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Fakten finden
Fidesz-Chef Orbán holt sich Rückendeckung bei Arbeitgebern und spricht über massive Steuersenkungen
Innerhalb von vier Jahren soll, nach dem Wunsch des zukünftigen Regierungschefs
Viktor Orbán, die Steuerbelsatung für Unternehmen in Ungarn auf das Niveau der Nachbarländer in der Region abgesenkt werden. Wie das finanziert wird, sagt er
nicht, weil die Daten, die ihm vorliegen, getürkt sind. Eine Faktenfindungskommission soll die "Leichen im Keller" identifizieren.
ZUM BEITRAG
Balancieren mit Reserven
Ausfall der Immobiliensteuer wird aus Reserven gedeckt
Ungarn wird den Ausfall aus der vom Verfassungsgericht gekippten Immobiliensteuer aus der
"Stabilitätsreserve" des Staatshaushaltes ausgleichen. Einige Parameter für die Entwicklung der Volkswirtschaft 2010 haben sich verbessert.
ZUM BEITRAG
Panik im Villenviertel
Erstaunlich viel Wirbel um eine Reichensteuer im armen Rumänien
Kapital ist ein scheues Reh. Besonders schreckhafte Exemplare scheinen in Rumänien zu leben, wo kleine Gerüchte
genügen, um ganze Rehrudel auf zwei Beinen in die Schweizer Bergwelten zu jagen. Der Vorschlag einer Reichensteuer für all jene, die mehr als eine halbe Million
Euro auf dem Konto haben, verschreckt offenbar Zigtausende, brave Geschäftsleute denken an Offshore, Banken beraten sich wund...
ZUM BEITRAG
Legendär ohne Meer
"Von Budapest aus sind alle Himmelsrichtungen sehr gut zu erreichen" - Wie sich Ungarn über die ITD als Wirtschaftsstandort präsentiert
Anfang der Woche wurde der Chef der staatlichen Förderagentur für Auslandsinvestitionen, ITD Hungary, fristlos “wegen
Inkompetenz" entlassen (unsere Meldung). Was immer
genau dahinter steckt, er will sich gegen diesen Vorwurf juristisch zur Wehr setzen. Unser nachfolgender Bericht, der bereits vor einiger Zeit entstand, könnte ihm jedoch die
Anwaltskosten ersparen...
ZUM BEITRAG
Am Anfang der Talsohle
Vorsichtige Beruhigung bei Industrieproduktion und Außenhandel - Euro in vier Jahren?
Ungarns Premier hofft zwar, dass das Land in vier Jahren den Euro einführen kann, warnt aber weiter vor
wirtschaftspolitischen Hazard-Spielen. Die Industrieproduktion sinkt nicht mehr, der Export erholt sich leicht, die Inflation bleibt (vorerst) überschaubar. Der Arbeitsmarkt, der
Konsum, private und staatliche Verschuldung und die Unwägbarkeiten der internationalen Märkte bleiben aber kritische Faktoren.
ZUM BEITRAG
Zahlen der Krise
25% mehr Arbeitslose und 30% mehr Firmenpleiten als vor einem Jahr
Die Zahl der Firmen, die 2009 Insolvenz anmelden mussten oder in selbige geschickt wurden, betrug, nach ersten
Erhebungen der Firmenauskunftei Opten, über 15.000, was fast ein Drittel mehr als 2008 bedeutet. Ungarns durchschnittliche Arbeitslosenrate in den Monaten September bis November lag, laut
Statistischem Zentralamt bei 10,5% und erreichte damit den höchsten Stand seit 1994.
ZUM BEITRAG
Schiedsrichter ohne "Rote Karte"
Wettbewerbsaufsicht in Ungarn - eine Bilanz mit Comedyeinlagen
Neelie Kroes, der
EU-Kommissar für Wettbewerb reiste persönlich zu einer Konferenz an, bei der die Ungarische Wettbewerbsaufsicht, GVH, Bilanz über ihr fünfjähriges Wirken innerhalb der EU zog.
