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ENERGIE, VERKEHR & UMWELT

Auf dem Weg
zur Hyperflatrate

Ungarische Telekom steigt ins Strom- und Gasgeschäft ein

Die ungarische Tochter der Deutschen Telekom hat angekündigt, demnächst auf den Energiemarkt vorzustoßen und den Kunden Strom- und Gasverträge anzubieten. Die Abkehr vom Kerngeschäft war in letzter Zeit eher nicht en vogue, doch Experten orten eine erhöhte Kundenbereitschaft für solche Paketangebote.

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Dünne Luft

Massiver Stellenabbau bei der wieder staatlichen Malév

Nachdem die Rückverstaatlichung der Malév fixiert wurde, äußerte sich Ende vergangener Woche auch der Chefmanager der Airline mit seinem Sanierungsplan zu Wort. Gegenüber der Nachrichtenagentur MTI verkündete Martin Gauss ein Kostensparprogramm von zunächst 6 Milliarden Forint (ca. 22,5 Mio EUR) jährlich, das auch einen massiven weiteren Stellenabbau beinhaltet.

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Viel Kohle für Gas

Die MOL kassiert EU-Millionen für Pipelineprojekte

Europaweit wurden letzten Donnerstag Beihilfen für Energieprojekte in Höhe von 2,3 Milliarden EUR beschlossen, 81,7 Mio EUR davon gehen an fünf Projekte in Ungarn, allein vier im Umkreis der MOL. .

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Umweltfreundlicher Sparanreiz

Die EBRD legt 90 Mio. EUR fürs Energiesparen in der Slowakei an

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, EBRD, hat eine Kreditlinie von 90 Mio EUR unter dem Programm SLOVSEFF zur Verfügung gestellt, damit in der Slowakei nicht die mit Erneubaren Energien betriebenen Lichter ausgehen. Das Geld soll die "Fortsetzung der Einführung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und kleinere Projekte mit Erneuerbaren Energien" sicherstellen.

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Energie-Monopoly

Energiekonferenz in Budapest zwischen Vernunft und Lobbyismus

Während sich die Länder Osteuropas einig sind, dass nur ein Ausbau der Vernetzung und viele verschiedene Lieferquellen - mit Einbindung Russlands - die Energiesicherheit der Region erhöhen können, versuchen die Amerikaner ihren Einfluss zu sichern und den Europäern South Stream auszureden. Dabei hat Nabucco bisher kaum sichere Lieferanten vorzuweisen. - Tschechien und Slowakei blockieren Erneuerbare Energien.

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Buhlen um Nabucco

Bajnai bittet Ägypten um Beteiligung an Pipeline

Ungarns Regierungschef betrachtet Ägypten als "Tor in die arabische Welt". Auf einem Treffen von rund 40 ungarischen und noch mehr ägyptischen Wirtschaftsvertretern in Kairo, wünschten sich beide Seiten mehr Austausch. Doch im Mittelpunkt der Reise stand vor allem Eines: Ägypten von einer Beteiligung an der europäischen Pipeline zu überzeugen, denn mit wirklich zuverlässigen Lieferanten ist diese noch dünn bestückt.

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Defizit auf Rädern

Bahn und Nahverkehr in Ungarn als Modellanstalten des gesellschaftlichen Verfalls

Die Schulden der ungarischen Bahn MÁV summieren sich mittlerweile auf umgerechnet mehr als eine Milliarde Euro, bei den Budapester Verkehrsbetrieben ist es rund ein Drittel davon, zusammen macht das 1,5% des BIP. Die Gründe für das Desaster sind vielfältig und systemisch, erst fehlte der Wille, dann der Mut zur schmerzhaften Sanierung. Das Geld dafür fehlte sowieso immer. Es bleibt ein schweres - auch gesellschaftliches - Erbe für die kommende Regierung.

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Budapest im Streik

Der Streik der Nahverkehrsbetriebe in Budapest hat begonnen: Gedrängel in der U-Bahn, lange Wartezeiten an Haltestellen und überall Staus auf den Straßen. - Ex-Manager wegen Betrugs verhaftet.

Seit den frühen Morgenstunden befinden sich rund 5.700 der 12.000 BKV-Mitarbeiter im Streik. 14 von 21 Teilgewerkschaften beteiligen sich an den Ausständen. Die größten Auswirkungen waren zunächst im Busverkehr zu spüren, der in großen Teilen schon mit Betriebsbeginn am Dienstagmorgen zum Erliegen kam...

