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Notbremsung verschoben
Ärger um neue Metrozüge in Budapest nimmt kein Ende
Das Hickhack um die neuen Metrozüge der französischen Firma Alstom geht in die nächste Runde.
Gábor Demszky, Noch-Bürgermeister von Budapest, verkündete gestern vor Pressevertretern, dass die Budapester Verkehrsbetriebe BKV und Alstom vertraglich verpflichtet seien. - Eine
Trennung käme auch ziemlich teuer.
ZUM BEITRAG
Fehlender Wille
Die EU wartet auf die Pläne Ungarns zu Erneuerbaren Energien
Ungarn war nicht in der Lage seinen Aktionsplan zur Erreichung des
vorgeschriebenen Anteils von 13% an erneuerbaren Energien am gesamten Primärenergieverbrauch bis 2020 rechtzeitig bei der EU abzugeben. Die ursprüngliche Deadline
am 30. Juni 2010 wurde nun bis zum 30. September 2010 verlängert, ob das angestrebte Ziel dadurch aber erreichbar wird, ist sehr fraglich. Es fehlt dem Land, vor allem den
Politiker, an einem zielgerichteten Willen.
ZUM BEITRAG
Warum ist der Sprit so teuer?
Ungarische Wettbewerbsaufsicht nimmt Preispolitik von MOL unter die Lupe
Ist es wirklich Zufall, dass Marktführer MOL ausgerechnet jetzt, zum ersten Mal seit vier Monaten, die Preise an
den Zapfsäulen senkt? Oder will der staatlich protektionierte Konzern mildernd auf die bei der Wettbewerbsaufsicht GVH eingeleitete Untersuchung auf "Missbrauch einer
marktbeherrschenden Stellung" einwirken?
ZUM BEITRAG
Budapest: +++ cancelled +++
Ryanair kündigt zu Ende Oktober alle Flüge von und nach Budapest
"Der Flughafen Budapest lehnt es ab, seine besonders hohen Gebühren im Tausch für garantiertes Wachstum zu
senken." So begründet das Management der Billigariline Ryanair in der Hauptsache ihren Beschluss mit Ende Oktober den Flugbetrieb von und nach Budapest einzustellen. Wie
endgültig ein solcher Schachzug ist, bleibt offen. In der Vergangenheit pokerten die Iren schon öfters hoch.
Über allen Gipfeln ist Ruh´...
Der Luftraum über Ungarn und ganz Mittelosteuropa bleibt gesperrt
Bereits seit Freitag 19.00 Uhr ist der Flughafen Ferihegy geschlossen und der gesamte Luftverkehr über Ungarn
eingestellt worden. Am Sonntag wurde die Verlängerung der Sperre bis mindestens Montag, 19.4., 12 Uhr bekannt gegeben. Auch Prag, Bratislava und Wien geschlossen.
ZUM BEITRAG
Verlustreicher Luftkampf
Malév machte im letzten Jahr 94 Mio EUR Verlust, Piloten drohen mit Streik
Der derzeitige Kollektivvertrag für die Malév-Mitarbeiter wurde von seiten des Managements gekündigt, die
Antwort der Piloten auf diesen Schritt ist eine erneute Drohung mit Streik. Derweil erhöhen sich die Verluste der gerade rückverstaatlichten Fluglinie dramatisch. Hunderte Millionen Euro
Steuergelder werden nötig sein, Zweifel an der Preispolitik des Managements werden laut.
ZUM BEITRAG
Auf dem Weg zur Hyperflatrate
Ungarische Telekom steigt ins Strom- und Gasgeschäft ein
Die ungarische Tochter der Deutschen Telekom hat angekündigt, demnächst auf den Energiemarkt vorzustoßen
und den Kunden Strom- und Gasverträge anzubieten. Die Abkehr vom Kerngeschäft war in letzter Zeit eher nicht en vogue, doch Experten orten eine erhöhte Kundenbereitschaft für solche
Paketangebote.
ZUM BEITRAG
Dünne Luft
Massiver Stellenabbau bei der wieder staatlichen Malév
Nachdem die Rückverstaatlichung der Malév fixiert wurde, äußerte sich Ende vergangener Woche auch der Chefmanager der
Airline mit seinem Sanierungsplan zu Wort. Gegenüber der Nachrichtenagentur MTI verkündete Martin Gauss ein Kostensparprogramm von zunächst 6 Milliarden Forint (ca. 22,5 Mio EUR)
jährlich, das auch einen massiven weiteren Stellenabbau beinhaltet.
ZUM BEITRAG
Viel Kohle für Gas
Die MOL kassiert EU-Millionen für Pipelineprojekte
Europaweit wurden letzten Donnerstag Beihilfen für Energieprojekte in Höhe von 2,3
Milliarden EUR beschlossen, 81,7 Mio EUR davon gehen an fünf Projekte in Ungarn, allein vier im Umkreis der MOL. .
ZUM BEITRAG
Umweltfreundlicher Sparanreiz
Die EBRD legt 90 Mio. EUR fürs Energiesparen in der Slowakei an
Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, EBRD, hat eine Kreditlinie von 90 Mio EUR
unter dem Programm SLOVSEFF zur Verfügung gestellt, damit in der Slowakei nicht die mit Erneubaren Energien betriebenen Lichter ausgehen. Das Geld soll die
"Fortsetzung der Einführung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und kleinere Projekte mit Erneuerbaren Energien" sicherstellen.
ZUM BEITRAG
Energie-Monopoly
Energiekonferenz in Budapest zwischen Vernunft und Lobbyismus
Während sich die Länder Osteuropas einig sind, dass nur ein Ausbau der Vernetzung und viele verschiedene
Lieferquellen - mit Einbindung Russlands - die Energiesicherheit der Region erhöhen können, versuchen die Amerikaner ihren Einfluss zu sichern und den Europäern South
Stream auszureden. Dabei hat Nabucco bisher kaum sichere Lieferanten vorzuweisen. - Tschechien und Slowakei blockieren Erneuerbare Energien.