GVH-Chef Nagy gab ein paar bekannte Beispiele zum besten, der MOL-Chef Hernádi glänzte mit einer humoristischen Einlage.
ZUM BEITRAG
Was man dürfte, könnte, sollte
Ministerpräsident und Zentralbankchef zu Euro-Einführung, Forintkurs, Leitzins und Bankenaufsicht
Die Zentralbank will
"inkompetene Manager" von Privatbanken notfalls auch absetzen können. Gleichzeitig dämpft ihr Chef Hoffnungen auf baldige größere Zinsschritte, man würde mit dem Forint
sonst Lotto spielen. Premier Bajnai warnte vor einer übereilten Euro-Einführung und will bald das Defizit an seinen Kindern abtragen. Fidesz-Chef Orbán bildet derweil
einen "Rat der Wirtschaftsweisen".
ZUM BEITRAG
Das große Zahlenlotto
Experten und Politiker streiten über Kommastellen, das Land darbt weiter
Die Ungarische
Nationalbank fuhr der Regierung mit ihren neuesten Prognosen für die Makrodaten kurz vor der Abstimmung über das Budget noch einmal in die Parade. Die Zahlenkolonnen und
deren Analysen offenbaren Paradigmen, die daran zweifeln lassen, ob der Sparweg der Bajnai-Regierung Ungarn wirklich hilft. Auch die bilanzfixierte Logik der
Zentralbanker scheint nicht gerade geeignet, um einen Ausweg aus der Rotstiftökonomie zu finden.
ZUM BEITRAG
Selbst ist das Land
Ungarn verzichtet auf letzte IWF-Kreditrate
Der ungarische
Finanzminister Péter Oszkó hat nun auch offizielle verkündet, dass Ungarn die letzte Tranche des IWF-Notkredites von insgesamt 20 Mrd. EUR über 792 Mio EUR nicht abrufen wird.
Über die Möglichkeit eines solchen Schrittes wurde schon seit langem gesprochen, auch hatte man die Auszahlungsfrist der Kreditraten bereits verlängern lassen.
ZUM BEITRAG
Das große Loch
Erste Abstimmung und weitere Debatte über das Budget
Es hat nur drei Stunden gedauert bis die Reaktion der nationalkonservativen
Oppsitionspartei Fidesz auf die Korrektur der zu erwartenden Staatsdefizite Ungarns durch die Europäische Kommission vorlag. Genüsslich nutzte die Partei von
Ex-Premier Viktor Orbán die Ausführungen aus Brüssel, um die fehlende Kompetenz der Regierung anzuprangern.
ZUM BEITRAG
Kluge Köpfer gegen die Krisen des Kapitalismus
George Soros gründet in Budapest ein Institut, quasi gegen sich selbst
50 Millionen US-Dollar, verteilt über zehn Jahre, spendet der aus Ungarn stammende
Milliardär Georg Soros für die Einrichtung eines "Institutes für neue Denkansätze in der Wirtschaft", kurz INET. Es wird angesiedelt bei "seiner" Central European
University, CEU, einer Kaderschmiede für die Wirtschaft. Damit stiftet Soros ein Institut, das Mittel gegen ein System finden soll, dass den Stifter selbst reich
gemacht hat. In Ungarn hat man auch noch nicht vergessen, dass einer seiner Fonds die OTP-Bank spekulativ angegriffen hat.
ZUM BEITRAG
Masseverschiebung ohne Masse
Andeutungen zur Haushalts- und Wirtschaftspolitik des Fidesz
Man braucht schon dedektivischen Spürsinn, um aus den ebenso wortreichen wie inhaltsarmen Verlautbarungen des
Fidesz endlich etwas Konkretes herauszuhören. Nicht nur das Defizitziel, der ganze Staatshaushalt steht zur Disposition, was aber nichts Neues ist. Mihály Varga zeichnet nun eine Art
Masseverschiebung vor: weg vom Sparen, hin zur Förderung und Entlastung. Nur die Masse fehlt. Scheint aber egal zu sein.
