Staat will notleidende Lebensmittelhersteller mit Steuergeld retten
Landwirtschaftsminister Sándor Fazekas begründete die "Direkthilfen für in Not
geratene ungarische Produzenten" damit, dass ihre "Tätigkeit wichtig für die Lebensmittel- und Versorgungssicherheit" des Landes sei. Doch das Vorgehen wirft
die Frage nach wettbewerbsverzerrenden Subventionen auf.
Nicht der "Sturm über Europa", sondern der Sturm im heimischen Wasserglas
macht den Unternehmern am meisten zu schaffen. Jeder fünfte Arbeitgeber in Ungarn will 2012 Leute entlassen, kaum einer neue einstellen. Der viel gelobte
Mittelstand verliert angesichts chaotischer Regierungsmaßnahmen die Lust am Unternehmertum. Ein Überblick über hausgemachte Fehlleistungen.
Lohnentwicklung hilft weder dem Volk, noch der Wirtschaft
Die Bruttolöhne in Ungarn stiegen im September um 5,2 % zum Vorjahr, doch das brachte den meisten Menschen in
Ungarn nicht einen Forint mehr in die Tasche, im Gegenteil. Die Benachteiligungen der unteren Einkommensschichten werden immer mehr System. Auch die hochtrabenden
Versprechungen für den Arbeitsmarkt werden durch aktuelle Zahlen erledigt.
KMU: wie die Regierung in Ungarn ihre größten Hoffnungsträger enttäuschte
Der ungarische Mittelstand sollte es eigentlich richten. Die "Besinnung auf die
eigenen Kräfte" zur "Gesundung Ungarns" war eine der vernünftigsten Ansätze in der Wirtschaftspolitik der Fidesz-Regierung. Was ist aus dem "Neuen
Széchenyi Plan" und den großen Ankündigungen geworden? Im Mittelstand herrscht Frust, es geht nichts vorwärts, beim Geld, den Aufträgen, den Arbeitskosten und dem Bürokratieabbau.
Versprechungen überwiegen die Taten, auch die Vetternwirtschaft besteht weiter, nur die Verwandschaftsverhältnisse sind neu.
Der Pester Lloyd Stellenmarkt hat sich zu
einer regelrechten Ost-West-Drehscheibe entwickelt. Derzeit werden Stellen in Ungarn, Deutschland, Tschechien, Österreich und der Slowakei angeboten.
Gesucht werden u.a. Führungskräfte, Verkaufsprofis, Personal für das
Gesundheitswesen, Mitarbeiter für Hotellerie und Gastronomie, weiterhin Immobilienmanager, Lokführer, Techniker im Schiffsbau, Tischler, Maurer und viele andere
Handwerker und Techniker. Hier gehts zum Stellenmarkt und seinen Angeboten.
Stellengesuche finden Sie auch in den Privatanzeigen. Annoncen können übrigens schon ab 35.- EUR für 30 Tage geschaltet werden, - auch im Immobilienmarkt, der ebenfalls wachsende Vermittlungszahlen aufweisen kann.
Orbán gegen Harmonisierung von Steuern in der EU: "unsere Angelgenheit" - Staat
wird Mindestlohn künftig ohne Verhandlungen festsetzen - Running Gag: neues Gesetz zur öffentlichen Beschaffung kommt in diesem Monat - PPP-Projekte vor Gericht - Transfer der
Rentenmilliarden beginnt - Nachrichten von Allianz, CIG Pannónia, Émász und einer neuen Schokladenfrabrik
Was von der Woche übrig blieb: Wirtschaftsnachrichten aus Ungarn
Nachlese zum großen Coup: Geheime Absprachen zwischen Ungarn und Russland
beim MOL-Deal? - Malév sammelt Schulden wie andere Vielfliegerpunkte - Hollóházer Porzellan quasi insolvent, Staat will Teile retten - Zuckerrüben-Anbau wird
subventioniert - Miskolc freut sich über LED-Fabrik aus China - Weitere Metros in Budapest vor dem Aus, Ersatz gesucht
Viele Neuzugänge auf der Liste der 100 reichsten Ungarn
Zur Gaudi und zum Neid des Volkes veröffentlicht die Wirtschaftszeitung "Napi
Gazdaság" jedes Jahr eine Liste der "100 reichsten Ungarn". Der Reichtum der “Lesitungsträger” vermehrt sich in atemberaubendem Tempo, scheinbar
unabhängig vom Weltmarkt und noch unabhängiger vom Einkommen der restlichen Einwohner.
Ungarn unternimmt verstärkte Anstrengungen, Investoren aus China für ein wirtschaftliches Engagement im
eigenen Lande zu begeistern und die Exporte dortihin zu steigern. Womöglich könnte das reiche Reich der Mitte auch einspringen, wenn man die Staatsschulden
doch nicht so in den Griff bekommt, wie erhofft.
Unklarheiten über Verwendung von EU-Geldern am Velence See
Rund um ein Revitalisierungsprojektes am Velence See, gibt es eine Reihe von
Ungereimtheiten. Eigentlich sollten mit rund 7,5 Mio. EUR die einzigartige Naturlandschaft erhalten und nachhaltiger Tourismus gefördert werden, nun berichtet man von Betonbauten, gefällten
Bäumen und einem Shoppingscenter.