ZUM BEITRAG
Buhlen um Nabucco
Bajnai bittet Ägypten um Beteiligung an Pipeline
Ungarns Regierungschef betrachtet Ägypten als "Tor in die arabische
Welt". Auf einem Treffen von rund 40 ungarischen und noch mehr ägyptischen Wirtschaftsvertretern in Kairo, wünschten sich beide Seiten mehr Austausch. Doch im Mittelpunkt
der Reise stand vor allem Eines: Ägypten von einer Beteiligung an der europäischen Pipeline zu überzeugen, denn mit wirklich zuverlässigen Lieferanten ist diese noch dünn bestückt.
ZUM BEITRAG
Defizit auf Rädern
Bahn und Nahverkehr in Ungarn als Modellanstalten des gesellschaftlichen Verfalls
Die Schulden der ungarischen Bahn MÁV summieren sich mittlerweile auf umgerechnet mehr als eine Milliarde
Euro, bei den Budapester Verkehrsbetrieben ist es rund ein Drittel davon, zusammen macht das 1,5% des BIP. Die Gründe für das Desaster sind vielfältig und
systemisch, erst fehlte der Wille, dann der Mut zur schmerzhaften Sanierung. Das Geld dafür fehlte sowieso immer. Es bleibt ein schweres - auch gesellschaftliches - Erbe für die
kommende Regierung.
ZUM BEITRAG
Budapest im Streik
Der Streik der Nahverkehrsbetriebe in Budapest hat begonnen: Gedrängel in der U-Bahn, lange Wartezeiten an Haltestellen und überall Staus auf den Straßen. - Ex-Manager wegen Betrugs verhaftet.
Seit den frühen Morgenstunden befinden sich rund 5.700 der 12.000 BKV-Mitarbeiter im Streik. 14 von 21
Teilgewerkschaften beteiligen sich an den Ausständen. Die größten Auswirkungen waren zunächst im Busverkehr zu spüren, der in großen Teilen schon mit Betriebsbeginn am
Dienstagmorgen zum Erliegen kam...
ZUM BEITRAG
Heiße Luft entwichen
Der künstlich aufgepumpte Neuwagenmarkt ist 2009 geplatzt
Wenn ein Hersteller mit Verkaufsrückgängen von 30% Marktführer bleibt, dann muss
wirklich Krise herrschen. Suzuki jedenfalls ist und bleibt die erfolgreichste Marke auf einem fast nicht mehr wahrnehmabren ungarischen Neuwagenmarkt 2009. Die Zulassungszahlen rauschten um
60% gegenüber 2008 nach unten und für 2010 ist keine Besserung in Sicht. Stagnation gilt schon als Erfolg.
ZUM BEITRAG
Fliegen am seidenen Faden
Die Eigentümer machen der Malév mehr zu schaffen als die Wirtschaftskrise
Der Chefmanager der Fluglinie Malév muss ein harter Knochen sein. Martin Gauss will die Malév sanieren und
denkt auch nicht an Rücktritt, wenn ihm die Eigentümer wieder und wieder Steine in den Weg legen. Einen Plan B gibt es ohnehin nicht.
ZUM BEITRAG
Strom aus Geflügelknochen
Aufwind mit Biogasanlage in Ungarn
Die ungarische Firma "Aufwind Schmack Elsö Biogáz", eine Tochterfirma der Aufwind Neue
Energien GmbH aus Regensburg, plant im kommenden Frühjahr den Bau einer Biogasanlage in Szarvas, Südostungarn. Die Biogasanlage wird jährlich 27 Millionen Kilowattstunden
Strom produzieren können und verarbeitet zum größten Teil Schlachtabfälle
ZUM BEITRAG
Abkehr von der Klärgrube
Das Abwassersystem in Ungarn ist teilweise noch sintflutlich - das soll sich ändern.
Nur rund 70% der ungarischen Haushalte sind an die Kanalisation angeschlossen. Doch auch was
abfließt, wird nicht immer gut behandelt. Mit EU-Hilfe soll dieser Anteil nicht nur wachsen, sondern auch die Qualität des aufbereiteten Wassers deutlich erhöht werden. Die
Entsorgung via Klärgrube ist vielerorts noch an der Tagesordnung, mit teils abenteuerlichen und schädlichen Begleiterscheinungen.
ZUM BEITRAG
Sinnlose Stimmungsmache
Ist Ungarns Nabucco-Botschafter fremdgesteuert?
"Das Nabucco-Projekt liegt einige Jahre vor South Stream", freute sich
der ungarische Abgesandte für das Pipeline-Projekt, Mihály Bayer, nach Gesprächen in Washington, ohne jedoch genauer darauf einzugehen, woran er das festmachen könne.
Internationale Beobachter schätzen die Lage jedoch genau umgekehrt ein. Ungarn ist an beiden Projekten beteiligt und betrachtet sie offiziell als "sich ergänzend". Was soll also
diese Stimmungsmache?
ZUM BEITRAG
1000 Kilometer Abstellgleis
Die ungarische Bahn stellt den Verkehr auf 33 Strecken ein
Der Verkehrsminister
des Landes, Péter Honig, verkündete auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Budapest die Einstellung von insgesamt 33 Strecken der Staatsbahnen MÁV. Auf den rund
1.000 Kilometern fahren jetzt noch täglich rund 6.400 Passagiere. Die Ankündigung kommt in einem heiklen Moment, die allein gelassenen Bahner sind ohnehin auf Streik eingestellt.