ZUM BEITRAG
Grüne Fahnen und Hungerstreik
Eskalation im ungarischen Gesundheitswesen
Grüne Flaggen wehen seit heute auf vielen ungarischen Krankenhäusern. So wollen die Hospitäler des Landes vorerst
gegen die Weigerung der Regierung protestieren, aus ihrer Sicht notwendigen Nachbesserungen im Budget zu genehmigen. Einige Krankenhäuser haben schon mit Hungerstreiks gedroht, sollte
sich die Lage nicht bessern. Das Gesundheitssystem steht vor dem Kollaps, meint nicht nur die Opposition.
ZUM BEITRAG
Staatsverschuldung auf 75% des BIP >>> Inflation verlangsamt sich trotz MwSt. >>> Kecskemét erhält Modell-Krankenhaus >>>
Treffen der Wirtschaftsminister AT-HU >>> IWF verlängert Kreditlaufzeit >>>
Wer bekommt, was er verdient?
Löhne, Lügen und Leben in Ungarn
Arbeit, Beschäftigung,
Grauwirtschaft - Wenn die Realeinkommen sinken, steigt die Schwarzarbeit, was auch immer der Staat dagegen tut. Die offiziellen Zahlen sagen, dass es für alle noch weiter bergab geht,
bei den Arbeitsplätzen, bei den Löhnen. Aber von offiziellen Zahlen hat in Ungarn sowieso noch nie jemand gelebt. Wieviel Gehalt bekommt nun wer in Ungarn? Und
woher kommt "der Rest"? Ein Überblick vom Schuster bis zum Bankdirektor.
ZUM BEITRAG
Kaum Spielraum
Der Staatshaushalt 2010 gewährleistet Ungarn eine Art Notbetrieb
Das ungarische Regierungskabinett ist sich über die Grundzüge des Staatshaushaltes 2010 einig. Das verkündete
Ministerpräsident Gordon Bajnai am Donnerstag in Budapest. Morgen, Freitag, wird das Budget zur ersten Lesung dem Parlament vorgelegt. Gespart wird fast
überall, Spielräume gibt es kaum. Ziel ist die Erhaltung von Arbeitsplätzen und die Aufrechterhaltung von Bildung, Gesundheit und Ordnung, eine Art Notbetrieb.
ZUM BEITRAG
400 Milliarden weniger in der Kasse
Ungarns Finanzminister zu Kreditbedarf und Haushaltsplanung
Die ungarische Regierung rechnet für 2010 mit Mindereinnahmen durch Steuerrückgänge von bis zu 400 Milliarden
Forint (1,48 Mrd. EUR). Dementsprechend plane man auch das Budget, dass im Herbst über die parlamentarische Bühne gebracht werden soll. Beim IWF wolle man
vorerst kein weiteres Geld abholen. Das erklärte der ungarische Finanzminister Péter Oszkó auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Budapest.
ZUM BEITRAG
Gehälter von Staatsmanagern öffentlich >>> Staatsgeld für Thermalbäder >>>
Mehr als 400.000 Arbeitslose >>> IWF-Delegation zur Buchprüfung >>>
Staatsbetriebe sollen 100 Mrd. bringen >>> Slowakei: eine Überweisung für Alles >>>
Steinmetze bei der Arbeit
Zwischen Zwang und Wahlkampf: Ungarn bastelt am Budget 2010
Die ungarische Regierung
wird sich bereits am 1. September in einer außerordentlichen Kabinettssitzung mit dem Staatshaushalt 2010 beschäftigen. Dieser gilt Ministerpräsident Bajnai
als Schlüsselprojekt zur Lösung der Krise und es könnte auch seine letzte größere politische Aufgabe sein. Die Parteien Fidesz und SZDSZ, selbst die regierende MSZP, haben, mit Blick auf den
Wahlkampf, ihre ganz eigenen Vorstellungen davon.