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Heiße Luft entwichen

Der künstlich aufgepumpte Neuwagenmarkt ist 2009 geplatzt

Wenn ein Hersteller mit Verkaufsrückgängen von 30% Marktführer bleibt, dann muss wirklich Krise herrschen. Suzuki jedenfalls ist und bleibt die erfolgreichste Marke auf einem fast nicht mehr wahrnehmabren ungarischen Neuwagenmarkt 2009. Die Zulassungszahlen rauschten um 60% gegenüber 2008 nach unten und für 2010 ist keine Besserung in Sicht. Stagnation gilt schon als Erfolg.

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Fliegen am seidenen Faden

Die Eigentümer machen der Malév mehr zu schaffen als die Wirtschaftskrise

Der Chefmanager der Fluglinie Malév muss ein harter Knochen sein. Martin Gauss will die Malév sanieren und denkt auch nicht an Rücktritt, wenn ihm die Eigentümer wieder und wieder Steine in den Weg legen. Einen Plan B gibt es ohnehin nicht.

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Strom aus Geflügelknochen

Aufwind mit Biogasanlage in Ungarn

Die ungarische Firma "Aufwind Schmack Elsö Biogáz", eine Tochterfirma der Aufwind Neue Energien GmbH aus Regensburg, plant im kommenden Frühjahr den Bau einer Biogasanlage in Szarvas, Südostungarn. Die Biogasanlage wird jährlich 27 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren können und verarbeitet zum größten Teil Schlachtabfälle

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Abkehr von der Klärgrube

Das Abwassersystem in Ungarn ist teilweise noch sintflutlich - das soll sich ändern.

Nur rund 70% der ungarischen Haushalte sind an die Kanalisation angeschlossen. Doch auch was abfließt, wird nicht immer gut behandelt. Mit EU-Hilfe soll dieser Anteil nicht nur wachsen, sondern auch die Qualität des aufbereiteten Wassers deutlich erhöht werden. Die Entsorgung via Klärgrube ist vielerorts noch an der Tagesordnung, mit teils abenteuerlichen und schädlichen Begleiterscheinungen.

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Sinnlose Stimmungsmache

Ist Ungarns Nabucco-Botschafter fremdgesteuert?

"Das Nabucco-Projekt liegt einige Jahre vor South Stream", freute sich der ungarische Abgesandte für das Pipeline-Projekt, Mihály Bayer, nach Gesprächen in Washington, ohne jedoch genauer darauf einzugehen, woran er das festmachen könne. Internationale Beobachter schätzen die Lage jedoch genau umgekehrt ein. Ungarn ist an beiden Projekten beteiligt und betrachtet sie offiziell als "sich ergänzend". Was soll also diese Stimmungsmache?

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1000 Kilometer Abstellgleis

Die ungarische Bahn stellt den Verkehr auf 33 Strecken ein

Der Verkehrsminister des Landes, Péter Honig, verkündete auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Budapest die Einstellung von insgesamt 33 Strecken der Staatsbahnen MÁV. Auf den rund 1.000 Kilometern fahren jetzt noch täglich rund 6.400 Passagiere. Die Ankündigung kommt in einem heiklen Moment, die allein gelassenen Bahner sind ohnehin auf Streik eingestellt. Auch das Sanierungskonzept des Ministers klingt wenig überzeugend.

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Verklagt die Bahn ihren Eigentümer?

Steuerstreit zwischen ungarischer Bahn und Staat um 70 Mio EUR - dritter Versuch, das Hauptquartier zu verkaufen

Der ungarische Staat weigert sich offenbar eine Mehrwertsteuerrückzahlung in Höhe von insgesamt rund 19 Milliarden Forint (71,5 Mio EUR) an die Bahn durchzuführen. Diese steht ihr, wie jedem anderen Unternehmen, zu, aufgrund eines Spruches des Europäischen Gerichtshofes gegen Ungarn. Der Staat sagt, er hat kein Geld. Wenn die Bahn Millarden braucht, dann solle sie gescheit wirtschaften. - In einem dritten Anlauf versucht die Bahn ihr Hauptquartier zu versilbern.

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Heikles Großprojekt

9000 neue Busse: Ist eine Runderneuerung für bis zu drei Milliarden Euro machbar?

Die ungarische Regierung hat angekündigt, die veraltete Busflotte des Landes in einem Zehnjahresprogramm runderneuern zu wollen. Dabei handelt es sich um rund 9.000 Fahrzeuge, vornehmlich der regionalen Buslinien des Staatsunternehmens Volán Bus sowie der BKV und anderer städtischer Busverkehre. Das Auftragsvolumen von bis zu 300 Mio EUR pro Jahr weckt natürlich Begehrlichkeiten, auch des Protektionismus und könnte gleich eine erster Belastungstest für die angekündigte neue Wirtschaftsmoral der Konservativen werden.