Auch das Sanierungskonzept des Ministers klingt wenig überzeugend.
ZUM BEITRAG
Verklagt die Bahn ihren Eigentümer?
Steuerstreit zwischen ungarischer Bahn und Staat um 70 Mio EUR - dritter Versuch, das Hauptquartier zu verkaufen
Der ungarische Staat weigert sich offenbar eine Mehrwertsteuerrückzahlung in Höhe
von insgesamt rund 19 Milliarden Forint (71,5 Mio EUR) an die Bahn durchzuführen. Diese steht ihr, wie jedem anderen Unternehmen, zu, aufgrund eines Spruches des
Europäischen Gerichtshofes gegen Ungarn. Der Staat sagt, er hat kein Geld. Wenn die Bahn Millarden braucht, dann solle sie gescheit wirtschaften. - In einem dritten
Anlauf versucht die Bahn ihr Hauptquartier zu versilbern.
ZUM BEITRAG
Heikles Großprojekt
9000 neue Busse: Ist eine Runderneuerung für bis zu drei Milliarden Euro machbar?
Die ungarische Regierung hat angekündigt, die veraltete Busflotte des Landes in einem
Zehnjahresprogramm runderneuern zu wollen. Dabei handelt es sich um rund 9.000 Fahrzeuge, vornehmlich der regionalen Buslinien des Staatsunternehmens Volán Bus sowie
der BKV und anderer städtischer Busverkehre. Das Auftragsvolumen von bis zu 300 Mio EUR pro Jahr weckt natürlich Begehrlichkeiten, auch des Protektionismus und könnte
gleich eine erster Belastungstest für die angekündigte neue Wirtschaftsmoral der Konservativen werden.
ZUM BEITRAG
MOL raffiniert
MOL macht Gewinne durch "Finanzeffekte", das operative Geschäft schwächelt, die Kreditbelastung wächst
Im zweiten Quartal kann die MOL, Ungarns größter Öl-, Gas- und Tankstellenkonzern, zwar einen
Gewinnsprung von 56% zum Vorjahr verbuchen, beruhigen können die vorgelegten Zahlen aber die Aktionäre und den Vorstand kaum. Denn auf allen Ebenen brach das operative
Geschäft ein und die Verschuldung steigt, auch aufgrund von Zukäufen im Ausland. Langfristig aber, so sieht es die Geschäftsleitung, ist MOL auf einem guten Weg.
ZUM BEITRAG
BKV braucht Kredit zum Überleben >>> Kroatien: Warnung an MOL-Manager >>>
M3 wird bis Ukraine ausgebaut >>> Investorensuche für Balaton-Airport >>>
Geld verbrannt?
Die slowakische Regierung wird nun auch juristisch attackiert, wegen Geldverschwendung im Emmissionshandel. Sie hätte fast 80
Mio EUR mehr erlösen können. ZUM BEITRAG
CSA hängt am Tropf
Nicht nur AUA, Malév und SkyEurope haben Probleme. Die tschechische Fluggesellschaft CSA überlebt eigentlich nur, weil sie noch staatlich ist. ZUM BEITRAG
Unabhängiger von Weltmarkt und Multis
In Ungarn entsteht ein modernes Werk für Holzpellets
Für die Investitionssumme von rund 860 Mio Forint, also rund 3 Mio EUR, ist ein Werk zur Herstellung von
Holzpellets in Tiszaújváros, unweit von Miskolc geplant. Rund die Hälfte der Summe kommt als Zuschuss aus einem Fonds der Europäischen Union. Firmenchef József Kovács lobt die
grünen Qualitäten des Produktes, betont aber auch den Preisvorteil gegenüber Erdgas, der in Ungarn derzeit 40% ausmache.
ZUM BEITRAG
Heiße Luft, statt steifer Brise
Ungarn nutzt sein Potential aus Windkraft fast nicht
Dass in Budapest viel heiße Luft produziert wird, ist nichts Neues. Auch, dass man aus dem Wind, der
durch Ungarns Weiten pfeift, saubere und zudem preisgünstige Energie machen kann, ist bekannt, wird aber noch viel zu wenig genutzt. 13% der Energie soll bis 2020 aus sauberen
Quellen kommen, sogar über 20% könnten es sein, wenn Politik und Netzbetreiber mitspielen.
ZUM BEITRAG
E.ON lässt sich entschädigen
Ein fragwürdiges staatsmonopolistisches Konstrukt garantiert in Ungarn die Gewinne der Energiekonzerne - auf Kosten der Kunden und Bürger
E.ON, der größte Energiekonzern in Ungarn, erhob, rechtlich einfwandfrei, gesellschaftlich fragwürdig,
Regressansprüche für entgangene Gewinne während des Lieferstopps aus der Ukraine im Januar. Um die geschätzten 100 Milliarden HUF (ca. 390 Mio EUR) nicht vollständig mit Barmitteln
stämmen zu müssen, will Ungarn den deutschen Großkonzern auch am staatlichen Systembetreiber Mavir und am neuen Block des Atomkraftwerks in Paks beteiligen.
ZUM BEITRAG
ENERGIEWIRTSCHAFT
MOL-Parteitag
Die Aktionäre folgten dem Vorstand wie Schafe dem Schäfer, denn die Wölfe sind so nah... - Hinter den Kulissen eines Deals, MOL - Surgutneftegas, Teil 3
Die Hauptversammlung der MOL, immer ein Höhepunkt der ungarischen Karnevalssaison, wäre in diesem Jahr
beinahe frühzeitig beendet worden, weil sich bis zu ersten Abstimmung nur 43% des stimmberechtigten Kapitals zum Versammlungsort bequemten. Der finanzielle Hintergrund des Unternehmens sei
stark und stabil, man werde Marktchancen ergreifen und sich für die Zeit nach der Rezession rüsten. - Surgut sei zwar kein Feind, aber auch kein Partner, sondern nur ein Investor...
