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Billigimporte unter Verdacht – Gesundheitsbehörden testen Temu, Shein und Co.

100 Produkte aus Drittstaaten im Labor – Fokus auf Spielzeug, Elektronik und Chemikalien

Budapest. Zwei ungarische Behörden prüfen systematisch Waren von TEMU, SHEIN, AliExpress und Alibaba. Die Beanstandungsquote bei Importen aus Drittstaaten liegt deutlich über jener aus der EU. Die Nemzeti Kereskedelmi és Fogyasztóvédelmi Hatóság und das Nemzeti Népegészségügyi és Gyógyszerészeti Központ starten eine landesweite Schwerpunktkontrolle globaler Online-Marktplätze. 100 Produkte wurden per Testkauf beschafft, jeweils 50 pro Behörde, und werden nun laboranalytisch geprüft.

Im Fokus der Verbraucherschützer stehen Spielwaren und Elektronik: Plüschfiguren, Kunststoff- und Musikspielzeug, Baby-Rasseln, LED-Lampen, Ladegeräte, Ventilatoren, Haartrockner sowie Kosmetiktaschen. Das Gesundheitszentrum untersucht Schmuck, Duftstoffe, Kunststoffwaren und Haushaltschemikalien auf problematische Inhaltsstoffe.

Nach Behördenangaben ist die Nichtkonformitätsquote bei Waren aus Drittstaaten signifikant höher als bei Produkten aus dem EU-Binnenmarkt. Bei festgestellten Verstößen sollen die betroffenen Artikel von den Plattformen entfernt werden.

Die Ergebnisse werden in den kommenden Wochen veröffentlicht.

Quellen: NKFH, NNGYK
Photo: AI-generiert

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