(c) Pester Lloyd / 34 – 2009 KURZMELDUNGEN — gesammelte Meldungen dieser Woche aus dem Archiv.
Hunguests Aquapolis verspätet sich
17.08.2009 · Wirtschaft
20.08.09 _______________________________________________________
Hunguests Aquapolis verspätet sich
Die Eröffnung eines neuen Wellnesstempels in Szeged, Südostungarn hat die ungarische Hotelgruppe ersteinmal verschoben. Das 8 Milliarden Forint teure Spa wird nicht, wie geplant, im Dezember 2009, sondern erst im Februar 2010 eröffnen, teilt der CEO István Hulvély mit. Als Grund wurden „finanzielle Herausforderungen“ genannt, was bedeutet, dass den Investoren zwischenzeitlich das Geld ausgegangen sein muss. Nun muss „umfinanziert“ werden, wie die Umschuldung und Aufnahme weiterer Kredite immer so schön genannt wird. Man sei ungefähr zur Hälfte fertig und froh, überhaupt so weit gekommen zu sein, sagte der Chef. Begonnen wurde mit dem Napfényfürdö Aquapolis Szeged im Oktober letzten Jahres.
IHRE MEINUNG IST GEFRAGT – KOMMENTAR ABGEBEN
(c) Pester Lloyd
Pester Lloyd, täglich Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa, Kontakt
Baugewerbe: Ungarn: Umsatzplus durch Konjunkturprogramme
17.08.2009 · Wirtschaft
20.08.09 _______________________________________________________
Baugewerbe Ungarn: Umsatzplus durch Konjunkturprogramme
Im Vergleich zum Juni 2008 konnte das ungarische Baugewerbe in diesem Juni ein Umsatzplus von fast 16% vermelden. Im Mai und April gingen die Bauleistungen noch um 9,6 bzw. 8% zurück. Vor allem öffentliche Aufträge des Staates und der Kommunen waren für diesen kleinen Boom inmitten der Krise verantwortlich. Nun, ein Dreivierteljahr nach Ausbruch der Krise greifen allmählich die staatlichen Konjunkturprogramme. Die Verzögerung hängt neben den Ausschreibungsmechanismen auch mit der Länge der Genehmigungsverfahren zusammen, aber auch damit, dass man für sich viele Projekte sinnvollerweise erst der Kofinanzierung der EU versichern wollte. 75% des Plus´ ist auf öffentliche Aufträge zurück zu führen. Das erste Halbjahr schloss mit einem moderaten Minus von 1,9% gegenüber den ersten sechs Monaten 2008.
IHRE MEINUNG IST GEFRAGT – KOMMENTAR ABGEBEN
(c) Pester Lloyd
Pester Lloyd, täglich Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa, Kontakt
CSA hängt am Tropf
17.08.2009 · Wirtschaft
17.08.09 _______________________________________________________
CSA hängt am Tropf
Nicht nur AUA, Malév und SkyEurope haben Probleme. Die tschechische Fluggesellschaft CSA überlebt eigentlich nur, weil sie noch staatlich ist.
Rund 860 Mitarbeiter wird die taatliche tschechische Fluggesellschaft CSA (Ceské Aerolinie) in den nächsten Wochen entlassen müssen. Die Passagierzahlen haben einfach zu stark nachgelassen, heißt es in der Zentrale. Doch das, so meint die Prager Zeitung, ist nur die halbe Wahrheit. Denn ähnlich wie die Deutsche Bahn AG soll auch die tschechische Fluggesellschaft privatisiert werden. Um für mögliche Investoren das Unternehmen so attraktiv wie möglich zu machen, muss das Unternehmen wieder aus der Verlustzone und Gewinne verbuchen. Und das geht nur über Personalabbau und einen radikalen Umbruch. Mit den großen Anbietern wie Lufthansa, Air France-KLM oder Singapur-Airlines kann und wird die CSA nie konkurrieren können, möglich ist nur eine Spezialisierung. Und als „Einzelkämpferin“ hätte die Gesellschaft wohl wenig Chancen, auf dem hart umkämpften Markt zu bestehen. Daher ist es umso erfreulicher, dass es Interessenten gibt, die das angeschlagene Unternehmen kaufen wollen – allein im ersten Quartal machte die CSA einen Verlust von 1,3 Milliarden Kronen (38,9 Millionen Euro). Nur mit einem radikalen Einschnitt hat die traditionsreiche tschechische Fluggesellschaft eine Überlebenschance und die verbleibenden Mitarbeiter einen Arbeitsplatz.
IHRE MEINUNG IST GEFRAGT – KOMMENTAR ABGEBEN
(c) Pester Lloyd
Pester Lloyd, täglich Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa, Kontakt
Gericht verbietet Vereidigung von "Gardisten"
17.08.2009 · Politik
20.08.09 _______________________________________________________
Gericht verbietet Vereidigung von „Gardisten“ in Ungarn
Das Budapester Amtsgericht hat eine für den 22. August angemeldete Veranstaltung der „Ungarischen Garde“ auf dem Budapester Heldenplatz verboten. Nach Angaben der Budapester Polizei wurde eine „Vereidigungszeremonie für neue Mitglieder“ bereits am 10. August eingereicht. Das Gericht hatte es diesmal leicht eine Begründung zu finden, denn die „Ungarische Garde“, offiziell als Verein „für ungarische Traditionen und Kultur“ angemeldet, ist bereits letztinstanzlich verboten. Das Amtsgericht untersagte daher die Veranstaltung, begründet mit dem bei solchen Anlässen in Ungarn üblichen Satz, dass der Staat Einschränkungen der Versammlungsfreiheit im Interesse der öffentlichen Ordnung und Sicherheit und zum Schutz vor Straftaten und zum Schutz der Rechte und Freiheiten Anderer, vornehmen könne und im Falle der Gefährdung der Rechte Anderer, auch müsse. Auch sei am Verbot des Vereines festzuhalten, da es am 2. Juli in letzter Instanz bestätigt worden ist.
IHRE MEINUNG IST GEFRAGT – KOMMENTAR ABGEBEN
(c) Pester Lloyd
Pester Lloyd, täglich Nachrichten aus Ungarn und Osteuropa, Kontakt
Unser monatlicher Nachrichtenspiegel: die wichtigsten Meldungen aus Ungarn und Mitteleuropa, einmal im Monat per E-Mail. Kostenlos, kein Spam, jederzeit abbestellbar.
Nachrichtenspiegel kostenlos abonnieren