ZUM BEITRAG
ENERGIEWIRTSCHAFT
Die Russen wollen an die Tanke
Hinter den Kulissen eines Deals: MOL - Surgutneftegas
Die MOL, die allen Ernstes so tat, als habe sie aus den Medien von der Übernahme erfahren, stellt,
gespielt neutral, die Russen erst einmal als normalen Finanzinvestor hin, der sich der grundsätzlichen Strategie des Unternehmens anzuschließen hat. Dabei sind die Absichten der Sibirier
klar wie Tankstellenbenzin.
ZUM BEITRAG
ENERGIEWIRTSCHAFT
Ende einer Schlacht
OMV trennte sich von ihren MOL-Aktien
Die Übernahm e der MOL durch die OMV ist seit heute Geschichte . Wie der große österreichische Öl-
und Gasversorger am Montag in einer Aussendung mitteilte, hat man sich von dem 21,2%igen Anteil am ungarischen MOL-Konzern vollständig getrennt. Man verkaufte das
Aktienpaket für 1,4 Mrd. EUR an die russischen Kollegen von Surgutneftegaz.
ZUM BEITRAG
ENERGIEPOLITIK
Mit höchster Priorität
Die Budapester Nabucco-Konferenz verspricht, dass ab 2015 Gas vom Kaspischen Meer nach Europa fliessen
soll. Der zweitägige Gipfel zum Bau der Nabucco-Pipeline war schon lange geplant, gewann aber durch die jüngste Gaskrise an Aufmerksamkeit. Es zeigte sich wieder, dass der
gemeinsame politische Wille der EU-Staaten schwieriger zu erreichen ist als die Finanzierung.
ZUM BEITRAG
ERNEURBARE ENERGIEN
Essen auf Rädern
Ungarn verdreifacht seine Bioethanolkapazität
Während Europa und die Welt allmählich den Irrwitz einer extensiven
Bioethanolproduktion erkennen und sich Gedanken über ressourcen- und umweltschonende Alternativen machen, geht man in Ungarn offenbar den entgegengesetzten Weg. Die Eigentümer
des größten europäischen Maisverarbeiters, der ungarischne Hungrana, werden bis zu 100 Mio EUR in eine Verdreifachung der Bioethanolkapazitäten stecken.
ZUM BEITRAG
ÜBERNAHMEN
MOL - OMV I
Laues Lüftchen in Budapest
Das Management der Mol wird dem österreichischen Publikum nicht eben
wegen seiner Freundlichkeit in Erinnerung bleiben.
Es zeigt sich mal selbstsicher-arrogant, mal ironisierend, wenn es um Stellungnahmen
zu den Umarmungsversuchen der OMV gebeten wird. Budapest verzeiht dem Konkurrenten nicht, im Vorjahr mit der Tür ins Haus gefallen zu sein.
ZUM BEITRAG
Von Wirtschaftspatrioten und Knieschüssen
Nach der MOL-Hauptversammlung schwankt die Stimmung in Wien zwischen Trotz und Realismus
Gegenüber der feindseligen Haltung des Schwagers ist man eigentlich ratlos. Für die
OMV als Teil der "Österreich AG" ist es schlichtweg unvorstellbar eines Tages zum Tochterunternehmen eines ungarischen Konzerns werden zu können...
ZUM BEITRAG
Gefangenenchor
Ungarns Rückkehr zu Nabucco - Lehre aus der Gaskrise
Die ungarische Regierung gehörte noch vor nicht allzu langer Zeit zu den Befürwortern
des Baus einer neuen russischen Gasleitung unter anderem durch das eigene Territorium. Damit stellte sich Budapest wie auch die Führungen von Serbien, Bulgarien und Mazedonien gegen die
Position sowohl der USA als auch der EU...
ZUM BEITRAG
ÜBERNAHME
MOL-OMV: Spannung vor Hauptversammlung
Die OMV lässt sich immer neue Zuckerln einfallen, um die MOL doch noch von den Vorzügen einer Übernahme zu überzeugen. Diesmal soll der russische Gasmonopolist
Gazprom als gemeinsamer Feind herhalten, gegen den man die Reihen fest schließen müsse.
ZUM BEITRAG
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IMPRESSUM
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Vorwurf Schwarzarbeit
Die ungarische MOL soll hunderte Ungarn illegal bei INA in Kroatien beschäftigen
Der ungarische Energiekonzern MOL hat - einmal wieder - Ärger bei seiner Beteiligung in Kroatien. Laut eines
Berichts des kroatischen Staatsfernsehens und der Wochenzeitung Nacional soll der Konzern bis zu 300 Mitarbeiter illegal, d.h. ohne Aufenthalts- oder Arbeitserlaubnis bei der kroatischen
Gesellschaft INA beschäftigen. Untersuchungen laufen im Parlament, Strafen drohen.
ZUM BEITRAG
Ausgesperrter Riese
Surgutneftegas zieht in Ungarn vor Gericht
Der Poker um die Beteiligung des russischen Öl- und Gaskonzerns Surgutneftegas an der ungarischen MOL
geht in die nächste Runde. Der vom russischen Staat kontrollierte Konzern will sich nicht damit abfinden als Aktionär letzter Klasse behandelt zu werden, immernoch verweigert man ihm den
Eintrag ins Aktionärsregister, aus Angst, die Russen könnten ihre Macht dann für ihre Zwecke nutzen.