Der österreichische Baukonzern Porr hat am Dienstag in der österreichischen Tageszeitung „Wirtschaftsblatt” den
möglichen Rückzug seines Unternehmens aus Ungarn angekündigt. Dabei hätten keine technischen Fragen im Vordergrund gestanden, sondern die Probleme seien „politischer Natur” gewesen. Doch auch
die ausländischen Bauunternehmen haben sich nicht immer nur mit Ruhm bekleckert.
MOL: ein gutes, noch kein exzellentes Jahr für Ungarns größtes Unternehmen
Der Energiekonzern kann auf ein erfolgreiches 2010 zurückblicken. Wären nicht Krisensteuer und teure, von der EU
erzwungene, Nachzahlungen bei Förderlizenzen, gäbe es noch mehr Dividende. Immerhin gibt es nach zwei Jahren überhaupt wieder eine. Die Förderung im Nahen bzw. Mittleren Osten
wird ausgebaut, INA in Kroatien ist integriert, um Surgutneftegas kümmert sich die Politik.
Die staatseigenen Betrieben werden im kommenden Jahr lediglich Gewinne in Höhe von knapp 23 Mrd. Forint, ca. 84
Mio EUR abführen und damit deutlich weniger als in den letzten Jahren. Die Kosten für marode "Kombinate" liegen weit höher, größere Privatisierungen lehnt
man aber aus ideologischen Gründen ab und denkt eher an weitere Verstaatlichungen.
In einer Studie wird nachgewiesen, dass viele Angestellte in den Hightech-Branchen
in Osteuropa nicht von ihrem Lohn leben können und zusätzlich auf Nebenerwerb und Selbstversorgung angewiesen sind. Außerdem werden sie von Schlepper-Agenturen ausgenommen. Die
Macher der Studie ziehen Parallellen zu China und fordern dringend Änderungen.
Audi investiert 900 Millionen EUR in ein neues Werk in Ungarn
Zwei Tage nach dem General Motors angekündigt hat, 500 Mio EUR in den Ausbau seines Werkes in Szentgotthárd zu
investieren, lüftete am Donnerstag auch Audi das Geheimnis, was man mit den über 200 Hektar Land, die man vor einigen Monaten in der Nähe von Győr für
rund 23 Millionen erworben hat, plant: eine Autofabrik für jährlich 1,5 Millionen Fahrzeuge!
Der Gänsestopfleber konnte die Krise nichts anhaben
Für die Einen ist es ein kulinarischer Hochgenuss, für andere pure Barbarei.
Für die Erzeuger ist sie in erster Linie ein sehr lohnendes Geschäft. In der Krise stiegen die Exporterlöse sogar nochmals. Argumenten von Tierfreunden gegenüber
stellt man sich weiterhin taub.
Audi Ungarn erwirbt ein naturgeschütztes Grundstück - wofür?
Audi scheint in Ungarn Großes vorzuhaben: Wie jetzt bekannt wurde, hat Audi Hungária Ende Juni ein ca. 200
Hektar großes Landstück bei Győr gekauft. Das ehemalige Militärgelände steht allerdings eigentlich unter Naturschutz, soll aber bald umgewidmet werden. Auf Anfrage verweigert das
Unternehmen bisher jede Auskunft über die Pläne für das Areal.
Ein nationales Förder-Programm, gespeist aus EU-Mitteln, soll den Mittelstand in Ungarn beleben
Es ist gar nicht so leicht, eine "nationale Wirtschaftspoltik" zu betreiben und
gleichzeitig festzustellen, dass man für die hehren Pläne das Geld "fremder Mächte" wie hier EU, IWF etc. gerne tituliert werden, benötigt. Relativ unscharfe
Details der Mittelstandsförderung und die komplizierte Finanzarithmetik dazu wurden nun präsentiert.
Wer ist der Reichste im ganzen Land? Der Baumagnat Sándor Demján verfügt nach
dem neuesten Listing über das größte Privatvermögen unter all jenen, die meistens in Ungarn leben. Demján soll umgerechnet rund 537 Mio EUR besitzen, was also mit 150 Mrd. Forint nur in
Ungarn zum Multimilliardär reicht.
Ungarn vergibt Fördermilliarden an Daimler, Bosch &Co.
Deutsche Unternehmen schneiden bei der Vergabe von Staatshilfen in Ungarn
derzeit am besten ab. Gleich drei Töchter großer deutscher Konzerne führen die Förderliste an. Die Daimler AG kann sich über großzügige Staatshilfen für das neue
Werk im ungarischen Kecskemét freuen, obwohl gegen das Unternehmen gleichzeitig wegen Korruption ermittelt wird.
Die ungarische Post überkommen Expansionsgelüste. Nachdem auch in Budapest klar ist, dass man das ererbte
Postmonopol nicht ewig wird halten können, versuchen die Postler nun "einige ihrer Dienstleistungen in anderen mittelosteuropäischen Ländern" anzubieten. 2009 wurde mit Gewinn und
nur geringen Umsatzeinbußen abgeschlossen.