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MOL raffiniert

MOL macht Gewinne durch "Finanzeffekte", das operative Geschäft schwächelt, die Kreditbelastung wächst

Im zweiten Quartal kann die MOL, Ungarns größter Öl-, Gas- und Tankstellenkonzern, zwar einen Gewinnsprung von 56% zum Vorjahr verbuchen, beruhigen können die vorgelegten Zahlen aber die Aktionäre und den Vorstand kaum. Denn auf allen Ebenen brach das operative Geschäft ein und die Verschuldung steigt, auch aufgrund von Zukäufen im Ausland. Langfristig aber, so sieht es die Geschäftsleitung, ist MOL auf einem guten Weg.

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BKV braucht Kredit zum Überleben >>>
Kroatien: Warnung an MOL-Manager 
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M3 wird bis Ukraine ausgebaut
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Investorensuche für Balaton-Airport 
>>>

 

Geld verbrannt?
Die slowakische Regierung wird nun auch juristisch attackiert, wegen Geldverschwendung im Emmissionshandel. Sie hätte fast 80 Mio EUR mehr erlösen können.
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CSA hängt am Tropf
Nicht nur AUA, Malév und SkyEurope haben Probleme. Die tschechische Fluggesellschaft CSA überlebt eigentlich nur, weil sie noch staatlich ist.
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Unabhängiger von Weltmarkt und Multis

In Ungarn entsteht ein modernes Werk für Holzpellets

Für die Investitionssumme von rund 860 Mio Forint, also rund 3 Mio EUR, ist ein Werk zur Herstellung von Holzpellets in Tiszaújváros, unweit von Miskolc geplant. Rund die Hälfte der Summe kommt als Zuschuss aus einem Fonds der Europäischen Union. Firmenchef József Kovács lobt die grünen Qualitäten des Produktes, betont aber auch den Preisvorteil gegenüber Erdgas, der in Ungarn derzeit 40% ausmache.

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Heiße Luft,
statt steifer Brise

Ungarn nutzt sein Potential aus Windkraft fast nicht

Dass in Budapest viel heiße Luft produziert wird, ist nichts Neues. Auch, dass man aus dem Wind, der durch Ungarns Weiten pfeift, saubere und zudem preisgünstige Energie machen kann, ist bekannt, wird aber noch viel zu wenig genutzt. 13% der Energie soll bis 2020 aus sauberen Quellen kommen, sogar über 20% könnten es sein, wenn Politik und Netzbetreiber mitspielen.

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E.ON lässt sich entschädigen

Ein fragwürdiges staatsmonopolistisches Konstrukt garantiert in Ungarn die Gewinne der Energiekonzerne - auf Kosten der Kunden und Bürger

E.ON, der größte Energiekonzern in Ungarn, erhob, rechtlich einfwandfrei, gesellschaftlich fragwürdig, Regressansprüche für entgangene Gewinne während des Lieferstopps aus der Ukraine im Januar. Um die geschätzten 100 Milliarden HUF (ca. 390 Mio EUR) nicht vollständig mit Barmitteln stämmen zu müssen, will Ungarn den deutschen Großkonzern auch am staatlichen Systembetreiber Mavir und am neuen Block des Atomkraftwerks in Paks beteiligen.

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ENERGIEWIRTSCHAFT

MOL-Parteitag

Die Aktionäre folgten dem Vorstand wie Schafe dem Schäfer, denn die Wölfe sind so nah... - Hinter den Kulissen eines Deals, MOL - Surgutneftegas, Teil 3

Die Hauptversammlung der MOL, immer ein Höhepunkt der ungarischen Karnevalssaison, wäre in diesem Jahr beinahe frühzeitig beendet worden, weil sich bis zu ersten Abstimmung nur 43% des stimmberechtigten Kapitals zum Versammlungsort bequemten. Der finanzielle Hintergrund des Unternehmens sei stark und stabil, man werde Marktchancen ergreifen und sich für die Zeit nach der Rezession rüsten. - Surgut sei zwar kein Feind, aber auch kein Partner, sondern nur ein Investor...

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ENERGIEWIRTSCHAFT

Die Russen wollen an die Tanke

Hinter den Kulissen eines Deals:
MOL - Surgutneftegas

Die MOL, die allen Ernstes so tat, als habe sie aus den Medien von der Übernahme erfahren, stellt, gespielt neutral, die Russen erst einmal als normalen Finanzinvestor hin, der sich der grundsätzlichen Strategie des Unternehmens anzuschließen hat. Dabei sind die Absichten der Sibirier klar wie Tankstellenbenzin.