ZUM BEITRAG
Sonnenenergie im Schatten
Bürokratie und fehlender Wille sind die Feinde der Solarenergie in Ungarn
Die aus Sonnenkraft erzeugte Strommenge verdoppelt sich jährlich, durch Photovoltaic werden weltweit
zigtausende Arbeitsplätze geschaffen, die sinkende Abhängigkeit von herkömmlichen Ressourcen und Importen erhöht die Energiesicherheit, nicht nur nebenbei wird die Umwelt massiv
geschützt. Wann wird auch Ungarn diese Potentiale endlich nutzen?
ZUM BEITRAG
Mit Kanonen auf Dreckspatzen?
Der Widerstand gegen die Müllverbrennungsanlage in Heiligenkreuz wird wieder intensiver
Eine ungarische Bürgerinitiative fährt Kanonen auf und eine Greenpeace-Recherch e stellt die Wirtschaftlichkeit der
Anlage grundsätzlich in Frage, die Begas hält - vorerst - daran fest. Kritik gibt es auch am imperialen Gehabe des burgenländischen Landeshauptmanns.
ZUM BEITRAG
Hauptversammlung ohne Störenfriede
MOL zahlt wieder keine Dividende, investiert aber kräftig
Die 2009 bei der MOL erwirtschafteten Gewinne werden, wie 2008, in eine
interne Reserve einfließen. Das beschloss die Jahreshauptversammlung des Konzerns am Donnerstag in Budapest. Thema war natürlich auch der Ausschluss des “feindlichen” Großaktionärs aus
Russland und die Perspektiven für die Zukunft.
ZUM BEITRAG
Ikarus stellt neue Busfamilie für Budapest vor
Die beiden Traditionsunternehmen Ikarus und Rába stellten in Budapest eine neue
Familie von Stadtbussen vor, die bald die überaltete Flotte der Verkehrsbetriebe BKV verjüngen sollen.
ZUM BEITRAG
Next Stop: Balkan
Der 3. Teilabschnitt der Südautobahn M6 in Ungarn wurde übergeben
Am Mittwoch wurde der 3. Teilabschnitt der Autobahn M6 offiziell eingeweiht. Eines der größten
Public-Private-Partnership-Projekte (PPP) Ungarns kostete insgesamt 520 Mio. EUR und wurde in neuer Rekordzeit von 20 Monaten errichtet. Die 65,1 Kilometer
verbinden die Städte Dunaújváros und Szekszárd, die M6 Budapest und Pécs und führt weiter bis nach Kroatien.
ZUM BEITRAG
Schlechte Zeiten für "Lifestyle"
Audi Hungarias Zahlen für 2009
Der Motoren- und Fahrzeughersteller Audi Hungaria hat seine Zahlen für 2009 bekannt gegeben. Danach fielen die
Umsätze eines der größten Arbeitgeber und Exporteure des Landes im Krisenjahr um 31% auf 3,875 Milliarden Euro. Der Vorsteuergewinn der ungarischen Audi-Tochter sank um 46% auf 290 Mio
EUR. Die Aussichten bleiben bescheiden optimistisch.
ZUM BEITRAG
Railconquista
Rail Cargo Austria auf der k+k-Schiene
Die ehemalige Frachtabteilung der ungarischen Staatsbahn, MÁV Cargo, wurde nun auch namentlich an ihren
neuen Eigentümer, die Rail Cargo Austria (RCA) angepasst und firmiert jetzt als Rail Cargo Hungaria. Bis 2012 fallen nicht nur vertraglich festgeschriebene Investitionen von über 100 Mio EUR,
sondern auch rund 50 Mio EUR Sanierungskosten an. Doch die Österreicher planen langfristig, sie arbeiten an einem Markt, fast so groß wie die k+k-Monarchie...
ZUM BEITRAG
Von VEB zum VEB
Die ungarische Airline Malév wurde rückverstaatlicht
Mit der Rückübernahme von 95% der Anteile an der 2006 privatisierten Fluglinie Malév durch den ungarischen
Staat, endet vorerst eine lange Hängepartie. Sie lehrt, dass der Meistbietende nicht immer die beste Wahl bei Privatisierungen ist. Bis 2012 soll Malév wieder profitabel werden, danach
wird die Suche nach einem geeigneten Investor von Neuem beginnen - wenn die Schulden dann bezahlt sind.
ZUM BEITRAG
“Denkzettel” für eine lebendige Donau
100.000 Unterschriften für eine sanfte Nutzung und gegen sorglosen Ausbau der Donau
14 Länder des Donaubeckens unterschrieben den Bewirtschaftungsplan für die Donau der kommenden fünf
Jahre, der eigentlich für Nachhaltigkeit in der Donaunutzung stehen soll. Doch Umweltschützer kritisieren, dass viele geplante Baumaßnahmen einfach verschwiegen werden. Man fürchtet die
schrittweise Zerstörung eines unersetzlichen Natur- und Kulturraumes.
ZUM BEITRAG
Ableiten, Weiterleiten, Umleiten
News aus der Öl- und Gasbranche
Die ungarische MOL
ergreift nun aktiv Schritte, um den russischen Gaskonzern Surgutneftegaz als Großaktionär los zu werden. Eine neue Gaspipeline mit Rumänien ist fast fertig und Kasachstan
liefert sein Öl nun über Polen nach Ungarn und in die Slowakei.
ZUM BEITRAG
Eine Airline hängt in der Luft
Keine Einigung bei Verhandlungen Russland - Ungarn über die Zukunft der Malév
Die Eigentümer der Malév lassen Öffentlichkeit, Mitarbeiter und Management weiter im Ungewissen. Auch
nach mehreren weiteren Verhandlungsrunden konnte keine Einigung über die Modalitäten des Einstiegs Ungarns als Übergangsaktionär erzielt werden. Mitsprache, Veto- und
Vorkaufsrechte sind ungelöste Knackpunkte. Außerordentliche Hauptversammlung am 26. Februar.
