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Aufwind mit Biogasanlage in Ungarn

(c) Pester Lloyd / 47 – 2009 WIRTSCHAFT 17.11.2009

Strom aus Geflügelknochen

Aufwind mit Biogasanlage in Ungarn

Die ungarische Firma „Aufwind Schmack Elso Biogáz“, eine Tochterfirma der Aufwind Neue Energien GmbH aus Regensburg, plant im kommenden Frühjahr den Bau einer Biogasanlage in Szarvas, Südostungarn. Die Biogasanlage wird jährlich 27 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren können und verarbeitet zum größten Teil Schlachtabfälle der ortsansässigen GALLICOOP Corp. Szarvas, dem zweitgrößten Putenschlachtbetrieb des Landes.

Die Genehmigungen für den Betrieb der Anlage konnten breits jetzt eingeholt werden, teilt Aufwind in einer Aussendung mit. Neben einer Stromeinspeisegenehmigung wurde vom ungarischen Energieamt (MEH) ebenfalls eine verbindliche Stromabnahmegarantie, für einen Zeitraum von 13 Jahren ab Oktober 2010 festgelegt. „Das Projekt erhält im Rahmen des New Hungary Development Plans (Új Magyarország Fejlesztési Terv) Förderungen aus dem Europäischen Entwicklungsfonds“ so József Kecskés, Projektleiter der Aufwind Neue Energien GmbH. Der größte Teil der Investition wird neben dem Förderprogramm jedoch über Banken finanziert. Einsatzstoffe der Biogasproduktion sind die von Gallicoop sowie aus ihren integrierten Betrieben stammenden Schlachtabfälle, Putenmist und Schweinegülle sowie nachwachsende Rohstoffe. Die fermentierten Gärreste werden zu Düngemitteln verarbeitet und können auf landwirtschaftlich genutzten Felder ausgebracht werden.

Nach den Erwartungen der Aufwind kann der Marktpreis der „herkömmlichen“ elektrischen Energie den Abnahmepreis der erneuerbaren Energien innerhalb von 2-3 Jahren erreichen, sollten sich keine wesentlichen Änderungen in der ungarischen Gesetzgebung über erneuerbare Energien ergeben, so József Kecskés.

www.aufwind.com

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