Der Iran hat ein neues Angebot zur Diskussion über sein Atomprogramm unterbreitet.
Teheran. Der Iran hat den Vereinigten Staaten zwei Medienberichten zufolge einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme von Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges vorgelegt. Laut Berichten zielt der Vorschlag darauf ab, die seit Jahren festgefahrenen Gespräche wiederzubeleben. Über Vermittler sei der US-Regierung ein Plan vorgelegt worden, laut dem die Straße von Hormus nach sieben Tagen wieder geöffnet werden könne, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt seien.
Außenminister Abbas Araktschi erklärte, der Plan könne sofort nach Zustimmung Washingtons umgesetzt werden. Auf welche Bedingungen er sich bei seinen Äußerungen konkret bezog, blieb jedoch offen.
In der Vergangenheit hatte die Führung in Teheran unter anderem verlangt, dass die USA eingefrorene iranische Vermögenswerte freigeben, den Krieg an allen Fronten beenden und ihre Blockade iranischer Häfen und Schiffe aufheben.
Auf Nachfrage zu dem angeblichen neuen Verhandlungsangebot aus dem Iran hieß es aus dem Weißen Haus lediglich, man führe über die Vermittler positive und konstruktive Gespräche.
Es ist unklar wie die USA auf das Angebot reagieren werden und ob die Verhandlungen tatsächlich zu einem Abkommen führen können. Der iranische Außenminister verwies angeblich auf das bereits im Juni vereinbarte Rahmenabkommen, das eigentlich auf die Öffnung der Meerenge hinwirken sollte, aber angesichts fortdauernder Spannungen schnell in sich zusammenfiel.
Quellen: ORF
Photo: Wikimedia Commons (CC BY 2.0)
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