ZUM BEITRAG
Kooperation und Konkurrenz
Russische Interessen in Ungarn: South Stream ist auf dem Weg - Malév hängt noch in der Luft
Der gemeinsame Bau der South Stream Pipeline auf ungarischem Territorium ist
unter Dach und Fach. Bei der Malév gibt es aber noch keine Einigung über die genauen Modalitäten des Wiedereinstiegs von Ungarn. Russland sandte extra einen
Stellvertreter Putins, was zeigt welchen Stellenwert diese Deals haben. Doch dann ist da noch die Sache mit Surgut und MOL und eine finstere Räuberpistole im Gasdunst namens Emfesz...
ZUM BEITRAG
Dacia, das Krisenauto
Das Billigvehicle aus Rumänien profitierte von der Wirtschaftskrise
311.282 Fahrzeuge konnte der rumänische Autohersteller Dacia 2009 ausliefern, ein neues
Allzeit-Rekordergebnis. Damit lag man im Krisenjahr nochmals um mehr als 20% über dem Ergebnis von 2008. Doch wie geht es 2010, im Jahr 1 nach dem Abwrack-Wahnsinn weiter?
ZUM BEITRAG
Frust im Frost
Chaos im Budapester Busverkehr
Was in Berlin die S-Bahn,
ist in Budapest derzeit der Busverkehr: eine einzige Chaosveranstaltung. Rund ein Drittel der Busse, so berichten geübte Busfahrer fallen auf vielen Linien, vor allem in den
suburbanen Gebieten der Hauptstadt aus. Der Anlass: die Kälte. Diese gibt der ohnehin alten Busflotte gerade den Rest. Doch der Grund für das Chaos ist nicht der Frost, sondern der Frust der
Mitarbeiter.
ZUM BEITRAG
Iran ist kein Problem
Nachrichten von Tank- und Problemstellen der MOL
Die MOL hält, im Gegensatz zu anderen, die Befüllung von Nabucco mit Erdgas aus
dem Iran für "ganz normal", will von der EU mehr Geld für den Pipeline-Bau, kooperiert mit der RAG Österreich bei Bohrungen in Ungarn, zahlt erstmal keine
Strafe für die unartige Tochter Slovnaft in der Slowakei und hat mit der INA in Kroatien so viel am Hals, dass es 2010 kaum Geld und Kapazitäten für neue Akquisitionen geben wird.
ZUM BEITRAG
Kostenlos, weil umsonst
Ungarische Bahn: offene Worte, aber eine komische Rechnung
Mit interessanten Ausführungen zur schleppenden Reform der ungarischen Bahn, ließ der zuständige
Regierungskommissar aufhorchen. Durch den Personenverkehr nimmt die MÁV derart wenig Geld ein, dass man sich den Ticketverkauf eigentlich ganz sparen könnte, gab sich der Regierungsbeamte
sarkastisch. Noch dazu haben 70% der Ungarn Anspruch auf Ermäßigungen. Von Investitionen spricht keiner.
ZUM BEITRAG
Das könnten sie billiger haben
Was will Surgut von MOL? - Der Chef weiß es immer noch nicht
Der kroatischen INA-Anteil der MOL werde nicht verkauft, schon gar nicht an
die Surgutneftegas und schon gar nicht in einem Tauschgeschäft für die 21,6%, die das russische Unternehmen an der MOL halte. Das stellte MOL-Chef Zsolt Hernádi in einem Interview mit der
Wochenzeitung HVG klar.
ZUM BEITRAG
Zurück in die Zukunft?
Die Malév steht vor ihrer erneuten Verstaatlichung
Der ungarische Staat könnte bald wieder Eigentümer der Fluglinie Malév werden,
die er 2006 privatisiert hatte. Diese eigentlich absurde Entwicklung ist das Ergebnis, das Finanzminister Péter Oszkó von den Verhandlungen in Moskau mitgebracht hat. Man könne sich
vorstellen, "einige der Finanzierungsgarantien in Anteile" umzuwandeln, sagte der Minister bei seiner Rückkehr aus Russland.
ZUM BEITRAG
E.ON garantiert Serbien Gas für Winter >>> MOL und INA fliegen aus Bosnien raus >>>
Heuchelei im Gasdunst
Machen die Russen den Ungarn ein Angebot in Kroatien, dass diese nicht ablehnen können?
MOL mag nicht mehr. Auf diese neueste Nachricht will man jetzt nicht reagieren,
hieß es von der Konzernleitung. Das Handelsblatt schrieb, dass der russische Erdgaskonzern Surgutneftegas seinen Anteil über 21,2% an der MOL gerne wieder abgibt. Allerdings im Tausch für
den 47,2%-Anteil, den die MOL seit Ende 2008 an der kroatischen INA hat. Bei der Interpretation dieses Schachzugs ist viel Übertreibung, Heuchelei und Kalter Krieg im Spiel.
ZUM BEITRAG
Neuwagenmarkt auf 1/4 geschrumpft >>> E.ON ist für den Winter gerüstet >>>
Schutz vor dem Unvermeidlichen
Hochwasserschutz: zwei neue Überflutungsgebiete sollen Mensch und Felder an der Theiss schützen
Die Überflutungsreservoirs werden dazu an der mittleren Theiß / Tisza, unweit
der Nagykunság sowie bei Hanyi-Tiszasüly geschaffen. 600.000 Hektar Land und 570.000 Menschen sollen damit besser vor den kommenden Hochwassern geschützt
sein, die mit grausamer Regelmäßigkeit über die Theiß-Region herfallen.