Wettbewerbsamt nimmt wieder ein Kartell auseinander
Das ungarische Wettbewerbsamt GVH hat eine ganze Armada von Unternehmen im
Autoservice auf der Verdachtliste, seit sieben Jahren regelmäßig ihre Preise abgesprochen zu haben. Auch Versicherungsunternehmen und Fachverbände sollen mitgemacht haben.
Wegen der steigenden Nachfrage richtete die GVH außerdem eine Special Force für bzw. gegen die Finanzwirtschaft ein.
Massiver Stellenabbau bei der wieder staatlichen Malév
Nachdem die Rückverstaatlichung der Malév fixiert wurde, äußerte sich Ende vergangener Woche auch der Chefmanager der
Airline mit seinem Sanierungsplan zu Wort. Gegenüber der Nachrichtenagentur MTI verkündete Martin Gauss ein Kostensparprogramm von zunächst 6 Milliarden Forint (ca. 22,5
Mio EUR) jährlich, das auch einen massiven weiteren Stellenabbau beinhaltet.
Die ungarische Airline Malév wurde rückverstaatlicht
Mit der Rückübernahme von 95% der Anteile an der 2006 privatisierten Fluglinie
Malév durch den ungarischen Staat, endet vorerst eine lange Hängepartie. Sie lehrt, dass der Meistbietende nicht immer die beste Wahl bei Privatisierungen ist. Bis
2012 soll Malév wieder profitabel werden, danach wird die Suche nach einem geeigneten Investor von Neuem beginnen - wenn die Schulden dann bezahlt sind.
Prämieneinnahmen der Versicherer in Ungarn sanken zweites Jahr in Folge
Bereits das zweite Jahr in Folge sanken die Prämieneinnahmen der in Ungarn tätigen Versicherungen. 2009 sanken die
Gesamtprämieneinnahmen demnach um 7,3% zu 2008, auf 825 Milliarden Forint (ca. 3,04 Mrd. EUR). bereits 2008 gingen sie um 4% gegenüber 2007 zurück.
Während Penny es mit Trappista, angeblich ein Käse, akciómäßig etwas zu bunt getrieben hatte und dafür eine
empflindliche Geldstrafe erhält, wurde Aldi wegen groben Unfugs mit Karnevalskostümen eher symbolisch verdonnert. In einer ellenlangen Beweisführung legt das Wettbewerbsamt
die Folgerichtigkeit seiner Minimalstrafe dar, so als ob es im ungarischen Wettbewerb sonst nichts zu kontrollieren gibt.
Buszesz behauptet sich mit Energy Drinks und Wunderwässerchen
Dass man auch in der Krise zulegen kann, beweist der Essig- und Soft Drink-Hersteller Buszesz in
Ungarn. Er konnte seinen Umsatz im Krisenjahr 2009 um 10% auf nun 6 Milliarden Forint (etwas mehr als 22 Mio EUR) steigern. Der Essig ist nur noch für ein Viertel der Umsätze
zuständig, Innovationen bringen den Erfolg.
Neue Vergütungsstudie für Tschechien, Ungarn und Slowakei liegt vor
Im kommenden Jahr erhöhen Unternehmen in Tschechien, Ungarn und der Slowakei die Gehälter ihrer
Mitarbeiter nur geringfügig: Während es in Tschechien von 2008 auf 2009 durchschnittlich noch sieben Prozent mehr Gehalt gab, planen die Unternehmen, im kommenden Jahr lediglich 2,9 Prozent
mehr zu zahlen. Ähnlich zurückhaltend sind ungarische und slowakische Unternehmen. Das sagt die neueste Kienbaum-Vergütungsstudie.
ZUM BEITRAG
Positiv bleiben trotz Krise!
Praktiker Ungarn eröffnet 2010 Baumarkt in Esztergom - Advertorial
„Die aktuelle, schwierige Wirtschaftssituation trifft alle! Natürlich auch uns“, erklärt Karl-Heinz Keth,
Geschäftsführer von Praktiker Kft. Ungarn, „umso wichtiger ist es darum, unseren Mitarbeitern und Kunden gleichermaßen Sicherheit und eine positive Grundstimmung zu vermitteln.“
ZUM BEITRAG
Schrittweiser Abschied
Deutscher Wirtschaftsclub in Györ – Eigentümerwechsel nach 15 Jahren im Schweizerhof
Es war keiner der üblichen Abende des Deutschen Wirtschaftsclubs (DWC) in Györ. Wie sich überhaupt in den
vergangenen Jahren die DWC-Veranstaltungen im Hotel schweizerhof unter der Leitung von Erwin Gross von denen in Budapest spürbar unterschieden. Der Gastgeber des Clubs
und Inhaber des Hotels verabschiedete sich von einem „sehr markanten Lebensabschnitt“...
