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(c) Pester Lloyd / 23 - 2009 POLITIK 04.06.2009 _______________________________________________________
Wirtschaftskrise und Faschismus Wie stabil ist die Demokratie in Ungarn?
Im
SWR2 Forum am Freitag, 05.06.2009, 17.05 Uhr
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Es diskutieren:
György Dalos, Schriftsteller, Berlin
Michael Frank, Journalist („Süddeutsche Zeitung“), Wien Marco Schicker, Journalist („Pester Lloyd“), Budapest Moderation: Dietrich Brants
Rechtsradikale überfallen Roma. Eine große Zeitung
hetzt gegen Juden. Intellektuelle werden als Verräter diffamiert. Überall, wo „die Zigeuner“, „die Juden“ und „die Fremdherzigen“ wohnen, marschiert die rechtsextreme „Ungarische Garde“
durch die Straßen. Die paramilitärische Organisation marschiert im Gleichschritt, in Springerstiefeln, in schwarzer Uniform, mit der Fahne der Faschisten
und dem Segen von Geistlichen der drei großen Kirchen. „Es herrscht Pogromstimmung“, schreibt ein Kommentator. Einen zivilgesellschaftlichen
Protest gibt es nicht. Im Gegenteil: „Jobbik“ – nach eigener Aussage „radikal patriotisch, prinzipientreu, konservativ und christlich“ – hat Chancen, bei den
Wahlen zum EU-Parlament in Ungarn drittstärkste Partei zu werden. „Wie gefährlich ist die radikale Rechte?“ Sei deshalb nicht die richtige Frage, meint der Autor
György Dalos. Die richtige Frage laute: Wie stark ist die ungarische Demokratie? Und: Ist der Rechtsruck in Ungarn eine Folge der Wirtschaftskrise?
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Quelle: SWR
(c) Pester Lloyd
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