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ENERGIEWIRTSCHAFT

Ende einer Schlacht

OMV trennte sich von ihren MOL-Aktien

Die Übernahm e der MOL durch die OMV ist seit heute Geschichte . Wie der große österreichische Öl- und Gasversorger am Montag in einer Aussendung mitteilte, hat man sich von dem 21,2%igen Anteil am ungarischen MOL-Konzern vollständig getrennt. Man verkaufte das Aktienpaket für 1,4 Mrd. EUR an die russischen Kollegen von Surgutneftegaz.

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ENERGIEPOLITIK

Mit höchster Priorität

Die Budapester Nabucco-Konferenz verspricht, dass ab 2015 Gas vom Kaspischen Meer nach Europa fliessen soll. Der zweitägige Gipfel zum Bau der Nabucco-Pipeline war schon lange geplant, gewann aber durch die jüngste Gaskrise an Aufmerksamkeit. Es zeigte sich wieder, dass der gemeinsame politische Wille der EU-Staaten schwieriger zu erreichen ist als die Finanzierung.

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ERNEURBARE ENERGIEN

Essen auf Rädern

Ungarn verdreifacht seine Bioethanolkapazität

Während Europa und die Welt allmählich den Irrwitz einer extensiven Bioethanolproduktion erkennen und sich Gedanken über ressourcen- und umweltschonende Alternativen machen, geht man in Ungarn offenbar den entgegengesetzten Weg. Die Eigentümer des größten europäischen Maisverarbeiters, der ungarischne Hungrana, werden bis zu 100 Mio EUR in eine Verdreifachung der Bioethanolkapazitäten stecken.

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ÜBERNAHMEN

MOL - OMV I
Laues Lüftchen in Budapest

Das Management der Mol wird dem österreichischen Publikum nicht eben wegen seiner Freundlichkeit in Erinnerung bleiben.

Es zeigt sich mal selbstsicher-arrogant, mal ironisierend, wenn es um Stellungnahmen zu den Umarmungsversuchen der OMV gebeten wird. Budapest verzeiht dem Konkurrenten nicht, im Vorjahr mit der Tür ins Haus gefallen zu sein.

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Von Wirtschaftspatrioten und Knieschüssen

Nach der MOL-Hauptversammlung schwankt die Stimmung in Wien zwischen Trotz und Realismus

Gegenüber der feindseligen Haltung des Schwagers ist man eigentlich ratlos. Für die OMV als Teil der "Österreich AG" ist es schlichtweg unvorstellbar eines Tages zum Tochterunternehmen eines ungarischen Konzerns werden zu können...

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Gefangenenchor

Ungarns Rückkehr zu Nabucco
- Lehre aus der Gaskrise

Die ungarische Regierung gehörte noch vor nicht allzu langer Zeit zu den Befürwortern des Baus einer neuen russischen Gasleitung unter anderem durch das eigene Territorium. Damit stellte sich Budapest wie auch die Führungen von Serbien, Bulgarien und Mazedonien gegen die Position sowohl der USA als auch der EU...

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ÜBERNAHME

MOL-OMV:
Spannung vor Hauptversammlung

Die OMV lässt sich immer neue Zuckerln einfallen, um die MOL doch noch von den Vorzügen einer Übernahme zu überzeugen. Diesmal soll der russische Gasmonopolist Gazprom als gemeinsamer Feind herhalten, gegen den man die Reihen fest schließen müsse.

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IMPRESSUM

 

Schlechte Zeiten für "Lifestyle"

Audi Hungarias Zahlen für 2009

Der Motoren- und Fahrzeughersteller Audi Hungaria hat seine Zahlen für 2009 bekannt gegeben. Danach fielen die Umsätze eines der größten Arbeitgeber und Exporteure des Landes im Krisenjahr um 31% auf 3,875 Milliarden Euro. Der Vorsteuergewinn der ungarischen Audi-Tochter sank um 46% auf 290 Mio EUR. Die Aussichten bleiben bescheiden optimistisch.

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Railconquista

Rail Cargo Austria auf der k+k-Schiene

Die ehemalige Frachtabteilung der ungarischen Staatsbahn, MÁV Cargo, wurde nun auch namentlich an ihren neuen Eigentümer, die Rail Cargo Austria (RCA) angepasst und firmiert jetzt als Rail Cargo Hungaria. Bis 2012 fallen nicht nur vertraglich festgeschriebene Investitionen von über 100 Mio EUR, sondern auch rund 50 Mio EUR Sanierungskosten an. Doch die Österreicher planen langfristig, sie arbeiten an einem Markt, fast so groß wie die k+k-Monarchie...

