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„Get more bang for your buck“: Indien empfiehlt Ungarn als billiges Reiseziel

(c) Pester Lloyd / 04 – 2015 BOULEVARD 18.01.2015

Der ungarische Währungsverfall hat sich bereits weltweit herumgesprochen und ist sogar bis nach Indien gedrungen. Der dortige Mittelstand klagt seit Jahren über den eigenen Kursverfall (die Armen nicht, weil Nichts kann kaum noch weniger werden und reisen können die sowieso nicht) und muss beliebte Destinationen wie Großbritannien, die USA oder Singapur mehr und mehr abschreiben.

Das Reisebüro MakeMyTrip und die Zeitung „The Times of India“ haben nun ein paar praktische, leistbare Tipps publiziert, basierend darauf, dass „es Länder gibt, deren Währung noch weniger wert sind als unsere Rupie“. So bekommt man für eine Rupie zum Beispiel 345 vietnamesische Dongs, 66 kambodshanische Riels „und 4,5 ungarische Forint“, heißt es da.

Buthan, Myanmar, Zimbabwe und Ungarn werden den Lesern als „exotische“ Reiseziele nahe gelegt, bei denen es einiges zu entdecken gibt und „man sich sogar noch etwas kaufen kann“. Während man in Bolivien auf den Spuren Marquez´ oder Che Guevaras begeben soll, könnte man in Buthan wunderbare „landestypische“ Hotels in schönen Landschaften finden, in Vietnam empfiehlt man „Abenteuersport“ und die Küche, Kambodscha für Geschichtsfans und Kulturinteressierte.

Während nach Europa reisende Inder aus England oder der Schweiz immer häufiger „ohne Souvenirs“ zurückkommen, weil es dort einfach zu teuer geworden ist, könnte man sich in Ungarn durchaus unerwünschte Souvenirs einfangen, auch ziemlich billig. Denn für dieses kleine, ferne Land hat die „Times of India“ zwar keinen speziellen Reisetipp auf Lager, dafür aber die Überschrift des Artikels zugeschnitten: „Get more bang for your buck“. Es sei den Indern nur angeraten, sich möglichst auffällig indisch zu kleiden, die verandten Merkmale mit den heimischen Roma könnten beim Aufenthalt sonst zu schmerzhaften “Missverständnissen” führen… a.l.

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