ZUM BEITRAG
Neuberechnung der Sozialabgaben >>>
Abgewrackt, aber ohne Prämie
Die Lage der Metall- und Industriearbeiter in Ungarn ist dramatisch, die Gewerkschaft schwach
„Ich möchte auch mal in einem Land leben, wo in der Krise alle zusammenhalten
und sich nicht in feindlichen Lagern verschanzen und einander befehden“, wünschte sich der Gewerkschafter József Ágotai, dessen Unternehmen mittlerweile
seine sechste Insolvenz erlebt. Am Ende eines Praxisseminars bei der IG Metall, das ihm viele Informationen und ein selten erlebtes Gefühl von Solidarität in der Krise
gebracht hat, sitzt der Frust um die Zustände zu Hause umso tiefer...
ZUM BEITRAG
Insolvenzverfahren sprunghaft angestiegen
Die Zahl der Insolvenzverfahren gegen
Firmen in Ungarn erreichte bereits zur Mitte des Jahres 70% der Gesamtzahl für 2008. Von Januar bis Juni wurden, laut Creditreform, Insolvenzverfahren gegen 14.122 Unternehmen eingeleitet.
ZUM BEITRAG
Arbeitsmarktdaten für 2. Quartal >>> Ecostat gibt Prognose für Arbeitsmarkt >>> Ungarn senkt Leitzinsen auf 8,5% >>>
Aufsichtsratsposten werden gestrichen >>> Vielleicht gehts auch ohne IWF-Notkredit >>> Bajnai will Expresshaushalt 2010 >>> Rekordüberschuss dank Handelsflaute >>> Staatsmanager zahlen Boni zurück >>>
Vermögensamtschef vor Rausschmiss >>>
Steuertsunami
Grossrazzia des ungarischen Finanzamtes am Balaton
Die Hitze des letzten Wochenendes nutze das ungarische Finanzamt (APEH) für eine
Grosrazzia nach Steuersündern rund um den Balaton. Mitten im dicksten Urlaubsgeschäft jagte die Finanzbehörde fast 80 Steuerfahnder auf Kleinhändler, Pensionsbetreiber, Gastronomen und
Klubbesitzer. Der Erfolg der Aktion, mit dem lustigen internen Codenamen "Hitzewelle 2" war entsprechend.
ZUM BEITRAG
STEUERN
Das Reparaturviertel
Ab 1. Juli steigt in Ungarn die Mehrwertsteuer wieder auf 25%
Ungarn erfüllt damit letztlich nur eine Auflage der Kreditgeber, die das Land vor
dem Staatsbankrott bewahrt haben: Staatshaushalt sanieren, koste es was es wolle. Doch auch andere Steuern, u.a. auf Mineralöl, Tabak und Alkohol werden angehoben. Grundnahrungsmittel könnten
sogar günstiger werden, wenn die Händler mitziehen.
ZUM BEITRAG
Anstieg der Arbeitslosigkeit verlangsamt >>> Realeinkommen sinken dramatisch >>> Gastarbeiter gegen Ungarn getauscht >>> Jeder will eigene Mehrwertsteuer >>>
WIRTSCHAFTSPOLITIK
Krisenfaktor Kartoffel
Verbraucherpreise steigen trotz Krise
Dass die Mainflation in Ungarn höher ausgefallen ist als gedacht, erklärt
Finanzminister Péter Oszkó vor allem mit den Schwankungen des Forint und einem saisonalen Anstieg der Lebensmittelpreise. Die Prognosen für den Jahresverlauf stehen
auf dem Kopf, Zinssenkungen sind erst einmal unwahrscheinlich.
ZUM BEITRAG
STEUERN
Áfa & EVA
Steuerpläne für 2010 werden konreter
Die zahlreichen Gerüchte um die erweiterten Steuerpläne der Regierung Bajnai für das Jahr 2010 bekommen jetzt
konkretere Formen. Da die angekündigte Immobiliensteuer fast jeden Ungar, wo Wohneigentum an der Tagesordnung ist, betreffen würde, wird mit heftigen Widerständen der Bevölkerung gerechnet.