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Von VEB zum VEB

Die ungarische Airline Malév wurde rückverstaatlicht

Mit der Rückübernahme von 95% der Anteile an der 2006 privatisierten Fluglinie Malév durch den ungarischen Staat, endet vorerst eine lange Hängepartie. Sie lehrt, dass der Meistbietende nicht immer die beste Wahl bei Privatisierungen ist. Bis 2012 soll Malév wieder profitabel werden, danach wird die Suche nach einem geeigneten Investor von Neuem beginnen - wenn die Schulden dann bezahlt sind.

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“Denkzettel” für eine lebendige Donau

100.000 Unterschriften für eine sanfte Nutzung und gegen sorglosen Ausbau der Donau

14 Länder des Donaubeckens unterschrieben den Bewirtschaftungsplan für die Donau der kommenden fünf Jahre, der eigentlich für Nachhaltigkeit in der Donaunutzung stehen soll. Doch Umweltschützer kritisieren, dass viele geplante Baumaßnahmen einfach verschwiegen werden. Man fürchtet die schrittweise Zerstörung eines unersetzlichen Natur- und Kulturraumes.

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Ableiten, Weiterleiten, Umleiten

News aus der Öl- und Gasbranche

Die ungarische MOL ergreift nun aktiv Schritte, um den russischen Gaskonzern Surgutneftegaz als Großaktionär los zu werden. Eine neue Gaspipeline mit Rumänien ist fast fertig und Kasachstan liefert sein Öl nun über Polen nach Ungarn und in die Slowakei.

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Eine Airline hängt in der Luft

Keine Einigung bei Verhandlungen Russland - Ungarn über die Zukunft der Malév

Die Eigentümer der Malév lassen Öffentlichkeit, Mitarbeiter und Management weiter im Ungewissen. Auch nach mehreren weiteren Verhandlungsrunden konnte keine Einigung über die Modalitäten des Einstiegs Ungarns als Übergangsaktionär erzielt werden. Mitsprache, Veto- und Vorkaufsrechte sind ungelöste Knackpunkte. Außerordentliche Hauptversammlung am 26. Februar.

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Kooperation und Konkurrenz

Russische Interessen in Ungarn: South Stream ist auf dem Weg - Malév hängt noch in der Luft

Der gemeinsame Bau der South Stream Pipeline auf ungarischem Territorium ist unter Dach und Fach. Bei der Malév gibt es aber noch keine Einigung über die genauen Modalitäten des Wiedereinstiegs von Ungarn. Russland sandte extra einen Stellvertreter Putins, was zeigt welchen Stellenwert diese Deals haben. Doch dann ist da noch die Sache mit Surgut und MOL und eine finstere Räuberpistole im Gasdunst namens Emfesz...

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Dacia, das Krisenauto

Das Billigvehicle aus Rumänien profitierte von der Wirtschaftskrise

311.282 Fahrzeuge konnte der rumänische Autohersteller Dacia 2009 ausliefern, ein neues Allzeit-Rekordergebnis. Damit lag man im Krisenjahr nochmals um mehr als 20% über dem Ergebnis von 2008. Doch wie geht es 2010, im Jahr 1 nach dem Abwrack-Wahnsinn weiter?

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Frust im Frost

Chaos im Budapester Busverkehr

Was in Berlin die S-Bahn, ist in Budapest derzeit der Busverkehr: eine einzige Chaosveranstaltung. Rund ein Drittel der Busse, so berichten geübte Busfahrer fallen auf vielen Linien, vor allem in den suburbanen Gebieten der Hauptstadt aus. Der Anlass: die Kälte. Diese gibt der ohnehin alten Busflotte gerade den Rest. Doch der Grund für das Chaos ist nicht der Frost, sondern der Frust der Mitarbeiter.

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Iran ist kein Problem

Nachrichten von Tank- und Problemstellen der MOL

Die MOL hält, im Gegensatz zu anderen, die Befüllung von Nabucco mit Erdgas aus dem Iran für "ganz normal", will von der EU mehr Geld für den Pipeline-Bau, kooperiert mit der RAG Österreich bei Bohrungen in Ungarn, zahlt erstmal keine Strafe für die unartige Tochter Slovnaft in der Slowakei und hat mit der INA in Kroatien so viel am Hals, dass es 2010 kaum Geld und Kapazitäten für neue Akquisitionen geben wird.

