Russische Einflussnahme und US-Politik fordern von der EU neue Strategien für den Westbalkan.
Brüssel. Die Europäische Union sieht sich angesichts der veränderten geopolitischen Lage unter Druck, ihre Politik gegenüber den Westbalkanländern anzupassen. Insbesondere Russlands Angriffskrieg gegen die europäische Sicherheitsarchitektur und die veränderte Rolle der USA in den internationalen Beziehungen stellen die EU vor neue Herausforderungen. Chinas zunehmende Durchsetzungsfähigkeit als gleichwertiger Konkurrent trägt zur Unsicherheit bei.
In diesem Kontext wird eine Anpassung der EU‑Politik gegenüber den Westbalkanländern als notwendig erachtet, um die Region zu stabilisieren und die europäische Integration zu fördern.
In einer multipolaren Welt mit mehreren Ordnungen verfolgen kleine Akteure wie die Westbalkanländer ad-hoc-Allianzen und betreiben eine transaktionale Außenpolitik mit mehreren Mächten parallel.
Die EU steht vor der Herausforderung, in einem zunehmend volatilen internationalen Umfeld zu agieren, in dem Machtverhältnisse sich durch den Aufstieg von Mittelmächten weiter verändern. Die sich abzeichnende Volatilität und Unsicherheit in der internationalen Ordnung unterstreicht die Notwendigkeit einer angepassten EU‑Politik, um den Westbalkan zu stabilisieren und die europäische Integration zu fördern.
Quellen: Balkan Insight
Photo: Ank Kumar / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
Unser monatlicher Nachrichtenspiegel: die wichtigsten Meldungen aus Ungarn und Mitteleuropa, einmal im Monat per E-Mail. Kostenlos, kein Spam, jederzeit abbestellbar.
Nachrichtenspiegel kostenlos abonnieren








