(c) Pester Lloyd / 02 – 2017 BOULEVARD 14.01.2017

Eine frühere „Miss Hungary“ befeuert den Skandal um sexuelle Ausschweifungen von Donald Trump in Moskau. Die heutige C-Promi und 2013 Teilnehmerin an der Miss Universe geheißenen Fleischbeschau, wirft dem zum US-Präsidenten gewählten Donald Trump vor, sie 2013 in Moskau bei o.g. Wettbwerb sexuell belästigt zu haben. Kata Sarka erhob diese Vorwürfe bereits im Mai 2016, während einer Reality-Show „Kasza Taxi“ (eine Variante des in den USA bekannten „Carpool Karaoke“), Aussagen, die nun in der Debatte über ein Dossier zu geheimen Aufzeichnugen des russischen Geheimdienstes neue Sprengrakft erhalten.
Kata Sarka (Foto), heute 30 Jahre alt, sagte letzten Mai, dass sie an einer Party nach der Misswahl teilnahm, als ein Mann dort, umringt von Bodyguards erschien. „Der Mann kam zu mir, nahm meine Hand und zog mich an sich, fragend, wer ich sei…“. Sie sei so überrascht gewesen, dass es ihr praktisch die Sprache verschlug und sie nur „Hungary“ stammeln konnte. Dann habe der Mann gefragt „was ich hier mache“ und er gab mir seine Visitenkarte mit seiner Privatnummer und nannte mir sein Hotel und in welchem Zimmer er zu finden sei. Dann wusste sie, dass das Donald Trump war. Sie ging auf sein Angebot nicht ein, weil „er nicht mein Typ ist.“
Der Boulveardzeitung Blikk zeigte sie die golden glänzende Visitenkarte Trumps. In den USA hat die Sache bereits Schlagzeilgen gemacht. Zwar belegten sie nicht die „sexuellen Ausschweifungen“, von denen der untergetauchte Ex-MI6-Agent in seinem Dossier berichtet und über die die Russen angeblich Aufzeichnungen haben, wohl aber den Versuch Trumps, seine Frau, mit der er 2013 bereits 8 Jahre verheiratet war, zu betrügen – was im bigotten Amerika, vor allem unter Republikaner-Anhängern mindestens so schwer wiegt wie sexuelle Perversionen, wenn nicht schwerer.
Trump, 2013 in Moskau, hier mit der Miss Universe 2012 Olivia Culpo
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