ZUM BEITRAG
Starbucks brüht bald in Budapest Starbucks, die größte "Coffeeshop"-Kette der Welt, nutzt die Krise zur Expansion nach Ungarn ZUM BEITRAG
Durstiger Investor
Elf Brauereien in Osteuropa gehen an den Finanzinvestor CVC
Mit der Zustimmung seitens der Kartellwächter der EU-Kommission ist der Verkauf der ungarischen Borosdi Brauerei
und zehn weiterer Brauhäuser in ganz Osteuropa von der AB InBev an den Finanzinvestor CVC Capital nun offiziell. Der Investor zahlt demnach vorerst 2,23
Milliarden US-Dollar für die Werke in...
ZUM BEITRAG
Grenzshopping
Vom Einkaufstourismus profitiert Österreich am meisten
Dass Österreich von der EU-Osterweiterung mit am meisten profitiert haben, will man in dem von populistischen
Boulevardblättchen und Politikern dominierten Land zwar selten wahr haben, ist aber in vielen Bereichen belegbar. Auch die Legende vom Billig-Shopping im Osten, das dem
kleinen österreichischen Einzelhändler den Garaus machen wird, ist widerlegt.
ZUM BEITRAG
Strafe für Quacksalber
Ungarn verhängt Wettbewerbsstrafe gegen die "Wunderpille" Olimpiq StemXcell
Das ungarische Amt für Wettbwerbsaufsicht GVH hat fünf
Biotechhersteller und -händler mit Strafen von umgerechnet insgesamt rund 200.000 EUR belegt, weil ihre Werbung für ein Produkt namens "Olimpiq
StemXcell" irreführend und unerlaubt sei. Angeblich soll das sündteure Präparat aus Algen den Alterungsprozess verlangsamen und fast alles regenerieren, was sich im
Laufe eines Lebens so abnutzen kann.
ZUM BEITRAG
Schlag gegen Sláger
Zwei beliebte Radiosender in Ungarn verlieren ihre Lizenzen
Sláger Rádió und Danubius Rádió, zwei der führenden populären
Rundfunksender in Ungarn, wurde die Verlängerung ihrer Lizenzen verweigert. Die zuständige Stelle zur Frequenzvergabe, ORTT, stimmte gegen das Gebot der beiden Sender. Die
freigewordenen Frequenzen gehen damit für die nächsten sieben Jahre an zwei Konsortien mit Namen FM1 und Advenio. Hinter allem steckt ein heftiger politischer
Machtkampf um die Vorherrschaft auf dem Medienmarkt.
ZUM BEITRAG
Schuld sind immer die Anderen
General Electric Ungarn könnte bis zu 8.000 Arbeiter entlassen
Die Lichtsparte von General Electric macht die Europäische Union
dafür verantwortlich, dass das Unternehmen eventuell massenhaft Arbeitsplätze in Ungarn abbauen muss und vielleicht sogar eine gesamte Produktionssparte aufgibt.
Selbstkritik ist den Amerikanern fremd.
ZUM BEITRAG
Rettung vor dem Filmriss
Eine Medienfirma aus Berlin kauft den Verleiher Budapest Film in höchster Not und modelt ihn zum “Content-Provider” um
Die A Company aus Berlin erwirbt 51% an Budapest Film. Damit
wird die deutsche Medien-Holding Mehrheitseigner am wichtigsten Filmverleiher Ungarns, dessen Überleben damit gesichert sei, wie das Unternehmen verkündet. Man nutzt die
Gunst der Stunde, der Markt strauchelt, die Konkurrenten fallen. 25 Produktionen pro Jahr sollen durch die krisengeschüttelte Budapest Film weiter in die Kinos kommen. Video-on-Demand
wird ausgebaut und zwar in ganz Osteuropa.
ZUM BEITRAG
Niederösterreich in Budapest
Verkostung von Schmankerln und zwei neue Anlegestellen
Vergangene Woche präsentierten Unternehmen aus Niederösterreich ihre Produkte in der Großen Markthalle in
Budapest und diskutierten über ihre Erfahrungen mit dem "herausfordernden" Nachbarn. Zwei neue Donau-Stationen für Kreuzfahrtschiffe wurden ebenfalls eröffnet.
ZUM BEITRAG
Rudi in Peking
Der Kultriegel erobert China
In Ungarn kennt ihn jeder und die meisten lieben ihn, Rudi gehört in Ungarn einfach
dazu. Der Quarkriegel Túró Rudi (wörtlich in etwa Quarkstengelchen) in seinem Schokokleid, wird ab Mitte September auch in chinesischen Geschäften zu haben
sein. Er heißt dann etwas anders, aber die unverwechselbaren Punkte bleiben.