ZUM BEITRAG
Kassierer und Kassandra
Eine deutsche Krankheit erobert die Welt
In Europa grassiert die Verschrottungsmanie. Die Slowakei überlegt Abwrackprämien auf Sofas,
Tschechien auf Toaster, Österreich auf Ideen, hatte aber keine. Dafür sitzt im einzigen krisenfreien Land Europas die halbe Elite im Gefängnis und Ungarn liegt schon wieder nicht am Meer.
ZUM BEITRAG
WIRTSCHAFTS- und FINANZKRISE
Ein Modell hat ausgedient
Die Volkswirtschaften Osteuropas stecken in einer vertrackten Zwangslage
Was der Region auf die Beine helfen kann, wird schmerzlich und langwierig sein. In einer umfassenden
Studie hat sich der ungarische Ökonom Gábor Hunya vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) mit der Rezession in Osteuropa beschäftigt. Sie wirft vor allem
grundsätzliche Fragen auf.
ZUM BEITRAG
WIRTSCHAFTS- UND FINANZKRISE
Dem Abgrund so nah
Über Strategien im Umgang mit der Krise
Rezession,
Konjunkturpakete, Staatsbankrott, Senkungen des Leitzinses, Kurzarbeit und Panikverkäufe – Wörter, mit denen wir tagtäglich bombardiert werden. Darüber, wie
schlimm die Wirtschaftskrise wirklich ist, scheiden sich die Geister.
ZUM BEITRAG
WIRTSCHAFTS- UND FINANZKRISE
Ungarischer Sonderweg hilft nicht aus der Krise
DUIHK warnt vor Protektionismus in Ungarn
Die Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer (DUIHK) beobachtet mit Sorge, dass in Ungarn verstärkt
Meinungen und Vorschläge geäußert werden, die auf eine Abschottung der ungarischen Wirtschaft von der Weltwirtschaft abzielen. Dies stellte der Vorstand der DUIHK auf seiner Sitzung fest.
ZUM BEITRAG
Kommentar
Merkantile Schizophrenie
Die deutsche Wirtschaft in Ungarn warnt vor Protektionismus
Quoten für ungarische Produkte bei Händlern ins Gespräch zu bringen und ungarische Unternehmen bei Ausschreibungen zu
bevorzugen ist nicht nur sinnlos, sondern rechtlich nicht möglich und organisatorisch unmöglich, dazu müsste man zumindest erklären können, was ein ungarisches Produkt, was eine
ungarische Firma ist...
ZUM BEITRAG
WIRTSCHAFTS- UND FINANZKRISE
Kommentar
Von der k+k-Tarantel gestochen
Ministerpräsident Gyurcsány blamiert sich und stellt Ungarn ins diplomatische Abseits
Europa wird Ungarn und auch die anderen nicht im Stich lassen, nicht so sehr aus Mitleid
mit den Menschen, sondern schlicht, weil sie Teil des Systems sind. Ungarn läßt sich nur leider wieder selbst im Stich und steht nun auch noch als nicht gerade
kompetenter Gesprächspartner in Sachen Osteuropa im diplomatischen Abseits.
ZUM BEITRAG
WIRTSCHAFTS- UND FINANZKRISE
Rückkehr zum Agrarland?
Ungarn produziert fast ein Viertel weniger als im Vorjahr
Es war zwar abzusehen, dass der massive Abbau von Arbeitsplätzen zwangsläufig auf
einen Rückgang der Produktion hinweist, die nackten Dezemberzahlen sind dann aber doch schockierend. Nach vorläufigen Zahlen des statistischen Amtes ging die
Industrieproduktion in Ungarn innerhalb eines Monats um 14,6% zurück.
ZUM BEITRAG
WIRTSCHAFTS- UND FINANZKRISE
Zusammenklappen des Systems?
