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Ungarns Premier bei Eröffnung von Großhotel in Budapest

(c) Pester Lloyd / 25 – 2012 BUDAPEST 18.06.2012

Ungarns Premier bei Eröffnung von Großhotel in Budapest

Ungarns Premier bei Eröffnung von “Buddha-Hotel” in Budapest

Euroasiatisches Fantasy-Fusion, auf jeden Fall teuer und edel, so das Ambiente im neuen Hotel des alten Klotild Palastes, der nun im alt-neuen Glanz erstrahlt (Foto unten). Hier Premier Orbán beim Zimmerdurchgang. Am Donnerstag wurde das Buddha-Bar Hotel im neu renovierten Klotild Palast in Budapest, nahe der Donau eröffnet. Auch der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erschien zu diesem Anlass in dem Nobelhotel, dessen Bau zwei jordanische Geschäftsleute in Auftrag gegeben hatten. Orbán stellte heraus, wie wichtig die Partnerschaft mit Jordanien für Ungarn sei und sich das Land allgemein mehr für Investitionen aus dem arabischen Raum öffnen müsse. Auf Orbáns Facebook-Seite wurde das Event als „Ostöffnung in Pest“ betitelt. Unter dem Schlagwort Ostöffnung wird die neue Politik der Suche nach alternativen „strategischen Partnern“ bezeichnet, Dikaturen eingeschlossen. Orbán zeigte sich erfreut darüber, welchen Respekt die Jordanier gegenüber ungarischen Traditionen und der lokalen Bevölkerung zeigen. „Profite befriedigen nicht wirklich, sofern sie nicht mit etwas Freundschaft einhergehen.“, fügte der Premier hinzu. Profit und Freundschaft, diese Verbindung kommt vielen Ungarn ziemlich bekannt vor. Ein Beispiel .

Die Reaktionen auf das Ambiente schwanken zwischen Wauh! und Autsch! – Wir meinen: Wautsch! Die beiden jordanischen Investoren wurden kürzlich sogar in Anerkennung ihrer Mühen in der ungarischen Hotellerie vom Staat ausgezeichnet. Im Gegenzug bekam Orbán Grüße des jordanischen König übermittelt, in denen dieser Ungarn ebenfalls als wichtigen Partner bezeichnet. Die zwei Jordanier leiten das Immobilienkonsortium Mellow Mood Group, die aktuell ein Dutzend Hotels in der ungarischen Hauptstadt betreibt, die meisten davon an exklusiven Standorten, wie auch das nun eröffnete neue Haus an der Ecke zur noblen, bzw. zumindest teuren Váci utca.

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