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(c) Pester Lloyd / 01 - 2010  KULTUR 01.01.2010

 

Das Gold der Thrakier in Nagykanizsa

Goldschätze aus den Ruinen des versunkenen Seuthopolis, einer Metropole der geheimnisumwitterten Thrakier werden im Plakat-Museum in Nagykanizsa, südwestlich des Balatons gezeigt.

Die Funde stammen aus einer Grabung von vor sechzig Jahren in Bulgarien, bei der Seuthopolis wiederentdeckt und erforscht wurde. Möglich wird diese Ausstellung nur durch zusätzliche Garantien und Bürgschaften seitens der Lokalbehörden und des Finanz- wie Kulturministeriums.  Nagykanizsa ist die Partnerstadt von Kazanlak, die sich unweit der Ruinen von Seuthopolis befindet.

Die Stücke sind nämlich erstmals außerhalb Bulgariens zu sehen. Bis Mitte Februar hat man in Nagykanizsa Gelegenheit dazu. Insgesamt werden 50 Objekte aus dem 5. bis 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung gezeigt, darunter die goldene Totenmaske des Thraker-Königs Seuthes III., weiterhin eine lebensgroße Bronzebüste, goldene Ringe und Behälter aus edlen Materialien. Um der Ausstellung das passende Flair zu verleihen, wurde die Kopie einer Grabkammer angefertigt. Dazu gibt es einen kleinen Ausstellungsführer, auch in englischer Sprache, da man neben vielen einheimischen auch Besucher aus Kroatien, Slowenien und Österreich anzuziehen hofft.

Quelle: Mult-kor.hu

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