ZUM BEITRAG
Höhere Müllgebühren nicht machbar
Es gibt großen Bedarf für Müllsortierung und Vorbehandlung in Ungarn...
...doch die Abfallwirtschaft und die Kunden zeigen wenig Begeisterung für die
neuen großen Entsorgungssysteme, die mit EU-Hilfen entstehen sollen. Die ersten werden derzeit bei Györ und Pecs gebaut. An neue Müllverbrennungsanlagen glaubt
in der Branche inzwischen keiner mehr. Nur Budapest stellt eine Ausnahme dar. Hier soll eine zweite Großanlage entstehen, um Klärschlamm in Fernwärme umzuwandeln.
ZUM BEITRAG
40 Mio EUR für neues Flugkontrollzentrum >>>
Auf toten Gleisen
Bahn und öffentlicher Verkehr müssen Schulden machen, damit der Staat "sparen" kann
88 Milliarden Forint, nach heutigem Kurs knapp 325 Mio. Euro, braucht die Ungarische Staatsbahn MÁV 2010, um
fahren und etwas sanieren zu können. Die BKV in Budapest braucht auch einen Notkredit, sonst bleibt bald die U-Bahn stehen. Das Geld fehlt nicht nur wegen
der Misswirtschaft, sondern auch damit der Premier keine heiligen Kühe schlachten muss. Koste es, was es wolle.
ZUM BEITRAG
Gaspreise fallen im Oktober um 10% >>> Geothermie-Projekt in Südungarn >>>
BKV braucht fünf Millarden - sofort >>> Malév in drei Jahren mit Gewinn? >>>
Tschechien: Abwrackprämie trotz Veto >>>
Greenenergy expandiert in CEE/SEE >>> ELMÜ und EMASZ mit Gewinneinbrüchen >>>
Metro 4 bekommt weniger EU-Geld >>> MOL einigt sich mit russischen Partnern >>> Konferenz zu Passivhaus in Budapest >>>
Fracht- und Transportleistung -13% >>> Neuwagenmarkt bleibt am Boden >>> Viele können Gasrechnung nicht bezahlen >>> SkyEurope in Wien am Boden >>>
Flughafen Ferihegy nutzt Sonnenenergie >>>
Alimente für Bahn und Bus gekürzt >>> Chef der Budapester Öffis gefeuert >>> Biomassekraftwerk ab September am Netz >>> MOL einigt sich mit russ. Lizenzbehörde >>>
Audi Ungarn mit Produktionsrückgang >>> Opel Agila Produktion in Ungarn läuft aus >>> Spanier vergrößern Windpark in Ungarn >>> MOL-ZMB: Es gab kein Vorstandsmeeting >>>
Roadrunner
Ausbau von Neben- und Umgehungsstrassen in Ungarn mit Hilfe der EU
Der Ausbau von Verbindungsstrassen, vor allem aber die Schaffung von Umgehungsmöglichkeiten für den
Transitverkehr ist Ziel eines gemeinsamen Programmes der Komitates Pest und der EU. Bei einer Präsentation wurden einiger der 2008/2009 durchgeführten und/oder noch in
Durchführung befindlichen Projekte vorgestellt, die insgesamt Investitionen rund 7 Millionen EUR erfordern und Teil eines gigantischen Straßenprogrammes sind.
ZUM BEITRAG
Lizenz zum Pumpen in Gefahr
Revanche für Surgutneftegas? - MOL liegt wieder mit russischen "Freunden" im Clinch
Die MOL hat eine Einigung um den Lizenzstreit auf einem sibirischen Erdölfeld vorerst ausgeschlagen und nicht
an der Vorstandssitzung des betroffenen Gemeinschaftsunternehmens teilgenommen. Im Streit geht es darum, dass die bei der Förderung des Rohöls freiwerdenden Gasmengen, laut
Bestimmungen der Lizenzbehörde, mit abgebaut und verarbeitet werden müssen.
ZUM BEITRAG
Die politische Pipeline
Nabucco ist nun auf Papier fixiert, wie geht es weiter?
Am Montag unterzeichneten fünf Länder eine "gemeinsame politische Erklärung"
zur Errichtung der Nabucco-Gaspipeline. Die Initiative dazu ging von Ungarn aus, dass als Transitstaat des Projektes Planungssicherheit haben wollte. Doch
Iran, Irak und Georgien eignen sich wohl kaum als Garanten für Energiesicherheit. Wie geht es nun weiter?
ZUM BEITRAG
Die Welt ist doch genug
MOL-Chef Hernádi will Aktivitäten und Investitionen überprüfen - Schlagabtausch mit Russen geht weiter
MOL, das sind längst nicht nur Tankstellen, neben der OMV ist man der größte Raffineur der Region und betreibt
Anlagen in Ungarn, der Slowakei, Kroatien und sogar Italien. Man bohrt und gräbt vom Irak bis Sibirien, wo man jetzt Ärger mit einer Lizenzbehörde hat. Dennoch ist eine Konzentration der
Aktivitäten auf den Westbalkan zu bemerken, letztlich geht es um die Macht in der gesamten CEE/SEE-Region.
ZUM BEITRAG
Suzuki Ungarn in Schwierigkeiten >>> Wizzair will 50 Airbus
A320 kaufen >>>
200 Mio Kredit für Gaslager der MOL >>> MOL erhöht Kraftsoffpreise zum 3. Mal >>> Surgut will MOL-Beschlüsse aufheben >>> Opel-Kapazitäten wandern nach Ungarn >>> Vestas liefert Windenergieanlagen >>> Indische Elektroautos in Ungarn >>>
Staat könnte MOL-Aktien verkaufen >>>
Auto mortale
Neuzulassungen im Mai: Slowakei +46%, Ungarn -66%
Europas Neuwagenmarkt ist eigentlich gar kein Markt mehr, sondern ein Lazarett, in dem in der einen Ecke
Schwerkranke liegen, während in der anderen ebenso kranke Patienten eine letzte Party dank staatlich verordneter Aufputschmittel feiern. Ihnen steht der Zusammenbruch noch bevor.
