(c) Pester Lloyd / 22 – 2015 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Explosives Budapest: Ein Bild von 2 Stunden Gewitter
25.05.2015 · Nachrichten
Diesen spektakulären Blick auf Budapest kreirte der Budapester Fotograf Zoltán Vanik . Das Foto entstand während des Unwetters vor einigen Tagen, für Fotoexperten hier die Detaildaten der Aufnahme: Nikon D800, Nikkor 24-70 f 2.8, ISO 200, f:9, 13 Sekunden. Mit einem Fotoprogramm wurden dann 61 verschiedene Aufnahmen aus 2 Stunden Gewitter übereinandergelegt und zu diesem einen Bild verschmolzen, dabei wurden Farbtemperatur, Sättigung und Kontrast auch bearbeitet. red.
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Stillender Protest: Budapester Mütter wehren sich gegen Rausschmiss bei McDonalds
25.05.2015 · Nachrichten
Leg Dich nicht mit Müttern an: Am Freitag protestieren über einhundert Mütter mit ihren Säuglingen mittels eines Massenstillens in der bekanntesten Budapester Mc Donalds Filiale, am Westbahnhof, für ihre Rechte. Ein Sicherheitsmann hatte wenige Tage zuvor eine stillende Mutter des Hauses verwiesen und gesagt, „das Stillen ist hier nicht erlaubt“. Mc Donalds nahm den Aufmarsch der stillenden Mütter gelassen hin, entschuldigte sich für den Vorfall, der durch den Angestellten einer „externen Sicherheitsfirma“ verursacht worden sei und betonte, dass „Mütter ihre Kinder, wenn nötig, natürlich hier stillen können”, denn man sei ein “familienfreundliches Restaurant”.
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Bürgermeister des II. und XII. Bezirks buhlen gemeinsam um neues Mega-Krankenhaus
27.05.2015 · Nachrichten
Alt, aber immer weniger ehrwürdig, das Sz. János Krankenhaus in Buda. Hinter dem harmlosen Portal erstreckt sich ein weitläufiges Gelände, wie gemacht für ein neues “Mega-Krankenhaus”, finden zumindest die Bezirksbürgermeister
Die Bürgermeister des 2. und 12. Budapester Bezirks, Zsolt Láng und Zoltán Pokorni haben eine Unterschriftenkampagne gestartet, um den angekündigten Bau eines neuen „Mega“-Krankenhauses auf das Gelände des Szent János Krankenhauses zu promoten. Die Lage sei ideal, die Bezirke könnten von tausenden neuen Arbeitsplätzen profitieren.
Die hunderte Millionen Euro umfassende Investition, die auch mit EU-Mitteln bewerkstelligt werden soll, ist umstritten, denn damit würde „ein neues Luxus-Hospital für die Oberschicht“ geschaffen, das weitere Kompetenzen in der Hauptstadt konzentriert, während die Krankenhäuser auf dem Lande weiter am Notwendigsten sparen müssen und vom staatlichen Eigentümer ständig an der Pleitegrenze gehalten würden. Der Fidesz-Fraktionschef Rogán, der das Projekt im Februar ankündigte , verteidigte die Entscheidung als „wegweisend“. Ein Fidesz-Bezirksbürgermeister, jener des III. Bezirks lehnte das Projekt in seinem Bezirk ab, er will das Geld lieber in die Infrastruktur bestehender Objekte investiert sehen.
Die gemeinsame Initiative der beiden Budapester „Edelbezirke“, II. und XII. bestätigen die Befürchtung, dass das Projekt eher Gutbetuchten als der Allgemeinheit dienen wird. red.
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