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(c) Pester Lloyd / 34 - 2009  WIRTSCHAFT 17.08.09
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CSA hängt am Tropf

Nicht nur AUA, Malév und SkyEurope haben Probleme. Die tschechische Fluggesellschaft CSA überlebt eigentlich nur, weil sie noch staatlich ist.

Rund 860 Mitarbeiter wird die taatliche tschechische Fluggesellschaft CSA (Ceské Aerolinie) in den nächsten Wochen entlassen müssen. Die Passagierzahlen haben einfach zu stark nachgelassen, heißt es in der Zentrale. Doch das, so meint die Prager Zeitung, ist nur die halbe Wahrheit. Denn ähnlich wie die Deutsche Bahn AG soll auch die tschechische Fluggesellschaft privatisiert werden. Um für mögliche Investoren das Unternehmen so attraktiv wie möglich zu machen, muss das Unternehmen wieder aus der Verlustzone und Gewinne verbuchen. Und das geht nur über Personalabbau und einen radikalen Umbruch.

Mit den großen Anbietern wie Lufthansa, Air France-KLM oder Singapur-Airlines kann und wird die CSA nie konkurrieren können, möglich ist nur eine Spezialisierung. Und als „Einzelkämpferin“ hätte die Gesellschaft wohl wenig Chancen, auf dem hart umkämpften Markt zu bestehen. Daher ist es umso erfreulicher, dass es Interessenten gibt, die das angeschlagene Unternehmen kaufen wollen – allein im ersten Quartal machte die CSA einen Verlust von 1,3 Milliarden Kronen (38,9 Millionen Euro). Nur mit einem radikalen Einschnitt hat die traditionsreiche tschechische Fluggesellschaft eine Überlebenschance und die verbleibenden Mitarbeiter einen Arbeitsplatz.

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