Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Regierungspartei Ungarn: EU-Politiker für Attentat in Manchester verantwortlich

(c) Pester Lloyd / 21 – 2017 AKTUELL& 22.05.2017

1716plaktionTitel (Andere) (2)

nbsp; 23.05.2017

Hatte Premier Orbán in einer ersten Beileidsbekundung an seine britische Amtskollegin noch eine gewisse verblümte Zurückhaltung hinsichtlich Schuldzuweisungen für das Attentat in Manchester an den Tag gelegt, machte sein Fidesz-Fraktionsvorsitzender, Lajos Kósa, bereits am Dienstagmittag Nägel mit Köpfen: Brüssel und die einwanderungsfreundlichen Politiker Europäers seien Schuld am Tod von Kindern und Jugendlichen in Manchester.

„Wie viele unschuldige Menschen müssen noch sterben, bis die europäischen Führer ihre Einwanderungspolitik ändern?“ fragte polemisch Lajos Kósa in einer Pressekonferenz. Für ihn ist klar, dass die „Masseneinwanderung den europäischen Bürgern die Terrorbedrohung gebracht hat, die auch vor Jugendlichen und Kindern nicht halt mache.“

Es sei ihm unerklärlich, dass viele „europäische Führer die Gefahr nicht erkennen“ oder nicht erkennen wollen. Denn, der Terrorismus beginnt nicht erst, „wenn sich ein Selbstmordattentäter in die Luft sprengt, er beginnt, wenn sie illegal nach Europa kommen und dabei von vielen hier noch unterstützt werden.“

Ungarn gehe den anderen Weg und habe entschieden seine Grenzen und damit seine Bürger und so auch die Bürger Europas zu schützen. Das Attentat mache klar, dass es zu dieser Politik, des Einwanderungsstopps und der Grenzschließung, Anm., keine Alternative gebe.

Flüchtlinge als Geiseln der Politik: Wo Ungarn recht hat und wo nicht (Flüchtlinge als Geiseln der Politik: Wo Ungarn Recht hat und wo nicht)

Titelseite der aktuellen Pester-Lloyd-Wochenzeitung

Neu · Jeden Freitag als PDF

Der Pester Lloyd als Wochenzeitung – wie früher am Kiosk, nur digital

Ausgabe September 2026, 55 Seiten im großen Zeitungsformat. Darin unter anderem:

• Importierte Identitätspolitik – Amerika im irrationalen politischen Sumpf• Showdown im rumänischen Parlament – Neuer Versuch der Regierungsbildung droht zu scheitern

Zeitung ansehen – 2,50 €

In eigener Sache – Ihr Kauf unterstützt unabhängigen Journalismus ohne Paywall.

0 0 Bewertungen
Beitragsbewertung
Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Kommentare
Älteste
Neueste Meistbewertet
0
Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x