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Kostenlos, weil umsonst

Ungarische Bahn: offene Worte, aber eine komische Rechnung

Mit interessanten Ausführungen zur schleppenden Reform der ungarischen Bahn, ließ der zuständige Regierungskommissar aufhorchen. Durch den Personenverkehr nimmt die MÁV derart wenig Geld ein, dass man sich den Ticketverkauf eigentlich ganz sparen könnte, gab sich der Regierungsbeamte sarkastisch. Noch dazu haben 70% der Ungarn Anspruch auf Ermäßigungen. Von Investitionen spricht keiner.

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Das könnten sie billiger haben

Was will Surgut von MOL? - Der Chef weiß es immer noch nicht

Der kroatischen INA-Anteil der MOL werde nicht verkauft, schon gar nicht an die Surgutneftegas und schon gar nicht in einem Tauschgeschäft für die 21,6%, die das russische Unternehmen an der MOL halte. Das stellte MOL-Chef Zsolt Hernádi in einem Interview mit der Wochenzeitung HVG klar.

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Zurück in die Zukunft?

Die Malév steht vor ihrer erneuten Verstaatlichung

Der ungarische Staat könnte bald wieder Eigentümer der Fluglinie Malév werden, die er 2006 privatisiert hatte. Diese eigentlich absurde Entwicklung ist das Ergebnis, das Finanzminister Péter Oszkó von den Verhandlungen in Moskau mitgebracht hat. Man könne sich vorstellen, "einige der Finanzierungsgarantien in Anteile" umzuwandeln, sagte der Minister bei seiner Rückkehr aus Russland.

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E.ON garantiert Serbien Gas für Winter >>>
MOL und INA fliegen aus Bosnien raus
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Heuchelei im Gasdunst

Machen die Russen den Ungarn ein Angebot in Kroatien, dass diese nicht ablehnen können?

MOL mag nicht mehr. Auf diese neueste Nachricht will man jetzt nicht reagieren, hieß es von der Konzernleitung. Das Handelsblatt schrieb, dass der russische Erdgaskonzern Surgutneftegas seinen Anteil über 21,2% an der MOL gerne wieder abgibt. Allerdings im Tausch für den 47,2%-Anteil, den die MOL seit Ende 2008 an der kroatischen INA hat. Bei der Interpretation dieses Schachzugs ist viel Übertreibung, Heuchelei und Kalter Krieg im Spiel.

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Neuwagenmarkt auf 1/4 geschrumpft >>>
E.ON ist für den Winter gerüstet 
>>>

Schutz vor dem Unvermeidlichen

Hochwasserschutz: zwei neue Überflutungsgebiete sollen Mensch und Felder an der Theiss schützen

Die Überflutungsreservoirs werden dazu an der mittleren Theiß / Tisza, unweit der Nagykunság sowie bei Hanyi-Tiszasüly geschaffen. 600.000 Hektar Land und 570.000 Menschen sollen damit besser vor den kommenden Hochwassern geschützt sein, die mit grausamer Regelmäßigkeit über die Theiß-Region herfallen.

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Höhere Müllgebühren nicht machbar

Es gibt großen Bedarf für Müllsortierung und Vorbehandlung in Ungarn...

...doch die Abfallwirtschaft und die Kunden zeigen wenig Begeisterung für die neuen großen Entsorgungssysteme, die mit EU-Hilfen entstehen sollen. Die ersten werden derzeit bei Györ und Pecs gebaut. An neue Müllverbrennungsanlagen glaubt in der Branche inzwischen keiner mehr. Nur Budapest stellt eine Ausnahme dar. Hier soll eine zweite Großanlage entstehen, um Klärschlamm in Fernwärme umzuwandeln.

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40 Mio EUR für neues Flugkontrollzentrum >>>

Auf toten Gleisen

Bahn und öffentlicher Verkehr müssen Schulden machen, damit der Staat "sparen" kann

88 Milliarden Forint, nach heutigem Kurs knapp 325 Mio. Euro, braucht die Ungarische Staatsbahn MÁV 2010, um fahren und etwas sanieren zu können. Die BKV in Budapest braucht auch einen Notkredit, sonst bleibt bald die U-Bahn stehen. Das Geld fehlt nicht nur wegen der Misswirtschaft, sondern auch damit der Premier keine heiligen Kühe schlachten muss. Koste es, was es wolle.

