Dienstag, 28. Juli 2026
Das ungarische Parlament hat die Gründung des Nationalen Amts für Vermögensrückgewinnung und -schutz beschlossen, das Korruptionsfälle untersuchen und Staatsgelder zurückholen soll. Gleichzeitig wurde die höchste Hitzewarnstufe ausgerufen, während die Donau in Budapest einen historischen Tiefstand erreicht hat, was die Schifffahrt und zentrale Wirtschaftsbereiche beeinträchtigt.
19:09 Uhr Neues Vermögensschutzamt nimmt Arbeit auf
Das ungarische Parlament hat die Gründung des Nationalen Amts für Vermögensrückgewinnung und -schutz (NVVH) beschlossen, das Korruptionsfälle eigenständig untersuchen und Staatsgelder zurückholen soll. Ministerpräsident Péter Magyar bezeichnet die Behörde als das stärkste Anti-Korruptionsorgan Europas, während die Fidesz vor einer politischen Geheimpolizei warnt. Zudem bestätigte das Innenministerium Ermittlungen zu einem verschwundenen Zuschuss von 25 Milliarden Forint für ein Stadionprojekt, während die Justiz Anklage gegen den früheren Fidesz-Bürgermeister Balázs Bús erhebt.
Quelle: Abrechnung mit Ansage
19:06 Uhr Ungarn ruft höchste Hitzewarnstufe aus
Ab Donnerstag, dem 30. Juli, gilt in Ungarn die höchste Hitzewarnstufe, Alarmstufe Rot. Die Behörden warnen vor erheblichen Gesundheitsrisiken, insbesondere für ältere Menschen, chronisch Kranke, Kleinkinder und Schwangere, und appellieren an die Bevölkerung, regelmäßig nach gefährdeten Personen zu sehen. Zudem bleibt die Waldbrandgefahr hoch, da die Feuerwehren derzeit durchschnittlich 100 Vegetationsbrände pro Tag bekämpfen müssen. Die Warnung gilt bis zum 4. August.
18:37 Uhr Donau erreicht historischen Tiefstand in Budapest
Die Donau hat in Budapest mit einem Wasserstand von nur 30 Zentimetern einen historischen Tiefstand erreicht, der den bisherigen Negativrekord von 33 Zentimetern aus dem Jahr 2018 unterschreitet. Die ungarischen Wasserbehörden warnen, dass sich die Situation in den kommenden Tagen weiter verschärfen könnte, da keine nennenswerten Niederschläge in den Einzugsgebieten der Donau erwartet werden. Die niedrige Wasserführung beeinträchtigt bereits die Schifffahrt und hat Auswirkungen auf zentrale Verkehrs- und Wirtschaftsbereiche.
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Zuletzt aktualisiert: 28. Juli 2026, 19:09 Uhr
