Chef
der Ungarnpartei in Rumänien

Auf einem Kongress der Demokratischen Union der Ungarn in Rumänien (UDMR/RMDSZ) wurde Kelemen Hunor zum neuen Parteichef gewählt. Er folgt Béla Markó nach, der 18 Jahre lang die Ungarnpartei führte. Die Vertretung der Interessen von rund 1,3 Millionen ethnischen Ungarn in Rumänien ist eine vielfache Gratwanderung, die Umarmungen aus dem "Mutterland" sind dabei oft mehr Fluch als Segen.

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Bukarester Rochade

Präsident sucht neuen Regierungschef für Rumänien

Es verdichten sich die Hinweise, dass der rumänische Ministerpräsident Emil Boc die Legislaturperiode bis 2012 nicht als Regierungschef beenden wird. Sogar Politiker seiner eigenen liberaldemokratischen Partei PDL schließen die Möglichkeit einer Auswechslung nicht mehr aus...

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Opposition rüstet zum Machtwechsel

Aktuelle Entwicklungen in Rumänien

Die rumänische Opposition von Fastlinks bis Mitte-Rechts gründet eine große Koalition gegen die Regierung - ein Milliarden- Investitionsprogramm der Regierung vor dem Start - Debatte um Mehrwertsteuersenkung und Flat Tax - Weiterer Notkredit vom IWF bewilligt - Dutzende Grenzbeamte wegen Korruption und Schmuggel verhaftet - Fünf Tote bei Grubenunglück

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EU baut Häuser für Roma in Bulgarien >>>
Rumänischer Präsident mahnt zu Reformen
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Treffen der Festungsmeister

EU-Innenminister tagten in Ungarn: Deutschland demütigt Rumänien und Bulgarien weiter

Wichtige Themen, wie die Finanzierung und der Ausbau der Grenzsicherung, die Durchsetzung von Bürgerrechten sowie die Qualifizierung von Richtern wurden beraten. Doch dominiert wurden die Sitzungen von dem Geschacher um den Schengenbeitritt von Rumänien und Bulgarien und der Flüchtlingslage in Griechenland. Deutschland bleibt bei seiner harten Linie.

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Strapazierte Geduld

In Rumänien gibt es auch im neuen Jahr wenig Hoffnung

Das Land ist politisch durch eine instabile Minderheitsregierung gelähmt, obwohl es dringend tiefgreifender Reformen bedürfte. Noch immer hängt man am Hilfstropf des IWF, die Unzufriedenheit der Bevölkerung wächst, die Politik bietet kaum Perspektiven, radikale Sparprogramme belasten einseitig das einfache Volk. Ein ungarisches Szenario steht durchaus zu befürchten.

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Rumänien untersucht Sonderrenten
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Wachstum und Depression in CEE/SEE
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OTP Rumänien macht Verluste
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MÁV-Cargo investiert in Rumänien
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Der Rubik-Würfel darf nicht fehlen

Ungarn als Partnerland der Messe in Plovdiv, Bulgarien

Ungarns Unternehmen haben schon vor einiger Zeit den Balkan als einen interessanten und noch mehr oder minder brachliegenden Markt entdeckt. Dass sich zur 65. Internationalen Messe in Plovdiv 58 ungarische Unternehmen einfinden, zeigt, dass auch das Interesse an einer Expansion nach Bulgarien trotz oder gerade wegen der Krise gestiegen ist. Ungarn ist offizielles Partnerland der diesjährigen Messe.

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“Denkzettel” für eine lebendige Donau

100.000 Unterschriften für eine sanfte Nutzung und gegen sorglosen Ausbau der Donau

14 Länder des Donaubeckens unterschrieben den Bewirtschaftungsplan für die Donau der kommenden fünf Jahre, der eigentlich für Nachhaltigkeit in der Donaunutzung stehen soll. Doch Umweltschützer kritisieren, dass viele geplante Baumaßnahmen einfach verschwiegen werden. Man fürchtet die schrittweise Zerstörung eines unersetzlichen Natur- und Kulturraumes.

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Panik im Villenviertel

Erstaunlich viel Wirbel um eine Reichensteuer im armen Rumänien

Kapital ist ein scheues Reh. Besonders schreckhafte Exemplare scheinen in Rumänien zu leben, wo kleine  Gerüchte genügen, um ganze Rehrudel auf zwei Beinen in die Schweizer Bergwelten zu jagen. Der Vorschlag einer Reichensteuer für all jene, die mehr als eine halbe Million Euro auf dem Konto haben, verschreckt offenbar Zigtausende, brave Geschäftsleute denken an Offshore, Banken beraten sich wund...

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Tabula rasa in Bukarest

Rumänien will in einem Jahr bis zu 100.000 Angestellte des öffentlichen Dienstes abbauen

Die Bukarester Ministerien rechnen die Zahl der einzusparenden Stellen nur mehr zu Zehntausenden. Alles geschieht Hals über Kopf, einen wirklichen Abwicklungsplan gibt es nicht. Während Gewerkschaften alarmiert sind, empfehlen Medien und Arbeitsamt den Weg ins Ausland. Ein Zusammenbrechen des Staates befürchtet dennoch niemand, man ist Kummer gewohnt in Rumänien.

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Dacia, das Krisenauto

Das Billigvehicle aus Rumänien profitierte von der Wirtschaftskrise

311.282 Fahrzeuge konnte der rumänische Autohersteller Dacia 2009 ausliefern, ein neues Allzeit-Rekordergebnis. Damit lag man im Krisenjahr nochmals um mehr als 20% über dem Ergebnis von 2008. Doch wie geht es 2010, im Jahr 1 nach dem Abwrack-Wahnsinn weiter?

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