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Gaspreise fallen im Oktober um 10% >>>
Geothermie-Projekt in Südungarn 
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BKV braucht fünf Millarden - sofort  >>>
Malév in drei Jahren mit Gewinn?
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Tschechien: Abwrackprämie trotz Veto
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Greenenergy expandiert in CEE/SEE 
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ELMÜ und EMASZ mit Gewinneinbrüchen 
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Metro 4 bekommt weniger EU-Geld >>>
MOL einigt sich mit russischen Partnern
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Konferenz zu Passivhaus in Budapest
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Fracht- und Transportleistung -13% >>>
Neuwagenmarkt bleibt am Boden
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Viele können Gasrechnung nicht bezahlen
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SkyEurope in Wien am Boden 
>>>
Flughafen Ferihegy nutzt Sonnenenergie
>>>

Alimente für Bahn und Bus gekürzt >>>
Chef der Budapester Öffis gefeuert
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Biomassekraftwerk ab September am Netz
>>>
MOL einigt sich mit russ. Lizenzbehörde
>>>

Audi Ungarn mit Produktionsrückgang >>>
Opel Agila Produktion in Ungarn läuft aus
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Spanier vergrößern Windpark in Ungarn
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MOL-ZMB: Es gab kein Vorstandsmeeting 
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Roadrunner

Ausbau von Neben- und Umgehungsstrassen in Ungarn mit Hilfe der EU

Der Ausbau von Verbindungsstrassen, vor allem aber die Schaffung von Umgehungsmöglichkeiten für den Transitverkehr ist Ziel eines gemeinsamen Programmes der Komitates Pest und der EU. Bei einer Präsentation wurden einiger der 2008/2009 durchgeführten und/oder noch in Durchführung befindlichen Projekte vorgestellt, die insgesamt Investitionen rund 7 Millionen EUR erfordern und Teil eines gigantischen Straßenprogrammes sind.

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Lizenz zum Pumpen in Gefahr

Revanche für Surgutneftegas? - MOL liegt wieder mit russischen "Freunden" im Clinch

Die MOL hat eine Einigung um den Lizenzstreit auf einem sibirischen Erdölfeld vorerst ausgeschlagen und nicht an der Vorstandssitzung des betroffenen Gemeinschaftsunternehmens teilgenommen. Im Streit geht es darum, dass die bei der Förderung des Rohöls freiwerdenden Gasmengen, laut Bestimmungen der Lizenzbehörde, mit abgebaut und verarbeitet werden müssen.

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Die politische Pipeline

Nabucco ist nun auf Papier fixiert, wie geht es weiter?

Am Montag unterzeichneten fünf Länder eine "gemeinsame politische Erklärung" zur Errichtung der Nabucco-Gaspipeline. Die Initiative dazu ging von Ungarn aus, dass als Transitstaat des Projektes Planungssicherheit haben wollte. Doch Iran, Irak und Georgien eignen sich wohl kaum als Garanten für Energiesicherheit. Wie geht es nun weiter?

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Die Welt ist doch genug

MOL-Chef Hernádi will Aktivitäten und Investitionen überprüfen - Schlagabtausch mit Russen geht weiter

MOL, das sind längst nicht nur Tankstellen, neben der OMV ist man der größte Raffineur der Region und betreibt Anlagen in Ungarn, der Slowakei, Kroatien und sogar Italien. Man bohrt und gräbt vom Irak bis Sibirien, wo man jetzt Ärger mit einer Lizenzbehörde hat. Dennoch ist eine Konzentration der Aktivitäten auf den Westbalkan zu bemerken, letztlich geht es um die Macht in der gesamten CEE/SEE-Region.

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Auto mortale

Neuzulassungen im Mai:
Slowakei +46%, Ungarn -66%

Europas Neuwagenmarkt ist eigentlich gar kein Markt mehr, sondern ein Lazarett, in dem in der einen Ecke Schwerkranke liegen, während in der anderen ebenso kranke Patienten eine letzte Party dank staatlich verordneter Aufputschmittel feiern. Ihnen steht der Zusammenbruch noch bevor.

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Außerplanmäßiger Höhenflug

30 Superjets für Ungarns Malév

Noch vor ein paar Wochen brauchte die Malév, Ungarns ehemalige nationale Airline, eine dringende Kapitalspritze von 10 Mio EUR, um Kerosinrechnungen und Flughafengebühren bezahlen zu können. Nun bestellt die Fluglinie gleich 30 Flugzeuge in einem Gesamtwert von fast 1 Milliarde USD.

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Schlüssel verloren

Am Flughafen Budapest wird gebaut und auf den Putz gehauen

Einchecken – Einkaufen – „Einspeisen“: Die kürzeste Verbindung von A „nach“ B ist ein SkyCourt. Ferihegy könnte glatt noch ein moderner europäischer Flughafen werden und Bajnai glaubt an ein Leben nach der Krise.

