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(c) Pester Lloyd / 03 - 2010 KULTUR 22.01.2010
Michael Jackson - Tribute in Budapest mit bösem Nachspiel
Ganz und gar nicht begeistert waren viele Besucher von der „Jacko – A Tribute To
Michael Jackson“-Show, die am 16. und 17. Januar in Ungarn, in der Syma-Halle in Budapest sowie zuvor in Szeged Station machte. Die Show hatte angeblich ein
derart unterirdisches Niveau, dass hunderte Jackson-Fans danach ihr Geld zurückforderten.
Der ungarische Konzertorganisator "Juke Box" erklärte, dass er unzufriedenen Fans
den Ticketpreis erstatten werde. Das Geld will er sich dann vom deutschen Rechteinhaber der Show, zur Not per Klage, zurückholen. Zeitgleich habe Juke Box
das Amt für Konsumentschutz angerufen, um die irreleitende Werbung für die Show seitens des deutschen Promoters anzuzeigen. Die Budapester Polizei erklärte
hingegen, dass man eine Ermittlung wegen Irreführung gegen Juke box einleite, da diese schließlich für die Richtigkeit der auf Plakten und in Werbungen gemachten Angaben verantwortlich sei.
Laut Juke Box hat der deutsche Tour-Veranstalter tatsächlich u.a. eine Reihe von
Musikern und Tänzern angekündigt, die mit Jackson (dem Original) auf der Bühne gestanden haben. Tatsächlich war die Show aber nur ein billiges Imitationsspektakel
mit einem mäßigen Tej’ai Sullivan in der Titelrolle, das mit der Ankündigung wenig bis gar nichts zu tun hatte, schrieben viele enttäuschte Fans in den einschlägigen Internetforen.
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