IWF-Deal nicht vor Ende März - Kreditausfall- Versicherunen werden billiger, Forint
stabilisert - Lohnsteigerungen verlangsamt, 45% beziehen Flat-Tax-Kompensation - Getreideernte wuchs 2011 um 12 % - Frisches Venture-Capital aus EU-Mitteln -
Airport Budapest rechnet mit Zuwachs - Geschäftsklima fast auf Rekordtief - Weniger Büroleerstand in Budapest - Ikea steigert Umsatz - Neues Thermalbad
in Makó - 600 Mio. für Weinmarketing - Mobilfunklizenzen für alle, Staat mischt mit
Staatshilfen für Malév illegal, doch Regierung hält an "nationaler Fluglinie" fest
Am Montag verkündete die Europäische Kommission, dass die Zahlungen des
ungarischen Staates an die Fluggesellschaft Malév im Zeitraum 2007-2010 unzulässig waren und diese von der Malév zurückgezahlt werden müssen. Das würde eigentlich das Aus für die
Pleite-Airline bedeuten, doch der Staat will aus "nationalem Interesse" an einem "nationalen Carrier" festhalten. Ein teures Hobby und eine
neue Aufgabe für den Sonderkomissar.
BKV wieder vor der Pleite: Bürgermeister geht betteln
Die Budapester Verkehrsbetriebe, BKV, Opfer von Misswirtschaft und systematischem
Raubbau in der Verantwortung der sozialliberalen Vorgänger, bewegen sich seit Jahren nah am finanziellen Kollaps, doch selten war die Lage so schlecht wie heute.
Oberbürgermeister Tarlós wandte sich jetzt in einem dramatisch klingenden Bettelbrief an den Premierminister. Er fürchtet den baldigen Kollaps von Metro und Bussen, wird aber auf
taube Ohren treffen.
Der "wirklich allerletzte" Staatszuschuss für Malév?
Es soll tatsächlich das allerallerletzte Mal sein, dass die ungarische, notgedrungen
wiederverstaatlichte Airline Malév eine Kapitalspritze aus Steuergeldern erhalten soll. Doch das funktioniert nur, wenn man endlich einen “strategischen Investor” findet. Bisher
gab es nur Ramschangebote.
Ungarischer Premier auf BettelWerbetour in Saudi-Arabien
Viktor Orbán ist am Dienstag zu einem Besuch in Saudi-Arabien eingetroffen. Dabei klärte er
die Scheichs darüber auf, dass in Zukunft die Musik nicht mehr im Westen, sondern im Osten des Kontinents spielen werde. Er warb für das für Unternehmen bald billigste Land in der EU,
schwadronierte über christliche Wurzeln und bot den öligen Autokraten eine "strategische Partnerschaft" an. Er hofft, sie kaufen seine Staatsanleihen.
Fast eine halbe Milliarde Euro Strafe für Giftschlammkatastrophe
Die MAL Rt. als mutmaßlicher Verursacher der tödlichen Giftschlammkatastrophe vom
Oktober 2010 wird mit einer ruinösen Rekordstrafe belegt, die mehr als Wiedergutmachung ein politisches Statement ist. Dabei ist die Schuldfrage offiziell noch gar nicht geklärt.
Bosch feierte 125. Firmenjubiläum, davon 112 auch in Ungarn
Am vergangenen Donnerstag feierte die ungarische Bosch-Tochter mit einer großen
Gala das 125-jähriges Bestehen der Robert Bosch GmbH und den 150. Geburtstag von Firmengründer Robert Bosch. Die Zahlen und Perspektiven in Ungarn machen die Firma zu
einem der wichtigsten Arbeitgeber des Landes. Hunderte Neueinstellungen sind geplant, in Forschung-, Entwicklung und Produktion wird weiter investiert.
Die Privatisierung ungarischen Eigentums sind vorerst beeendet, verkündete der Minister für
Nationale Entwicklung auf einem Forum ungarischer "Business Leader". Dabei gibt es einige Staatsbetriebe, die man einfach nicht verkaufen kann, weil sie nur Schulden
anhäufen und schlicht nicht funktionieren, andere wird man aus "strategischen Überlegungen" behalten.
Ein Staatssekretär klagt, dass die berühmte Pick Salami nicht dem nationalen Reinheitsgebot entspricht, womöglich
enthält das "Hungaricum" sogar rumänische und slowakische Schweine. Der Fabrikbesitzer - nicht irgendwer, sondern Großbanker, Magnat und Orbán-Freund Csányi - kontert, dass das
Ministerium erstmal seine Hausaufgaben machen sollte, bevor es rot-weiß-grüne Sprüche klopft.
MOL wegen Aktientricks in Kroatien im Visier der Staatsanwaltschaft
Die Aktien des kroatischen Mineralölkonzerns INA sind derzeit vom Handel ausgesetzt, die
Generalstaatsanwaltschaft führt strafrechtliche Ermittlungen gegen die MOL wegen des Verdachts auf kriminelle Machenschaften beim Erwerb von Aktien des ehemaligen Staatskonzerns.
Der Vorstandschef der angeschlagenen ungarischen Airline Malév, Martin Gauss, wird
zu Ende Mai von seinem Posten zurücktreten. Der Abgang des Deutschen nach zwei Jahren hängt laut der Nationalen Vermögensagentur damit zusammen, dass dieser mit seinem
neuen, mehr als halbierten Gehalt für den Chefposten nicht einverstanden war.