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Emfesz-Rosgas-Deal vor Gericht
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Surgutneftegas klagt gegen MOL
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Kauft sich E.ON bei AKW Paks ein?
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Erstes Miniwasserkraftwerk in Betrieb
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MOL kauft sich im Irak ein >>>
Emfesz-Chef achtkantig rausgeflogen >>>
EBRD: Milliarden für saubere Energie
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MOL übernimmt Kontrolle bei INA 
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"Geheimaktion" MOL-Aktien? >>>

ENERGIEWIRTSCHAFT

Gangster im Gasdunst

Wurde Ungarns Gaslieferant Emfesz einfach gestohlen?

Einer der größten Gaslieferanten Ungarns ging vor ein paar Tagen von ukrainischen in russische Hände über, so still und heimlich, dass nicht einmal die Eigentümer davon wissen wollen. Letztlich geht es um das Ausschalten zwielichtiger ukrainischer Vermittler aus dem Gasexport durch andere zwielichtige Vermittler. Und um Abermillionen jährlich. Da scheinen viele Mittel recht.

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ENERGIEWIRTSCHAFT

MOL kämpft wieder gegen
den Rest der Welt

Hinter den Kulissen eines Deals, MOL - Surgutneftegas, Teil 2

Nachdem sich der ungarische Öl- und Gaskonzern erfolgreich mit Händen, Füßen, Tricks und vor allem auch staatlichem Beistand gegen die Übernahme durch den österreichischen Konkurrenten OMV gewehrt hat, beginnen die Manager nun einen erneuten Abwehrkampf, diesmal gegen "die Russen", wahrscheinlich sogar gegen Putin persönlich.

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ENERGIEPOLITIK

„Der Westen versteht die
Energielage im Osten nicht“

Nabucco-Projekt – ein Schlag ins Wasser?

„Die 15 alten Mitglieder der EU sind nicht wirklich vom russischen Gas abhängig. Die entsprechenden Lieferungen machen nur weniger als ein Drittel ihres Bedarfes aus. Daher versteht Westeuropa die kritischen Energiesorgen der Neuen nicht wirklich.“

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ENERGIEPOLITIK

Erdgas hat man nie genug...

... meinte Ministerpäsident Gyurcsány bei seinem Treffen mit Wladimir Putin in Moskau.

Russland und Ungarn planen ein Joint venture zur Errichtung des ungarischen Abschnittes der South Stream Pipeline. Das kündigten Premier Putin und Ministerpräsident Gyurcsány in Moskau gemeinsam an. Ein weiteres Gemeinschaftsunternehmen gründen MOL und Gazprom zum Bau eines neuen Erdgaslagers in Ungarn.

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ENERGIEPOLITIK

Neue Wege für das Gas

Vertreter des regionalen „Süd-Südost Energiemarkts“ tagten in Sofia, um Konsequenzen aus dem jüngsten Gaskrieg zu beraten. Produzenten, Lieferanten und auch Regierungsbeauftragte über zukünftige Strategien zur Vermeidung von Gasausfällen.

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ENERGIEPOLITIK

Bilanzen der Krise

E.ON Földgáz hatte in Ungarn alles im Griff - Gazprom will Ausfälle nachliefern

Opposition fordert Allianz der Staaten Mitteleuropas und eine Abkehr von der "strategischen Partnerschaft" des Westens mit Russland - Slowakei zögert noch, ungarische Emfesz klagt bereits - Neue Pipeline nach Kroatien - Nabucco-Konferenz am 27.1. in Budapest

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GASKRISE

Feuer frei in Ungarn

Ungarn hebt Beschränkungen im Gasverbrauch auf und bietet der Slowakei Hilfe an   ZUM  BEITRAG

 

GASKRISE

Alarmstufe 2 in Ungarn

Ministerpräsident: Versorgung für 2-3Wochen ohne größere Probleme möglich - MOL-Chef: Gasversorgung für Privathaushalte nur "einige Wochen" sicher. - Erste Betriebe stillgelegt - Anfang kommender Wochen schliessen viele Schulen -. Versorger informiert Parlament über Kapazitäten und Bezugswege - Humanitäre Hilfe an Serbien

Zwar ist Ungarn im Vergleich zu Ländern des Balkans, wie Bulgarien oder Bosnien, wo  Menschen bereits frieren müssen, noch in einer komfortablen Lage, doch nimmt die Sorge über eine Gasknappheit auch hierzulande spürbar zu. Ungarns Energieminister Csaba Molnár erklärte heute morgen 9.30 Uhr Notfallstufe 2 hinsichtlich der Energiesicherheit des Landes.

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