(c) Pester Lloyd / 02 – 2017 WIRTSCHAFT 14.01.2017
Die Regierung hat ihre Arbeitsplatz-Subventionen, die bereits ein Rekordhoch erreicht haben, nochmals aufgestockt. 35 „große, einheimische Firmen“ dürfen sich 2017 über 24 Milliarden Forint (78 Mio. EUR) „nicht rückzahlbare Subventionen“ für die Schaffung neuer Arbeitsplätze freuen. Das kündigte Wirtschafts- und Finanzminister Varga (auf dem Foto beim Besuch einer Fabrik von Bosch) am Freitag an. Der glaubt, dass sich die 24 Mrd. in 1.147 Jobs und Investitionen von 60 Mrd. Forint niederschlagen. Die Unterstützung wird ausdrücklich an „Firmen gezahlt, die nicht an EU-Finanzierungen teilnehmen können, um ihre Technologien zu entwickeln, ihre Kapazitäten zu erweitern und neue Jobs zu schaffen“. Firmen sind üblicherweise von EU-Finanzierungen ausgeschlossen, wenn sie in der Vergangenheit betrügerisch aufgefallen sind oder sich weigern, ihre Eigentümerstrukturen und ihr Finanzgebahren offen zu legen.
Mittlerweile zahlt der Staat (also der Bürger) ausgewählten Unternehmen bis zu vier Jahre lang die Löhne. Hier mehr dazu .
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