Das Ministerium für Nationalwirtschaft hat die nicht unumstrittene Verteilung von
Fördergeldern für die Schaffung von Arbeitsplätzen präzisiert. Die Regierung will allein in diesem Jahr 5 Milliarden Forint, mehr als 18 Mio EUR an "Kopfgeldern" für neue
Arbeitsplätze bereitstellen, die über Ausschreibungen vergeben werden. Wer Roma einstellt, bekommt eine Extrazulage.
Landwirtschaftliche Erzeugerpreise erhöhen sich in Ungarn dramatisch
Das Bild vom goldenen Weizen könnte sich bald im Preis verwirklichen. Heute muss man beim
Bauern für dieses Getreide fast zweieinhalb Mal mehr zahlen als vor einem Jahr. Spekulation, Korrektur der Krisendelle und wetterbedingte Ausfälle mischen auf dem Agrarmarkt einen
explosiven Cocktail, der bald auf den Einzelhandel durchschlagen wird.
So erfreulich ein höherer qualitätvoller Anteil einheimischer Waren wäre, so
niederschmetternd ist die oft einfältige Realität. Statt einer Bereicherung des nationalen Angebotes, findet fast nur der Abbau internationaler Vielfalt statt. Ein Blick
durch die Regale von Cora, Metro & Co. und ein Lob der Wochenmärkte.
Realeinkommen in Ungarn gestiegen, Scheren bleiben
Von Januar bis August 2010 stiegen die Bruttogehälter in Ungarn um durchschnittlich
2,5%, die Nettoeinkommen, vor allem aufgrund neuer Lohnsteuergesetze, sogar um 8,5% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2009. Der Konsumentenpreisindex (CPI) stieg im gleichen Zeitraum um 5,2%.
Erwin Gross verabschiedet sich nach zwölf Jahren als DWC-Chef in Györ
In der vergangenen Woche hat der gebürtige Ungar mit Schweizer Pass Abschied von nahezu
allen seinen Funktionen in diesem Lande genommen, um sich in seine Wahlheimat zurückzuziehen. Er selbst kann mit Stolz auf die vielen Jahre in Ungarn an seinem Hotel
Schweizerhof und seinen unternehmerischen Aktivitäten zurückblicken, - die Bilanz für seine Heimat sieht indes düster aus.
Opel investiert 500 Mio EUR in den Standort Ungarn
Ungarn als Produktionsstandort für die europäische Autoindustrie hat einen erneuten
Auftrieb erhalten. Während die westeuropäischen Opelstandorte noch immer nicht des Überlebens sicher sein können, hat General Motors angekündigt, in Erweiterungen
des Werkes im westungarischen Szentgotthárd 500 Millionen Euro zu investieren. Eine Entscheidung mit politischer Dimension.
Nahe der slowakisch-ungarischen Grenze hat die ungarische Praktiker- Landesgesellschaft in
Esztergom ihren 20. Baumarkt eröffnet. Das Besondere: Aufgrund der grenznahen Lage spricht die Filiale nicht nur ungarische, sondern auch slowakische Kunden an. Der Markt selbst
ist mit einer Geothermie-Heizung ausgestattet.
Ungarische Brauereien haben wieder ein schwaches Jahr vor sich
Im Krisenjahr 2009 verloren die ungarischen Brauerein 12% Umsatz, doch auch 2010 begann
nicht besser, das Frühjahr und der Frühsommer brachten weitere Verkaufseinbrüche von 7-8% im Vergleich zu den sowieso schon niedrigen Zahlen des Vorjahres. Diesmal war es nicht die Krise,
sondern das "für die Jahreszeit unüblich kühle Wetter", das weitere zweistellige Einbußen befürchten lässt.
Praktiker Ungarn erlebte 2009 das schwerste Jahr seit Bestehen
Die Baumarkt-Kette Praktiker leidet unter dem Einbruch auf dem Immobilienmarkt in Ungarn.
Für 2009 kann das Unternehmen einen Umsatz von 41,8 Milliarden Forint vermelden, 2008 waren es noch knapp über 50 Milliarden HUF. Der Chef der ungarischen Praktiker-Märkte,
Karl-Heinz Keth, nannte 2009, das härteste Jahr seit dem Markteintritt seines Unternehmens in Ungarn vor 12 Jahren.
Springer und Ringier werfen ihr Geschäft in Osteuropa in einen Topf
Mit hunderten Zeitungs- und Magazintiteln und einem Umsatz von über 400 Mio EUR pro Jahr entstünde der größte
Medienkonzern der Region, was automatisch die Kartellwächter auf den Plan ruft. Einige Titel könnten vakant werden, schwächelnde Blätter vor dem Aus stehen, die Qualität der Medienlandschaft
wird sich aber kaum bessern. Der Blätterwald wird börsenreif gestuzt.
Das Rennpferd Overdose soll Ungarn aus der Krise galoppieren
Die Elite der ungarischen Wirtschaft gibt einem mondän-exzentrischen Hobby einen nationalen
Anstrich: fünf Großunternehmen stecken Millionen in ein Rennpferd, das dem Land Ruhm und Ehre bescheren soll. Doch neben dem natürlichen Risiko der Investition, wirft
auch die Geschichte des windigen Eigentümers einen komischen Schatten auf die strahlende Karriere des nationalen Wundergauls.