Österreich ruft nach Rettungspaket für
seine Oststrategie. Bei seinem Antrittsbesuch in Deutschland, hat der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann für ein Banken- und Unternehmensrettungspaket für Osteuropa
geworben. Er stieß dabei auf interessierte Ablehnung.
ZUM BEITRAG
FINANZKRISE
Fidesz im Traumland
Die von der Opposition geforderten radikalen Zinssenkungen sind auf mittlere Sicht ausgeschlossen
Ungarn hat mit 11,5% die höchsten Leitzinssätze der EU. Der
Tigersprung um 3%-Punkte im vorigen Monat, diente in erster Linie der Stabilisierung der unter Spekulationsdruck geratenen Landeswährung, hemmt aber die Kreditvergabe gewaltig. Vor
allem kleine und mittlere Unternehmen, die sich nicht so einfach über eigene Anleihen...
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FINANZKRISE
Krisenticker Ungarn
Ungarn ruft erste Tranche des IWF-Kredites ab - Finanzminister: derzeit kein Bedarf an
EU-Milliarden - Ungarn, Rumänien und Polen gemeinsam gegen Währungsspekulationen - 39% der privaten Kreditnehmer in Ungarn säumig - CIB setzt Franken-Kredite aus - Apollo sagt 200
Mio EUR- Investition definitiv ab - Entlassungswelle in der Autoindustrie
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EU-Quellen sollen helfen
In den nächsten zwei Jahren können die ungarischen KMUs Direktstützungen im Wert von
1.400 Mrd. Ft (rund 5 Mrd. EUR) erhalten, finanziert durch die Umleitung von EU-Geldern. Das war eines der wenigen konkreten Ergebnisse des ungarischen Krisengipfels.
ZUM BEITRAG
Kaufkraft in Europa: Ungarn rutscht ab
Die “Reichen” im Osten sind doppelt so arm wie die “Armen” im Westen: so läßt sich ungefähr
das Ost-West-Gefälle bei der Kaufkraft in Europa beschreiben. Auch innerhlab der Länder bestehen gravierende Gefälle.
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FINANZKRISE
Hilfspaket für Ungarn komplett
Rund 20 Mrd EUR stehen für Ungarns Konsolidierung parat. Konzertierte Aktion von
IWF, Weltbank und EU.
In einer gemeinsamen Aktion von EU, Weltbank und Internationalem
Währungsfonds wurden Ungarn am Mittwochmorgen Kreditzusagen von insgesamt 25 Mrd. USD gegeben. Davon trägt der IWF 15,7 Mrd. USD als Abrufkredit nach Bedarf (eine Art Dispo) mit
einer Laufzeit von vorerst 17 Monaten, die EU halten weitere 8,1 Mrd. USD und die Weltbank nochmals 1,1 Mrd bereit.
ZUM BEITRAG
Auslandsinvestoren: Irrationale Reaktionen unbegründet >>>
FINANZKRISE
Außer Spesen nichts gewesen
Spitzenvertreter der Politik und Wirtschaft beraten über die aktuelle Krise in Ungarn –
bereits das gilt als Erfolg
Das „Nationale Gipfeltreffen“ am Wochenende
bestätigte nur einmal mehr die traurige Wahrheit: Die politische Elite des Landes ist nicht willens, auch und gerade vor dem Hintergrund der gegenwärtigen
Krisensituation im Interesse des Landes einen Konsens zu finden.
ZUM BEITRAG
FINANZKRISE
Notbremsen und Rettungsnetze
Ungarn wehrt sich gegen die “Pleite” - Leitzins auf 11,5% katapultiert
Ungarn wehrt
sich rhetorisch und praktisch gegen die Untergangsszenar ien aus dem Ausland und strahlt konsequent monetäres Selbstbewußtsein aus. Der Leitzins schnellte in die Höhe, die
Regierung spielt an allen Ecken und Enden Feuerwehr und spart gar bei sich selbst. Experten zweifeln aber an der Wirksamkeit der bisher getroffenen Massnahmen.
ZUM BEITRAG
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