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Außerplanmäßiger Höhenflug
30 Superjets für Ungarns Malév
Noch vor ein paar Wochen brauchte die Malév, Ungarns ehemalige nationale
Airline, eine dringende Kapitalspritze von 10 Mio EUR, um Kerosinrechnungen und Flughafengebühren bezahlen zu können. Nun bestellt die Fluglinie gleich 30
Flugzeuge in einem Gesamtwert von fast 1 Milliarde USD.
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Schlüssel verloren
Am Flughafen Budapest wird gebaut und auf den Putz gehauen
Einchecken – Einkaufen – „Einspeisen“: Die kürzeste Verbindung von A „nach“ B
ist ein SkyCourt. Ferihegy könnte glatt noch ein moderner europäischer Flughafen werden und Bajnai glaubt an ein Leben nach der Krise.
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Emfesz-Rosgas-Deal vor Gericht >>> Surgutneftegas klagt gegen MOL >>> Kauft sich E.ON bei AKW Paks ein? >>>
Erstes Miniwasserkraftwerk in Betrieb >>>
MOL kauft sich im Irak ein >>> Emfesz-Chef
achtkantig rausgeflogen >>> EBRD: Milliarden für saubere Energie >>>
MOL übernimmt Kontrolle bei INA >>> "Geheimaktion" MOL-Aktien? >>>
ENERGIEWIRTSCHAFT
Gangster im Gasdunst
Wurde Ungarns Gaslieferant Emfesz einfach gestohlen?
Einer der größten Gaslieferanten Ungarns ging vor ein paar Tagen von ukrainischen
in russische Hände über, so still und heimlich, dass nicht einmal die Eigentümer davon wissen wollen. Letztlich geht es um das Ausschalten zwielichtiger ukrainischer Vermittler aus
dem Gasexport durch andere zwielichtige Vermittler. Und um Abermillionen jährlich. Da scheinen viele Mittel recht.
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ENERGIEWIRTSCHAFT
MOL kämpft wieder gegen den Rest der Welt
Hinter den Kulissen eines Deals, MOL - Surgutneftegas, Teil 2
Nachdem sich der ungarische Öl- und Gaskonzern erfolgreich mit Händen, Füßen, Tricks und vor allem auch staatlichem
Beistand gegen die Übernahme durch den österreichischen Konkurrenten OMV gewehrt hat, beginnen die Manager nun einen erneuten Abwehrkampf, diesmal gegen "die
Russen", wahrscheinlich sogar gegen Putin persönlich.
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ENERGIEPOLITIK
„Der Westen versteht die Energielage im Osten nicht“
Nabucco-Projekt – ein Schlag ins Wasser?
„Die 15 alten Mitglieder
der EU sind nicht wirklich vom russischen Gas abhängig. Die entsprechenden Lieferungen machen nur weniger als ein Drittel ihres Bedarfes aus. Daher versteht
Westeuropa die kritischen Energiesorgen der Neuen nicht wirklich.“
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ENERGIEPOLITIK
Erdgas hat man nie genug...
... meinte Ministerpäsident Gyurcsány bei seinem Treffen mit Wladimir Putin in Moskau.
Russland und Ungarn planen ein Joint venture zur Errichtung des ungarischen Abschnittes der
South Stream Pipeline. Das kündigten Premier Putin und Ministerpräsident Gyurcsány in Moskau gemeinsam an. Ein weiteres Gemeinschaftsunternehmen gründen MOL und Gazprom zum Bau
eines neuen Erdgaslagers in Ungarn.
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ENERGIEPOLITIK
Neue Wege für das Gas
Vertreter des regionalen „Süd-Südost
Energiemarkts“ tagten in Sofia, um Konsequenzen aus dem jüngsten Gaskrieg zu beraten. Produzenten, Lieferanten und auch Regierungsbeauftragte über zukünftige Strategien zur Vermeidung
von Gasausfällen.
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ENERGIEPOLITIK
Bilanzen der Krise
E.ON Földgáz hatte in Ungarn alles im Griff - Gazprom will Ausfälle nachliefern
Opposition fordert Allianz der Staaten Mitteleuropas und eine Abkehr von der
"strategischen Partnerschaft" des Westens mit Russland - Slowakei zögert noch, ungarische Emfesz klagt bereits - Neue Pipeline nach Kroatien - Nabucco-Konferenz am 27.1. in Budapest
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GASKRISE
Feuer frei in Ungarn
Ungarn hebt Beschränkungen im Gasverbrauch auf und bietet der Slowakei Hilfe an ZUM BEITRAG
GASKRISE
Alarmstufe 2 in Ungarn
Ministerpräsident: Versorgung für 2-3Wochen ohne größere Probleme möglich -
MOL-Chef: Gasversorgung für Privathaushalte nur "einige Wochen" sicher. - Erste Betriebe stillgelegt - Anfang kommender Wochen schliessen viele Schulen
-. Versorger informiert Parlament über Kapazitäten und Bezugswege - Humanitäre Hilfe an Serbien
Zwar ist Ungarn im Vergleich zu Ländern des Balkans, wie Bulgarien oder Bosnien, wo
Menschen bereits frieren müssen, noch in einer komfortablen Lage, doch nimmt die Sorge über eine Gasknappheit auch hierzulande spürbar zu. Ungarns Energieminister Csaba Molnár erklärte
heute morgen 9.30 Uhr Notfallstufe 2 hinsichtlich der Energiesicherheit des Landes.
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