Ungarische Telekom steigt ins Strom- und Gasgeschäft ein
Die ungarische Tochter der Deutschen Telekom hat angekündigt, demnächst auf den
Energiemarkt vorzustoßen und den Kunden Strom- und Gasverträge anzubieten. Die Abkehr vom Kerngeschäft war in letzter Zeit eher nicht en vogue, doch Experten orten eine
erhöhte Kundenbereitschaft für solche Paketangebote.
Warenhauskette mit ungarischen Produkten vor dem Start
In Ungarn hat sich eine neue Warenhauskette gegründet, die ganz auf heimische
Spezialitäten setzt. Das erste "Warenhaus Ausgezeichneter Ungarischer Waren" wird demnächst in Óbuda eröffnet, will heimischen Produzenten aus der Krise helfen und den
Tourismus ankurbeln.
Suzuki wird europaweit 39.000 seiner in Ungarn produzierten Suzuki Swift Modelle
zurückrufen. Am Mittwoch teilte das Unternehmen mit, dass die Suzuki Swift mit 1,3 und 1,5 Liter Motoren, die von 2007 und 2008 in Esztergom gefertigt wurden, an die
Box müssen, weil es ein Problem "mit der Position des Benzinschlauchs" geben könnte.
Russische Interessen in Ungarn: South Stream ist auf dem Weg - Malév hängt noch in der Luft
Der gemeinsame Bau der South Stream Pipeline auf ungarischem Territorium ist unter Dach
und Fach. Bei der Malév gibt es aber noch keine Einigung über die genauen Modalitäten des Wiedereinstiegs von Ungarn. Russland sandte extra einen Stellvertreter Putins, was
zeigt welchen Stellenwert diese Deals haben. Doch dann ist da noch die Sache mit Surgut und MOL und eine finstere Räuberpistole im Gasdunst namens Emfesz...
Die ungarischen Wettbewerbshüter ziehen eine zwiespältige Bilanz 2009
Wenn die Zahl der erwischten Übeltäter und die Höhe der verhängten Strafen als
Gradmesser des Erfolges der ungarischen Wettbewerbsbehörde GVH dienen können, dann war das Jahr 2009 sicher ein sehr erfolgreiches: die Strafen haben sich fast
verzehnfacht. Für die Wettbewerbskultur im Lande hingegen ist es ein trauriges Eingeständnis, dass zu vieles noch im Argen liegt und die Wettbewerbshüter fast chancenlos
sind. Eine Bilanz mit Beispielen.
Die Aktivitäten des Weltmarktführers für Bremssysteme für Schienen- und Nutzfahrzeuge in Ungarn begannen bereits
1969. Jetzt, 2009, arbeitet man an einem neuen Werk in der ungarischen Hauptstadt, für 43 Millionen EUR und 800 Mitarbeiter.
ZUM BEITRAG
Wenn der Postmann mit dem Handy klingelt...
Die Ungarische Post steigt mit dem "Postafone" in den Mobilfunkmarkt ein
Die Ungarische Post startet an diesem Freitag in 800 Filialen ein eigenes Angebot für Mobiltelefonie. Unter der
Marke Postafone will die Staatsfirma als alternativer bzw. virtueller Mobilfunkanbieter auftreten. Dabei nutzt sie das Netz von Vodafone. Beide Unternehmen
wollen "diejenigen erreichen, die sonst keinen Zugang zu Mobiltelefonie haben".
ZUM BEITRAG
Kostensenkung als Profitgarant
Magyar Telekom mit gutem Ergebnis
Magyar Telekom, Tochter der Deutschen Telekom,
erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2009 einen Gewinn von 67,4 Milliarden Forint (ca. 243 Mio EUR). Dieser lag damit 16,1% unter dem Ergebnis des
Vorjahreszeitraums. Angesichts der Rückgänge sowohl im Festnetzbereich wie auch im Mobilfunk durch die Wirtschaftkrise kann dieses Ergebnis als durchaus zufriedenstellend
gelten, auch die Analysten zeigten sich einverstanden.
ZUM BEITRAG
Landnahme mit Panne
Für Daimler beginnt der Bau des neuen Werks in Ungarn mit einem Rechtsstreit
Das ist wieder typisch Osten, wird sich so mancher der in Ungarn anwesenden Manager
aus der schwäbischen Konzernzentrale im Nachhinein gedacht haben. Der Mörtel auf dem am 16. Okotber in feierlicher Zeremonie eingesetzten Grundstein zum neuen PkW-Werk
der Daimler AG in Kecskemét ist noch nicht trocken, da fängt der Ärger auch schon an. Eine Gruppe von sieben ehemaligen Landbesitzern fordert vom neuen Eigentümer
ihren Besitz zurück und zieht vor Gericht. Für den Autobauer könnte das Geld und Zeit kosten. Willkommen in Ungarn...
ZUM BEITRAG
Neues Harman-Werk in Ungarn >>> Roto Frank baut Logistic-Hub in Ungarn >>> ITD bringt 6.000 Jobs nach Ungarn >>> Bau von 16 regionalen Mikrokliniken >>> Personalien: Henkel CEE, TriGranit, Egis >>> Rückgang bei Nächtigungen hält an >>>
Quarkriegel statt Goldbarren
Ein ungarischer Bankchef rüstet auf Lebensmittel um
Milch, Butter, Salami und Wein hat er schon in seinem
Portfolio. Nun will sich OTP-Chef Sándor Csányi die ungarische Weltmarke Túró Rudi schnappen. Muss man sich wieder Sorgen machen, wenn ein Banker die Aktien seines eigenen Institutes
verkauft, um sich Schritt um Schritt in die Lebensmittelindustrie einzukaufen oder ist alles nur Vorsorge und die Ungarn können sich bei der nächsten Krise ihre Lebensmittel gleich am
Bankschalter abholen?
ZUM BEITRAG
Der Rubik-Würfel darf nicht fehlen
Ungarn als Partnerland der Messe in Plovdiv, Bulgarien
Ungarns Unternehmen haben schon vor einiger Zeit den Balkan als einen interessanten und
noch mehr oder minder brachliegenden Markt entdeckt. Dass sich zur 65. Internationalen Messe in Plovdiv 58 ungarische Unternehmen einfinden, zeigt, dass auch das Interesse an
einer Expansion nach Bulgarien trotz oder gerade wegen der Krise gestiegen ist. Ungarn ist offizielles Partnerland der diesjährigen Messe.
ZUM BEITRAG
55 Mio EUR für modernes Zementwerk >>> 50 Mrd. HUF EU-Geld für Raaberbahn >>>
APEH kämpft gegen Scheinfirmen >>> Profitiert Ungarn vom Opel-Deal? >>> Borsodi geht weg wie sauer Bier >>> Wienerberger schließt halb Ungarn >>>
Vierte Mobilfunklizenz kommt doch >>> Bosch baut ab, aber nicht in Ungarn >>> Co-op wächst gegen den Markt >>>
Zwei Interessenten für Stahlwerk Miskolc >>> Invitel will Mobilfunkanbieter werden >>> Käufer für insolvente Eybl Hungaria >>> MOL bekommt Druck in Bosnien >>>
Interessenten für bankrotte Herz-Salami >>> Greenenergy expandiert in CEE/SEE >>> Dritter Möbelix ab 10. September >>> Vietnamesische Messe 18. September >>>
ELMÜ und EMASZ mit Gewinneinbrüchen >>> Telekom bremst Glasfaserprojekt >>> Südkorea baut LCD-Monitore in Ungarn >>> Debrecen macht Kasse mit CL >>> AXA Ungarn hat neuen Chef >>>
100. McDonalds in Ungarn eröffnet >>> Chefin von Egis zurückgetreten >>> CBA eröffnet weiteres Logistikzentrum >>> Zeitarbeit wird zum Standard >>>
Baugewerbe: Umsatzplus durch Staat >>> Hunguests Aquapolis verspätet sich >>> Danubius Hotels entlässt und investiert >>> Electro World erhält Kapitalspritze >>> Elcoteq entlässt nochmals 700 Arbeiter >>> Aufsicht untersagt Telekom-Übernahme >>> Hotelauslastung in Ungarn unter 40% >>>
Konsumflaute
Die Einzelhändler in Ungarn beklagen Umsatzrückgänge wegen der Mehrwertsteuererhöung, Billigmarken legen zu
Die stärksten Einbrüche melden die Händler für langlebige Konsumgüter, hier wurde in den
ersten Wochen seit der Anhebung der Mehrwertsteuer in Ungarn von 20 auf 25% im Regelsatz, ein Minus von 15% bei den Umsätzen vermeldet.
ZUM BEITRAG
Audi Ungarn mit Produktionsrückgang >>> Richter und Egis mit Gewinnsteigerung >>>
Hat Permira BorsodChem ausgeschlachtet? >>> Dt. Kabelhersteller expandiert in Ungarn >>> Ukrainer bauen Stahlwerk in Ostungarn >>> Einzelhandelsumsätze in Ungarn -4,2% >>> SAS-Hotel bekommt Staatshilfe >>>
Notlicht
Plant General Electric Massenentlassungen in Ungarn?
Die Gewerkschaft ist in Alarmstimmung. Nach verschiedenen Berichten plant
das Management der ungarischen Hauptgesellschaft des amerikanischen Industrie- und Elektrogiganten General Electric die Umwandlung von einer Aktiengesellschaft in eine
Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Das wäre, so fürchten die Arbeitnehmervertreter, eine günstige Gelegenheit, tausende Arbeiter umstandslos zu feuern.
ZUM BEITRAG
Rüsten für 2013
Ungarische Post baut neues Logistikzentrum in Gödöllő
Die Ungarische Post wird in Gödöllő, einem Vorort von Budapest, ein neues Logistikcenter
errichten. Noch in diesem Herbst soll der Bauträger im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung ermittelt werden. Der Wert des Projektes wird auf ca. 6 Mrd. HUF (rund 22 Mio EUR) geschätzt.
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